düngen!?!?

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Stelzenemergy
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düngen!?!?

Beitrag von Stelzenemergy »

ich hätte mal eine dringende frage zum düngen mit einem flüssigdünger!

ich hab mir vor gut 1monat einen flüssigdünger zugelegt, auf der verpackung hinten steht, dass man bei jedem Gießen den Flüssigdünger dazuschütten soll(3mililiter/3liter gefäß)! da ich aba ein paar bücher gelesen hab, wo drinnen steht dass man höchsten alle 2-4wochen mit flüssigdünger düngen soll bin ich etwas unschlüssig!

wie gehört nun wirklich richtig mit einem flüssigdünger gedüngt, und ist der flüssigdünger das beste für den bonsai?????????


bitte um rat und hilfe!

danke schon mal
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Nils O.
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Beitrag von Nils O. »

Hallo (...?),

es gibt Dünger, der so dosiert ist, dass man ihn bei jedem Gießen dazugeben kann. Ich habe das diesen Winter (in der "regenfreien" Zeit) bei meinen Zimmerbonsais getestet und sie haben sich gut entwickelt während dieser Zeit.

Im Sommer, wenn alle meine Bonsais draußen stehen, nehme ich aber einen anderen Dünger (z.B. alle 2 Wochen Wuxal). Wenn es öfter regnet, klappt das nämlich nicht so richtig mit dem Dünger, den man bei jedem Gießen dazugibt.
Gruß,
Nils

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WolfgangU
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Beitrag von WolfgangU »

Hallo Stelzenemergy
ich kann nur folgenden Beitrag empfehlen:
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =3951#3951
Vielleicht hilft das weiter!
Grüße
Wolfgang
Stelzenemergy
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Beitrag von Stelzenemergy »

mhm wunderbar, dann bleib ich mal beim flüssigdünger bis anfang 2005 wenns beim hofer(aldi) diesen angesprochen dünger wieder zu kaufen gibt und werde darauf mal umsteigen und schaun wie sich das macht.


um nochmal zum düngen zu kommen, ich sprühe gegen späten nachmittag/abend den baum mit einer sprühflasche von oben auf die blätter, is des jetzt sehr schlecht wenn das mit gedüngtem wasser gemacht wird, oder soll ich mit normalen regenwasser draufsprühen? oder überhaupt lassen?
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WolfgangU
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Beitrag von WolfgangU »

Dem "hofer(aldi)" entnehme ich, dass du aus Österreich kommst!?
Ich weiß zwar nicht, was die Fachleute sagen, aber ich meine, dass es den Blättern der Bonsais relativ egal ist, ob sie mit destilliertem Wasser, Regenwasser oder mit Flüssigdünger versetztem Wasser am Abend besprüht werden.
Grüße
Wolfgang
Stelzenemergy
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Beitrag von Stelzenemergy »

na dann is ja gut, ich bedanke mich aufjedenfall mal, brauch sicher wiedermal hilfe
also stellts euch drauf ein

danke
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Sebastian
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Beitrag von Sebastian »

Hallo,
ich bin mir nicht ganz sicher, aber bei der Dosierung des Düngers ist doch i.d.R. zwischen Blatt- und Wurzeldüngung zu trennen, oder watt :?:

LG,
Seb
Grüße,
Sebastian
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Clemens
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Beitrag von Clemens »

Wurzeldünger sollte niemals auf die Blätter gesprüht werden! Das verursacht schwere Blattvetrbrennungen!
Der blattdünger hingegen sollte nicht auf die Wurzeln kommen, weil er dort Symbiotische Organismen schädigt!
Als einziger wirklich zu empfehlender Blattdünger fällt mir nur AgroVIT ein das hat zulassung für Wein-Obst- und Gartenbau ist daher auch für Bonsai zugelassen!
Sowas braucht man aber nur zur schnellen Mangelbekämpfung!
Lindwurm
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Beitrag von Lindwurm »

solange man den mineralischen dünger sehr stark verdünnt kann man ihn als blattdünger nehmen.
aber wie gesagt der muss dann VIEL schwächer dosiert sein.
und das die wurzeln gleich verbrennen wenn man zu stark dosiert,das wage ich einfach mal zu bezweifeln,auf jedenfall bei meinem ficus war das nicht so,und den hatte ich damals mit der ca. 10fachen angegebenen dosierung gedüngt.
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Clemens
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Beitrag von Clemens »

lindwurm
nein nein er verbrennt die Wurzeln nicht sondern schädigt Bodenorganismen und evt. auch symbiose Pilze!
So wie ichs geschreiben habe! :wink:
AgroVIT ist auch wundervoll mit Legend gemeinsam zu benutzen (als Vorbeugung für alle Pilzkrankheiten(besonders Oidium)+ Mengel vermeidung bzw. aufdüngung an Spurennährstoffen auf Kalkreichen Böden) :idea:
Lindwurm
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Beitrag von Lindwurm »

also in praktisch jedem buch steht drin,das es die wurzeln verbrennt.
ob das stimmt keine ahnung ich dünge eh organisch
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Nils O.
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Beitrag von Nils O. »

