Heike schrieb:
dass sich die Eibe (obwohl eine Konifere) in dieser Hinsicht (Saftbahnenverlauf) anders verhält als andere Nadelbäume.
Ich selbst kann das nicht wirklich beurteilen (ich habe nur eine Eibe, die erst seit einem Jahr, und habe ihr noch keine wilden Sharis zugemutet), aber interessieren tut mich das Thema sehr!
Wenn du das interessiert, bist du auch in der lage es in der Praxis umzusetzen. Wenn du aber meinst das du alles schon weisst dann kann ich leider auch nichts fur dich bedeuten.
Bitte sieh dir mall das bild an das Flu hier in seinem vorher / nachher bericht van herrn Wilson gepostet hatt.
Achte auf den Shari (nicht in detail) Dieser Shari bereich ist recht gross im vergleich mit dem rest des Baumes.
Solcher Shari bereiche kannst du mit etwas Übung auch gestalten. Aber darum geht es hier nicht sosehr.
Wenn du jetzt dir diesen Baum ansiehst und dann vergleichst mit dem Baum aus dem Workshop mit Ralf Beckers dann kannst du erkennen das der Baum von Kevin Wilson nur ganz wenig nadeln hatt.
Was ist der grund dafur das das nur so wenige sind und nicht mehrere?
Der Baum soll und muss wachsen, also arbeiten in seine wurzeln um zu uberleben. Ob er es will oder nicht. Kann der Baum bestimmte teile seiner saftbahn eingehen lasen?
Ja kann er, aber logisch wurde das nicht sein. Wurde er das tun dann bedeutet das der tot fur bestimmte teile des Baumes oder besser gesagt den ganzen Baum. Der Baum hatt nur eins im sinne, der nackte kampf ums uberleben.
Bei den Baum aus den workshop mit Ralf Beckers liegt es wesentlich anders. Durch das viele grun braucht der Baum nicht so zu kaempfen. Die bildung von wurzeln und knospen wird vorraus geschoben. Der Baum hatt ja genug reserven. In der schwischenzeit kann der baum By-passes bilden wie es IHM auskommt. Da wo der bester saftzufluss ist vindet das am ersten statt. Das bedeutet aslo das andere saftbahnen in starke verlieren oder einen anderen weg suchen.
Also wenn du dir eine Shari auf deine Eibe gestalten willst suche immer nach dem gleichgewicht schwischen grun und grosse der Shari. Gib die Eibe das gefuhl das er einen todeskampf beginnen muss und du wirst sehen das er dich dafur belohnen wird.
Plantzt du die Eibe zum ersten mall um dann solltest du ihn auch das gefuhl mitgeben das er einen todeskampf starten muss. Du schneidest dabei sehr viele wurzeln weg. Aber du gehst dabei noch einen schritt weiter. Dein gefuhl sagt Stop aber du schneidest noch einige wurzeln weg. Auf dieser art und weise muss der Baum balanzieren auf leben und tot. Doch du weisst der Baum will nur eins und das ist uberleben. Laesst du dabei alle nadelen am Baum dan kann er diesen ingriff einfach nicht uberleben. Dafur hatt er nicht die kraft und reserven. Du musst also nadeln zupfen und schwar so das nur einige an jeder zweig oder ast vorhanden bleiben.
Innerhalb einige wochen wirst du sehen das der Baum viele hunderte von knospen ausbildet. Und in 3 jahren kannst du denn Baum auf der Ginkgo Award ausstellen.
Ich glaube ich bin ein wenig off topic gegangen, entschuldige
Ich verstehe sehr gut was dafur sorgt das Sand in Staub verwandelt. Verstehe ich aber den einflus von der Sonne darauf nicht und weiss ich nicht wozu wasser da ist, dann werde ich den kampf gegen die Wuste nie gewinnen.
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.