was ist mit zitrone ???

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Zumo
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Beitrag von Zumo »

jap...an abmoosen hab ich auch gedacht. Aber wenn ich meiner Mama erzähle, ich will den teuren Zitronen oder Kumquat Baum AbMoOsEn erzählt sie mir womöglich was anderes. Ich werds aus Stecklingen versuchen...meint ihr ich hab erfolg? Oder besser aus Samen ziehen?? (Aber dann kann ich ja davon ausgehen, in 10 Jahren noch keinen anständigen bonsai zu haben...)
Greetz
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Zumo
Höchstwahrscheinlich sind das
veredelte Pflanzen und abmoosen
dürfte nicht funktionieren.
Die Stecklingsquote ist bei Zitronen
sehr niedrig- Ich habe es nach 3 Jahren
aufgegeben-
mfG Dieter
Zumo
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Beitrag von Zumo »

Öhm..warum geht das bei veredelten nicht??
Also rätst du mir zu ner Anzucht aus Samen!?
Ich hab gestern einfach mal so 2 Stecklinge des Kumquat in mein Zimmergewächshaus gesteckt. ( zwei triebe waren abgebrochen und ich hoffe sie somit verwerten zu können) Wenn aus denen nix wird...auch egal...
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Smile
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Beitrag von Smile »

Hallo,

wie muss man eigentlich vorgehen wenn man eine Zitrone aus Samen ziehen
möchte? Kann ich einfach die Kerne bei einer handelsüblichen Zitrone rausnehmen
und in ganz normale Blumenerde pflanzen? Und wenn ja wie lange dauert es wohl
bis man da was sieht?^^#

Smile
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Smile,

ja das kann man und es funktioniert zu nahezu 100%, wenn die Samen OK sind (es gibt auch so platte, verkümmerte Kerne, die gehen natürlich nicht).
Meistens keimen die Zitruskerne schon nach ca. 2 Wochen.
Ich habe als Kind schon ständig die Kerne aller im Haushalt verzehrten Zitrusfrüchte eingepflanzt und jede Menge Zitronen-, Mandarinen-, Apfelsinen-, Grapefruit- und Kumquatpflänzchen gezogen.
Die Sämlinge wachsen auch sehr schnell und sind sehr hungrig. Meine haben reichlich Dünger gebraucht und mussten anfangs alles halbe Jahr umgetopft werden.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Heike_vG hat geschrieben:Hallo Smile,

ja das kann man und es funktioniert zu nahezu 100%, wenn die Samen OK sind (es gibt auch so platte, verkümmerte Kerne, die gehen natürlich nicht).
Meistens keimen die Zitruskerne schon nach ca. 2 Wochen.
Ich habe als Kind schon ständig die Kerne aller im Haushalt verzehrten Zitrusfrüchte eingepflanzt und jede Menge Zitronen-, Mandarinen-, Apfelsinen-, Grapefruit- und Kumquatpflänzchen gezogen.
Die Sämlinge wachsen auch sehr schnell und sind sehr hungrig. Meine haben reichlich Dünger gebraucht und mussten anfangs alles halbe Jahr umgetopft werden.

Viele Grüße,

Heike
alles richtig, Habe auch so eine Zitrone. Die ist mittlerweile ca. 8 Jahre alt und hat ein einziges Mal spärlich geblüht und Früchte setzen die Sämlinge sowieso nicht an. Die Samen aus den Hybriden, deren Früchte wir kaufen, schlagen alle auf die Ursprungspflanze zurück. Wenn man also eine blühende und fruchtende itrone, Kumquat oder was auch immer haben will, kommt man um eine gekaufte Veredelung nicht herum.

Erwin
Smile
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Beitrag von Smile »

Hallo Heike und Erwin,

danke für die schnellen Antworten. :D Ich werd das morgen sofort mal
mit einer Zitrone und Apfelsine ausprobieren, mal schauen was daraus wird.

Smile
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Zumo,

Kumquats behandle ich auch nicht anders als andere Zitruspflanzen. Sie sind nur etwas filigraner und scheinen mir zumindest als junge Sämlinge etwas empfindlicher als die anderen Zitruspflänzchen zu sein.

Umgetopft habe ich Zitruspflanzen schon zu jeder beliebigen Jahreszeit, wenn sie gelbliche, fahle Blätter bekamen und nicht mehr wachsen wollten.
Wenn Deine Kumquatpflanze noch gesund wirkt, würde ich sie trotz der schlechten Erde erst im Frühjahr umtopfen.

