Bohrpfropfung an Bergulme abtrennbar?
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jonesbonsai
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Bohrpfropfung an Bergulme abtrennbar?
Hallo zusammen,
meine Frage an die Experten hier im Forum ist, ob ich nachfolgende Bohrpfropfung, die dich am Beginn der Vegetantionsperiode 2007 an einer Jungpflanze einer Bergulme durchgeführt habe, schon abtrennen kann, ohne eine großes Risiko einzugehen, den gewonnen Ast wieder zu verlieren. Die Austrittseite des neue Asts ist ca 50 % Stärker im Durchmesser als die Eintrittsseite.
Gruß
Karsten
meine Frage an die Experten hier im Forum ist, ob ich nachfolgende Bohrpfropfung, die dich am Beginn der Vegetantionsperiode 2007 an einer Jungpflanze einer Bergulme durchgeführt habe, schon abtrennen kann, ohne eine großes Risiko einzugehen, den gewonnen Ast wieder zu verlieren. Die Austrittseite des neue Asts ist ca 50 % Stärker im Durchmesser als die Eintrittsseite.
Gruß
Karsten
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- Austrittsseite des neuen Astes.JPG (50.39 KiB) 1955 mal betrachtet
Hallo Karsten,
für mich sieht das schon ziemlich gut aus!
Wenn Du aber auf Nummer Sicher gehen willst, kannst Du es so machen, wie ich es bei meinem Ficus mit einem ablaktierten Ast gemacht habe.
Mit einer Knospenzange erst ungefähr die Hälfte des Durchmessers des Spenderasts wegkneifen, Wundknete drauf und dann abwarten, wie sich der gepfropfte Ast verhält.
Wenn er unverändert weiter wächst, kannst Du in Kürze den Rest abtrennen.
Der Ast bei meinem Ficus war ungefähr 1 cm dick, da habe ich den Spenderast sogar zweimal dünner geknipst, ehe ich ihn ganz abgetrennt habe.
Viele Grüße,
Heike
für mich sieht das schon ziemlich gut aus!
Wenn Du aber auf Nummer Sicher gehen willst, kannst Du es so machen, wie ich es bei meinem Ficus mit einem ablaktierten Ast gemacht habe.
Mit einer Knospenzange erst ungefähr die Hälfte des Durchmessers des Spenderasts wegkneifen, Wundknete drauf und dann abwarten, wie sich der gepfropfte Ast verhält.
Wenn er unverändert weiter wächst, kannst Du in Kürze den Rest abtrennen.
Der Ast bei meinem Ficus war ungefähr 1 cm dick, da habe ich den Spenderast sogar zweimal dünner geknipst, ehe ich ihn ganz abgetrennt habe.
Viele Grüße,
Heike
- Kränzle S.
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Hallo Karsten,
dein Ästchen scheint mir noch sehr schwächlich.
Ich schneide den "Spenderast" immer erst im Frühjahr ab wenn der neue Ast schon Blätter hat.
Außerdem lasse ich manche Äste zwei Vegetationsperioden am Baum, weil sie erst im 2. Jahr richtig zulegen, was hält dich davon ab das auch zu tun?
Deinen würd ich noch ein Jahr dran lassen, und nach oben drahten, damit aller Saft rein geht, sicherer ist es alle mal.
Mein Beispielbild ist eine Rotbuche nach 2 Vegetationsperioden, nächstes Frühjahr nehme ich den "Spenderast" ab.
dein Ästchen scheint mir noch sehr schwächlich.
Ich schneide den "Spenderast" immer erst im Frühjahr ab wenn der neue Ast schon Blätter hat.
Außerdem lasse ich manche Äste zwei Vegetationsperioden am Baum, weil sie erst im 2. Jahr richtig zulegen, was hält dich davon ab das auch zu tun?
Deinen würd ich noch ein Jahr dran lassen, und nach oben drahten, damit aller Saft rein geht, sicherer ist es alle mal.
Mein Beispielbild ist eine Rotbuche nach 2 Vegetationsperioden, nächstes Frühjahr nehme ich den "Spenderast" ab.
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- 082007.jpg (25 KiB) 1875 mal betrachtet
Stefan,
bei Dir kann doch gar kein Zweifel herrschen, dass Du den Spenderast längst abtrennen kannst.
Da brauchst Du doch nicht mehr bis zum Frühjahr zu warten!
Alles, was der neue gepfropfte Ast dicker als der Spenderast ist, hat er schon durch die Versorgung auf der neuen Seite geschafft.
Viele Grüße,
Heike
bei Dir kann doch gar kein Zweifel herrschen, dass Du den Spenderast längst abtrennen kannst.
Da brauchst Du doch nicht mehr bis zum Frühjahr zu warten!
Alles, was der neue gepfropfte Ast dicker als der Spenderast ist, hat er schon durch die Versorgung auf der neuen Seite geschafft.
