Blattschäden durch Sonnenstrahlung
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Totoro
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo Manuu,
ich hab dieses nasse Frühjahr Nadelschütte an einigen Waldkiefern gehabt.
Ich halte dewegen nicht mehr soviel von häufigem Übersprühen.
Wär mal interessant was unsere "Wissenschaftler" hier über die Wirkung von häufigem Besprühen bei Kiefern sagen.
Bei der dicken Wachsschicht und der derben Struktur der Nadeln kann die Wasseraufnahmefähigkeit doch eigentlich nicht so groß sein ?
Gruß
Dirk
ich hab dieses nasse Frühjahr Nadelschütte an einigen Waldkiefern gehabt.
Ich halte dewegen nicht mehr soviel von häufigem Übersprühen.
Wär mal interessant was unsere "Wissenschaftler" hier über die Wirkung von häufigem Besprühen bei Kiefern sagen.
Bei der dicken Wachsschicht und der derben Struktur der Nadeln kann die Wasseraufnahmefähigkeit doch eigentlich nicht so groß sein ?
Gruß
Dirk
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo
Beim ursprünglichen Thema "Blattschäden durch Sonnenstrahlung"
geht es wohl hauptsächlich um die Auswirkungen der UV-Strahlung.
Dadurch bedingte Blattschäden sind anderer Natur als Blattschäden,
die einfach nur dadurch entstehen das nicht genügend Feuchtigkeit
zur Verdunstung zur Verfügung gestellt werden kann.
Das Nord-Südgefälle spielt weniger eine Rolle (wenn es keine neuen Bäume sind)
da sich das Blattgewebe in gewissen Grenzen, schon bei der Ausbildung der Blätter,
auf die entsprechende Strahlungsintensität einstellt.
mfG Dieter
ps Zu häufiges Besprühen kann zur Auswaschung von Nährstoffen führen.
Beim ursprünglichen Thema "Blattschäden durch Sonnenstrahlung"
geht es wohl hauptsächlich um die Auswirkungen der UV-Strahlung.
Dadurch bedingte Blattschäden sind anderer Natur als Blattschäden,
die einfach nur dadurch entstehen das nicht genügend Feuchtigkeit
zur Verdunstung zur Verfügung gestellt werden kann.
Das Nord-Südgefälle spielt weniger eine Rolle (wenn es keine neuen Bäume sind)
da sich das Blattgewebe in gewissen Grenzen, schon bei der Ausbildung der Blätter,
auf die entsprechende Strahlungsintensität einstellt.
mfG Dieter
ps Zu häufiges Besprühen kann zur Auswaschung von Nährstoffen führen.
grüsse an die bewohner von melmac
- Josef Knieke
- BFF-Autor
- Beiträge: 2290
- Registriert: 25.08.2010, 21:19
- Wohnort: Niedersachsen
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo ihr Lieben
m.E. sind die hier aufgezeigten Schäden von verschiedenen Umständen abhängig. Die Schäden an meinen Bäumen beziehen sich ausnahmslos auf meine Carpinussorten!!
Rotbuchen, Blutbuchen und Azaleen stehen in der prallen Sonne, Südseite und werden von mir regelmäßig, ob Sonne oder nicht, überbraust. Selbst die Azaleen zeigen in ihren Sorten unterschiedliche Reaktionen auf das feuchte Kleinklima.
Ein ausgesprochenes Phänomen ist bei mir eine koreanische Hainbuche. Sie steht seit Jahren am selben Platz. Dieses Jahr zeigt sie, nur an der sonnenzugewandten Seite, Blattschäden!!! - Also gehe ich davon aus, dass es an der intensiven Sonnenstrahlung liegt.
Eine japanische Hainbuche stand im Wanderschatten und ist über die Mittagszeit schattig aufgestellt. Sie zeigt am gesamten Baum geschädigte Blätter. - So vermute ich, dass dieser Baum allgemein auf die Hitze reagiert hat.
Wenn man dazu noch die Gieß- Und Düngegewohnheiten, sowie die Substratzusammensetzung betrachtet, kann man sich noch lange überlegen wodran es wohl liegen mag.
LG
Josef
m.E. sind die hier aufgezeigten Schäden von verschiedenen Umständen abhängig. Die Schäden an meinen Bäumen beziehen sich ausnahmslos auf meine Carpinussorten!!
