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Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
Christian S.

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Beitrag von Christian S. »

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Christian S.

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Heike_vG
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Re: Fragen lohnt sich

Beitrag von Heike_vG »

Oh je, Christian,

das Thema Birnengitterrost... gib doch mal das Stichwort in die Suchfunktion ein und lies... :x
In den allermeisten Fällen lohnt es sich absolut nicht, sich mit einem befallenen Baum abzugeben, da nützt auch das Abschneiden von Ästen in der Regel nichts.
Mein letzter Kandidat, der übrigens schon Jahre in Gestaltung war, ist sofort in der Mülltonne gelandet, als der Rost sich bemerkbar gemacht hat.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
Christian S.

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Beitrag von Christian S. »

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Heike_vG
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Re: Fragen lohnt sich

Beitrag von Heike_vG »

Na ja, dann berichte mal in Zukunft, was mit dem Baum weiter passiert. :?
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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hendrik
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Re: Fragen lohnt sich

Beitrag von hendrik »

Drück Dir die Daumen Christian, ich würde wie Heike vorgehen und handeln, aber
verstehen kann ich Dich auch.

Gruß Hendrik
ewu
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Re: Fragen lohnt sich

Beitrag von ewu »

Heike_vG hat geschrieben: Birnengitterrost...
Mein letzter Kandidat, der übrigens schon Jahre in Gestaltung war, ist sofort in der Mülltonne gelandet, als der Rost sich bemerkbar gemacht hat.

Viele Grüße,

Heike
War immer der Meinung, wegen der Ausbreitung sollte man die Pflanzen verbrennen, zumindest habe ich das so gehandhabt.
vg uwe
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Heike_vG
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Re: Fragen lohnt sich

Beitrag von Heike_vG »

Andererseits hört man, dass beim Verbrennen der Pflanzen die Pilzsporen erst recht hoch in die Luft und in die Landschaft geblasen werden. *schulter zuck*
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
Christian S.

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Beitrag von Christian S. »

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joseph
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Re: Fragen lohnt sich

Beitrag von joseph »

Hi Cristian
Wow Wachalder 1 und 4 sehen ja schon sehr gut aus. Deine Kiefer in richtung Kaskade find ich nicht so toll ,aber ich weiss auch nicht was dazu dein Plan ist. Bei 2 und 3 die könnte man doch zusammen bringen so wie auf der Skizze vielleicht?

MfG und frohe Weihnachten noch Joseph
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MfG Joseph / Tilo
Christian S.

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Beitrag von Christian S. »

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Beitrag von Christian S. »

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wildsau.
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Re: Fragen lohnt sich

Beitrag von wildsau. »

Zum Thema BGR isses meiner Meinung nach doch so.
Fakt is:
der Rost uberträgt sich nich von Wacholder auf Wacholder,sondern nimmt diesen als Zwischenwirt,bei der Birne ist die Auswirkung auch nicht so dramatisch wie auf dem Wacholder,die kriegt ein paar braune Flecke auf den Blättern das wars.

Die Agraindusrie hat auch die Möglichkeit im gegensatz zum Privatmann Schimmelresistente Sorten zu zúchten.

Durch den BGR sind die letzten wilden Bestände am Juniperus communis stark gefährdet,wärend das wirksamme Fungizied fúr den Rost aus Angst vor Multiresistenz zurückgehelten wird.

Im Klartext läuft das dann wahrscheinlich so:Wenn z.B. Grossbauer Horst auf seinem Erlebnisbauernhof mit 300 Jahre alte Birnenbäumen rund um den Biergarten von seinem Hof einen Befall hat und genug Einfluss bei der Gemeinde kann Er auf nen historisch wertvollen Bestand oder was auch immer Pochen,ein paar grüne Scheine rüberschieben und Ihm wird geholfen.

Der Normalverbraucher so wie Ich guckt mit seinem vielleicht vom Munde abgesparten ewig alten Wacholder der sein ganzer Stolz und wo seine ganze Liebe und Jahrelange Arbeit drinsteckt in die Röhre.

Die ganze BGR-Geschichte hat sich ja schon fast zur eine Inquisition(schreibt sich das so???) entwickelt.

