Botanischer Garten New York, Ausstellung und Demo
- Walter Pall
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Botanischer Garten New York, Ausstellung und Demo
Vor drei Wochen war ich mit Jim Doyle in New York.
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- Walter Pall
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Der Demobaum war eine Pechkiefer, die Jim Doyle vor Jahren in Pennsylvanien ausgegraben hatte.
Das war sehr gutes altes Material. Wurde natürlich ein Literat.
Die gesamte Varanstaltung war mitten in der Großstadt im Botanischen Garten. Leider nicht sehr gut beworben und deshalb haben die großen Besuchermassen gefehlt. Aber trotzdem ein Erfolg.
mfg
Walter Pall
Das war sehr gutes altes Material. Wurde natürlich ein Literat.
Die gesamte Varanstaltung war mitten in der Großstadt im Botanischen Garten. Leider nicht sehr gut beworben und deshalb haben die großen Besuchermassen gefehlt. Aber trotzdem ein Erfolg.
mfg
Walter Pall
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- Während ich geredet habe , hat Jim gedrahtet
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NEW YORK LITERAT
Hallo Walter !
Interessante Gestaltung - irgendwie
Sieht für mich auf den ersten Blick aus, als seist Du nicht fertig geworden
Da hätte ich schon gerne ein paar Erklärungen dazu :
der gegabelte Stamm, der (anscheinend) tote Ast, der da so dranhängt,
Zukunftsperspektive der jetzt sicher zu grossen Krone, dieser Jin...
-da fehlt mir (noch?) jeder Bezug zu einem Literaten.
aus Niederbayern
Rudi
Interessante Gestaltung - irgendwie
Sieht für mich auf den ersten Blick aus, als seist Du nicht fertig geworden
Da hätte ich schon gerne ein paar Erklärungen dazu :
der gegabelte Stamm, der (anscheinend) tote Ast, der da so dranhängt,
Zukunftsperspektive der jetzt sicher zu grossen Krone, dieser Jin...
-da fehlt mir (noch?) jeder Bezug zu einem Literaten.
aus Niederbayern
Rudi
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'der gegabelte Stamm, der (anscheinend) tote Ast, der da so dranhängt,
Zukunftsperspektive der jetzt sicher zu grossen Krone, dieser Jin...
-da fehlt mir (noch?) jeder Bezug zu einem Literaten.'
Rudi,
das ist halt Geschmacksache. Ich selber halte den Baum für eine meiner besseren Demogestaltungen. Das sagt aber möglicherweise auch nicht viel. Viele können mit Literatengestaltungen im allgemeinen nicht viel anfangen. Ich weiß nicht wie es bei Dir ist.
Im allgemeinen wird eer Literatenstil zu Recht Stil genannt, weil er sich von der Grundanmutung stark von anderen Stilarten, z.B. dem klassichen Bonsaistil unterschiedet. Der Literatestil hat eine sehr natürliche Ausstrahlung, nichts soll künstlich wirken. Durchgeschleckt paßt nicht. Regelwidrigkeiten sind nicht nur erlaubt, sondern fast ein Muß.
Der in der Tat tote geknickte Ast, der den Stamm hinten kreuzt ist gedacht als ganz besondere Note. Ohne ihn wäre der Baum deutlich weniger interessant. Die Zukungtsperspektive der Krone ist die Gegenwart. Genau so soll sie bleiben. Die Nadelbüschel etwas saubererer und gleichmäßiger. Nicht dichter. Dfür sorgt die Pechkiefer von selbst, die ist so dünn in der Krone.
Über den Jin lasse ich mit mir verhandlen. Momentan sticht er hervor, weil er frisch abgezogen sit und eine andere Farbe als das tote Holz hat. In zwei Jahren wird man sehen. Wenn der Baum auf der Weihnachsauktion des New Yourker Clubs weggegangen ist un der neuen Besitzer den Jin entfernt, bin ich ihm nicht böse. Wenn er den gknicketne toten Ast wegnimmt und die Krone deutlich kleiner macht, schon.
