ich möchte heute vom 2. WS im Studio von Jean Paul Polmans mit Mario Komsta berichten.
War es beim letzten WS am Anfang noch etwas ruhig - man kannte sich ja noch nicht- war es dieses Mal ein freudiges Wiedersehen. Neben einigen alten Bekannten WS-Teilnehmer waren auch einige Newbies dazu gekommen. Die Deutschlandquote wurde durch Ingo, Thomas und Andre. L. deutlich erhöht. Ein internationaler Teilnehmerkreis eines 2 Tagesworkshops.
Ich fange mal so an:
Wer noch zweifelt den WS von Mario Komsta beim Sponsor in der Bonsaischule Enger zu besuchen, sollte sich sofort um einen Platz bemühen. Der Typ ist der absolute Hammer.
Doch nun zurück zu unserem WS.
Jean Paul stellte uns zunächst vor ein Rätsel.
Sein neues Studio ist aber im ebenfalls neuen Garten fertiggestellt. Hat er sehr gut gemacht. Es macht mehr Spaß mit Tageslicht und in einem angenehmen Ambiente zu arbeiten.
An einigen Bäumen wurde weiter gearbeitet und vom langen Weg des Rohlings zum strahlenden Bonsai wurde wieder ein weiteres Stück zurückgelegt.
Andere Bäume wurden auf diesen Weg gebracht. Andere Bäume wurden aufgrund der falschen Jahreszeit zum bearbeiten dieser Spezies nur in kleinen Arbeitsschritten oder gar nicht nicht bearbeitet. Auch dies gehört zum richtigen Lernprozeß dazu. Wir entfernen uns immer mehr vom fertigen Baum am Ende des Tages.
Wichtig bei den WS mit Mario sind aber die Zwischeninformationen die er immer wieder einstreut. Sei es über das richtige Drahten, über das richtige Anlegen von Raffiabast, oder über mögliche Biegetechniken von dicken Ästen. Wir haben über Düngen, mögliche Dünger, Düngezeiten und vieles andere gesprochen.
Auch das gesellige kam nicht zu kurz. Wir haben zwar kein Überlebenstraining im Wald gemacht, oder andere Männerrituale , sondern gemütlich in einem guten Restaurant gegessen.
Persönlich habe ich die Reifeprüfung für angehende Holzschnitzer gemacht. Alles Totholz wurde mit geeignetem Werkzeug per Hand freigelegt. Aber der Baum hatte auch nichts anderes verdient. Meine Hände haben mir aber die Freundschaft gekündigt.
Alle Teilnehmer waren lt. eigener Aussage sehr zufrieden. Der Höhepunkt kam jedoch zum Schluss. Mario und Jean Paul P. teilten mit, dass wir in Zukunft 4 WS pro Jahr durchführen werden. Je nach Jahreszeit kann dann an den Bäumen in Teilabschnitten gearbeitet werden.
Leider wurde auch vereinbart, dass die Gruppe aus Gründen der Effektivität in 2 Gruppen aufgeteilt wird. Ich finde das sehr schade. Ich werde die Vielzahl der Bäume und die Möglichkeit der Zwischeninformationen zu diesen einzelnen Bäumen sehr vermissen. Anderseits kann an den einzelnen WS-Bäumen dann intensiver gearbeitet werden. Man muss mal abwarten.
Ich bedanke mich bei Jean Paul, Mario und allen WS-Teilnehmern für ein tolles Bonsaiwochenende.
Ich bin leider aufgrund meiner Schnitzeinlagen dieses Mal nur sehr wenig zum Fotografieren gekommen, habe aber gesehen, dass viele Bilder gemacht wurden.
Bitte von den anderen Teilnehmern noch die Bilder vom Ende des WS und andere gute Bilder nachreichen.
Ich hoffe, dass ich mit diesem Bericht und den Bildern etwas von der Stimmung des Workshops mitteilen konnte.
Bis demnächst.
Rudi K.