Rotbuchen, Blutbuchen und Azaleen stehen in der prallen Sonne, Südseite und werden von mir regelmäßig, ob Sonne oder nicht, überbraust. Selbst die Azaleen zeigen in ihren Sorten unterschiedliche Reaktionen auf das feuchte Kleinklima.
Ein ausgesprochenes Phänomen ist bei mir eine koreanische Hainbuche. Sie steht seit Jahren am selben Platz. Dieses Jahr zeigt sie, nur an der sonnenzugewandten Seite, Blattschäden!!! - Also gehe ich davon aus, dass es an der intensiven Sonnenstrahlung liegt.
Eine japanische Hainbuche stand im Wanderschatten und ist über die Mittagszeit schattig aufgestellt. Sie zeigt am gesamten Baum geschädigte Blätter. - So vermute ich, dass dieser Baum allgemein auf die Hitze reagiert hat.
Wenn man dazu noch die Gieß- Und Düngegewohnheiten, sowie die Substratzusammensetzung betrachtet, kann man sich noch lange überlegen wodran es wohl liegen mag.
LG
Josef
Zuletzt geändert von Josef Knieke am 31.08.2012, 12:58, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Dirk ich habe bei meinen Kiefern und Wacholder nur gute Erfahrungen mit besprühen gemacht die densiflora hat neue Knospen gebildet die zur Zeit kräftig neue Nadeln schiebt
Gruss manuu
Gruss manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
-
Totoro
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo zusammen,
@ manuu: Vielleicht habe ich auch wegen umgebender hoher Bäume und Häuser weniger Luft/Windbewegung was bei mir die Pilzanfälligkeit erhöht ? Selbst bei häufigem Sprühen ist die einzelne Gabe ja nur wenige Minuten auf den Nadeln, bis diese schon wieder verdunstet( oder aufgenommen ?) ist. Durchziehenden Wind vorausgesetzt !
Bei meinen vollsonnig stehenden deutschen Hainbuchen habe ich keinerlei Blattschäden .
Das liegt vielleicht auch an der relativ windgeschützen Lage bei mir.( deshalb sprühe ich die gar nicht aus Angst vor Mehltau)
Ich glaube das die Kombination von Strahlung UND austrocknendem Wind besonders heikel für einen Wald-Halbschatten-Unterholz- Baum wie die Hainbuche ist.
Ich verwende auch recht großzügige Schalen. Sobald nämlich eine Hainbuche "schlappt" zeigt sie oft , obwohl sie sich nach der Wässerung scheinbar vollkommen erholt hat, später doch Blattrandvertrocknungen oder bronzefarbene Blätter.
Gruß
Dirk
@ manuu: Vielleicht habe ich auch wegen umgebender hoher Bäume und Häuser weniger Luft/Windbewegung was bei mir die Pilzanfälligkeit erhöht ? Selbst bei häufigem Sprühen ist die einzelne Gabe ja nur wenige Minuten auf den Nadeln, bis diese schon wieder verdunstet( oder aufgenommen ?) ist. Durchziehenden Wind vorausgesetzt !
Bei meinen vollsonnig stehenden deutschen Hainbuchen habe ich keinerlei Blattschäden .
Das liegt vielleicht auch an der relativ windgeschützen Lage bei mir.( deshalb sprühe ich die gar nicht aus Angst vor Mehltau)
Ich glaube das die Kombination von Strahlung UND austrocknendem Wind besonders heikel für einen Wald-Halbschatten-Unterholz- Baum wie die Hainbuche ist.
Ich verwende auch recht großzügige Schalen. Sobald nämlich eine Hainbuche "schlappt" zeigt sie oft , obwohl sie sich nach der Wässerung scheinbar vollkommen erholt hat, später doch Blattrandvertrocknungen oder bronzefarbene Blätter.
Gruß
Dirk
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Manuu, du hast aber auch kaum direkte Sonneneinstrahlung...
Sich von Konsumgeilheit und Medialer Dauerbeschallung verführen zu lassen, liegt in den eigenen Händen, wer mitmacht, PECH GEHABT !!!
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Ne nur von morgens bis abends da suedbalkon
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo!
