Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Heike_vG
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Achim,

genau weiß ich das nicht, aber ich glaube eher nicht. Die japanischen Schwarzkiefern sind Küstenpflanzen, die daran angepasst sind, dass Ende Mai - Anfang Juni starke Stürme am Meer tosen und die Kerzen abbrechen und Nadeln abreißen. Deswegen sind sie so gut darauf eingerichtet, schnell einen zweiten Austrieb zu produzieren, sagte Ryan.
Mit der europäischen Schwarzkiefer bin ich persönlich nicht sehr vertraut, aber sie scheint mir aus einem ganz anderen Lebensraum zu kommen, oder? Eher aus den Bergen? Daher weiß ich nicht, ob sie gut darin ist, einen zweiten Austrieb im Jahr zu produzieren. Vielleicht können dazu andere Leute etwas sagen, die viel Erfahrung mit dieser Art haben.
Den zweiten Teil von Ryans Kiefernvortrag, über die Kiefern mit nur einem Austrieb im Jahr, will ich mir bei Gelegenheit auch noch ansehen. Der ist bestimmt auch noch interessant. Aber vier Stunden Demo, dazu habe ich keine Zeit im Moment.

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Heike_vG
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von Heike_vG »

Japanische Schwarzkiefer (Pinus thunbergii) und jap. Rotkiefer (Pinus densiflora)
Die Pflege von Kiefernarten mit zwei Austrieben im Jahr nach Ryan Neil (Vortrag im Januar 2013 bei Willowbog-Bonsai, England)

Bei der Kiefer, insbesondere der Schwarzkiefer, kommt die Hauptenergie aus den Wurzeln. Sind die Wurzeln gesund und kräftig, so kann sie (im Gegensatz zum Wacholder, der sehr von genügend Laubmasse abhängig ist) einen erheblichen Rückschnitt der Grünmasse verkraften.

Hierzu ist es interessant zu betrachten, aus welchem Lebensraum die japanischen Kiefernarten kommen.
Die Mädchenkiefer wächst in den Bergen und macht dort nur einen Austrieb im Jahr.
Die Rotkiefer wächst in den flachen und mittleren Lagen und macht zwei Austriebe.

Die Schwarzkiefer ist ein Küstenbaum, der auf den südlichen japanischen Inseln direkt in Wassernähe wächst. Häufig treffen Ende Mai oder Anfang Juni schwere Stürme auf diese Küstenregionen, die dann die jungen Kerzen und viele Nadeln der Schwarzkiefern abbrechen bzw. ausreißen. Daran ist diese Kiefernart gut angepasst, denn sie kann dann zügig einen zweiten Austrieb bilden, der bis zum Winter voll ausreifen kann. Diese Eigenschaft können wir uns für Bonsai zu Nutze machen, weil der zweite Austrieb kürzer, kompakter, mit kleineren Nadeln ist und zusätzliche Verzweigung bringt.

Wir müssen jedoch dafür sorgen, dass der Baum stark genug ist für das Kerzenschneiden und Nadeln zupfen, um einen guten zweiten Austrieb hervorzubringen. Hierfür spielt das Düngen eine entscheidende Rolle. Drei Gaben von organischem Dünger im Abstand von vier Wochen sollten unbedingt erfolgt sein, ehe dieser Eingriff erfolgt. (Bei sehr reifen Bäumen 2 Gaben im Abstand von 6 Wochen).
Um auch in Regionen mit kurzer Wachstumsperiode und nicht extrem starker Sonneneinstrahlung zuverlässig einen voll ausreifenden zweiten Austrieb zu produzieren, muss unser Zeitplan genau stimmen.

Hier der Jahreszyklus der Schwarzkiefernpflege:

Frühling (jederzeit):
Ausbalancieren der Wuchskraft durch Nadeln zupfen.
Die unteren Äste sind die wichtigsten, meist aber auch die schwächsten. Wie viele Nadeln der schwächste Ast pro Trieb hat, ist die Richtlinie, wie viele an den oberen Ästen und der Spitze belassen werden. Das Minimum, was erhalten bleiben sollte, ist jedoch 10 – 12 Nadelpaare. Hat der schwächste Ast weniger Nadeln, so bleibt ein Unterschied, aber der ist schon mal verkleinert.

Düngen.
Dreimal im Abstand von 4 Wochen organischen Dünger auflegen (bei sehr reifen Bäumen zweimal im Abstand von 6 Wochen). Bei unserer eher kurzen Wachstumsperiode (im Vergleich mit dem südlichen Japan) dürfen wir mit dem Kerzenschneiden nicht zu spät dran sein. Wenn wir Ende Mai – Anfang Juni schneiden wollen, müssen wir bereits Anfang März die erste Düngergabe einplanen! Für die meisten Baumarten wäre dies viel zu früh, aber die Schwarzkiefer verträgt dies und setzt den Dünger auch um. Vorteilhaft ist es, wenn die Bäume im Gewächshaus stehen, also nicht zu niedrigen Temperaturen ausgesetzt sind.
Also: Dünger Anfang März, Anfang April, Anfang Mai.

