Glasurentwicklung: nur was für Sturköpfe

Schalenvorschläge, eigene Töpferversuche, Vorstellung und Besprechung eurer Schalen und Gefäße. Keine gewerblich getöpferten Schalen einstellen.
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Erwin
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Glasurentwicklung: nur was für Sturköpfe

Beitrag von Erwin »

Da möchte jemand von mir eine Schale mit matter, beige- oder sandfarbener Glasur, bevorzugt Sand. Alles klar, bloß: welcher Sand? Seesand, Rheinsand, Silbersand, Füllsand, Putzsand, Mauersand….

Für den Chris P. habe ich mal eine Glasur entwickelt und über 70 Proben gebrannt, bis das dabei war, was er sich vorgestellt hatte. Die Glasur sollte bräunlich sein, aber nicht zuu braun, möglichst eine raue Oberfläche haben (wie zum Teufel kriegt man eine raue Oberfläche bei einer Glasur hin?), und zu allem Überfluss dann auch noch etwas blasig sein. Da haben wir uns über mehrere, ich glaube, es waren vier, Probebrände gemeinsam hingetastet. Sh. Bild „verbrannte Erde“ Ich weiß also, was auf mich zukommt. Sh. Auch Bild „Zur Abschreckung“. Alles verschiedene Mixturen bei den Blautönen und nichts wirklich Brauchbares dabei.

Damit sich keiner unbedacht auf derartige Experimente einlässt, möchte ich hier mal meine Herangehensweise an so etwas dokumentieren. Bewusst zeitnah, damit auch klar wird, wie lange das dauern kann.

Grundsätzlich will ich 2 Grundglasuren verwenden, nämlich Weiß matt und Transparent matt. Von Weiß verspreche ich mir in diesem Fall mehr, da man hiermit besser Pastelltöne erzeugen kann. Bei Transparent kommen die Farben wesentlich intensiver und sind schwieriger abzustimmen. Natürlich kann man solche Proben nur mit Pulverglasuren machen, da bei den Fertigglasuren der Wasseranteil nicht abschätzbar ist und jede Mischung geraten und somit nicht sicher reproduzierbar ist.
Um Farbe da rein zu kriegen, will ich in der Hauptsache sog. „Farbkörper“ verwenden. Das sind mikrofein gemahlene Pülverchen, die man unter die Grundglasur rührt und zwar in Anteilen von etwa 0,2 bis max. 4 Prozent. Dazu kann man noch das eine oder andere Pülverchen aus der Alchimistenküche fügen, um Blasen, Farbpunkte und andere Effekte zu erzeugen. Da ich noch in der Experimentierphase bin, werde ich hier nicht alle Geheimzutaten verraten. Schließlich soll ja etwas dabei herauskommen, was nicht jeder sofort nachmachen kann. Die Glasur auf der kürzlich gezeigten gelben Schale zum Beispiel ist zusammengerührt aus: Grundglasur Weiß matt, 5% Gelb und 2% von dem Zaubersalz, mit dem ich bei der Schale für Chris die Blasen erzeugt hatte. Also ganz easy.

Zum auftragen der Proben habe ich mir aus nicht brauchbarem Ton etliche Probeträger gemacht (60!), sh. Bild „in Reih und Glied“. Hier will ich auf die eine Seite die Probe in Weiß auftragen und auf die andere Seite in transparent mit demselben Mischungsverhältnis. Um zu demonstrieren, wie unterschiedlich das Ergebnis ausfallen kann, füge ich mal 2 Bilder von Proben an, die mit identischen Zugaben gemacht sind. Sh. Bilder „grauer Fels“ und „schwarzblauer Fels“. Diese Richtung werde ich auch noch weiter verfolgen

Da man in Verhältnis sehr wenig Glasur für so eine Probe braucht und z. B. eine Zugabe von 0,5% Schwarz einen deutlichen Effekt erzielen kann (bis hin zur völligen Unbrauchbarkeit), habe ich mir eine Waage gekauft, die eine Genauigkeit von einem Hundertstel Gramm hat. Das ist nicht übertrieben, denn mindestens auf ein Zehntel Gramm genau sollte man eine solche Probe wiederholen können.

