nach meiner Suche hier hab ich zwar schon festgestellt, dass Buxus harlandii hier nicht so häufig vorkommen, jedenfalls habe ich für mein Problem noch keine Lösung gefunden. Daher frag ich einfach mal in die Runde.
Ich habe dieses Jahr einen Buxus harlandii (von unserem Sponsor) gekauft. Er sah schon relativ durchwurzelt aus, aber mir war in der beiliegenden Pflegekarte geschrieben worden, er solle erst nächstes Frühjahr umgetopft werden, daher habe ich ihn so belassen wie er war. Nach ca. zwei Wochen haben einige Blätter angefangen zu welken und weil mir das Substrat wirklich zu undurchlässig erschien, aufgrund der starken Durchwurzelung, habe ich ein "Not-Umtopfen" gemacht. Dabei habe ich allerdings versucht, die Wurzeln möglichst nicht zu berühren - habe also auch das alte Substrat nicht wirklich ausgewaschen, sondern die Pflanze einfach in einen größeren Topf gepflanzt. Im Laufe der nächsten Wochen sind aber immer mehr Blätter eingetrocknet, bis sie völlig vertrocknet aussah. (Hätte ich doch einen Wurzelschnitt machen sollen und das alte Substrat entfernen?)
Die dünnen Äste sind alle eingetrocknet, aber die dickeren waren nach wie vor im Saft, also habe ich die eingetrockneten Äste entfernt und ihn weiter gegossen und nicht aufgegeben.
Seitdem sind wieder ein paar Monate vergangen und ständig zeigen sich neue Knospen, die aber nie völlig aufgehen, sondern eintrocknen, bevor sich Blätter zeigen könnten.
Und jetzt weiß ich allmählich nicht mehr weiter. Im Moment zeigen sich wieder vier neue Triebspitzen. Die Pflanze steht derzeit unter einer Pflanzenlampe auf der Fensterbank (vor meinem hellsten Fenster und die Pflanzenlampe brennt mindestens 12 Stunden täglich). Ich achte darauf, dass sie weder zu feucht noch zu trocken wird. Aber eine der Triebspitzen zeigt schon wieder Vertrocknungserscheinungen. Klar gebe ich sie nicht auf, aber was kann ich noch tun außer warten?
Gieße ich falsch?
Hat sie doch zu wenig Licht?
Hat irgendwer eine Idee?
Liebe Grüße
Izzie