Viele Grüße,
Heike
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jonesbonsai
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Warten
Hallo Heike und Stefan,
mich hält nichts davon ab den Spenderast noch bis Mitte vegetationsperiode nächsten Jahres dran zu lassen. Da ich unerfahren in solchen Dingen bin (erste Bohrpfropfung), wollte ich einfach die Meinung von Erfahrenen Bonsaipflegern dazu lesen. (Ähnliche Beitrage mit Bildern wie es aussehen soll hab ich nicht gefunden). Deshalb Danke für eure Stellungnahme.
Gruß
Karsten
mich hält nichts davon ab den Spenderast noch bis Mitte vegetationsperiode nächsten Jahres dran zu lassen. Da ich unerfahren in solchen Dingen bin (erste Bohrpfropfung), wollte ich einfach die Meinung von Erfahrenen Bonsaipflegern dazu lesen. (Ähnliche Beitrage mit Bildern wie es aussehen soll hab ich nicht gefunden). Deshalb Danke für eure Stellungnahme.
Gruß
Karsten
- Kränzle S.
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Ja Heike,Heike_vG hat geschrieben:Stefan,
bei Dir kann doch gar kein Zweifel herrschen, dass Du den Spenderast längst abtrennen kannst.
Da brauchst Du doch nicht mehr bis zum Frühjahr zu warten!
Alles, was der neue gepfropfte Ast dicker als der Spenderast ist, hat er schon durch die Versorgung auf der neuen Seite geschafft.
Viele Grüße,
Heike
ich habe auch keine Zweifel, trotzdem werde ich erst im Frühjahr abschneiden wegen der schnelleren Wundüberwallung
Ich hab da mal eine Frage.
Ich möchte im Frühjahr eine an einer Chinesischen Ulme eine solche Bohr-Pfropfung durchfühen. Wie muss der Spenderast beschaffen sein. Muss er bereits verholzt sein oder reicht es wenn er noch ganz weich ist. Wenn er verholzt sein muss, muss ich dann die oberste rinde zum Teil oder ganz oder gar nicht abschälen, um das Kambium freizulegen?
Ich möchte im Frühjahr eine an einer Chinesischen Ulme eine solche Bohr-Pfropfung durchfühen. Wie muss der Spenderast beschaffen sein. Muss er bereits verholzt sein oder reicht es wenn er noch ganz weich ist. Wenn er verholzt sein muss, muss ich dann die oberste rinde zum Teil oder ganz oder gar nicht abschälen, um das Kambium freizulegen?
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jonesbonsai
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Bohrpfrofung
Hallo Rasjoe,
ich denke die einzigen Bedingungen für den Spenderast die es gibt, ist das er lang genug ist und das er noch biegsam genug ist. Also hast du es mit einem dünnen "frischen" grünen Ast einfacher. Er sollte genug Knospen tragen. Und dein Bohrloch sollte groß genug sein, das Ast und die Knospen am Ast unversehrt hindurch kommen. In einem anderen Beitrag wurde noch drauf hingewiesen, daß das erste Auge, das neu hinter dem Bohrloch ist nach unten stehen sollte (Beitrag über Bohrpfrofung bei einem Acer Arakawa von Gary glaub ich).
Gruß
Karsten
ich denke die einzigen Bedingungen für den Spenderast die es gibt, ist das er lang genug ist und das er noch biegsam genug ist. Also hast du es mit einem dünnen "frischen" grünen Ast einfacher. Er sollte genug Knospen tragen. Und dein Bohrloch sollte groß genug sein, das Ast und die Knospen am Ast unversehrt hindurch kommen. In einem anderen Beitrag wurde noch drauf hingewiesen, daß das erste Auge, das neu hinter dem Bohrloch ist nach unten stehen sollte (Beitrag über Bohrpfrofung bei einem Acer Arakawa von Gary glaub ich).
Gruß
Karsten
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jonesbonsai
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"Frischem" grünen Ast
Hallo Heike,
ich meinte damit einen der in der letzten Vegetationsperiode enstanden ist. Ich hab es so durchgeführt, das ich mir einen passenden Ast gesucht hab, den ich in einer großen Biegung an die zu durch bohrende Stelle führen konnte. Diesen Ast hab ich eine Vegetationsperiode durchwachsen lassen damit er lange genug war. Und dann im Frühjahr hab ich die Bohrpfropfung durchgeführt.
Gruß
Karsten
ich meinte damit einen der in der letzten Vegetationsperiode enstanden ist. Ich hab es so durchgeführt, das ich mir einen passenden Ast gesucht hab, den ich in einer großen Biegung an die zu durch bohrende Stelle führen konnte. Diesen Ast hab ich eine Vegetationsperiode durchwachsen lassen damit er lange genug war. Und dann im Frühjahr hab ich die Bohrpfropfung durchgeführt.
Gruß
Karsten
