Hainbuchenprojekte Teil2
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hi!
Den Parkbaumgedanken hatte ich auch sofort. Den Ast gilt es aus meiner Sicht unbedingt zu erhalten. Selbst wenn es ohne noch gut aussähe, hätte man ja das Problem mit der Wunde. Ein Uro oder anderes würde an der Stelle nicht stören, wenn nicht gerade der ganze untere Stammbereich den Astansatz unterstreichen würde. Man sehe immer, dass dort mal ein dicker Ast war. Bei der sonst eher sauberen Stammlinie passt das nicht richtig ins Konzept, finde ich.
Die tiefe Schale sagt mir zumindest vom Bild auch nicht so zu. Ich hätte an eine langgezogene flache Schale gedacht, die bis fast ans Ende des Astes reicht und so das Ganze stabiler wirken lässt. Bei Dieters Idee wäre die optische Stbilität wohl noch größer, das fände ich auch überlegenswert.
Gruß, Tom
Den Parkbaumgedanken hatte ich auch sofort. Den Ast gilt es aus meiner Sicht unbedingt zu erhalten. Selbst wenn es ohne noch gut aussähe, hätte man ja das Problem mit der Wunde. Ein Uro oder anderes würde an der Stelle nicht stören, wenn nicht gerade der ganze untere Stammbereich den Astansatz unterstreichen würde. Man sehe immer, dass dort mal ein dicker Ast war. Bei der sonst eher sauberen Stammlinie passt das nicht richtig ins Konzept, finde ich.
Die tiefe Schale sagt mir zumindest vom Bild auch nicht so zu. Ich hätte an eine langgezogene flache Schale gedacht, die bis fast ans Ende des Astes reicht und so das Ganze stabiler wirken lässt. Bei Dieters Idee wäre die optische Stbilität wohl noch größer, das fände ich auch überlegenswert.
Gruß, Tom
- greenhorn187
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Stimmt genau.Tomsai 92 hat geschrieben:Ich hätte an eine langgezogene flache Schale gedacht, die bis fast ans Ende des Astes reicht und so das Ganze stabiler wirken lässt.
Gruß, Tom
das ist das was schalenmäßig fehlt.
...noch acht minuten bis zur endlosen finsternis...
- peter krebs
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo Marco,
solch eine Schalenform würde auch sehr gut passen.
Bei der zweiten Schale meine ich natürlich nur die Form.
Die Schale müsste dann die entsprechende Glasur aufweisen,
und dadurch würde die jetzt etwas zu feine Linienführung mehr verwischt werden.
Es gibt natürlich noch mehr Formen.
Viele Grüße
Peter
_______________________________
Die Welt der Schale: http://www.peter-krebs.de
solch eine Schalenform würde auch sehr gut passen.
Bei der zweiten Schale meine ich natürlich nur die Form.
Die Schale müsste dann die entsprechende Glasur aufweisen,
und dadurch würde die jetzt etwas zu feine Linienführung mehr verwischt werden.
Es gibt natürlich noch mehr Formen.
Viele Grüße
Peter
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MerschelMarco
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Ja Peter rechteckig scheint viel besser zu passen, warum nur??
Grüße,
Marco
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Marco
- peter krebs
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo Marco,
das ist recht einfach.
Die Form des Baumes zeigt sich im überwiegenden Teil maskulin. Eine eckige Schale ist auch eher maskulin. Da Dein Baum aber nicht völlig maskulin erscheint, ist es von Vorteil die Ecken der Schale abzurunden, dadurch trägt die Schale auch wieder feminine Anteile.
Eine unglasierte Schale ist eher maskulin, eine glasierte wieder eher feminin, Wobei eine Glasur auch wieder eine feminine oder maskuline Aussagekraft haben kann.
Wie Du siehst muss alles genau aufeinander abgestimmt werden, wenn man eine hohe Aussagekraft bekommen möchte.
Viele Grüße
Peter
das ist recht einfach.
Die Form des Baumes zeigt sich im überwiegenden Teil maskulin. Eine eckige Schale ist auch eher maskulin. Da Dein Baum aber nicht völlig maskulin erscheint, ist es von Vorteil die Ecken der Schale abzurunden, dadurch trägt die Schale auch wieder feminine Anteile.
Eine unglasierte Schale ist eher maskulin, eine glasierte wieder eher feminin, Wobei eine Glasur auch wieder eine feminine oder maskuline Aussagekraft haben kann.
