Bäume im Feld (Garten) auspflanzen ?
- HerbertR
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Bäume im Feld (Garten) auspflanzen ?
Hallo,
ich möchte jetzt wirklich auch einmal probieren, einige meiner "Bäumchen" in unserem Garten auszupflanzen, damit sie wesentlich an Stärke zunehmen.
Habe nämlich viele, die ich schon 20 Jahre und länger habe und deren Stämme kaum fingerdick sind.
Nun meine Frage : Habt Ihr dabei schon negative Erfahrungen gemacht, z.B. daß Wühlmäuse oder ähnliches Getier die Wurzeln abgefressen haben ?
Weiters : soll man sie jährlich zurückschneiden, oder mehrmals jährlich, oder sie ganz wuchern lassen und sie erst wenn man sie wieder in einen Topf pflanzt zurückschneiden?
Wenn man sie ständig zurückschneidet, fast wie im Topf, nehmen sie dann überhaupt nennenswert an Stärke zu ?
Hatte nämlich schon einmal einige meiner Bäumchen für 2 Jahre in diesen großen schwarzen Mörteltrögen ausgepflanzt.
Dabei sind manche völlig aus der From geraten, in dem Sinn, daß manche Äste völlig unproportional an Stärke und Länge zugelegt haben, und andere Äste dagegen sind fast gleich schwach geblieben !?
ich möchte jetzt wirklich auch einmal probieren, einige meiner "Bäumchen" in unserem Garten auszupflanzen, damit sie wesentlich an Stärke zunehmen.
Habe nämlich viele, die ich schon 20 Jahre und länger habe und deren Stämme kaum fingerdick sind.
Nun meine Frage : Habt Ihr dabei schon negative Erfahrungen gemacht, z.B. daß Wühlmäuse oder ähnliches Getier die Wurzeln abgefressen haben ?
Weiters : soll man sie jährlich zurückschneiden, oder mehrmals jährlich, oder sie ganz wuchern lassen und sie erst wenn man sie wieder in einen Topf pflanzt zurückschneiden?
Wenn man sie ständig zurückschneidet, fast wie im Topf, nehmen sie dann überhaupt nennenswert an Stärke zu ?
Hatte nämlich schon einmal einige meiner Bäumchen für 2 Jahre in diesen großen schwarzen Mörteltrögen ausgepflanzt.
Dabei sind manche völlig aus der From geraten, in dem Sinn, daß manche Äste völlig unproportional an Stärke und Länge zugelegt haben, und andere Äste dagegen sind fast gleich schwach geblieben !?
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
ja, habe schon sehr gute erfahrungen damit gemacht. lohnt sich. schädlinge hatte ich (bis auf ein paar schnecken) keine und auch die stammdicke hat beträchtlich zugenommen.
zum zurückschneiden kann ich nicht viel sagen, ich lasse meine pflanzen (im gegensatz zu deinen haben sie noch nicht so viele jahre auf dem buckel
) zuerst 2-3 jahre durchtreiben. ich denke, das macht am meisten sinn, denn so werden sie nicht unterbrochen in ihrem wachstum und man kann am ende auch besser aussuchen, auf welche äste man zurückschneidet.
vielleicht sagt der sponsor vom forum was anderes, wer weiss
der vorteil vom zurückschneiden älterer pflanzen im beet ist einfach der, dass man eine gute verzweigung erhält.
zum zurückschneiden kann ich nicht viel sagen, ich lasse meine pflanzen (im gegensatz zu deinen haben sie noch nicht so viele jahre auf dem buckel
vielleicht sagt der sponsor vom forum was anderes, wer weiss
der vorteil vom zurückschneiden älterer pflanzen im beet ist einfach der, dass man eine gute verzweigung erhält.
grüsse
pascal
pascal
Hallo Herbert
Zum Thema Wurzelfrass kann ich nur sagen:habe ich noch nicht erlebt.
Auspflanzen wie ich es mache.
Wurzeln radial ausbreiten dabei, die dicken stark einkürzen(sonst wer-
den die noch dicker)
Einen Spitzentrieb (Opferast ) durchtreiben lassen,sorgt für Stammstärke
Wenn du erkennen kannst welche Äste erhalten werden sollen
kannst du die in Stammnähe drahten.
Das meiste des Zuwachses mußt du sowieso nachher kappen.
Wie du ja erlebt hast muß man ungleich starkwüchsige Bereiche mit
der Schere bearbeiten.
mfg
Bodo.P.
Zum Thema Wurzelfrass kann ich nur sagen:habe ich noch nicht erlebt.
Auspflanzen wie ich es mache.
Wurzeln radial ausbreiten dabei, die dicken stark einkürzen(sonst wer-
den die noch dicker)
Einen Spitzentrieb (Opferast ) durchtreiben lassen,sorgt für Stammstärke
Wenn du erkennen kannst welche Äste erhalten werden sollen
kannst du die in Stammnähe drahten.
Das meiste des Zuwachses mußt du sowieso nachher kappen.
Wie du ja erlebt hast muß man ungleich starkwüchsige Bereiche mit
der Schere bearbeiten.
mfg
Bodo.P.
Hallo Herbert,
Zur Stammverdickung ist das Auspflanzen super, man muss die Bäume dann aber auch wirklich durchwachsen lassen, die dürften ruhig 2 m hoch werden.
Den Astaufbau muss man in der Regel hinterher neu anfangen, wenn der Stamm dick genug ist und der Baum wieder ausgegraben wird.
Du wirst Dich bestimmt wundern, wie die Bäume in einem Jahr mehr Dickenwachstum schaffen als in den 20 Jahren bei Dir in der Schale.
