Töpferfrage zu Trommelschalen
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Anastassia
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Also,
die Eicheldeckel (falls sie so heissen) habe ich als Stempel benutzt. Das heist tief in die Schale eindrücken und herausziehen. Spülmittel war dabei nie nöttig, aber ich weiss was du meinst. Der Nachteil ist, wie Andreas schon schrieb, die Noppen sind in die Schalenoberfläche vertieft. Man kann aber mit viel Geduld die Außenwand solange punktuel herausdrücken und Ton drumherum abkratzen bis eine erhabene Form entsteht. Ohne fummelei geht es bei den Noppen nicht, fürchte ich.
LG Anastassia
die Eicheldeckel (falls sie so heissen) habe ich als Stempel benutzt. Das heist tief in die Schale eindrücken und herausziehen. Spülmittel war dabei nie nöttig, aber ich weiss was du meinst. Der Nachteil ist, wie Andreas schon schrieb, die Noppen sind in die Schalenoberfläche vertieft. Man kann aber mit viel Geduld die Außenwand solange punktuel herausdrücken und Ton drumherum abkratzen bis eine erhabene Form entsteht. Ohne fummelei geht es bei den Noppen nicht, fürchte ich.
LG Anastassia
- Andreas Ludwig
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Die "Eicheldeckel" habe ich mal irgendwo als "Eichelnäpfe" gelesen. Da das eine Art Märchen war, will ich aber nicht dafür einstehen, daß das nun der richtige Ausdruck wäre :D
Aber davon mal abgesehen - was wäre eigentlich besser geeignet für einen Bonsaischalen-Zierrat gemacht mit Eichelnäpfen?
Edit: Auf Wikipedia ist von "Fruchtbechern" oder "Bechern" die Rede.
Aber davon mal abgesehen - was wäre eigentlich besser geeignet für einen Bonsaischalen-Zierrat gemacht mit Eichelnäpfen?
Edit: Auf Wikipedia ist von "Fruchtbechern" oder "Bechern" die Rede.
Gruß,
MarionS
Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
MarionS
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Anastassia
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Hallo liebe Leute,
Mein Internet ist wieder da, zur Feier des Tages möchte ich den Tread hier noch etwas ergänzen. Ich habe nämlich zwischenzeitlich herausgefunden wie man die Trommelnoppen “professionell” macht. Und zwar braucht man dazu eine Negativform, einen Stempel, den man aus einem stark saugfähigen material anfertigt. Gips geht gut, aber noch dauerhafter und besser sind Stempel aus geschrühtem Ton. Am besten ist hochbrennender Ton, der nach dem Schrühbrand noch stark saugt. Holz, wie Stefan das vorschlug, ginge auch saugt aber deutlich weniger.
Wenn die Form fertig ist (ich habe mal eben frei nach Andreas den Kugelschreiber abgeformt), geht man ähnlich vor wie bei dem üblichen Aufbauverfahren. Tonmasse gut in den Stempel reindrücken, glatt ziehen, die Stelle an der Schalle mit Schicker einstreichen und den Stempel vorsichtig abdrücken.
Ich muss an dieser Stelle sagen, ich habe es noch nicht ausprobiert, da meine Stempel noch nicht durch den Schrühbrand sind. Aber es soll dadurch funktionieren das der Tonmasse im Stempel das Wasser entzogen wird. Der Ton schrumpft und löst sich aus der Form, ohne das ein Trennmittel (Spühli oder so) benötigt wird. Übung und Timing sind da wohl wichtig.
Werde mal von den praktischen Erfahrungen berichten, wenn es so weit ist.
LG Anastassia
Mein Internet ist wieder da, zur Feier des Tages möchte ich den Tread hier noch etwas ergänzen. Ich habe nämlich zwischenzeitlich herausgefunden wie man die Trommelnoppen “professionell” macht. Und zwar braucht man dazu eine Negativform, einen Stempel, den man aus einem stark saugfähigen material anfertigt. Gips geht gut, aber noch dauerhafter und besser sind Stempel aus geschrühtem Ton. Am besten ist hochbrennender Ton, der nach dem Schrühbrand noch stark saugt. Holz, wie Stefan das vorschlug, ginge auch saugt aber deutlich weniger.
Wenn die Form fertig ist (ich habe mal eben frei nach Andreas den Kugelschreiber abgeformt), geht man ähnlich vor wie bei dem üblichen Aufbauverfahren. Tonmasse gut in den Stempel reindrücken, glatt ziehen, die Stelle an der Schalle mit Schicker einstreichen und den Stempel vorsichtig abdrücken.
Ich muss an dieser Stelle sagen, ich habe es noch nicht ausprobiert, da meine Stempel noch nicht durch den Schrühbrand sind. Aber es soll dadurch funktionieren das der Tonmasse im Stempel das Wasser entzogen wird. Der Ton schrumpft und löst sich aus der Form, ohne das ein Trennmittel (Spühli oder so) benötigt wird. Übung und Timing sind da wohl wichtig.
