Eibe von Heinz

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Heike schrieb:
wenn ich Urikawa richtig verstanden habe, meint er, dass sich die Eibe (obwohl eine Konifere) in dieser Hinsicht (Saftbahnenverlauf) anders verhält als andere Nadelbäume.
Vielen dank Heike. Leider lassen meine Deutschkenntnisse mich im stich um klar tekst zu schreiben.

Flu,
Es liegt auf keiner weisse in meiner absicht dich oder sonnst jemanden mit disrespect zu behandelen sollte es so angekommen sein.

Versuche das gesicht eines steines nicht zu ändern den du weisst das du damit seine last dein ganzes leben lang mit dir herum tragen muss.
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Urikawa,

Du musst Dir keine Gedanken machen, man kann Dich gut verstehen und Du schreibst immer sehr höflich! :wink:

Deine Ansichten finde ich immer besonders interessant und bemerkenswert. Ich freue mich immer, etwas von Dir zu lesen! *daumen_new*

Viele liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Ja, muß ich auch sagen. Urikawa findet immer so schöne, blumige Worte. Und über mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache macht sich hier ohnehin keiner Gedanken (warum auch?) :lol:
Na und der mit dem Stein war ja mal wieder ein Hammer :wink:
Martin
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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der1
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Beitrag von der1 »

Heike_vG hat geschrieben:...Ich freue mich immer, etwas von Dir zu lesen! ...
The same applies to me. Regt immer so schön zum Nachdenken an ;)

Liebe Grüße

¹
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Heike schrieb:
dass sich die Eibe (obwohl eine Konifere) in dieser Hinsicht (Saftbahnenverlauf) anders verhält als andere Nadelbäume.

Ich selbst kann das nicht wirklich beurteilen (ich habe nur eine Eibe, die erst seit einem Jahr, und habe ihr noch keine wilden Sharis zugemutet), aber interessieren tut mich das Thema sehr!
Wenn du das interessiert, bist du auch in der lage es in der Praxis umzusetzen. Wenn du aber meinst das du alles schon weisst dann kann ich leider auch nichts fur dich bedeuten.

Bitte sieh dir mall das bild an das Flu hier in seinem vorher / nachher bericht van herrn Wilson gepostet hatt.
Achte auf den Shari (nicht in detail) Dieser Shari bereich ist recht gross im vergleich mit dem rest des Baumes.
Solcher Shari bereiche kannst du mit etwas Übung auch gestalten. Aber darum geht es hier nicht sosehr.
Wenn du jetzt dir diesen Baum ansiehst und dann vergleichst mit dem Baum aus dem Workshop mit Ralf Beckers dann kannst du erkennen das der Baum von Kevin Wilson nur ganz wenig nadeln hatt.
Was ist der grund dafur das das nur so wenige sind und nicht mehrere?
Der Baum soll und muss wachsen, also arbeiten in seine wurzeln um zu uberleben. Ob er es will oder nicht. Kann der Baum bestimmte teile seiner saftbahn eingehen lasen?
Ja kann er, aber logisch wurde das nicht sein. Wurde er das tun dann bedeutet das der tot fur bestimmte teile des Baumes oder besser gesagt den ganzen Baum. Der Baum hatt nur eins im sinne, der nackte kampf ums uberleben.
Bei den Baum aus den workshop mit Ralf Beckers liegt es wesentlich anders. Durch das viele grun braucht der Baum nicht so zu kaempfen. Die bildung von wurzeln und knospen wird vorraus geschoben. Der Baum hatt ja genug reserven. In der schwischenzeit kann der baum By-passes bilden wie es IHM auskommt. Da wo der bester saftzufluss ist vindet das am ersten statt. Das bedeutet aslo das andere saftbahnen in starke verlieren oder einen anderen weg suchen.

Also wenn du dir eine Shari auf deine Eibe gestalten willst suche immer nach dem gleichgewicht schwischen grun und grosse der Shari. Gib die Eibe das gefuhl das er einen todeskampf beginnen muss und du wirst sehen das er dich dafur belohnen wird.

Plantzt du die Eibe zum ersten mall um dann solltest du ihn auch das gefuhl mitgeben das er einen todeskampf starten muss. Du schneidest dabei sehr viele wurzeln weg. Aber du gehst dabei noch einen schritt weiter. Dein gefuhl sagt Stop aber du schneidest noch einige wurzeln weg. Auf dieser art und weise muss der Baum balanzieren auf leben und tot. Doch du weisst der Baum will nur eins und das ist uberleben. Laesst du dabei alle nadelen am Baum dan kann er diesen ingriff einfach nicht uberleben. Dafur hatt er nicht die kraft und reserven. Du musst also nadeln zupfen und schwar so das nur einige an jeder zweig oder ast vorhanden bleiben.
Innerhalb einige wochen wirst du sehen das der Baum viele hunderte von knospen ausbildet. Und in 3 jahren kannst du denn Baum auf der Ginkgo Award ausstellen.

