Hainbuchenprojekte Teil2
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MerschelMarco
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Hainbuchenprojekte Teil2
Ganz anderes Kaliber als Teil 1. Vor etlichen Jahren hatte ich eine kleine vom Wild verbissene Hainbuche gesammelt. Ein Absenker wurde gleich abgeschnitten, aus dem wurde dies:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... nflo%C3%9F
Leider hat sich der Wurzelansatz des Baumes als sehr schlecht erwiesen. Deshalb wollte ich abmoosen.Sie hat sich jahrelang jeglichem Abmoosversuch widersetzt. Der Baum war einfach zu vital. Egal wie ich es anstellte, breite Kerbe, mit Draht drumherum, usw.., der abgeschälte Bereich überwallte jedesmal. Auf Foto1 kann man sehen, dass sich schon ein dicker Kallus gebildet hat. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, würde das abmoosen funktionieren wäre ein schöner Stammanlauf die Folge, wie gesagt wäre...
Daraufhin versuchte ich es mit der Plättchenmethode, die schon einpaar mal funktioniert hat. Man geht wie beim normalen abmoosen vor nur das man um den entrindeten Teil ein Plättchen aus nicht verrottbaren Material anpasst und so den Baum hindert erneut zu überwallen (Photo2)
2 Jahre später galt es nachzuschauen was aus der Hainbuche geworden ist.
Na ja..... Teilerfolg!
Der Ansatz ist über dem Plättchen ordentlich angeschwollen und es haben sich an einigen Stellen ordentlich Wurzeln gebildet.
Aber noch nicht genug und mit einigen Löchern. An diesen Stellen wurde der Stamm nochmals eingeschnitten, die Wurzel eingekürzt wie auch der Rest des Baumes und wieder zurück in den Garten (Photo 3 und 4).
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... nflo%C3%9F
Leider hat sich der Wurzelansatz des Baumes als sehr schlecht erwiesen. Deshalb wollte ich abmoosen.Sie hat sich jahrelang jeglichem Abmoosversuch widersetzt. Der Baum war einfach zu vital. Egal wie ich es anstellte, breite Kerbe, mit Draht drumherum, usw.., der abgeschälte Bereich überwallte jedesmal. Auf Foto1 kann man sehen, dass sich schon ein dicker Kallus gebildet hat. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, würde das abmoosen funktionieren wäre ein schöner Stammanlauf die Folge, wie gesagt wäre...
Daraufhin versuchte ich es mit der Plättchenmethode, die schon einpaar mal funktioniert hat. Man geht wie beim normalen abmoosen vor nur das man um den entrindeten Teil ein Plättchen aus nicht verrottbaren Material anpasst und so den Baum hindert erneut zu überwallen (Photo2)
2 Jahre später galt es nachzuschauen was aus der Hainbuche geworden ist.
Na ja..... Teilerfolg!
Der Ansatz ist über dem Plättchen ordentlich angeschwollen und es haben sich an einigen Stellen ordentlich Wurzeln gebildet.
Aber noch nicht genug und mit einigen Löchern. An diesen Stellen wurde der Stamm nochmals eingeschnitten, die Wurzel eingekürzt wie auch der Rest des Baumes und wieder zurück in den Garten (Photo 3 und 4).
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MerschelMarco
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Jetzt dann der erneute Versuch.
Das Ergebniss der Wurzeln ist zwar nicht perfekt, aber mal eine Grundlage. Der abzutrennende Stamm hat über die Diagonale immerhin 12 cm Durchmesser.
Leider hatte ich damals beim anlegen des Plättchens einen ziemlichen Knick in der Optik, entsprechend schief ist nun das Ergebniss.
Der Rückschnitt ist nur mal grob, da wird noch mal nachgeholzt.
Viel Grüße,
Marco
Das Ergebniss der Wurzeln ist zwar nicht perfekt, aber mal eine Grundlage. Der abzutrennende Stamm hat über die Diagonale immerhin 12 cm Durchmesser.
Leider hatte ich damals beim anlegen des Plättchens einen ziemlichen Knick in der Optik, entsprechend schief ist nun das Ergebniss.
Der Rückschnitt ist nur mal grob, da wird noch mal nachgeholzt.
Viel Grüße,
Marco
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
hallo,
und was war jetzt an dem alten wurzelansatz schlecht? sieht doch auf den fotos gar nicht so verkehrt aus.
finde den pflanzwinkel jetzt recht ungünstig.
grüße Martin
und was war jetzt an dem alten wurzelansatz schlecht? sieht doch auf den fotos gar nicht so verkehrt aus.
finde den pflanzwinkel jetzt recht ungünstig.
grüße Martin
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MerschelMarco
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Martin,
es waren 4 Wurzeln die alle stelzenförmig in einer Reihe standen. Nix damit anzufangen. Der Pflanzwinkel stört mich gar nicht so, nur das die Schale jetzt halt nicht mehr paßt. Es müßte evtl. ein runde tiefe sein wo man den ersten Ast auch unter den Schalenrand ziehen kann.