Wie Du siehst muss alles genau aufeinander abgestimmt werden, wenn man eine hohe Aussagekraft bekommen möchte.
Viele Grüße
Peter
- Martin_S
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- Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Also mal abgesehen davon, dass mir der untere Ast gut gefällt....wenn du es nicht besser weißt, warum bindest du ihn dann nicht einfach hoch? Bekommst du einen Doppelstamm.
Aber ich würde es lassen wie es ist.
M
Aber ich würde es lassen wie es ist.
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
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-
MerschelMarco
- Beiträge: 1621
- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Ein bischen Bammel bleibt schon, wenn man den Baum nach erfolgreicher Abmoosung von seiner Unterlage trennt.
Es sollte sich als völlig unbegründet herausstellen, der Baum hat mich mit seiner Vitalität überrascht. Mal von verschiedenen Seiten betrachtet bin ich nicht mehr so angetan von derbisherigen Vorderseite, Der Wurzelansatz entwickelt sich hervorragend, ist aber von anderen Blickwinkeln gesehen weitaus besser. Mein derzeitiger Favorit ist Photo 618. Dabei müßten einige Äste raus, so auch der tief ansetzende, der sich auf der Rückseite befindet.
Grüße,
Marco
Es sollte sich als völlig unbegründet herausstellen, der Baum hat mich mit seiner Vitalität überrascht. Mal von verschiedenen Seiten betrachtet bin ich nicht mehr so angetan von derbisherigen Vorderseite, Der Wurzelansatz entwickelt sich hervorragend, ist aber von anderen Blickwinkeln gesehen weitaus besser. Mein derzeitiger Favorit ist Photo 618. Dabei müßten einige Äste raus, so auch der tief ansetzende, der sich auf der Rückseite befindet.
Grüße,
Marco
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo Marco,
mir gefällt Deine Hainbuche auf dem ersten neuen Bild immer noch am allerbesten und der ungewöhnliche untere rechte Ast macht den Baum einzigartig, unverwechselbar und total faszinierend! Dies ist das beste Beispiel für den "Fehler als sinngebendes Element".
Ich glaube, ich wäre sehr traurig, wenn Du diesen Ast entfernen würdest und eine ganz normale Hainbuche daraus machen würdest.
Liebe Grüße,
Heike
mir gefällt Deine Hainbuche auf dem ersten neuen Bild immer noch am allerbesten und der ungewöhnliche untere rechte Ast macht den Baum einzigartig, unverwechselbar und total faszinierend! Dies ist das beste Beispiel für den "Fehler als sinngebendes Element".
Ich glaube, ich wäre sehr traurig, wenn Du diesen Ast entfernen würdest und eine ganz normale Hainbuche daraus machen würdest.
Liebe Grüße,
Heike
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo Marco,
den großen unteren Ast empfand ich am Anfang als störend. Aber wenn man sich den Baum etwas genauer anschaut, verleit er ihm enormen Charakter. Vieleicht sollte man diesen Ast noch mehr betonen und ihn zu einer Art Substam werden lassen (als ein überlanger Ast, der sein eigenes Gewicht nicht mehr halten kann, Bodenkontakt bekommt und von dort aus neu durchstartet). Auch wenn meine beforzugte Ansichtsseite die von Bild zwei wäre habe ich mich an Bild eins mal mit einem Virtual versucht (lässt sich besser machen) um zu verdeutlichen was ich meine. Gruß raga
den großen unteren Ast empfand ich am Anfang als störend. Aber wenn man sich den Baum etwas genauer anschaut, verleit er ihm enormen Charakter. Vieleicht sollte man diesen Ast noch mehr betonen und ihn zu einer Art Substam werden lassen (als ein überlanger Ast, der sein eigenes Gewicht nicht mehr halten kann, Bodenkontakt bekommt und von dort aus neu durchstartet). Auch wenn meine beforzugte Ansichtsseite die von Bild zwei wäre habe ich mich an Bild eins mal mit einem Virtual versucht (lässt sich besser machen) um zu verdeutlichen was ich meine. Gruß raga
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- heinz leitner
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo Marco
Ich würde das alles so lassen wie es ist.
Was mich ein wenig stört ist das der (schöne) untere Ast von vorne kommt.
Ev. kann man da die Ansichtsseite ändern.
Geiles Teil.
Gruss Heinz
Ich würde das alles so lassen wie es ist.
