und denke für`s Grobe kann es sich sehen lassen.
Mammutbaum
Re: Mammutbaum
hier mal ein
, gestern nun hab ich mich an die Fräsarbeit gemacht
und denke für`s Grobe kann es sich sehen lassen.
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Re: Mammutbaum
...und das ist sicher, dass er das übersteht? wahnsinn...
________________________________
§ 328 StGB:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,
[...] wer eine nukleare Explosion verursacht.
§ 328 StGB:
Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft,
[...] wer eine nukleare Explosion verursacht.
Re: Mammutbaum
Sicher ist das nicht, aber manchmal bin ich der Meinung muß
man auch mal etwas riskieren
.
Gibt es andere Meinungen was die Gestaltung/ Gesamterscheinung betrifft?
Gruß Hendrik
man auch mal etwas riskieren
Gibt es andere Meinungen was die Gestaltung/ Gesamterscheinung betrifft?
Gruß Hendrik
Re: Mammutbaum
nun ja, krasser blitzeinschlag, würde ich mal sagen... 
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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- M_e_r_l_i_n
- Beiträge: 2493
- Registriert: 15.02.2004, 21:55
- Wohnort: im Norden...oder doch Süden?
Re: Mammutbaum
Hallo Hendrik,
also gegen den Funkturm und den unteren Schuhlöffelbereich sollte man was unternehmen....
Die Spitze würde ich einkürzen....und nach rechts versetzen um einen Ausgleich zu schaffen zum Gruen.
Somit wäre die Funkturmspitze wech.......
Am Ansatz würde ich das Shari links nach unten ziehen, so das dieser fetter wirkt und das fehlende Nebari
abfängt.
Somit wäre der Schuhlöffeleffekt auch wech.......
des weiteren würde ich das Totholz noch reduzieren, da im mittleren Bereich das ganze viel zu massig wirkt
im Verhältnis zum Gruen.
Die Kante von Borke zu Totholz würde ich nicht so rund lassen, sondern zackig und unruhig ansetzen, dann
passt es auch zum Gesamtbild des Baumes.
Hab mal ne grobe Skizze gezeichnet.....wie ich das so ungefähr meine.....
Also noch viel Spaß weiterhin.........Und viel viel Glück, das der Baum das alles überlebt.
Daumen drück...
Gruß Uwe
also gegen den Funkturm und den unteren Schuhlöffelbereich sollte man was unternehmen....
Die Spitze würde ich einkürzen....und nach rechts versetzen um einen Ausgleich zu schaffen zum Gruen.
Somit wäre die Funkturmspitze wech.......
Am Ansatz würde ich das Shari links nach unten ziehen, so das dieser fetter wirkt und das fehlende Nebari
abfängt.
Somit wäre der Schuhlöffeleffekt auch wech.......
des weiteren würde ich das Totholz noch reduzieren, da im mittleren Bereich das ganze viel zu massig wirkt
im Verhältnis zum Gruen.
Die Kante von Borke zu Totholz würde ich nicht so rund lassen, sondern zackig und unruhig ansetzen, dann
passt es auch zum Gesamtbild des Baumes.
Hab mal ne grobe Skizze gezeichnet.....wie ich das so ungefähr meine.....
Also noch viel Spaß weiterhin.........Und viel viel Glück, das der Baum das alles überlebt.
Daumen drück...
Gruß Uwe
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Re: Mammutbaum
Hallo Hendrik
Der Baum hat nicht viel Lebendes, aber viel Anderes.
Also geht es eher um Skulpturieren, um Holzschnitzerei
Handwerk, Kunsthandwerk, Kunst wie auch immer.
Die Kettensäge reinhalten ist irgendwie nicht der richtige Weg,
es wirkt spektakulär am kleinen Bäumchen mit Monstermaschinen zu arbeiten
die "Vorbilder" spielen aber in einer anderen Liga.
Ich hab´ so ein Bäumchen wo die Kettensäge reingehalten wurde,
sind jetzt schon über 100 Stunden Feinarbeit um diese Spuren zu beseitigen
und im Winter kommen wohl noch 50-60 Stunden drauf.
Soviel Zeit um zu "reparieren" was in ´nem Stündchen "gemetztelt" wurde.
Mir macht es keinen Spass so etwas zu schreiben,
aber die Gefahr des Nachahmens ist mir zu groß.
Nichts desto Trotz, ein schönes Wochenende
Dieter
Der Baum hat nicht viel Lebendes, aber viel Anderes.