Die Glasurträger sind ca. 10 x 5 cm groß. Die oberen ca. 4 cm will ich glasieren, unten verbleibt ein Rand, damit ich in etwa abschätzen kann, ob und wie die Glasur läuft. Außerdem habe ich die Probeplatte senkrecht gestellt, damit ich erkennen kann, ob die Körnchen und Pülverchen, die ich hinzufüge, eine Art Verlaufseffekt erzeugen. Bei liegenden Proben ist mir so etwas bisher natürlich nicht aufgefallen.

Für die Fläche von 4 x 10 cm dürften erfahrungsgemäß etwa 12-15 Gramm Grundglasur ausreichend sein. Zum besseren Rechnen werde ich also 20 Gramm verwenden, damit ich nicht immer den Taschenrechner bemühen muss.

Soll ich noch weitermachen oder habt Ihr schon die Nase voll?

Erwin
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Walter Pall
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Beitrag von Walter Pall »

Die verbrannte Erde finde ich schon richtig gut. Für die runde Schale wünsche ich mir eine breitere Oberkante.
Wunschkonzert.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.

mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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schmieda
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Beitrag von schmieda »

Hallo Erwin

Das ist mal ein sehr interessanter Beitrag. Vor allem sieht man auch, wie viel Zeit und Arbeit hinter so einer Entwicklung steht. Da ziehe ich, der bisher noch nicht viel gemacht hat und dabei auf Standartglasuren zurückgegriffen hat, meinen Hut vor. :wink:
Gruß
Frank :)

++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
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achim73
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Beitrag von achim73 »

ja, sehr interessant...ich kann mir die faszination gut vorstellen. wie bei den alten alchimisten...sobald ich einen kandidaten soweit habe, dass er "würdig" ist, komm ich auf jeden fall vorbei...
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Marc Berenbrinker
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Beitrag von Marc Berenbrinker »

Erwin,
Die Nase voll hab ich da noch nicht,
mach mal weiter :wink:
Du weisst ja nun auch selbst am besten, wie komplex dieses Glasurthema ist und welche Faktoren dabei zu berücksichtigen sind.
Nicht umsonst werden ganze Bücher damit gefüllt!
http://www.mb-bonsaischalen.de
.....viele Grüße,
Marc
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Walter Pall hat geschrieben:Die verbrannte Erde finde ich schon richtig gut. Für die runde Schale wünsche ich mir eine breitere Oberkante.
Wunschkonzert.
Kannst Dein Wunschkonzert gerne haben, Walter :wink: Über den Rand hatten wir beim Sommerfest schon mal gesprochen und ich bin bereits dabei, das umzusetzen. Musst mir nur sagen, wie groß die Schale und wie breit der Rand sein soll. Mein Ofen schafft allerdings maximal nur 42 cm Durchmesser.

Erwin
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo Erwin,

auch wenn ich nicht selber töpfere, bin ich total fasziniert und hoffe, noch mehr so spannende Informationen und Bilder von Dir zu sehen!

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Nun geht es weiter:

Ich habe mir bei uns im Laden eine sandfarbene Wandfarbe ausgesucht und mir von dem Farbmischcomputer die Anteile der verschiedenen Grundfarben anzeigen lassen. Das Ergebnis war aufschlussreich und deprimierend gleichzeitig.

Auf 1 Liter weiß kommen 0,3% Schwarz, 0,47% Rot und 7,3% gelb

Klasse! Bei Schwarz gibt es kein Problem, aber der Rest? Welches Rot und welches Gelb? Zitrone oder Sonne oder Mais? Egal, ich habe nur ein zitroniges gelb, ein Feuerrot und ein Weinrot. Diese Farbkörper soll man tatsächlich wie Wasserfarben mischen können soll. Soll.., wir werden sehen. Dazu habe ich noch blau, schwarz und braun. (Grün auch, aber das kann man wohl vergessen. Das mischt man sich besser aus Gelb und Blau.)

Nächstes Problem: mehr als 5% eines Farbkörpers sollte man nicht unter eine Glasur mischen. Und jetzt?

