Italien und die restliche Szene

Ausstellungen, Workshops, Arbeitskreise, Events u. -Organisationen, Reisen, Besuchen in Bonsai-Gärten und Töpferstuben.
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Martin_S hat geschrieben:
Wolfgang S hat geschrieben:...Was glaubst Du, wieviel Zulauf Du hättest, wenn Du für kleine Gruppen Wochenend-Yamadori-Sammelkurse anbieten würdest? Auch wenn "nur" Anfänger-Yamadori ausgegraben würden?...
Wolfgang (Putz)!
Also, alleine die Vorstellung, du jetzt mit so einer Gruppe "hochmotivierter" Anfänger auf der Alm oder besser noch "im Berg", alle um einen zweijährigen Buchensämmling geschart...und dann setzt du mit wissendem Blick den Spaten an.... und erklärst dabei warum das nur so geht und nicht anderes.....doch....da könnte ich mich dran gewöhnen *lach* *lach* *lach*
M
Schilly,
soll ich dazu auch noch was schreiben??? *kopfkratz*





:wink: *lach*
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

zopf hat geschrieben:Hallo Thomas
Deine Aussage das ein Forum keine Schule sein kann
ruft bei mir blankes Entsetzen hervor.
In anderen Foren habe ich den Eindruck gewonnen,
das Du gute Basis-Arbeit leistest und ich bin davon
ausgegangen, das wir beide am selben Strang ziehen.
Sollte ich mich so getäuscht haben ?
mfG Dieter
Ach, Gott versuchen kann man es ja, aber man sollte sich keinen Illusionen hingeben, daß sich sonderlich viele Leute dafür interessieren.
Ich bin Verkäufer. Von 10 Verkaufsgesprächen am Tag ist evtl. eines erfolgreich. Man könnte es auch so sehen, 90 % meiner Tätigkeit ist für die Tonne. Aber diese 10% sind es wert, daß man sich dafür abrackert.

Auch hier tw. in den Beiträgen klingt immer so ein typisch deuscher Pessimismus durch, wie das bringt nichts, das klappt hier nicht usw.
Mitunter braucht es nur die richtigen Leute am richtigen Platz, die was anstoßen, mal ein Zeichen setzen und schon kommt was ins Rollen, wie etwa unsere Sache in Pillnitz. Da kommen plötzlich Leute aus der Versenkung, die jahrelang abgetaucht waren. Da haben Arbeitskreise ihre Bäume aufgemotzt, daß einem der Mund offenstand.
Es muß nur immer wieder jemand da sein, der das Feuer am Kochen hält.
Jörg nannte das das Jesus-Prinzip, die Amis würden es Coatching nennen.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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jonesbonsai
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Qualtiät von Bonsai

Beitrag von jonesbonsai »

Hallo,

ich möchte noch mal darauf zurück kommen, warum letztendlich die Qualität von Bonsai in Italien wesentlich besser ist als in Deutschland.

Nach langen Reden kam man als kleines Fazit es so sehen das es an der Bildung (Wissen über Bonsai), an der Einstellung an sich und damit an der Bildung zu arbeiten (Feuer) und letztendlich wohl auch an der Anerkennung der Bildung durch die Gesellschaft liegt (wobei viele deutsche dann eher zu Neid und Mißgunst neigen).

Insofern könnte man die Bonsaiszene dann doch als Spiegelbild der Gesellschaft nehmen?

Ich persönlich sehe es so, das viele die das Feuer und Talent besitzen und auch die geistige Fähigkeit haben sich zu entwickeln in unserer Gesellschaft teilweise solange ausgebremst werden, bis aus dem Feuer nur ein kümmerliches Flämmchen geworden ist, das zwar nicht ausgeht, aber auch sehr viel Energie wieder bräuchte um es wieder zu einem Feuer zu entfachen. Als Beispiel möchte ich hier aufführen, das es viele Firmen gibt die eine interne Regelung haben das Hochschulabsolventen ohne DR in Ihrer Hirachie nur bis zu einem bestimmten Punkt der Karriereleiter steigen können. Sollten diese Personen auch das Wissen und die Fähigkeit zu mehr haben, so bleibt Ihnen der Weg doch versperrt, den wenn Sie ihre Berufstätigkeit unterbrechen würden um den Titel nachzumachen, dann Altergründe usw. vorgeschoben werden. D.h. einmal die verkehrte Entscheidung (aus welchen privaten Gründen auch immer) getroffen der Weg für immer verbaut und Ihnen Ihr warer Platz und die Anerkennung Ihrer Leistung verwährt.
So wie hier beschrieben die mangelnde Anerkennung der Fähigkeiten so manches Feuer hat ersticken lassen, werden viele Talente in unserer Gesellschaft gelähmt.

