Crassula ovata, windgepeitscht?

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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flu
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Beitrag von flu »

Wessel,

ich denke immer mehr, was ich da mache entbehrt jeder Verwandtschaft mit irgend einer bestehenden Stilform. Es ist einfach etwas Neues. Ich nenne es 'Punk-Bonsai' - in diesem Falle Unterkategorie 'Space' - und schon kann mit keiner mehr an Kahn pinkeln. :D
Was den theoretischen Überbau dieser neuen Stilform angeht, den muss ich erst noch entwickeln - vielleicht mit eurer kreativen Mithilfe.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Ulf,

mir gefällt das Ding und besonders die spacige Unterpflanzung!
Klasse Design. *pray* *daumen_new*

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

flu hat geschrieben:Hey Martin, du bist ja richtig nachtragend, ey! :o
Nee, eher nicht :wink:
Ich sagte ja schon mal irgendwo hier, dass die Dickblattgedingel eh nicht mein Ding sind. Ob die jetzt authentisch schief stehen oder das "In der Natur UNDENKBAR!" ist, sei mal dahin gestellt :lol:
M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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mohan
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Beitrag von mohan »

Ja also, mir gefaellt das Umkipp-Dingens jetzt auch viel besser mit diesem angedeuteten exterristischen Unterwuchs, der so aussieht wie kleine verbrannte Minibroetchen. Hat was!

Aber warum hast du eigentlich alle drei Nebenstaemme (oder Aeste) gleich lang geschnitten obwohl sie unterschiedlich dick sind?
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A.Mittig
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Beitrag von A.Mittig »

Super!

Die Idee mit den Lithopsoiden als Unterbepflanzung wollte ich auch mal realisieren. Allerdings trinken meine Crassulazeen sehr viel im Sommer, so daß ich bedenken hatte meine Lithopse würden platzen.

Was sind denn diese grünen Finger für Pflanzen?

Gruß, a.
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der1
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Beitrag von der1 »

flu hat geschrieben:...was ich da mache entbehrt jeder Verwandtschaft mit irgend einer bestehenden Stilform...
flu,

ich würde noch einen Schritt weiter gehen und behaupten, dass die Alien-Gestaltung nichts mehr mit Bonsai zu tun hat. Muss aber auch nicht, denn die Gestaltung hat ein Konzept, das, wie ich finde, sehr gut umgesetzt wurde. Und sie gefällt mir, sogar sehr.

Knutscha von Schwimma zu Schwimma *sncr*

¹
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

flu hat geschrieben:
Wolfgang hat geschrieben:Einiges an "windgeschundenen" Gehölzen dürfte ich auf dieser Welt bereits sehen ....... 8)
Aber eine dickstämmige & fettblättrige Crassula gibt´s nicht windgepeitscht. :? Das ist Faktum und hat nix mit konstruktiver bzw. destruktiver Kritik zu tun. :wink:
Gut.
Wenn dem so ist, lieber Wolfgang, dann siedeln wir dieses Arrangement eben auf dem Mars an. Was es dort gibt und was nicht, das wissen wir beide nicht.
Mit meiner neuen Unterbepflanzung komme ich solchen Fantasien zumindest doch schon recht nahe, gelle? :lol:

Darf ich vorstellen: "Life on Mars"
Sieht schon wesentlich besser aus (ich beginne mich wirklich an dieses "Teil" zu gewöhnen ...... *obm* und ab der 15.000dsten Antwort werde ich es vermutlich sogar lieben... *lieb* :wink: ) ................, nur die Lithops werden dir leider sehr schnell verfaulen. :? - Außerdem wachsen die nicht am Mars, sondern in Namibia, Südafrika und im südlichen Botswana. *finger* :wink:
Constantin

Beitrag von Constantin »

So arrangiert gefällt mir deine punkige Crassula auch gut. Bei den Litjops habe ich mich auch gefragt ob sie mit ihrem eigentümlichen Wachstumsrhythmus und Feuchtigkeitsbedarf zu der Crassula passen, aber ich denke als Botaniker ist Ulf nicht ahnungslos was er da macht.
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flu
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Beitrag von flu »