Zuerst einmal: die diversen Zaubermittelchen kommen jetzt noch nicht zum Einsatz. Erst wird mit den Farbkörpern eine Farbe gesucht, die in etwa dem Wunsch des Bestellers entspricht (übrigens: DEN Aufwand bezahlt keiner...) und mit ihm abgestimmt. Und dann probiert man, mit irgendwelchen Zutaten bestimmte Effekte zu erzielen. Wieder eine Arbeit, die zu 95% mit dem Kommentar "Müll" endet. Und hierbei geht der Eiertanz erst richtig los. Die Literatur, die ich bisher gefunden habe, ist da wenig hilfreich. Ein Beispiel: Ich frage meinen Händler, ob er Basaltmehl hat, weil ich gelesen habe, dass man hiermit schwarze Punkte/Striche erzeugen kann. "Nein" sagt er, "aber Lavamehl. Bloß fragen sie mich nicht, was man damit erreichen kann." Flugs in mein Keramik-Lexikon geguckt und siehe da: das Fachchinesisch der Computer-Experten ist Babysprache dagegen. Sh. Bild "alles klar" Aufschlussreicher sind da schon mal die Kataloge der Glasurhersteller. Allerdings bringt das in diesem Fall auch nichts. Da steht nämlich: "einsetzbar als Mattierungsmittel für dunkle Steinzeugglasuren". Und unter "Titandioxid" steht da: "Mattierungs- und Kristallisationsmittel. Färbt Glasuren mit 3 - 15 % beigebraun" Prima, das isses. Also mal eben wieder 5-6 Euro ausgegeben und... Scheiße, bei meiner Grundglasur macht das Zeug gelbe Punkte, wie ein Marienkäfer auf der Hand (stinkt bloß nicht so). Da steht: "färbt Glasuren..." ja, aber welche? Und was ist in meiner Grundglasur drin? Und wieso will ich das überhaupt wissen? Versteht eh kein Laie. Verrät einem auch keiner. Was lernt uns das? Verwende immer die gleiche Grundglasur, sonst könntest du eine böse Überraschung erleben. Und lass die Finger vom Titandioxid...

Beim Lesen eines solchen Kataloges gehen einem die Augen über: Schätze werden da angeboten: z. B. Fritten. Was, zum Henker, ist eine Fritte???? In diesem Zusammenhang sicher nichts Essbares. Na klar: Alkaliborsilikat, Alkalizinkbor (bor ohne H), Zinkbariumsilikat usw. Was mir das sagt? Nichts natürlich, also lasse ich die Finger davon.

Und dann gibt es da so schöne Dinge wie Sinterglasmehl, Tonerdehydrat, Chromeisenstein, Wollastonit (sicher nicht zum Stricken geeignet), Chromoxid, Rutil.. und jetzt ist Schluss.

DAS ist der Grund, warum ich mit Farbkörpern versuche, Glasuren zu mischen. Ist nachvollziehbar oder?

Und jetzt heißt es erst mal warten, bis die Probekörper getrocknet und geschrüht sind. In der Zwischenzeit mache ich mir eine Excel-Tabelle, in der ich mir die gewünschten Proben mit den jeweiligen Prozentanteilen der Zutaten vermerke.

Spalte 1: Nummer der Probe
Spalte 2: Grundglasur
Spalte 3i: Zutaten wie Schwarz, Gelb, Blau oder auch Braunstein usw.
Spalte 4: Prozentanteile der Zutaten
Spalte 5: Brenntemperatur; hier geht hochbrennend oder niedrigbrennend. Ich habe auch schon mal bei 1240° eine andere Farbe erzielt wie bei 1200°.
Spalte 6: Kommentar nach dem Brand. Z.B. kann da stehen: "Super" oder "Müll" (ist bei weitem der häufigste Kommentar).

Für heute zum Schluss vorerst der erste Entwurf für die Proben; mal eben so hingeschmiert. Sh. Bild "erste Ansätze"

weiter geht es erst nach dem Schrühbrand, also müsst Ihr jetzt genauso schmoren wie ich :wink:

Erwin
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Erwin - verachte Fritten nicht! Du kannst damit zum Beispiel wunderbare blaue Kobaltglasuren machen. Das sind dann aber wirklich GLASuren. Wer es kennt: Die blauen Ziegel des Ischtar-Tores im Pergamonmuseum Berlin - das ist eine «angegossene» kobalthaltige Frittenglasur.