Ich glaube ich bin ein wenig off topic gegangen, entschuldige

Ich verstehe sehr gut was dafur sorgt das Sand in Staub verwandelt. Verstehe ich aber den einflus von der Sonne darauf nicht und weiss ich nicht wozu wasser da ist, dann werde ich den kampf gegen die Wuste nie gewinnen.
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flu
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Beitrag von flu »

Urikawa hat geschrieben:Flu,
Es liegt auf keiner weisse in meiner absicht dich oder sonnst jemanden mit disrespect zu behandelen sollte es so angekommen sein.
Urikawa, an keiner Stelle hast du mich oder andere respektlos bahndelt! Alles im Lot! :)

Was deine Ausführungen zu Saftbahnen angeht stimme ich nicht mit dir überein.

Laubbäume (Angiosperme bzw. Bedecktsamer) besitzen hinsichtlich des Xylems (Holzes) eine sehr differenziertere Anatomie. Hier sind überhaupt keine Saftbahnen auszumachen. Wasser wird über den gesamten Querschnitt des Xylems in die unterschiedlichsten Teile der Krone transportiert. Eine Verletzung des Xylems führt nicht zum Absterben bestimmter Kronenteile, da wie gesagt das Xylem über seine gesamte Querschnittsfläche die Krone versorgen kann.

Nacktsamier (Gymnosperme bzw. Nacktsamer (veraltet auch Koniferen)) haben ein sehr einfachses Xylem. Nur bei ihnen sprechen wir von Saftbahnen, die man selbst von außen anhand der Rindenstruktur (auch und gerade bei Eiben) sehr gut verfolgen kann. Diese Saftbahnen versorgen bestimmte Kronenbereiche. Werden sie verletzt, dann stirbt zumeist auch der entsprechende, von ihnen versorgte Kronenbereich ab.

Ich hoffe, dass sich Reiner, als unser Eibenexperte, an dieser Stelle noch einmal zu Wort meldet.
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Na ja Ulf, mit dem Wort Experte bin ich eher vorsichtig. Aber Erfahrungen mit Eiben konnte ich viele sammeln, da ich einige Eiben über den Jordan geschickt habe :oops: .
Was Urikawa schreibt, sehe ich ebenso. Bei einer frischen Gestaltung einer Eibe schneide oder zupfe ich den letzten Austrieb auf sechs bis acht Nadeln zurück. Danach werden alle alten Nadeln (die halt vor dem letzten Austrieb gewachsen sind) ebenfalls abgezupft. Nach zwei bis drei Wochen hat man so eine Explosion neuer Knospen und im nächsten Frühjahr reichlich Arbeit mit der Strukturierung der Äste. Hinter diese Technik bin ich aber selbst erst in den letzten zwei Jahren gekommen. Davor war ich auch zu vorsichtig.
Zum Thema Saftbahnen kann ich sagen, dass es bei selbstangelegten Sharis schnell zu einem Saftrückzug in angrenzenden, lebenden Rindenbereichen kommen kann. Letztes Beispiel ist die Eibe, die mein Sohn Kevin gestaltet. Da haben wir, um Bewegung in den ansonsten geraden Stamm zu bekommen, einen gewundenen Sharibereich provoziert. Das hielt auch gut zwei Jahre. Diesen Sommer mußten wir feststellen, dass der angrenzende Rindenbereich völlig austrocknete. Der ganze Shari bedeckt nun die gesamte Ansichtsseite des Baumes. Kevin will nun sehen, dass er das Totholz strukturiert, damit es irgendwie passend zum Erscheinungsbild wird.
Reiner
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Reiner schrieb:
einen gewundenen Sharibereich provoziert. Das hielt auch gut zwei Jahre. Diesen Sommer mußten wir feststellen, dass der angrenzende Rindenbereich völlig austrocknete
Dies was du hier schreibst kann ich nur aus erfahrung betohnen. Auch ich habe feststellen mussen das der angrenzende bereich eines Sharis den ich vor 4 jahren gestaltet habe sich diesen Sommer auch zuruckgezogen hatt.
SChon foriges jahr habe ich festgestellt das das im gange war aber ich konnte es nicht mehr aufhalten. Eiben bleiben wie interessant.
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