Schön, dass auch Euch die Entwicklung dieses kleinen Kraftprotzes Freude macht.
Liebe Grüße,
Heike
Also, schöner kann ich das auch nicht formulieren!Evulet hat geschrieben:....Generell hast du eine wirklich tolle Arbeit geleistet. Es bringt echt Spaß das zu sehen![]()
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Mannie, eigentlich betrachte ich den Baum noch nicht als wirklich "gut entwickelt". Die Spitze wird gerade neu aufgebaut und die Astbereiche und Verzweigung ist noch nicht ausgereift.Mannie1 hat geschrieben:Der Baum ist ja schon gut entwickelt. Meine Frage: "Wieso ist der Baum exakt mittig eingetopft"?
Zweifel?Mannie1 hat geschrieben:Hast Du Zweifel an der Bewegungsrichtung?
Warum fragst Du dann hier???fritze hat geschrieben: noch den heiner interviewen.
Aus dem Thread "Überwinterung Seigen":Heike_vG hat geschrieben:Die Sorte "Seigen" ist wunderwunderschön, aber leider recht empfindlich. Vor allem kann sie im Austrieb keine Störungen vertragen. Ist das Frühjahr kühl und ungemütlich, so verzögert sich der Austrieb stark, jedenfalls habe ich diese Erfahrung mit diesem und einem älteren Seigen im Lauf von ca. 20 Jahren gemacht.
Wenn sich die Knospen öffnen, sind die neuen Triebe winzig, rot und unglaublich zart. Bekommen Sie Frost oder sitzen schon Blattläuse dran, so kann ganz schnell der Austrieb schwarz und trocken werden. Auch das Spritzen mit Insektiziden oder auch nur Seifenwasser in diesem Stadium wird nicht gut vertragen. Da diese Ahornsorte generell nicht sehr starkwüchsig ist, ist es eine Zitterpartie, ob der zweite Austrieb dann gut kommt oder Äste absterben.
Mein anderer Seigen, den ich bereits seit 1991 habe, hat schon einige Male solche Probleme bekommen. Als er vor Jahren sehr geschwächt war und der Austrieb nicht vorankommen wollte, habe ich ihn ins Haus geholt und dort hat er problemlos und kräftig ausgetrieben. Als das Laub dann auszureifen begann habe ich ihn wieder hinausgestellt, an direkte Sonne musste ich ihn aber natürlich schrittweise wieder gewöhnen. Sonnenverbranntes Laub wäre auch wieder schlecht gewesen, da hätte ich den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben...![]()
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Natürlich wird jedem neuen Bonsaifreund unauslöschlich ins Hirn gehämmert, dass Outdoors nicht ins Zimmer gehören und dort weder überleben noch gedeihen können, insofern ist es schon eine unorthodoxe Methode. Der Seigen-Ahorn ist in meinen Augen eine Diva, die ihre Starallüren hat und in diesem Fall solch eine ungewöhnliche Behandlung schon mal verlangen kann.
Liebe Grüße,Heike_vG hat geschrieben:Nach meinen Erfahrungen (habe zwei A.p. "Seigen", den einen seit 1991, den anderen seit 2008) kann diese Fächerahornsorte durchaus einigen Frost vertragen. Was der Seigen nur gar nicht aushält, sind Spätfröste, wenn der Austrieb bereits begonnen hat.
Diese Keller-Überwinterung würde ich nicht empfehlen. Gleichmäßig um 10°C ist schon zu warm (in den meisten Kellern wird es zwischenzeitlich sogar noch einiges wärmer), da wird der Ahorn mit hoher Wahrscheinlichkeit schon im Januar austreiben und dann hat man den Salat und kann sehen, wie man den bereits ausgetriebenen Baum bei viel zu wenig Licht durchbekommt, bis man ihn rausstellen kann. Und mit Nachtfrösten ist bis Ende Mai jederzeit zu rechnen.
Als ich noch kein Gewächshaus hatte (das habe ich erst seit 2007), habe ich den Seigen wie auch die anderen Outdoors an einem geschützten, schattigen Platz draußen überwintert. Wenn man mag, kann man ja eine Styroporkiste oder sonst irgendein sinnvolles Konstrukt verwenden, um etwas zusätzlichen Schutz zu bieten.
Wichtig ist, dass die Bäume über den Winter nicht unbemerkt austrocknen und dass sie nicht in der Sonne stehen, damit sie weder gefriergetrocknet werden noch zu früh austreiben.
Hat im Frühjahr der Austrieb begonnen, man kann nur hoffen nicht vor Ende März / Anfang April, dann muss man noch bis etwa zu den Eisheiligen gut auf die Wettervorhersagen achten und notfalls den Baum über Nacht reinholen, damit der frische, weiche, rote Austrieb auch nicht den geringsten Frost bekommt.
Bei dem kalten Frühling dieses Jahr habe ich meine Seigen sogar beide für etwa 2 Wochen komplett ins Haus geholt und am Südfenster in Ruhe austreiben lassen, weil sie draußen nicht mehr vorankamen. Ungewöhnliche Maßnahme, zweifellos, aber hat den Bäumen gut getan.
Die Austriebszeit ist für den Seigen einfach die kritischste Zeit des Jahres. Der normale grüne Fächerahorn z.B. lacht darüber.
Reiner K hat geschrieben:Warum fragst Du dann hier???fritze hat geschrieben: noch den heiner interviewen.
LG R