Deshalb wundert es mich hier auch nicht wie die Diskussion geführt wird. Das eine ist die Fehler die zu den jetzigen Umständen geführt haben zu suchen, das andere ist aber auch Ansätze zu finden die lähmenden Faktoren zu beseitigen.

Die Ansätze fehlentwicklungen oder fehlende weiterentwicklungen beseitigen zu wollen sehe dereit nur bei sehr wenigen der Forumsmitglieder. Zumal ich das Gefühl habe, das die Fachautoren in diesem Forum selbst nicht so genau sehen, wie man solche Lähmungen (die somit zu eine Anerkennung und Aufwertung der Bonsaikunst führen können) beseitigen kann.

Ich gebe ehrlich zu, bei mir wurde auch das Feuer gelöscht, so das ich Bonsai eher als Ablenkung und Entspannung sehe und nicht für mich als Kunst. Und da ich noch ein Anfänger bin auf untester Ebene fehlen mir die Lösungsansätze, um in der Szene zu einem besseren Niveau zu kommen.

Karsten
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Ralla
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Beitrag von Ralla »

jonesbonsai hat geschrieben:


Ich persönlich sehe es so, das viele die das Feuer und Talent besitzen und auch die geistige Fähigkeit haben sich zu entwickeln in unserer Gesellschaft teilweise solange ausgebremst werden, bis aus dem Feuer nur ein kümmerliches Flämmchen geworden ist, das zwar nicht ausgeht, aber auch sehr viel Energie wieder bräuchte um es wieder zu einem Feuer zu entfachen.



*clap*
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flu
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Beitrag von flu »

Blitzschläge können Flächenbrände auslösen. :D
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Dieses Ausbremsen ist aber kein typisch deutsches Phämonen, sondern quasi eine Gesetzmäßigkeit in jeder Hierachie.
Wer diese Gesetze kennt, weiß auch, wie man sie umgeht oder aushebelt.
Siehe hier:
http://private.freepage.de/hame/peter.htm

Der Deutsche hat nur - warscheinlich bekommt er das mit der Muttermilch heimlich verabreicht - ein absolutes Obrigkeitsdenken.
Man hofft auf die da oben, man wartet, was die oben tun. Wenn sie nichts tun, tut man auch nichts. Man schimpft auf die da oben und wenn was schiefläuft sind die natürlich an allem schuld.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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flu
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Beitrag von flu »

Wir Deutschen sind halt aus dem Holz, aus dem man Nationalsozialisten schnitzt.
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Frankie667
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Beitrag von Frankie667 »

flu hat geschrieben:Wir Deutschen sind halt aus dem Holz, aus dem man Nationalsozialisten schnitzt.
Für einen so intelligenten Menschen wie ich Flu hier kennengelernt habe, ist das eine erstaunlich dumme Aussage. 8)
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Flu, Du bist wohl auf dem Antifa-Trip!
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flu hat geschrieben:Wir Deutschen sind halt aus dem Holz, aus dem man Nationalsozialisten schnitzt.
Daraus kann man alles schnitzen, auch gute Kommunisten, Stasispitzel, Arbeitstiere, Mitläufer, Ja-Sager ...
Nationalismus ist kein deutsches Phänomen und uns ist ein gesundes Nationalgefühl trotz Fußball-WM sowieso abhanden gekommen.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Nein, Thomas, Du hast Recht, Nationalismus ist kein Deutsches Phänomen.
Nur auf Deutsche wird dann immer mit dem Finger gezeigt. ICh kann mich noch gut an die WM 92 (oder war's die EM) erinnern, nach der mich mein holländischer Austauschpartner gefragt hatte: "Und? Stolz daß Deutschland gewonnen hat?" Ich weiß nicht, welche Äußerung dümmer ist, die von Ulf oder die Provokation des Holländers....
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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