Aber eigentlich geht es mir um etwas anderes: Du nimmst die Mischparameter von Wandfarbe als Vorbild? Farbpigmentmischungen in Wandfarbe sind doch was komplett anderes als Glasuren? Ich meine - kein Mensch kann dir garantieren, dass ein Rot und ein Gelb bei 1250 Grad Celsius Orange ergeben - das kann auch Grün mit blauen Schlieren oder mattgrau werden.

Ich studiere oft die Rezepte von Wolf Matthes - kennst du den? Der ist sehr offen mit all den Tipps und Tricks (die Geheimniskrämerei der Keramiker geht mir da manchmal auch sehr auf den Wecker - ein introvertiertes Völkchen.). In «Leach's Töpferbuch» findest du auch gute und sehr präzise Rezepte.
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Andreas Ludwig hat geschrieben:
Aber eigentlich geht es mir um etwas anderes: Du nimmst die Mischparameter von Wandfarbe als Vorbild? Farbpigmentmischungen in Wandfarbe sind doch was komplett anderes als Glasuren? Ich meine - kein Mensch kann dir garantieren, dass ein Rot und ein Gelb bei 1250 Grad Celsius Orange ergeben - das kann auch Grün mit blauen Schlieren oder mattgrau werden.
Andreas, ich weiß, dass man mit "färbenden Rohstoffen" nicht mischen kann wie mit Wasserfarben. Aber meine bisherigen Erfahrungen mit "Farbkörpern" sagt mir. dass es hiermit gehen sollte. Uns außerdem ist das lediglich ein erster Ansatz, denn irgendwo muss ich anfangen.

Erwin
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Da hst du recht... Ich beschäftige mich zurzeit damit, Kieselsteine zu Pulver zu klopfen und sie in Tranpsarentglasur zu geben. Manches ist ganz gut, was daraus wird - ich habe ein wunderbares Grün entdeckt. Aber die Arbeit, mamma mia, die Arbeit...
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Hallo Erwin.

Was für eine Wahnsinnsarbeit.

Ich habe http://www.ceramics.de/glasier1.htm das gefunden, vielleicht hilft es Dir weiter.... ich hab' das nur überflogen....
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navi
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Beitrag von navi »

hallo erwin,

Interressanter Erfahrungsbericht,

vorallem zeigt das was für ne wahnsinns arbeit dahintersteckt. Ich bin schon gespannt auf dem nächsten bericht,

lg
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Klaudia u. Martin
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Beitrag von Klaudia u. Martin »

Hey Erwin,

gut, daß ich von Berufs wegen ausreichend selbstreflektiert bin, um zu wissen, daß ich ein Sturkopf sein kann, sonst hätte ich Deinen gewählten Titel womöglich als Beleidigung empfunden... :wink:

Eine wirklich gute Glasur zu entwickeln, die im Sitz und in der Farbe den individuellen Wünschen entspricht, und relativ sicher reproduzierbar ist,
erfordert schon eine gewisse Beharrlichkeit. Ich habe die unendlich vielen Probetäfelchen, die ich in die Tonne gekloppt hab´, nicht gezählt.
Mittlerweile habe ich einige sehr gute, und für ein etwas breiteres Temperaturspektrum geeignete (d.h. es ist egal, ob sie oben oder unten im Ofen gebrannt werden, und ob es 1220° oder 1230° sind, oder die Haltezeit 15 oder 30 min) beisammen. Mit Farbkörpern arbeite ich bisher gar nicht, sondern halte es eher so wie Andreas (offensichtlich), d.h. suche, verwende und verändere Rezepte von erfahrenen Töpfern.
Wieviel Arbeit in Deinen Versuchen steckt, kann ich also sehr gut nachvollziehen. Toll, daß Du das hier dokumentierst.

LG
Klaudia
olli.w.
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Beitrag von olli.w. »

Hallo Erwin ,

hoffendlich weiß der/die Schalenempfänger/in die ganze Arbeit wirklich zu schätzen.
Aber auf diesem Wege wird der Erfahrungsschatz ja auch größer. Mann wächst ja mit den Aufgaben, gell. :wink:

Grüße Olli
Mosel-Riesling !
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