Also geht es eher um Skulpturieren, um Holzschnitzerei
Handwerk, Kunsthandwerk, Kunst wie auch immer.
Die Kettensäge reinhalten ist irgendwie nicht der richtige Weg,
es wirkt spektakulär am kleinen Bäumchen mit Monstermaschinen zu arbeiten
die "Vorbilder" spielen aber in einer anderen Liga.
Ich hab´ so ein Bäumchen wo die Kettensäge reingehalten wurde,
sind jetzt schon über 100 Stunden Feinarbeit um diese Spuren zu beseitigen
und im Winter kommen wohl noch 50-60 Stunden drauf.
Soviel Zeit um zu "reparieren" was in ´nem Stündchen "gemetztelt" wurde.
Mir macht es keinen Spass so etwas zu schreiben,
aber die Gefahr des Nachahmens ist mir zu groß.
Nichts desto Trotz, ein schönes Wochenende
Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Mammutbaum
Hallo Uwe, Hallo Dieter,
endlich eine gute Vorlage um zu Diskutieren
,
Recht hast Du Uwe, dass alles noch nicht ganz stimmig ist, aber wie gesagt es ist nun erst mal gefräßt, also ein Anfang gemacht. Nun liegt es erstmal am Baum, mir zu zeigen, dass Er diesen nun doch recht starken/ brutalen Weg mit gehen will.
Dieses Jahr werde ich das Grün erst mal frei wächsen lassen und dann im nächsten Frühjahr wird es schon ein wenig ausgerichtet werden.
Totholz einkürzen muß ich gucken, hier und da wird sicherlich noch Holz fliegen, aber die Spitze so stark wie Du meinst werde ich nicht weg nehmen. Mit der Randstruktur der Rinde gebe ich Dir voll und ganz Recht, aber abwarten, dass ist meines erachtens Arbeit die man beim Feinschliff mit erledigen kann
.
Ansatz wird noch mehr nach links gezogen, bzw. gefräßt, meinst doch da wo urspünglich der zweite Stamm war, oder?
Dieter:
Sicherlich ist das ein Baum der sehr skuriel wirkt und nur durch sein Totholz "lebt" (auffällt), aber auch die wie Du so schön schreibst, anderen Vorbilder haben mal angefangen
verrücktes zu machen, wichtig ist nur das man weiß was man macht und auch mit den Folgen leben kann.
Richtig ist auch, dass gerade Fräsen mit Kettensäge und so sehr grobe Wunden ins Holz reißt, also wer da meint das es in ein paar Stunden ein glaubwürdiges Ergebnis gibt, der darf sich auf so ein Spektakel nicht einlassen.
Gefällt anderen der Baum
, dies mag ich nicht sagen, aber reizen tut Er alle male wie ich meine.
Hoffe auf weitere Meinungen.
Gruß hendrik
endlich eine gute Vorlage um zu Diskutieren
Recht hast Du Uwe, dass alles noch nicht ganz stimmig ist, aber wie gesagt es ist nun erst mal gefräßt, also ein Anfang gemacht. Nun liegt es erstmal am Baum, mir zu zeigen, dass Er diesen nun doch recht starken/ brutalen Weg mit gehen will.
Totholz einkürzen muß ich gucken, hier und da wird sicherlich noch Holz fliegen, aber die Spitze so stark wie Du meinst werde ich nicht weg nehmen. Mit der Randstruktur der Rinde gebe ich Dir voll und ganz Recht, aber abwarten, dass ist meines erachtens Arbeit die man beim Feinschliff mit erledigen kann
Ansatz wird noch mehr nach links gezogen, bzw. gefräßt, meinst doch da wo urspünglich der zweite Stamm war, oder?
Dieter:
Sicherlich ist das ein Baum der sehr skuriel wirkt und nur durch sein Totholz "lebt" (auffällt), aber auch die wie Du so schön schreibst, anderen Vorbilder haben mal angefangen
Richtig ist auch, dass gerade Fräsen mit Kettensäge und so sehr grobe Wunden ins Holz reißt, also wer da meint das es in ein paar Stunden ein glaubwürdiges Ergebnis gibt, der darf sich auf so ein Spektakel nicht einlassen.
Gefällt anderen der Baum
Hoffe auf weitere Meinungen.