Die Photosynthese ist ja bekanntlich stark Temperaturabhängig, sie steigt in Verbindung mit genügend Licht und CO2 bis ca. 35°C stark an, und fällt bei weiterem Anstieg wieder stark ab.
Da sich die Spaltöffnungen schließen.
Ab ca 50°C Blatttemperatur!! (Arten und Veranlagungsabhängig) ist das Blatt nicht mehr in der lage mehr Energie als verbraucht wird zu Produzieren da keine Photosynthese ohne CO2 möglich ist...
Das Blatt erwirtschaftet also keinen Gewinn und zerrt vom Speicher, wie es z.b. Nachts der Fall ist. (Lichtkompensationspunkt wird unterschritten) Wie fast überall ist das Minimumgesetz anzuwenden CO2 ist nun der Mangelfaktor sofern das Wasser ausreicht...
Ist der Speicher leer fällt das Blatt bzw. nimmt Schaden...
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =6&t=32229
Ist meine Meinung dazu, obs Stimmt
*zum Andreas schau*
mfg
Die Photosynthese ist ja bekanntlich stark Temperaturabhängig, sie steigt in Verbindung mit genügend Licht und CO2 bis ca. 35°C stark an, und fällt bei weiterem Anstieg wieder stark ab.
Da sich die Spaltöffnungen schließen.
Ab ca 50°C Blatttemperatur!! (Arten und Veranlagungsabhängig) ist das Blatt nicht mehr in der lage mehr Energie als verbraucht wird zu Produzieren da keine Photosynthese ohne CO2 möglich ist...
Das Blatt erwirtschaftet also keinen Gewinn und zerrt vom Speicher, wie es z.b. Nachts der Fall ist. (Lichtkompensationspunkt wird unterschritten) Wie fast überall ist das Minimumgesetz anzuwenden CO2 ist nun der Mangelfaktor sofern das Wasser ausreicht...
Ist der Speicher leer fällt das Blatt bzw. nimmt Schaden...
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =6&t=32229
Ist meine Meinung dazu, obs Stimmt
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Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo Christoph,
die Problematik der zu hohen Temperatur und der dann versagenden biologischen Vorgänge im Energiezentrum Blatt ist soweit klar und plausibel. Gibt es auch Untersuchungen zum Thema Strahlung? Mit anderen Worten: In wieweit kann das Blatt erhöhte Strahlung durch Abpufferungsmechanimen kompensieren?
Jeder, der meint, dass ich anfange, mit diesen Fragen zu nerven und Haarspalterei betreibe, bitte überlesen.
Beste Grüsse,
Heiner
die Problematik der zu hohen Temperatur und der dann versagenden biologischen Vorgänge im Energiezentrum Blatt ist soweit klar und plausibel. Gibt es auch Untersuchungen zum Thema Strahlung? Mit anderen Worten: In wieweit kann das Blatt erhöhte Strahlung durch Abpufferungsmechanimen kompensieren?
Jeder, der meint, dass ich anfange, mit diesen Fragen zu nerven und Haarspalterei betreibe, bitte überlesen.
Beste Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo Heiner, hallo Christoph,
ich sehe Euch beide im Recht. Ich denke, dass Hitze und Strahlung zusammenkommen müssen und dass daher der Norden besser wegkommt. Der Norden hat meiner Meinung nach eine gleich hohe bis höhere Strahlungsmenge, aber weniger Hitze. Warum hat der Norden eine höhere Strahlungsmenge? Der Gradunterschied im Sommer bei Zenithstand der Sonne sollte zwischen Nord- und Süddeutschlag nicht so groß sein, dass sich ein signifikant längerer Passierweg des Lichts durch die Atmosphäre ergibt. Also sollte es im Süden nur eine insignifikant höhere Strahlenintensität geben. Der Tag im Sommer ist aber im Norden länger, d.h. die Gesamtstrahlungsmenge muss im Norden größer sein. Daher sind alle Rekordhektarerträge von Getreide in Dänemark/Schweden oder Neuseeland erzielt worden.
Das Phänomen, dass Pflanzen bei Mittagshitze "zumachen" geht so weit, dass bestimmte Pflanzenarten über die Mittagszeit sogar von Photosynthese auf Photorespiration umsteigen, also Kohlenstoffmasse verlieren (ich meine gehört zu haben, dass Soja dies bei hoher Hitze und Strahlung tut).