Was mich ein wenig stört ist das der (schöne) untere Ast von vorne kommt.
Ev. kann man da die Ansichtsseite ändern.
Geiles Teil.
Gruss Heinz
Zuletzt geändert von heinz leitner am 29.11.2011, 19:34, insgesamt 1-mal geändert.
- bonsaiheiner
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo,
die Diskussion um einen tief ansetzenden, markanten Ast bei einem Laubbaum (Ahorn von Margot)- von der habe ich leider viel zu lange schon nichts mehr gelesen- hatten wir schon.
Siehe:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... ot#p282731
Damals lautete die einhellige Empfehlung, diesen Ast zu erhalten. Ich meine mal, was damals richtig schien, kann heute nicht falsch sein. Der erste Ast muss erhalten bleiben. Er verleiht dem Ganzen Charakter, Einmaligkeit und Wiedererkennungswert.
Das Nebari verlangt zur Zeit eine Pflanzposition, bei der der erste Ast mehr oder weniger rückwärtig liegt und der Stamm nach hinten kippt.
Vielleicht wäre eine Frontposition,etwas mehr im Uhrzeigersinn gedreht als auf Bild 2 von Marco eine Möglichkeit. Weiter muss später dann die Spitze wieder nach vorne kommen, wobei die Aufrichtung des Stammes, wie sie Marco ja bereits andeutete hilfreich wäre.
Beste Grüsse,
Heiner
die Diskussion um einen tief ansetzenden, markanten Ast bei einem Laubbaum (Ahorn von Margot)- von der habe ich leider viel zu lange schon nichts mehr gelesen- hatten wir schon.
Siehe:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... ot#p282731
Damals lautete die einhellige Empfehlung, diesen Ast zu erhalten. Ich meine mal, was damals richtig schien, kann heute nicht falsch sein. Der erste Ast muss erhalten bleiben. Er verleiht dem Ganzen Charakter, Einmaligkeit und Wiedererkennungswert.
Das Nebari verlangt zur Zeit eine Pflanzposition, bei der der erste Ast mehr oder weniger rückwärtig liegt und der Stamm nach hinten kippt.
Vielleicht wäre eine Frontposition,etwas mehr im Uhrzeigersinn gedreht als auf Bild 2 von Marco eine Möglichkeit. Weiter muss später dann die Spitze wieder nach vorne kommen, wobei die Aufrichtung des Stammes, wie sie Marco ja bereits andeutete hilfreich wäre.
Beste Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
-
MerschelMarco
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- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Es ist nicht der erste Ast, der mich stört, sondern die Neigung des Baumes. Die sieht momentan irgendwie erzwungen aus. Im Frühjahr werde ich versuchen, die Wurzel nach unten zu drücken, bzw. den Baum aufzurichten und mich was die Vorderseite angeht wohl der demokratischen Mehrheitsfindung beugen.
Neben einer rechteckigen Schale könnte ich mir in Zukunft auch eine Steinplatte vorstellen.
Grüße,
Marco
Neben einer rechteckigen Schale könnte ich mir in Zukunft auch eine Steinplatte vorstellen.
Grüße,
Marco
- Walter Pall
- Botschafter
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- Registriert: 05.01.2004, 19:15
- Wohnort: Attenham bei München
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Und in diese Richtung?
- Dateianhänge
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- DSC_0615-2.jpg (67.02 KiB) 3249 mal betrachtet
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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MerschelMarco
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- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Raga, Walter,
danke für den Vorschlag. Den Ast in diese Richtung zu gestalten könnte ich mir schon vorstellen, wobei es, glaube ich, wesentlich stärker wirkt, wenn der Ast eben geradeso den Boden nicht berührt.
Grüße,
Marco
danke für den Vorschlag. Den Ast in diese Richtung zu gestalten könnte ich mir schon vorstellen, wobei es, glaube ich, wesentlich stärker wirkt, wenn der Ast eben geradeso den Boden nicht berührt.
Grüße,
Marco
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MerschelMarco
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- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Konventionell oder originell? Lieber Ersteres, wenn Letzteres erzwungen wirkt. Darum ist der Baum jetzt doch umgestaltet worden. Andere Vorderseite mit wesentlich besserem Stammanlauf und der Baum wurde aufgerichtet. Der Charakterast mußte weichen.
Viele Grüße,
Marco
Viele Grüße,
Marco