Gruß hendrik
- Bernd Schreiner
- Freundeskreis
- Beiträge: 1424
- Registriert: 24.02.2005, 10:19
- Wohnort: troisdorf
Re: Mammutbaum
Hendrik,
ich bin überzeugt davon, dass Du einen schönen, einzigartigen Baum aus dem Mammut machen wirst. Das es ein Langzeitprojekt ist weisst Du selber und ich meine, der richtige Weg ist eingeschlagen. Wenn Du einmal nicht mehr weiter weisst, oder eimal etwas übersiehst,
hast Du einen erfahrenen Arbeitskreis im Rücken, alle werden zum gelingen beitragen.
Das wird schon
.
Liebe Grüsse, Bernd
ich bin überzeugt davon, dass Du einen schönen, einzigartigen Baum aus dem Mammut machen wirst. Das es ein Langzeitprojekt ist weisst Du selber und ich meine, der richtige Weg ist eingeschlagen. Wenn Du einmal nicht mehr weiter weisst, oder eimal etwas übersiehst,
hast Du einen erfahrenen Arbeitskreis im Rücken, alle werden zum gelingen beitragen.
Das wird schon
Liebe Grüsse, Bernd
Sage nicht immer, was Du weißt, aber wisse immer, was Du sagst.
Matthias Claudius
Matthias Claudius
- Wolfram K.
- Beiträge: 37
- Registriert: 22.09.2008, 12:18
- Wohnort: Ebreichsdorf
- Kontaktdaten:
Re: Mammutbaum
Bin der selben Meinung wie Dieter. Frustrationstoleranz - so wichtig diese "Gabe" in der Bonsaikunst auch ist - sollte dazu dienen am Ende ein insgesamt besseres Ergebnis zu erzielen...
Liebe Grüße!
Liebe Grüße!
Re: Mammutbaum
Frustrationstoleranz
also Bitte Wolfram

Re: Mammutbaum
Okay Hendrik, ich verstehe.
Still und heimlich schlummert doch in uns allen der Wunsch mal so richtig die Späne fliegen zu lassen und auch so etwas zu kreieren wie ER.
Doch sehe ich da auch (noch) erhebliche Unterschiede im Ergebnis.
Rein optisch ist mir Dein "Funkturm" auch noch zu hoch und, vor allem, zu spitz.
Hier würde ich ganz ähnlich wie Uwe vorgehen. Auch sonst hat Uwe viele Dinge angesprochen und auch zeichnerisch angedeutet die noch eine Veränderung/Überarbeitung vertragen könnten. Doch ebenso ist mir klar, dass Dir vieles davon auch klar ist. Dies ist ein "erster Schritt" und kein "Endergebnis".
Persönlich mag ich keine "Kettensägenmassaker". Vielleicht weil um die Ecke einer von Deutschlands berühmtesten Kettensägen-Künstlern wohnt?
Auch verabscheue ich meist Fräsarbeiten an Bonsai, weil man zu oft überdeutlich ihre völlig abstrusen und unnatürlichen Spuren sehen kann. Und so kann ich mich hier auch nur Dieters Einwand anschließen.
Aber dennoch gibt es auch gut gemachtes, künstliches Totholz.
Es liegt eben neben der handwerklich/künstlerischen Begabung des Akteurs auch an den ausgeführten Techniken. Doch wenn schon so viel Arbeit, dann sollte sie sich auch langfristig lohnen. Jedoch genau hier sehe ich allerdings ein Problem mit dem doch recht weichen Holz des Mammutbaums?
Vielleicht als weitere "Anregung" noch ein paar ähnliche Werke o.g. "Meisters".
Still und heimlich schlummert doch in uns allen der Wunsch mal so richtig die Späne fliegen zu lassen und auch so etwas zu kreieren wie ER.
Doch sehe ich da auch (noch) erhebliche Unterschiede im Ergebnis.
Rein optisch ist mir Dein "Funkturm" auch noch zu hoch und, vor allem, zu spitz.
Hier würde ich ganz ähnlich wie Uwe vorgehen. Auch sonst hat Uwe viele Dinge angesprochen und auch zeichnerisch angedeutet die noch eine Veränderung/Überarbeitung vertragen könnten. Doch ebenso ist mir klar, dass Dir vieles davon auch klar ist. Dies ist ein "erster Schritt" und kein "Endergebnis".
Persönlich mag ich keine "Kettensägenmassaker". Vielleicht weil um die Ecke einer von Deutschlands berühmtesten Kettensägen-Künstlern wohnt?