Kerzen schneiden Ende Mai / Anfang Juni.
Alle Kerzen werden gleichzeitig geschnitten, egal wie lang, stark oder schwach sie sind! Es wird nur ein kleiner Stumpf (ca. 5 mm) mit wenigen Nadelpaaren belassen. Bei nicht ausgetriebenen Knospen wird die Spitze abgeschnitten. Dann machen auch sie einen Austrieb. Würde man die nicht ausgetriebenen Knospen in Ruhe lassen, könnten sie noch jahrelang vor sich hin schlafen und unverändert nicht austreiben.
Noch einmal Nadeln zupfen, auf 6 – 8 Nadelpaare.

Sommer:
In Ruhe lassen!
Nach dem Kerzenschneiden bleiben die Schwarzkiefern an ihrem sonnigen Platz, werden normal gewässert, aber keinesfalls gedüngt. Es wird solange nichts an ihnen getan, bis der neue Austrieb ausgehärtet ist. Diesen Zeitpunkt erkennt man daran, dass die Nadeln a) spitz und stechend sind, b) dunkelgrün und c) stabil festsitzen.

Nadeln zupfen
Es kann erneut gezupft werden, auf 6 – 10 Nadelpaare. Ausgleich beachten.

Wieder düngen
Bis zum Herbst wieder normal düngen, also mindestens zweimal im Abstand von 4 – 6 Wochen organischen Dünger auflegen.

Herbst:
Triebe selektieren.
An den meisten Stellen werden sich mehrere neue Triebe gebildet haben, 3, 4 oder sogar 5 Stück. Jetzt ist der Zeitpunkt, um an jeder Stelle auf zwei Triebe zurückzuschneiden. Man wählt nach den folgenden Kriterien:
a) gleichstark, b) schöner Winkel, c) lateral angeordnet.
Wenn kein schöner Winkel zwischen den beiden besten Trieben entsteht, so verzichtet man manchmal auf c), wenn man dann den Winkel mit Drahten korrigieren kann. Keinesfalls möchte man ein „U“ bekommen. Ist dies anders nicht zu verhindern, lässt man nur einen Trieb stehen und hofft im nächsten Jahr auf einen schöneren Winkel der neuen Triebe.
Im schwächsten Bereich des Baums hat man oft z.B. einen starken Trieb und zwei schwache. Hier verzichtet man auf Kriterium a) und belässt wegen des Wuchskraftausgleichs den starken und einen schwachen Trieb. Dies stärkt den schwachen Ast.

Nadeln zupfen
Es werden niemals alle alten Nadeln entfernt! Dies würde den Baum zu sehr schwächen und wenn es mehrere Jahre nacheinander praktiziert würde, könnte der Baum sterben. Die frischen jungen Nadeln machen Photosynthese und produzieren damit Nahrung. Die alten Nadeln jedoch beinhalten wichtige Hormone für neue Knospen! Im Herbst werden also ggf. einige alte und auch neue Nadeln gezupft.
Besonders lange Nadeln werden gezupft und solche direkt am Stamm.
Es wird eine saubere Linie am unteren Rand der Äste gezupft, nach unten hängende Nadeln werden entfernt. Ebenso werden die Nadeln, die eng zwischen den Trieben sitzen, entfernt und sich kreuzende Nadeln.

Winter:
Winterruhe!

Dann beginnt der Zyklus von vorne.
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Georg
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von Georg »

D A N K E !!!
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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Arkadius
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von Arkadius »

Danke Heike für deine Mühe.

Zei Fragen hätte ich nochzu diesem Absatz:
Heike_vG hat geschrieben:Kerzen schneiden Ende Mai / Anfang Juni.
Alle Kerzen werden gleichzeitig geschnitten, egal wie lang, stark oder schwach sie sind! Es wird nur ein kleiner Stumpf (ca. 5 mm) mit wenigen Nadelpaaren belassen. Bei nicht ausgetriebenen Knospen wird die Spitze abgeschnitten. Dann machen auch sie einen Austrieb. Würde man die nicht ausgetriebenen Knospen in Ruhe lassen, könnten sie noch jahrelang vor sich hin schlafen und unverändert nicht austreiben.
Noch einmal Nadeln zupfen, auf 6 – 8 Nadelpaare.
Du schreibst "ein kleiner Stumpf (ca. 5 mm) mit wenigen Nadelpaaren belassen", die wänigen Nadeln sollen von der neuen Kerze belassen werden oder sind damit die alten Nadeln gemein? Ich habe es sonst so gehandhabt, dass ich von den neuen Kerzen nur wenige Millimeter ohne Nadeln belassen habe und sonst die übrigen Nadeln die ich im Herbst zuvor nicht geschnitten habe.

Weiter schreibst du "Bei nicht ausgetriebenen Knospen wird die Spitze abgeschnitten.", meinst du damit die kleinen, manchmal nur Millimeter großen Knospen?