Ich lebe eher im Süden und habe auch zwei "Patienten", die gar nicht gut aussehen. Im Gegensatz zu den hier meist beschriebenen sind es zwei Nadelbäume (eine jap. Lärche und eine Orientfichte). Auch meine Larix decidua zeigt gelbe Nadelspitzen. Könnte dies auch auf Hitze/Strahlungsschäden zurückzuführen sein oder habe ich mir hier andere Probleme eingehandelt?
ich sehe Euch beide im Recht. Ich denke, dass Hitze und Strahlung zusammenkommen müssen und dass daher der Norden besser wegkommt. Der Norden hat meiner Meinung nach eine gleich hohe bis höhere Strahlungsmenge, aber weniger Hitze. Warum hat der Norden eine höhere Strahlungsmenge? Der Gradunterschied im Sommer bei Zenithstand der Sonne sollte zwischen Nord- und Süddeutschlag nicht so groß sein, dass sich ein signifikant längerer Passierweg des Lichts durch die Atmosphäre ergibt. Also sollte es im Süden nur eine insignifikant höhere Strahlenintensität geben. Der Tag im Sommer ist aber im Norden länger, d.h. die Gesamtstrahlungsmenge muss im Norden größer sein. Daher sind alle Rekordhektarerträge von Getreide in Dänemark/Schweden oder Neuseeland erzielt worden.
Das Phänomen, dass Pflanzen bei Mittagshitze "zumachen" geht so weit, dass bestimmte Pflanzenarten über die Mittagszeit sogar von Photosynthese auf Photorespiration umsteigen, also Kohlenstoffmasse verlieren (ich meine gehört zu haben, dass Soja dies bei hoher Hitze und Strahlung tut).
Ich lebe eher im Süden und habe auch zwei "Patienten", die gar nicht gut aussehen. Im Gegensatz zu den hier meist beschriebenen sind es zwei Nadelbäume (eine jap. Lärche und eine Orientfichte). Auch meine Larix decidua zeigt gelbe Nadelspitzen. Könnte dies auch auf Hitze/Strahlungsschäden zurückzuführen sein oder habe ich mir hier andere Probleme eingehandelt?
Grüße, Chris
When the facts change, I change my mind. What do you do, Sir? (John Maynard Keynes)
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- bonsaiheiner
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Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo Chris,
über einige Wiki-Seiten mit Solarstrahlung, Photovoltaik, Nutzen in Deutschland usw bin ich immer wieder auf entweder commerziell ausgerichtete oder politisch-ideologisch gefärbte Statements gestossen. Die lasse ich mal weg.
Aussagen über die Sonnen-Globalstrahlung in Deutschland und deren Unterschiede sind da vielleicht hilfreicher, vor allem, wenn sie nicht aus Deutschland selbst zu kommen scheinen (ein Schelm, der böses dabei denkt):
http://solargis.info/doc/_pics/freemaps ... any-de.png:
Die Karte ist für jeden frei herunterladbar. Ich hoffe mal, dass ich damit nicht gegen Urheberrechte verstosse.
Gruss,
Heiner
über einige Wiki-Seiten mit Solarstrahlung, Photovoltaik, Nutzen in Deutschland usw bin ich immer wieder auf entweder commerziell ausgerichtete oder politisch-ideologisch gefärbte Statements gestossen. Die lasse ich mal weg.
Aussagen über die Sonnen-Globalstrahlung in Deutschland und deren Unterschiede sind da vielleicht hilfreicher, vor allem, wenn sie nicht aus Deutschland selbst zu kommen scheinen (ein Schelm, der böses dabei denkt):
http://solargis.info/doc/_pics/freemaps ... any-de.png:
Die Karte ist für jeden frei herunterladbar. Ich hoffe mal, dass ich damit nicht gegen Urheberrechte verstosse.
Gruss,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo Heiner
Mal was zum Einfluß der Sonneneinstrahlung auf die Bildung des Blatt (schutzes).
http://www.pflanzenforschung.de/wissena ... amorphosen
mfG Dieter
Mal was zum Einfluß der Sonneneinstrahlung auf die Bildung des Blatt (schutzes).
http://www.pflanzenforschung.de/wissena ... amorphosen
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
- bonsaiheiner
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Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo Dieter,
guter Link, danke dafür.