Viele Grüße,
Heike
Zur Stammverdickung ist das Auspflanzen super, man muss die Bäume dann aber auch wirklich durchwachsen lassen, die dürften ruhig 2 m hoch werden.
Den Astaufbau muss man in der Regel hinterher neu anfangen, wenn der Stamm dick genug ist und der Baum wieder ausgegraben wird.
Du wirst Dich bestimmt wundern, wie die Bäume in einem Jahr mehr Dickenwachstum schaffen als in den 20 Jahren bei Dir in der Schale.
Viele Grüße,
Heike
Hallo Herbert,
bei allen Vorteilen, die die Freilandkultur bietet, heißt es doch auch Vorsicht mit Nagern. Bei mir haben Wühlmäuse eine kleine dreijährige Eiche ganz verschwinden lassen, einer Buche das komplette Wurzelwerk weggefressen, und einem Feldahorn den Wurzelballen angefressen - siehe Foto, zum Glück rechtzeitig bemerkt. Seitdem kleide ich zum Schutz die Pflanzlöcher immer komplett mit Kaninchendraht aus.
bei allen Vorteilen, die die Freilandkultur bietet, heißt es doch auch Vorsicht mit Nagern. Bei mir haben Wühlmäuse eine kleine dreijährige Eiche ganz verschwinden lassen, einer Buche das komplette Wurzelwerk weggefressen, und einem Feldahorn den Wurzelballen angefressen - siehe Foto, zum Glück rechtzeitig bemerkt. Seitdem kleide ich zum Schutz die Pflanzlöcher immer komplett mit Kaninchendraht aus.
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Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
ein gut funktionierender schutz gegen wühlmäuse (neben katzen...) sind kleine windräder (können billige aus plastik sein). du steckst den stiel in ein alurohr, welches du ca. 30 cm in den boden steckst. an jeder seite des beetes eins reicht, wenn das beet nicht riesig ist. kaninchenzäune können wühlmäuse durchnagen, hab ich gelesen. aber die vibrationen im boden mögen sie überhaupt nicht. ich wende diese methode seit einigen jahren sehr erfolgreich in meinem garten an, seit dem habe ich keine probleme mehr mit den viechern. gruß, lutz
- Tropenfreak
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- Wohnort: Österreich/Kärnten/Wolfsberg
Zuwachs im Freibeet
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- Selbe Kirsche im Oktober des selben Jahres. Zuwachs ca. 2m. Der Stammdurchmesser hatte sich verdreifacht.
- Kirsche 11_07.jpg (50.75 KiB) 6291 mal betrachtet
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- 2- Jährige Kirsche im März ins Feld gepflanzt. Stammstärke ca. 1cm
- Kirsche 03_07.jpg (69.62 KiB) 6291 mal betrachtet
Der Spirituelle Intellekt des Agrarökonomen steht in reziproker Relation zur Quantität seiner subterranen Knollengewächse 
Mfg Roland
Mfg Roland
- HerbertR
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Hallo Migo, danke für Deine Bestätigung !migo hat geschrieben:Hallo Herbert,
bei allen Vorteilen, die die Freilandkultur bietet, heißt es doch auch Vorsicht mit Nagern. Bei mir haben Wühlmäuse eine kleine dreijährige Eiche ganz verschwinden lassen, einer Buche das komplette Wurzelwerk weggefressen, und einem Feldahorn den Wurzelballen angefressen - siehe Foto, zum Glück rechtzeitig bemerkt. Seitdem kleide ich zum Schutz die Pflanzlöcher immer komplett mit Kaninchendraht aus.
Wir haben nämlich viele Wühlmäuse, Maulwürfe und ähnliches in unserem Garten und deshalb fürchtete ich schon so etwas !
Werde also doch müssen die Pflanzlöcher mit Drahtkörben oder Gitter auskleiden müssen !
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
- HerbertR
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Noch eine Frage : Muss man die Bäume wenn sie im Freiland sitzen auch täglich giessen ? Oder genügt da 1-2 x pro Woche so wie bei den anderen dort ansässigen Pflanzen ?
Da unser Garten leider nicht an unserem Wohnort ist, kommen wir nur je nach Witterung 1-2 mal pro Woche raus....
Da unser Garten leider nicht an unserem Wohnort ist, kommen wir nur je nach Witterung 1-2 mal pro Woche raus....
LG Herbert
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
Balkongarten?
Hallo.
Wenn man jetzt kinen Garten hat, aber einen Balkon, der ausreichend Sonne abbekommt, könnte man dann auch eine 20L Waschwanne oder ähnliches als Minigarten mißbrauchen? Oder ist das albern?
Geht mir um eine Alternative zum Garten.
Wenn man jetzt kinen Garten hat, aber einen Balkon, der ausreichend Sonne abbekommt, könnte man dann auch eine 20L Waschwanne oder ähnliches als Minigarten mißbrauchen? Oder ist das albern?
Geht mir um eine Alternative zum Garten.
Re: Bäume im Feld (Garten) auspflanzen ?
naja, wenn DU PRINZIPIELL in deinem graten die erfahrung gemacht hast, dass wühlmäuse, etc., deine pflanzen schädigen, dann würd ichs lassen - wenn nicht, warum sollen ausgerechnet jetzt an den bonsais welche auftauchen?ViennaBonsai hat geschrieben: ................
Nun meine Frage : Habt Ihr dabei schon negative Erfahrungen gemacht, z.B. daß Wühlmäuse oder ähnliches Getier die Wurzeln abgefressen haben ?