Danke und Gruß
Arkadius
グルッス

アルカディウス
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Heike_vG
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von Heike_vG »

Arkadius hat geschrieben:Du schreibst "ein kleiner Stumpf (ca. 5 mm) mit wenigen Nadelpaaren belassen", die wänigen Nadeln sollen von der neuen Kerze belassen werden oder sind damit die alten Nadeln gemein?
Da gebe ich ja immer Ryans Worte wieder, das sind im Grunde ja nicht meine. Ich denke mal, dass in den meisten Fällen die Triebe bis unten hin belaubt sind, so dass an dem Stummel der abgeschnittenen jungen Kerze noch ein paar Nadeln sein sollten. Oder sind bei Euren Schwarzkiefern die Kerzen unten üblicherweise kahl? *kopfkratz* Ich weiß es nicht so genau, ich habe erst seit letztem Jahr eine kleine Schwarzkiefer und weil sie da umgetopft wurde und erst noch schwach war, habe ich an der letztes Jahr gar nichts geschnitten.
Arkadius hat geschrieben:Weiter schreibst du "Bei nicht ausgetriebenen Knospen wird die Spitze abgeschnitten.", meinst du damit die kleinen, manchmal nur Millimeter großen Knospen?
Da ich lediglich geschrieben habe, was Ryan gesagt hat, kann ich nur mutmaßen, was er gemeint hat. Es geht in jedem Fall um die Endknospen an einem Trieb. Bei sehr schwachen Trieben ist da nur eine Knospe und manchmal streckt sich da keine Kerze, sondern die Endknospe bleibt unverändert oder fast unverändert. Dieser würde ich dann die Spitze abschneiden. Winzige Knospen weiter unten am Trieb, wo sich also vielleicht eine Rückknospung schon entwickeln will, sind vermutlich nicht gemeint, denke ich. Ob solche überhaupt an einem schwachen Trieb sind? Hmm. *schulter zuck*

Liebe Grüße,

Heike
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manuu29
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von manuu29 »

Danke Heike für den Artikel


Ist das für schwarz und rotkiefern anwendbar oder nur für schwarze


Gruss manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
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klauso
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von klauso »

Hallo heike,

Wow ging das schnell *daumen_new* vielen lieben dank für deine übersetzung!! *daumen_new*
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klauso
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von klauso »

manuu29 hat geschrieben:Danke Heike für den Artikel


Ist das für schwarz und rotkiefern anwendbar oder nur für schwarze


Gruss manuu
Hallo manuu,

Les mal die überschrift :)
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Arkadius
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Beitrag von Arkadius »

Hallo Heike,

bei meiner Thunbergii ist es tatsächlich so, dass der erste Teil unbenadelt ist. Erst etwa nach 0,5 mm kommen die ersten Nadeln.

Ok, vermutlich hast du recht, dass Ryan die Endknospen meint. Diese haben sich zum Glück bisher gestreckt.

Gruß

Arkadius
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Arkadius
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Beitrag von Arkadius »

P.S. Natürlich meinte ich das du schreibst was Ryan erklärt. ;-)
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manuu29
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von manuu29 »

In der Überschrift stehen beide stimmt aber im Text ist nur von der schwarzen die Rede deshalb meine Frage


Gruss manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Manuu,

Ryan hat beide Kiefernarten gemeint, da sie beide in der Lage sind, zwei vollständige Austriebe in einem Jahr zu machen.
Da die Schwarzkiefer aber viel verbreiteter und die Pinus densiflora wesentlich seltener hier zu finden ist, wurde dann vor allem von der Schwarzkiefer gesprochen.

Liebe Grüße,

Heike
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Lioth
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von Lioth »

Danke, Heike! *daumen_new*
Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt...!

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xistsixt
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von xistsixt »

Teil 2 ist auch überaus Interessant

da gehts um die einmalaustreibenden Scotspine (sylvestris) u.ä.

Danke dir Heike bin immer froh um solche Hilfen!
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Heike_vG
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Re: Pflege von japanischen Schwarz- und Rot-Kiefern

Beitrag von Heike_vG »

Den zweiten Teil habe ich mir auch angeschaut. Der war auch nicht schlecht, aber bei weitem nicht so aufregend wie der erste, jedenfalls aus meiner Sicht.
Da ging es im wesentlichen um die Behandlung von frisch ausgegrabenen Kiefern und dass man sie über drei Jahre geduldig angemessen düngen soll, um im ersten Jahr das Wurzelwachstum zu fördern, im zweiten Jahr das Wachstum von viel Grünmasse und im folgenden Jahr für die Rückknospung. Investiert man ein weiteres Jahr, um die Rückknospung zum Austreiben zu bringen, hat man viel gewonnen, weil der Baum dann enorm an Verzweigung zulegt.
Gestaltet man schon, kann es sein, dass die am Holz angelegten Knospen noch gar nicht austreiben, hieß es.
Manche Leute schaffen es mit dieser Methode, einen Yamadori schon nach 5 Jahren das erste Mal ausstellen zu können, sagte Ryan.

LG, Heike
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