Das mit dem Kalk hatte ich aus der Wikipedia:
Die Feldulme kommt sowohl im Tiefland als auch in den kollinen Höhenlagen vor. Sie bevorzugt teils überflutete Laub- oder Mischwälder, ist nährstoff- und kalkliebend.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feldulme
Aber ich bin auch früher schon ab und zu mal Fehlinformationen aus der Wikipedia aufgesessen.
Seit einiger Zeit über ich mit relativ schnell wachsenden Ficus Stecklingen, und es ist alles andere als leicht, die Äste an der richtigen Stelle und in der richtigen Richtung zu bekommen. Ausserdem lerne ich langsam, was es mit der geheimnisvollen Feinverzweigung auf sich hat, und dass es wirklich viel Zeit Bedarf, diese aufzubauen.
Frei aufrecht ist immer noch schwer genug, vor allem wenn ich mich an die klassische Form wie in meinem Buch beschriben halten möchte. Zumindest für die ersten drei Äste gibt es Richtlinien, die zum einen dem Baum eine schöne From geben, zum anderen aber schon wieder das "Bei mir wächst da aber kein Ast" Problem haben.
Dann lasse ich die Ulme erst mal wachsen, auch die unregelmässige Stelle im Stamm darf dann bleiben. Wuchsfreudig ist sie, eine schöne Herbstfärbung sollte sie auch bekommen, und schnittverträglich ist sie auch, wie ich gelesen habe. Und bis die Ulme soweit ist, habe ich hoffentlich genug Übung, damit es auch was wird
Danke für die Anregungen!