Deine gepfropften Zitrus-Hochstämmchen solltest Du als normale Zimmerpflanzen behalten und nicht auf Krampf versuchen, Bonsai daraus zu machen. Sie sind so doch ganz hübsch wie sie sind.
Es gibt so viele lohnendere Rohlinge, aus denen man in angemessener Zeit einen schönen Baum machen kann. :wink:

Ich hoffe, das sind die Antworten, die Du Dir von mir gewünscht hast!?

Viele liebe Grüße,

Heike
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Heike_vG hat geschrieben:Umgetopft habe ich Zitruspflanzen schon zu jeder beliebigen Jahreszeit, wenn sie gelbliche, fahle Blätter bekamen und nicht mehr wachsen wollten.
Diese gelben Blätter kommen offensichtlich vom Eisenmangel, der bei Zitrus entsteht, wenn das Substrat nicht sauer genug ist. Ich habe meine Zitrone in so einem Fall schon mal in reinen Torf umgepflanzt. Innerhalb weniger Wochen waren die Blätter wieder grün.

Also, das Substrat sauer halten und gut iss...

Erwin
Zumo
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Beitrag von Zumo »

dankje euch!
Ich werd die wohl wirklich so lassen und auf abmoosen verzichten...sehen ja echt toll aus...und ich will mich auch noch öfter an den tollen früchten erfreuen!
Öhm...noch was...ich las, wenn sich die Blätter "kräuseln" besteht ein Wassermangel...also die Blätter des Kumquat Rollen sich ganz leicht von beiden SEITEN ein...ist das normal? Weil die erde, meiner Meinung nach, noch ausreichend feucht ist! Öhm....danke!
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jurik
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Beitrag von jurik »

was ist eigentlich mit anzuchterde kann ich auch eine lärche z.b. in anzuchterde pflanzen wenn mal grad keine andere da ist oder gibt es da probleme?
miagi san
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Jurik,

Anzuchterde ist eine humose Erde, die Feuchtigkeit lange hält, praktisch keine Nährstoffe enthält und weitestgehend keimfrei ist.
Sie eignet sich eigentlich nur für Sämlinge und Stecklinge, die noch keine Nährstoffe gebrauchen können, weil sie noch keine Wurzeln haben und die vor der Umfallkrankheit geschützt sein sollen.

Eine Lärche oder etwas anderes würde ich nicht in Anzuchterde pflanzen! Sie ist völlig ungeeignet dafür. Gerade Nadelbäume brauchen sehr durchlässiges, schnell trocknendes Substrat, das ist die Anzuchterde gerade nicht.
Man sollte lieber warten, bis man wieder vernünftiges Substrat hat.
Wenn es ganz schnell gehen soll, kann man innerhalb weniger Tage, manchmal sogar von einem Tag zum anderen von den Onlineshops alles notwendige geschickt bekommen.
Akadama, Bimskies und was man sonst noch verwendet ist wirklich schnell und leicht zu beschaffen.

Viele Grüße,

Heike
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jurik
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Beitrag von jurik »

vielen dank heike
miagi san
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Beitrag von jurik »

hey heike,

kannst du mir eine erdmischung für lärchen empfehlen , also eine in die du eine lärche pflanzen würdest!weil die erde in der schale ist schon ziemlich verbraucht.
miagi san
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Jurik,

leider habe ich selbst zurzeit gar keine Lärche, vor Jahren hatte ich zwei kleine Shohin-Lärchen, die aber mal eine Urlaubspflege nicht überstanden haben.

Einige andere Leute hier können da mit ihren Erfahrungen vielleicht bessere Erdmischungstipps geben. Wolfgang z.B. hat schöne Lärchen, das weiß ich!

Wenn ich mir jetzt aber eine Lärche holen würde (kann gut demnächst passieren...), würde ich vermutlich Akadama, Bimskies oder Splitt mit etwas Kiryu und ein wenig Humus mischen. So ca. Akadama 40%, Bims 40% und die anderen beiden Komponenten zu je 10%.
Dabei Wert legen auf gutes Sieben der mineralischen Komponenten. Die gröbsten Korngrößen als Drainageschicht, die mittleren als Pflanzsubstrat, die feineren als Oberfläche und das, was durchs kleine Sieb fällt wegwerfen.

Vielleicht hilft Dir das ja schon mal, oder es kommen noch erprobte Mischungen von den Lärchenkennern! :wink:

Viele Grüße,

Heike
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