Grüße,
Marco
es waren 4 Wurzeln die alle stelzenförmig in einer Reihe standen. Nix damit anzufangen. Der Pflanzwinkel stört mich gar nicht so, nur das die Schale jetzt halt nicht mehr paßt. Es müßte evtl. ein runde tiefe sein wo man den ersten Ast auch unter den Schalenrand ziehen kann.
Grüße,
Marco
- greenhorn187
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Marco,
auf den aufnahmen der wurzeln oben sieht man immr staubfeine erde.
jetzt würde mich interessieren in was für substrat der baum stand und steht?
grüße
auf den aufnahmen der wurzeln oben sieht man immr staubfeine erde.
jetzt würde mich interessieren in was für substrat der baum stand und steht?
grüße
...noch acht minuten bis zur endlosen finsternis...
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MerschelMarco
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Der Baum war bis jetzt immer im Freiland, entsprechen ist das Gartenerde was man sieht.
In der Schale steht er nun in 90" Zeolith, 10% Torf.
Grüße,
Marco
In der Schale steht er nun in 90" Zeolith, 10% Torf.
Grüße,
Marco
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo!
Ich würde auf jeden Fall den untersten, rechten Ast wegnehmen, da dieser nun viel zu niedrig ansetzt. Weiters würde ich den Baum versuchen etwas aufzurichten und einige der zahlreichen Äste auslichten.
LG
Stefan
Ich würde auf jeden Fall den untersten, rechten Ast wegnehmen, da dieser nun viel zu niedrig ansetzt. Weiters würde ich den Baum versuchen etwas aufzurichten und einige der zahlreichen Äste auslichten.
LG
Stefan
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo Marco,
ich würde auch den unteren Ast weg nehmen.Aber ich würde den Baum nicht so weit nach links aufrichten.Jetzt wieder ein klein wenig die spitze nach rechts ,so das diese mittig ist.Gefällt mir jedenfalls so beser.Aber ist dein Baum.
Peter
ich würde auch den unteren Ast weg nehmen.Aber ich würde den Baum nicht so weit nach links aufrichten.Jetzt wieder ein klein wenig die spitze nach rechts ,so das diese mittig ist.Gefällt mir jedenfalls so beser.Aber ist dein Baum.
Peter
Nur die harten kommen in den Garten !!!!
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
finde den Baum mit dem markanten Ast sehr interessant.... denke in Zukunft kommt der Baum eh noch höher gepflanzt.. dann siehts gut aus.... mir gefällts 
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Interessanter Bericht.
Danke Marco.
Ich würde auch den unteren Ast bei der Gestaltung behalten.
Liebe Grüße,
Thierry
Danke Marco.
Ich würde auch den unteren Ast bei der Gestaltung behalten.
Liebe Grüße,
Thierry
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
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MerschelMarco
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Jetzt fertig zurückgeschnitten.
Anbei noch wie ich mir das so mit dem ersten Ast vorstelle.
Grüße,
Marco
Anbei noch wie ich mir das so mit dem ersten Ast vorstelle.
Grüße,
Marco
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Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo Marco
Vielleicht wäre es ein Gedanke den unteren Ast
an der Stelle wo er fast den Boden berührt abzusenken und Ihn dort zu bewurzeln.
mfG Dieter
Vielleicht wäre es ein Gedanke den unteren Ast
an der Stelle wo er fast den Boden berührt abzusenken und Ihn dort zu bewurzeln.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
ein interessanter gedanke.könnte ich mir auch gut vorstellen.
grüße
grüße
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Hallo Marco,
mit der flachen Schale gefällt mir der Baum (auch mit dem tiefen unteren Ast) VIEL besser, als mit einem tiefen Pott. Das sieht dann aus, als ob man sich zwischen aufrechtem Laubbaum und "gewollter, aber nicht gekonnter" Kaskade nicht entscheiden konnte.
Ich sehe eher einen gewaltigen alten Baum im Park vor mir, dessen ausladender unterer Ast über die Wiese ragt und die Kinder dazu einlädt, darauf herumzuturnen.
Liebe Grüße,
Heike
mit der flachen Schale gefällt mir der Baum (auch mit dem tiefen unteren Ast) VIEL besser, als mit einem tiefen Pott. Das sieht dann aus, als ob man sich zwischen aufrechtem Laubbaum und "gewollter, aber nicht gekonnter" Kaskade nicht entscheiden konnte.
Ich sehe eher einen gewaltigen alten Baum im Park vor mir, dessen ausladender unterer Ast über die Wiese ragt und die Kinder dazu einlädt, darauf herumzuturnen.
Liebe Grüße,
Heike
Zuletzt geändert von Heike_vG am 13.03.2011, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Hainbuchenprojekte Teil2
Heike, das war 1:1 mein Gedanke 
Ein sehr ähnlicher Baum hat mir meine Kindheit versüßt!
Ein sehr ähnlicher Baum hat mir meine Kindheit versüßt!