Die Grosszahl der Verbrennungsgegner kann auch bestätigen das sich der Befall mit bestehenden Fungizieden bzw einer Kombination aus mehreren die Infektion zumindest eindämmen und unterdrücken kann.

Auch Wenn hier die ganzen Vernichtungshardliner immer verbrennen,verberennen Schreien praktizieren Sie das vielleicht noch bei einer Rohpflanze,Mir kann aber keiner Erzählen das das einer aus seinem Preisgekrönten Bonsai freiwillig Feuerholz macht.

Für meinen Teil halt Ichs so das,Ich gutes Rohmaterial deshalb weder Stehenlasse noch Verbrenne,vorallem nich wenn Ich den Befall unter Kontrolle halten kann,was an einem intensiev gepflegten Pre-Bonsai wohl auch eher die Möglichkeit habe als auf einer Grossfläche und wegen einer eher unwahrscheinlichen Übertragung aus meinem Garten auf einen Obstbaumbestand kann mir die Agrawirtschaft auch den Buckel runterrutschen,ohne BGR wird das Obst auch nicht Billiger.
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holgerb
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Re: Fragen lohnt sich

Beitrag von holgerb »

...

und das ist auch gut so, daß nicht jeder dahergelaufene Hampelmann ('tschuldigung, ist nicht persönlich sondern eher global gemeint) mit Pflanzenschutzmitteln rumhantieren darf. Im Zweifelsfalle sind solche Mittelchen nämlich unter Umständen auch giftig oder zumindest gesundheitschädlich und ich bezweifle jetzt als Fachmann einfach mal generell, daß mein Nachbar (welcher auch immer) damit richtig umgehen kann. Genauso, wie mein Apotheker und mein Arzt bezweifeln, daß ich mir selbst Medikamente verschreiben kann.

Die Wacholderverbrennung halte ich allerdings auch für eine Form von Inquisition und würde der Gleichberechtigung halber auch die Verbrennung von infizierten Obstbäumen fordern. Oder eben beides nicht; weil beides nicht das Problem löst.

Und wenn Du Deinen jahrelang vom Mund abgesparten Wacholder vernünftig pflegst, versorgst und schneidest, bin ich davon überzeugt, daß Du auch ohne große Giftspritzerei den Baum gesund erhalten kannst. Bäume werden nicht "einfach so" infiziert, dann würden sie immer und alle infiziert und kein Baum könnte eine Infektion abwehren oder besser gesagt eindämmen...

Und auch Großbauer Horst würde ohne Gift auskommen, da seine 300 Jahre alten Birnbäume garantiert nicht mehr wegen des Ertrages gehalten werden. Da Birnengitterrost nur Obstbaumblätter befällt, ist also lediglich eine Ertragseinbuße zu erwarten, also nichts dramatisches.... Stellt sich die Frage, ob ein vorzeiteges Entlauben der Bäume zur Unterbrechung des Zykluses (oder wenigstens der Eindämmung der Ausbreitung) führen könnte.
wildsau. hat geschrieben:
Durch den BGR sind die letzten wilden Bestände am Juniperus communis stark gefährdet,wärend das wirksamme Fungizied fúr den Rost aus Angst vor Multiresistenz zurückgehelten wird.
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Was Du da schreibst ist völliger Mumpitz, da Birnengitterrost J. communis überhaupt nicht befällt.
Quellen:
Seite , Wirtspflanzen und Krankheitsbild
erster Satz
Seite 2, Schaderreger


Vielleicht sollte man sich tatsächlich erstmal eingehend mit dem Thema beschäftigen, um überhaupt eine Aussage zu Birnengitterrost treffen zu können....... das entsprechende Funghizid würde Deinem Wacholder auch nicht helfen, da es an ihm nicht wirkt!

Viel Spaß beim Lesen....

P.S.: Genauso trifft es wohl nicht zu (wie bei Wiki stehend), daß J. sabina der Hauptwirt sei...
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zopf
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Re: Fragen lohnt sich

Beitrag von zopf »

Communis hat eher einen Wirtswechsel mit Weissdorngitterrost
grüsse an die bewohner von melmac
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