Da muß aber keiner damti einverstanden sein. Ist bloß Geschmacksache. Literatenstil immer schon.
mfg
Walter Pall
Das Ziel ist klar, der Weg dahin ungewohnt - noch
Zukunftsperspektive der jetzt sicher zu grossen Krone, dieser Jin...
-da fehlt mir (noch?) jeder Bezug zu einem Literaten.'
Rudi,
das ist halt Geschmacksache. Ich selber halte den Baum für eine meiner besseren Demogestaltungen. Das sagt aber möglicherweise auch nicht viel. Viele können mit Literatengestaltungen im allgemeinen nicht viel anfangen. Ich weiß nicht wie es bei Dir ist.
Im allgemeinen wird eer Literatenstil zu Recht Stil genannt, weil er sich von der Grundanmutung stark von anderen Stilarten, z.B. dem klassichen Bonsaistil unterschiedet. Der Literatestil hat eine sehr natürliche Ausstrahlung, nichts soll künstlich wirken. Durchgeschleckt paßt nicht. Regelwidrigkeiten sind nicht nur erlaubt, sondern fast ein Muß.
Der in der Tat tote geknickte Ast, der den Stamm hinten kreuzt ist gedacht als ganz besondere Note. Ohne ihn wäre der Baum deutlich weniger interessant. Die Zukungtsperspektive der Krone ist die Gegenwart. Genau so soll sie bleiben. Die Nadelbüschel etwas saubererer und gleichmäßiger. Nicht dichter. Dfür sorgt die Pechkiefer von selbst, die ist so dünn in der Krone.
Über den Jin lasse ich mit mir verhandlen. Momentan sticht er hervor, weil er frisch abgezogen sit und eine andere Farbe als das tote Holz hat. In zwei Jahren wird man sehen. Wenn der Baum auf der Weihnachsauktion des New Yourker Clubs weggegangen ist un der neuen Besitzer den Jin entfernt, bin ich ihm nicht böse. Wenn er den gknicketne toten Ast wegnimmt und die Krone deutlich kleiner macht, schon.
Da muß aber keiner damti einverstanden sein. Ist bloß Geschmacksache. Literatenstil immer schon.
mfg
Walter Pall
Das Ziel ist klar, der Weg dahin ungewohnt - noch
Danke für Deine prompten Ausführungen Walter !
Der Literatenstil ist MEIN absoluter Favorit in der Bonsaigestaltung !
Nichts berührt mich auf einer Ausstellung mehr als die grazile Eleganz eines aussergewöhnlichen Literaten - diese grazile Eleganz kann ich bei diesem Demobaum nicht erkennen.
Auf den beiden kleinen Bildern, die Dich und Jim Doyle beim Drahten zeigen, kommt es mir vor, als wäre in diesem Stamm wesentlich mehr Bewegung, als auf dem Bild der vorläufigen Gestaltung zu erkennen ist.
Daß ein Literat nicht "geschleckt" gestaltet werden sollte, dem wage ich zu widersprechen - im Gegenteil, gerade das Elegante, Elitäre, auf wenige Merkmale Reduzierte macht in meinen Augen das Wesen eines ansprechenden Literaten aus.
Aber gottseidank muss man ja über Geschmack nicht streiten :D
Gruß aus dem kalten, grauen Niederbayern
Rudi
Der Literatenstil ist MEIN absoluter Favorit in der Bonsaigestaltung !
Nichts berührt mich auf einer Ausstellung mehr als die grazile Eleganz eines aussergewöhnlichen Literaten - diese grazile Eleganz kann ich bei diesem Demobaum nicht erkennen.
Auf den beiden kleinen Bildern, die Dich und Jim Doyle beim Drahten zeigen, kommt es mir vor, als wäre in diesem Stamm wesentlich mehr Bewegung, als auf dem Bild der vorläufigen Gestaltung zu erkennen ist.
Daß ein Literat nicht "geschleckt" gestaltet werden sollte, dem wage ich zu widersprechen - im Gegenteil, gerade das Elegante, Elitäre, auf wenige Merkmale Reduzierte macht in meinen Augen das Wesen eines ansprechenden Literaten aus.
Aber gottseidank muss man ja über Geschmack nicht streiten :D
Gruß aus dem kalten, grauen Niederbayern
Rudi
