durch den massiven Regen der letzten Wochen ist die Erde meines Ahorns total übernässt!
Leider kam auch noch die Urlaubszeit dazwischen und ich habe versäumt ihn rechtzeitig unters Dach zu stellen.
Eine Drainageschicht ist natürlich vorhanden...hilft bei den Massen an Wasser aber nichts.
Nun beginnt der Baum die Blätter einzurollen und abzuwerfen!
Bei dem schrecklichen Sommer und der extremen Feuchte der Erde ist ein kurzfristiges Abtocknen nicht zu erwarten!
Macht es Sinn ihn nun lieber umzutopfen um frisches, trockenes Substrat zu erhalten...oder schade ich ihm damit noch zusätzlich?
die Erde ist eine Mischung aus Akadama und einer Standard Bonsaimischung. Unten ne Schicht groben Bimskies.
Die Erde ist echt wie Modderpampe! Sieht aus als hätte die Akadama komplett die Struktur verloren!?
Tocknen funktioniert nicht! Versuche ich schon 10 Tage!
Ich glaube ich werde ihn umpflanzen...er verliert immer mehr Blätter.
zur Rettung des Baumes ist ein umtopfen immer möglich, birgt aber auch Gefahren.
Ich vermute, dass du einen zu hohen Anteil an feiner Erde, vermtl. aus der Standartmischnung, in der Schale hast. Wenn du einfach gebranntes Akadama verwendet hast, das auch schon länger in der Schale ist, dann kann sich auch dieses zersetzen. Dann ist die "Pampe" perfekt.
Verwende eine Mischung aus Akadama, Granulat, Kanuma und Bims!
Beim umtopfen nur die geschädigten Wurzelteile entfernen. Ansonsten keinen Wurzelschnitt machen!!!
Stell das Bäumchen geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung und Wind auf. Erst gießen wenn die Erdoberfläche angetrocknet ist (kann man bei Akadama an der Verfärbung gut erkennen.)
Eine frostfreie Überwinterung ist selbstverständlich und bedarf keiner weiteren Diskussion!!!!
vermutlich hast du recht! Obwohl ich beim Eintopfen extra auf grobes, gut durchlässiges Substrat geachtet habe!
Naja...ich werde Ihn also in frisches Substrat pflanzen und nur die geschädigten Wurzelbereiche entfernen.
...hab ich auch schon überlegt!
Da der BAum im Moment aber in einer sehr großen Anzuchtschale steht (D=45cm), müsste ich dann wohl zu viel vom Wurzelballen entfernen.
Das wollte ich dem geschwächten Baum eigentlich ersparen!
nur weil die schale groß ist, heißt das lange nicht, dass sie auch durchwurzelt ist.
das mit den übergroßen anzuchtschalen ist nämlich so eine sache : wenn sie zu groß sind, bleibt das substrat zu lange nass und der gewünschte effekt, sprich wurzelwachstum, tritt überhaupt nicht ein.
im gegenteil es kommt zu den von dir beschriebenen problemen.
also solltest du schauen, wieviel wurzeln überhaupt vorhanden sind.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
bohre einfach mit einer Bohrmaschine viele zusätzliche Drainagelöcher in die Schale ( du brauchst den Baum gar nicht entnehmen!). Besonders am Rand sind die Löcher nötig. Bei andauernden Regenfällen stellst du die Schale " auf die Kippe" mit Hilfe eines Holzklotzes z.B. Wirkt Wunder. Du kannst förmlich zugucken wie überschüssiges wasser abrinnt. Plastik ist natürlich leichter zu bohren als glasierte Keramik.
ich persönlich würde den Baum aus der Schale herausnehmen um den Zustand der Wurzeln zu überprüfen. Außerdem entfernst du dann gleichzeitig die "Pampe", die ansonsten durchaus weiteren Schaden anrichten könnte.
Ansosnten hast du recht, wenn du sagst Schalen kippen und Wasser ablaufen lassen. Das funktioniert auch mit Steinplatten die keine Abzugslöcher haben.
Der Vorschlag von achim mit dem Teichpflanzkorb ist sehr gut und in diesem Fall m.E. auch durchaus sinnvoll.
also ich werde nachher den Baum definitiv aus der Schale nehmen (Plastikschale) und den Wurzelballen überprüfen.
Anschließend werde ich den Baum (wenn sein Wurzelballen recht kompakt ist) in einen Teichpflanzkorb pflanzen.
Erde: Akadam-Kanuma-Bimskies (sehr grob)
Beim Umpflanzen mache ich euch gleich mal ein paar Bilder von dem Wurzelballen!
Falls die Teichkörbe zu klein sind, kommte der BAum wieder in seine Schale! Ich werde dann noch zusätzliche Löcher einbringen!
also der Baum steht jetzt in frischem Substrat. Der Wurzelballen sah sogar noch recht gut aus! Musste nur ganz wenig wegschneiden!
Für einen Teichpflanzkorb, war er jedoch zu groß.
Ich habe also noch mehr Löcher in die Schale gebohrt und den Baum wieder eingesetzt!
Leider hat mir meine Kamera irgendwie einen Streich gespielt!?!?!
Es ist nur ein Bild übrig geblieben.
Es zeigt eines der Blätter kurz vor dem Abwurf.
Merkmale:
- zusammengerollt
- Veränderung des Farbtons erst ins knall Rote und anschließend ins Braune!
die Erde ist eine Mischung aus Akadama und einer Standard Bonsaimischung. Unten ne Schicht groben Bimskies.
Die Erde ist echt wie Modderpampe! Sieht aus als hätte die Akadama komplett die Struktur verloren!?
Tocknen funktioniert nicht! Versuche ich schon 10 Tage!
Ich glaube ich werde ihn umpflanzen...er verliert immer mehr Blätter.
Hat jemand große Einwände gegen das Umtopfen?
LG
Steffen
Mische lieber mit gesiebtem Bimskies, Lavagranulat und gesieber Ahornerde aus dem Handel. Alles Teile unter 2mm raussieben!!
Habe auchgerade aus selbiger Not heraus umgetopft. Mutigerweise inkl. Auswaschung des gesamten Ballens, da Akadame im Winter zu Lehmpampe wird.
Minimiere diese nicht Frostsprengungssicheren Eerdbestandteile.