Ich besitze 2 Stück Acer shirasawanum "Aurea".
Einmal ist es ein ca. 45cm hoher Bonsai Baum und der andere ist ein Baum im Garten, Stammhöhe 1,10m mit Kronendurchmesser ca. 70cm.
Beide Bäume stehen nebeneinander. Bei tagelangem Sonnenschein verfärbt sich das Laub vom Bonsai von hellgrün ins Rote (erst die Blattspitzen, dann das halbe Blatt). Der Gartenbaum dagegen bleibt im Laub saftig hellgrün.
Wie kommt das? Warum verfärben sich nicht beide Bäume gleich?
Vielel Dank vorab für jede Antwort.
Viele Grüße aus Grevenbroich.
Acer shirasawanum "aurea"
Acer shirasawanum "aurea"
"Et kütt wie et kütt". (Habe keine Angst vor der Zukunft.)
"Wat fott es es fott". (Jammere den Dingen nicht nach.)
"Wat fott es es fott". (Jammere den Dingen nicht nach.)
Hallo,
auch ich habe einen solchen Ahorn, der steht als Zwischending zwischen Jung- und Rohpflanze in einem Topf.
Auch bei dem kenne ich die Neigung zum leichten Erröten der Blätter.
Ich kann nur vermuten, dass die Bäume im Topf bzw. in der Schale einfach stärkeren Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt sind als Dein Gartenbaum.
Bei vielen Baumarten gibt es bei Dürre herbstlaubartige Blattverfärbungen.
Vielleicht ist es beim A. shirasawanum "Aureum" auch so, dass kurzfristige Trockenheit zu diesen rötlichen Verfärbungen führt.
Zumindest habe ich es mir so erklärt. Meiner hat dieses Jahr nur an wenigen Blättern rötliche Blattspitzen bekommen, ansonsten strahlt er richtig schön gelb.
Viele Grüße,
Heike
auch ich habe einen solchen Ahorn, der steht als Zwischending zwischen Jung- und Rohpflanze in einem Topf.
Auch bei dem kenne ich die Neigung zum leichten Erröten der Blätter.
Ich kann nur vermuten, dass die Bäume im Topf bzw. in der Schale einfach stärkeren Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt sind als Dein Gartenbaum.
Bei vielen Baumarten gibt es bei Dürre herbstlaubartige Blattverfärbungen.
Vielleicht ist es beim A. shirasawanum "Aureum" auch so, dass kurzfristige Trockenheit zu diesen rötlichen Verfärbungen führt.
Zumindest habe ich es mir so erklärt. Meiner hat dieses Jahr nur an wenigen Blättern rötliche Blattspitzen bekommen, ansonsten strahlt er richtig schön gelb.
Viele Grüße,
Heike
Moin,
zwei Bäume habe ich, einen im Topf und einen eingepflanzt im Garten.
Der eingetopfte zeigt bei intensiver Sonenbestrahlung ein dunkles Gelb bis hin zum Vergrünen der Blätter und dann im weiteren Verlauf da beschriebene "Erröten" der oberen Blätter, die die meiste Sonne abbekommen.
Der Gartenbaum behält seine hellgelbe Farbe, dafür verbrennen regelrecht die Blätter der oberen Etagen. Teilweise komplette Verbrennungen aber auch nur verbrannte Spitzen beeinträchtigen den schönen Anblick des Baumes.
Über die Ursache kann ich nur raten, tatsächliche Feuchteunterschiede in den Böden, Substratunterschiede, Kleinklima (der Topf steht relativ frei, der Baum in einer Gartenecke in der sich sommers gerne amNachmittag die Hitze staut)
Der Topfbaum hat das Substrat, Närstoffe und Wasser für sich, der Gartenbaum ist der Konkurrenz der benachbarten Bäume ausgesetzt.
Diese Aufzählung der Unterschiede ist sicherlich nicht abschließend, zeigt m.E. aber schon deutlich, wie komplex die angesprochene Fragestellung bei näherer Betrachtung ist.
Deshalb erscheint es mir immer wichtig zu erkennen, wie stark der Einfluss der eigenen Pflegebedingungen für Erfolg oder Misserfolg in unserem Hobby ist.
Das Rüstzeug bilden Literatur und natürlich das Forum, die Details liegen in den eigenen Pflegebedingungen, und die können durchaus auch einmal im Widerspruch zur gängigen Lehrmeinung zu tollen Ergebnissen führen, ohne diese grundsätzlich in Frage zu stellen.
Gruß
Norbert
zwei Bäume habe ich, einen im Topf und einen eingepflanzt im Garten.
Der eingetopfte zeigt bei intensiver Sonenbestrahlung ein dunkles Gelb bis hin zum Vergrünen der Blätter und dann im weiteren Verlauf da beschriebene "Erröten" der oberen Blätter, die die meiste Sonne abbekommen.
Der Gartenbaum behält seine hellgelbe Farbe, dafür verbrennen regelrecht die Blätter der oberen Etagen. Teilweise komplette Verbrennungen aber auch nur verbrannte Spitzen beeinträchtigen den schönen Anblick des Baumes.
Über die Ursache kann ich nur raten, tatsächliche Feuchteunterschiede in den Böden, Substratunterschiede, Kleinklima (der Topf steht relativ frei, der Baum in einer Gartenecke in der sich sommers gerne amNachmittag die Hitze staut)
Der Topfbaum hat das Substrat, Närstoffe und Wasser für sich, der Gartenbaum ist der Konkurrenz der benachbarten Bäume ausgesetzt.
Diese Aufzählung der Unterschiede ist sicherlich nicht abschließend, zeigt m.E. aber schon deutlich, wie komplex die angesprochene Fragestellung bei näherer Betrachtung ist.
Deshalb erscheint es mir immer wichtig zu erkennen, wie stark der Einfluss der eigenen Pflegebedingungen für Erfolg oder Misserfolg in unserem Hobby ist.
Das Rüstzeug bilden Literatur und natürlich das Forum, die Details liegen in den eigenen Pflegebedingungen, und die können durchaus auch einmal im Widerspruch zur gängigen Lehrmeinung zu tollen Ergebnissen führen, ohne diese grundsätzlich in Frage zu stellen.
Gruß
Norbert