Unterschätze meine Doofheit nicht!!!
Aber eines ist gewiss, um die Crassula mach ich mir keine Sorgen. Die macht fast alles mit.
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AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

flu hat geschrieben:Unterschätze meine Doofheit nicht!!!
Aber eines ist gewiss, um die Crassula mach ich mir keine Sorgen. Die macht fast alles mit.
Die Crassula schon, aber Lithops und Fenestraria sind schon recht heikle Zöglinge. Oder ist es eine Frithia? Die wäre dann noch anspruchsvoller.
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flu
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Beitrag von flu »

Ich vermute Fenestraria.
Durchlässiges Substrat, im Winter hell, kühl und trocken halten, im Sommer raus, volle Sonne und mäßig gießen.
Das ist das, was ich sowohl für Lithops als auch für Fenestraria herausbekommen habe.
Kulturansprüche also, die sich durchaus mit denen von Crassula ovata in Deckung bringen lassen. Oder habe ich etwas übersehen?
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AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

flu hat geschrieben:Ich vermute Fenestraria.
Durchlässiges Substrat, im Winter hell, kühl und trocken halten, im Sommer raus, volle Sonne und mäßig gießen.
Das ist das, was ich sowohl für Lithops als auch für Fenestraria herausbekommen habe.
Kulturansprüche also, die sich durchaus mit denen von Crassula ovata in Deckung bringen lassen. Oder habe ich etwas übersehen?
Lithops und Fenestraria sind hochsukkulente Pflanzen, die u.U. einmal im Jahr Regen abbekommen und sonst nur etwas Nebel oder Tau. In Kultur kann man natürlich etwas mehr Wasser geben, aber bei der benötigten Menge macht selbst Crassula schlapp. Außerdem bilden viele Lithops-Arten Rübenwurzeln aus und sind deshalb besser in tiefen Töpfen als in flachen Schalen zu kultivieren.
Fenestraria und Frithia sind eigentlich recht leicht zu unterscheiden. Bei Fen. ist die Oberfläche der Loben (Fenster) glatt und rund, bei Frithia rauh und eher dreieckig.
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flu
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Beitrag von flu »

Danke für die Hinweise.
die verwendete Lithopsart hat praktisch keine ausgeprägte Pfahlwurzel. Ansonsten wäre sie hier auch nicht zu Anwendung gekommen.
Und, ja, es ist eine Fenestraria .
Es bleibt also abzuwarten, inwieweit ich diese Pflanzenarten gemeinsam kultivieren kann. Drück mir die Damein! ;)
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AndreasG.
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Beitrag von AndreasG. »

flu hat geschrieben:Danke für die Hinweise.
die verwendete Lithopsart hat praktisch keine ausgeprägte Pfahlwurzel. Ansonsten wäre sie hier auch nicht zu Anwendung gekommen.
Und, ja, es ist eine Fenestraria .
Es bleibt also abzuwarten, inwieweit ich diese Pflanzenarten gemeinsam kultivieren kann. Drück mir die Damein! ;)
Lithops lässt sich bei Beachtung der recht langen Trockenzeit eigentlich problemlos kultivieren. Pfahlwurzeln können allerdings auch später kommen. Soviel ich weiß, bilden L. mehr oder weniger alle Pfahlwurzeln aus.
Bei Fenestraria sieht es schon anders aus. Da gibt es zwei Unterarten, die sich in ihren Ansprüchen beträchtlich unterscheiden. Eine stammt aus einem Winterregengebiet, die andere ist da beheimatet, wo es im Sommer regnet. Herauszubekommen, welche du hast und vor allem, wann die nun Wasser benötigen, ist schwierig. Obwohl ich mehrere Jahre eine F. hatte, bin ich da nie ganz durchgestiegen.
Kurz gesagt sollten beide Arten eher separat gehalten werden, da sie bei zuviel Wasser oder Wasser zur falschen Zeit entweder leicht faulen oder aber mastig werden und die Körper platzen.
Eine dauerhaft überlebende Unterpflanzung für die Crassula zu finden, dürfte schwierig sein. Am ehesten kommt da Crassula schmidtii in frage, aber die ist wurzelecht auch recht empfindlich.
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flu
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Beitrag von flu »

Andreas, reiß dir nicht so den A.... auf!
Bei mir gilt sowieso: nur die Harten komm' in Garten. :lol:
Zuletzt geändert von flu am 24.09.2006, 16:09, insgesamt 3-mal geändert.
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