Hallo Lindwurm,

in den Büchern steht immer was von Verbrennen drin, es ist aber eher eine Verätzung gemeint: Die Ionen im Dünger ergeben in Wasser gelöst eine Säure (Stickstoff->Salpetersäure, Phosphor->Phosphorsäure) oder eine Lauge (Kalium->Kalilauge). Was in Summe rauskommt ist jedenfalls mehr oder weniger stark ätzend und kann die Faserwurzeln im schlimmsten Fall so verätzen, dass sie absterben.

Wenn du bei deinem Ficus eine zehnfache Düngermenge erwischt hast, dann war es wohl einfach Glück oder ein schwach dosierter Dünger (mit geringem N-P-K-Wert). Wuxal in zehnfacher Dosierung würde ich jedenfalls auf keinen meiner Bonsais kippen.

Bei einem Dünger, der täglich zum Gießen gegeben werden soll, sieht das etwas anders aus, denn da ist ja von sich aus schon eine niedrigere Konzentration angegeben als bei den Düngern, die nur alle 2-4 Wochen gegeben werden. Einen solchen Dünger würde ich auch rein gefühlsmäßig in derselben Konzentration als Blattdünger verwenden (VORSICHT: Das habe ich noch nicht ausprobiert!).

Als Blattdünger nehme ich gelegentlich GK365, das ist ein organischer Dünger, dementsprechend riecht er auch ein wenig streng. GK365 ist eine Art "flüssiges Biogold" extra für Bonsais, ist also auch entsprechend teuer. Von Martin S habe ich damals den Tipp bekommen, dass er z.B. seine Wacholder damit einsprüht, wenn sie "schön grün" werden sollen und ich habe ähnlich gute Erfahrungen damit gemacht. Ich verwende ihn aber nicht regelmäßig, sondern nur mal ab und zu neben der "normalen" Düngung.

Soviel von mir zu diesem Thema.
Gruß,
Nils

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WolfgangU
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Beitrag von WolfgangU »

Hallo Stelzenemergy
zum Thema Flüssigdünger versuche ich jetzt gerade etwas, übernehme aber für ev. Nachahmungsversuche keine Verantwortung.
Ich schütte das Dünger-Konzentrat (Blaukorn-flüssig, Billigdünger vom Baumarkt etc.) einfach in den Filter des Druckreduzierers vom Gardena-Mikro-Drip-System. Damit verteilt sich der (verdünnte) Flüssigdünger je nach Düsen-Größe auf die einzelnen Bäume (nicht auf die Blätter!).
Wie gesagt, ist ein Versuch.
Grüße
Wolfgang
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Pet
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Beitrag von Pet »

Hallo Wolfgang,
habe Physik damals für die Oberstufe abgewählt :oops: und grüble gerade, ob sich der Dünger tatsächlich deiner Annahme gemäß gleichmäßig auf die Tropfstellen verteilt, auch wenn die Wege recht lang sind.
Bei der ungleichmäßigen Wasserabgabe der einzelnen Tropfer (ob 2l oder 4l/Std, also orange oder schwarz, bei mir tropfen die seit der zweiten Saison, wie sie Lust haben!) dürfte es aber reiner Zufall sein, welcher Baum wie viel abgkriegt! :roll: Ist da der Rundgang mit der Gießkanne nicht einfacher? Ansonsten gibt es ja diverse Langzeitdünger, die Vielbeschäftigte im Frühjahr großflächig verteilen können...

Ach ja, z.B. Wuxal ist nach Anwendungshinweisen zur Blatt- wie Bodendüngung geeignet und hat bei mir in früheren Jahren keine Schäden verursacht. Bin allerdings inzwischen auch auf organischen, festen Dünger umgestiegen.
Liebe Grüße,
Pet
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WolfgangU
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Beitrag von WolfgangU »

Hallo Petra,
du hast natürlich recht. Die Gießkanne wäre einfacher.
Und dass die Tropfer tropfen, wie sie (systemlos) wollen, ist mir schon in der ersten Saison aufgefallen.
Ich habe auch den, von Walter Pall einmal angesprochenen, Trockendünger von Aldi-Hofer auf dem Substrat verteilt.
Es geht mir mehr um längere Abwesenheiten und um eine zeitgesteuerte Düngerzugabe, wie bei einem Futterautomaten für Kanarienvögel oder Aquariumsfische.
Grüße
Wolfgang
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