Werde mal von den praktischen Erfahrungen berichten, wenn es so weit ist.
LG Anastassia
- Marc Berenbrinker
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..... bin auch gerade mit Trommelschalen am experimentieren!
Am einfachsten erscheint es mir mit ganzen Kügelchen zu arbeiten.
Negativabdruck der Kugel zur hälfte in die Schalenwand drücken und das verbleibende Loch mit einer ganzen Kugel auffüllen!
Hab mal auf die Schnelle ein Bild von meinem Versuchsobjekt gemacht
Allerdings hat das Schälchen einen Durchmesser von nur 4 cm bei einer Höhe von 1,5 cm !
Am einfachsten erscheint es mir mit ganzen Kügelchen zu arbeiten.
Negativabdruck der Kugel zur hälfte in die Schalenwand drücken und das verbleibende Loch mit einer ganzen Kugel auffüllen!
Hab mal auf die Schnelle ein Bild von meinem Versuchsobjekt gemacht
Allerdings hat das Schälchen einen Durchmesser von nur 4 cm bei einer Höhe von 1,5 cm !
- Dateianhänge
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- 4 x 1.5cm
- 100_8509.jpg (35.14 KiB) 2621 mal betrachtet
- der1
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Zum Beispiel auch leere Tablettenriegel. Die gibt es ja auch in allen möglichen Formen und Größen. Entweder schneidet man die Folie auf, bevor man die Tabletten entnimmt, ober drückt die zerknitterten Riegel von innen mit einem Pinselstiel o.ä. wieder in Form. Seife wird nicht nötig sein, die Noppen fallen von ganz alleine raus, wenn sie getrocknet sind. Hab das vor kurzem mal ausprobiert.Stefan K. hat geschrieben:...Eigentlich geht alles was nach innen gewölbt ist.
Und leichte Schmerzmittel (Asp*r*n o.ä.) hat wahrscheinlich jeder im Haus.
Liebe Grüße
Christian
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
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- Andreas Ludwig
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meine Güte,
habt Ihr´s immer noch nicht raus?
ich nehme ein Stückchen quadratische Latte in passender Größe, so 1 x 1 cm oder 1,5 x 1,5 und fräse mit dem Dremel eine Halbkugel aus. Die Ecken werden weggeschliffen, sodass ich einen runden, relativ scharfkantigen Rand bekomme. Dann rolle ich Ton bei 1 x 1 cm mit einer Dicke von 5 mm aus. Daraus kann man mit leicht drehenden Bewegungen Halbkugeln ausstechen. Da tupfe ich mit dem Pinsel Schlicker drauf und setze sie unter leichtem Druck an. Die Halbkügelchen lösen sich wegen der Klebkraft der Pampe relativ leicht aus dem Holz.
Anschließend etwas versäubern oder auch nicht, je nach Gusto. Man kriegt so das gleiche Bild wie z. B. bei Tokonameschalen. Die Leute da scheinen das ähnlich zu machen.
Erwin
habt Ihr´s immer noch nicht raus?
ich nehme ein Stückchen quadratische Latte in passender Größe, so 1 x 1 cm oder 1,5 x 1,5 und fräse mit dem Dremel eine Halbkugel aus. Die Ecken werden weggeschliffen, sodass ich einen runden, relativ scharfkantigen Rand bekomme. Dann rolle ich Ton bei 1 x 1 cm mit einer Dicke von 5 mm aus. Daraus kann man mit leicht drehenden Bewegungen Halbkugeln ausstechen. Da tupfe ich mit dem Pinsel Schlicker drauf und setze sie unter leichtem Druck an. Die Halbkügelchen lösen sich wegen der Klebkraft der Pampe relativ leicht aus dem Holz.
Anschließend etwas versäubern oder auch nicht, je nach Gusto. Man kriegt so das gleiche Bild wie z. B. bei Tokonameschalen. Die Leute da scheinen das ähnlich zu machen.
Erwin
- Klaudia u. Martin
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Klaudia,Klaudia hat geschrieben:Erwin, Du bist ja ne janz fiese Möp!!!
Da läßt Du uns tatsächlich ein ganzes Jahr im Ungewissen, wie die Nupsis zur Schale finden.
Danke für den Tip. Werde das 'mal ausprobieren...
Lieben Gruß vom Dümmer
Klaudia
wir haben hier soo viele Kreative... vielleicht hätte einer eine bessere Idee gehabt
Habe mal einen Töpferworkshop mitgemacht, da wurden die Halbkügelchen mit Hilfe einer Tortenspritze (für Sahne odwer dergleichen) gemacht. Die rausgedrückte Wurst nach ca. 5 mm abgescnitten, aufgeklebt und mit den Finger halbwegs rund geformt. Habe mich immer gefragt, ob ich da was versäume, wenn ich´s nicht so mache....
Und de fiese Möp nehme ich als Kompliment, danke
Erwin