Der Begriff "Metamorphose" war mir bisher nur aus der Zoologie bei der kompletten Umbildung der Insektenlarve während der Puppen"ruhe", die ja wohl keine Ruhe, sondern eher das Gegenteil ist, bekannt. Ach ja, und natürlich von einem Herrn namens Ovid, aber das liegt schon sehr, sehr lange zurück und den habe ich damals kaum verstanden.
Beste Grüsse,
Heiner
guter Link, danke dafür.
Der Begriff "Metamorphose" war mir bisher nur aus der Zoologie bei der kompletten Umbildung der Insektenlarve während der Puppen"ruhe", die ja wohl keine Ruhe, sondern eher das Gegenteil ist, bekannt. Ach ja, und natürlich von einem Herrn namens Ovid, aber das liegt schon sehr, sehr lange zurück und den habe ich damals kaum verstanden.
Beste Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo!
Sehr interessant, wie stark die W/qm mit den Breitengraden abfallen, so stark hätt ich den Abfall nicht eingeschätzt.
Natürlich ist die Strahlung der ausschlaggebende Punkt ohne Strahlung hätten wir -273°C
Durch Verdunstung von Wasser entsteht ja Kälte, die Frage ist nun, wieviel Wasser kann ein Blatt verdunsten (um sich zu kühlen) wenn sich die Spaltöffnungen schließen...
Die Pflanze befindet sich in einem Teufelskreis, offene Spaltöffnungen vertrocknen das Blatt, geschlossene Spaltöffnungen lassen die Blatttemperatur noch höher ansteigen, da die Strahlung die Oberfläche erwärmt, und die verdunstung vermindert ist.
Meines wissens beginnt ab 50°C auch das Eiweiß zu gerinnen (Chlorophylle sind Proteine)
Ein dunkelgrünes Blatt kann in der Prallen Sonne durchaus 50°C erreichen wenn es sich nicht durch die Verdunstung kühlen kann...
Sehr interessant, wie stark die W/qm mit den Breitengraden abfallen, so stark hätt ich den Abfall nicht eingeschätzt.
Natürlich ist die Strahlung der ausschlaggebende Punkt ohne Strahlung hätten wir -273°C
Durch Verdunstung von Wasser entsteht ja Kälte, die Frage ist nun, wieviel Wasser kann ein Blatt verdunsten (um sich zu kühlen) wenn sich die Spaltöffnungen schließen...
Die Pflanze befindet sich in einem Teufelskreis, offene Spaltöffnungen vertrocknen das Blatt, geschlossene Spaltöffnungen lassen die Blatttemperatur noch höher ansteigen, da die Strahlung die Oberfläche erwärmt, und die verdunstung vermindert ist.
Meines wissens beginnt ab 50°C auch das Eiweiß zu gerinnen (Chlorophylle sind Proteine)
Ein dunkelgrünes Blatt kann in der Prallen Sonne durchaus 50°C erreichen wenn es sich nicht durch die Verdunstung kühlen kann...
Zuletzt geändert von stoefal am 01.09.2012, 02:02, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Blattschäden durch Sonnenstrahlung
Hallo!bonsaiheiner hat geschrieben:Hallo Christoph,
die Problematik der zu hohen Temperatur und der dann versagenden biologischen Vorgänge im Energiezentrum Blatt ist soweit klar und plausibel. Gibt es auch Untersuchungen zum Thema Strahlung? Mit anderen Worten: In wieweit kann das Blatt erhöhte Strahlung durch Abpufferungsmechanimen kompensieren?
Jeder, der meint, dass ich anfange, mit diesen Fragen zu nerven und Haarspalterei betreibe, bitte überlesen.
Beste Grüsse,
Heiner
Die Chloroplasten im Blatt können sich frei bewegen um einen Teil der Strahlung durch zu lassen...
http://www.uni-tuebingen.de/abot/versuche/z/z15.html
Weiters können manche Pflanzen die Blätter einrollen,zusammenklappen oder einfach etwas drehen um die Bestrahlungsfläche zu minimieren. Der Ficus Retusa rollt die Blätter auf, der Blauregen kann die Blätter anlegen wie ein zusammengeklappter Fächer... aber bei 35°C Umgebungstemperatur sind die 50°C trotzdem schnell überschritten sofern keine Transpiration stattfindet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Transpiration
mfg