Auch verabscheue ich meist Fräsarbeiten an Bonsai, weil man zu oft überdeutlich ihre völlig abstrusen und unnatürlichen Spuren sehen kann. Und so kann ich mich hier auch nur Dieters Einwand anschließen.
Aber dennoch gibt es auch gut gemachtes, künstliches Totholz.
Es liegt eben neben der handwerklich/künstlerischen Begabung des Akteurs auch an den ausgeführten Techniken. Doch wenn schon so viel Arbeit, dann sollte sie sich auch langfristig lohnen. Jedoch genau hier sehe ich allerdings ein Problem mit dem doch recht weichen Holz des Mammutbaums?
Vielleicht als weitere "Anregung" noch ein paar ähnliche Werke o.g. "Meisters".
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
- Martin_S
- Beiträge: 11869
- Registriert: 05.01.2004, 20:26
- Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'
Re: Mammutbaum
@Gary: "Scherge! Ansage frisch!" das Buch mit der Pflaume... ist das der Kimura Band von dem im zweiten auf dem Einabnd die Rede ist? Der Bursche soll doch sein Erstlingswerk nur auf japanisch veröffentlicht haben... Oder liege ich da total falsch?
M
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Re: Mammutbaum
Guten Abend,
ich persönlich finde bei den Ergebnissen von solchem reduzierendem (sagt man so?) Vorgehen häufig den Nachteil, dass einfach überdeutlich bleibt, dass es sich hier einmal um einen viel größeren Baum gehandelt hat, den man "hergenommen" hat, weil er eben einen schön dicken Stamm und ein entsprechendes Nebari hatte.
Daran ändert dann auch das ganze Geschnitze der Meister - wie man an den Bildern sieht - eigentlich überhaupt nichts. Es gibt für das (ungewollte) Hervorheben eines Mißstandes durch "dran 'Rummachen" einen schönen spanischen Ausdruck, den ich mir aber verkneife (die Spanier können recht krass sein, jaja).
Es ist eben auch in der Natur selten, dass ein Baum überwiegend aus Totholz besteht (ja, es gibt Gegenbeispiele, ich weiß, aber die sehen dann auch in Groß entsprechend "kurios" und "ungewohnt" bzw. "künstlich" aus). Zudem handelt es sich dann meist nicht um gerade Bäume, sondern um verzweigte und gewundene Stämme.
Ich könnte es mir in solchen Fällen eher vorstellen, die Hauptmasse des Totholzes aufzugeben; der Rest, der als Ansatzstelle des lebenden Gewebes zwangsläufig bleibt, sollte dann immer noch genügend "bizarren Trend" in den Baum bringen.
Gruß,
Stefan
ich persönlich finde bei den Ergebnissen von solchem reduzierendem (sagt man so?) Vorgehen häufig den Nachteil, dass einfach überdeutlich bleibt, dass es sich hier einmal um einen viel größeren Baum gehandelt hat, den man "hergenommen" hat, weil er eben einen schön dicken Stamm und ein entsprechendes Nebari hatte.
Daran ändert dann auch das ganze Geschnitze der Meister - wie man an den Bildern sieht - eigentlich überhaupt nichts. Es gibt für das (ungewollte) Hervorheben eines Mißstandes durch "dran 'Rummachen" einen schönen spanischen Ausdruck, den ich mir aber verkneife (die Spanier können recht krass sein, jaja).
Es ist eben auch in der Natur selten, dass ein Baum überwiegend aus Totholz besteht (ja, es gibt Gegenbeispiele, ich weiß, aber die sehen dann auch in Groß entsprechend "kurios" und "ungewohnt" bzw. "künstlich" aus). Zudem handelt es sich dann meist nicht um gerade Bäume, sondern um verzweigte und gewundene Stämme.
Ich könnte es mir in solchen Fällen eher vorstellen, die Hauptmasse des Totholzes aufzugeben; der Rest, der als Ansatzstelle des lebenden Gewebes zwangsläufig bleibt, sollte dann immer noch genügend "bizarren Trend" in den Baum bringen.
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Re: Mammutbaum
Gary hat geschrieben: Persönlich mag ich keine "Kettensägenmassaker". Vielleicht weil um die Ecke einer von Deutschlands berühmtesten Kettensägen-Künstlern wohnt?
Hi Gary,
dürfte ich wissen, wer das ist? Oder soll derjenige "anonym" bleiben?
Gruß,
Yannick
