Hainbuchen groß und klein
Hainbuchen groß und klein
HALLO
Ich habe gestern eine Hainbuche erworben, die einen tollen Stamm hat. Bin nicht ganz sicher ob ich einen riesigen Baum daraus mache oder ihn noch etwas einstutzten soll. Äste in der jetzigen Situation sind für den Anfang ja ganz ok.
Die zweite kleine Hainbuche ist ein kleiner Yamadori den ich vor 2 Jahren ausgebuddelt habe.
Witzig ist dass sie mir damals riesig vorkam!
Ich habe gestern eine Hainbuche erworben, die einen tollen Stamm hat. Bin nicht ganz sicher ob ich einen riesigen Baum daraus mache oder ihn noch etwas einstutzten soll. Äste in der jetzigen Situation sind für den Anfang ja ganz ok.
Die zweite kleine Hainbuche ist ein kleiner Yamadori den ich vor 2 Jahren ausgebuddelt habe.
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Grüße aus dem Norden
Björn
Hier findet ihr interessantes über den Wald: www.waldschrat.net
und für alle die eventuell auch gern paddeln: www.liquidmedicine.de
Björn
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Joerg
Dagmar, das sieht aber nur so aus, im Gegenteil, es ist eigentlich der natürliche Habitus von Hainbuchen.Dagmar M. hat geschrieben:Die Große sieht irgendwie aus wie mehrere zusammengewachsene Bäumeoder??
Ausgewachsene Exemplare sehen da manchmal unheimlich beeindruckend aus.
Liegt wohl an der markanten Ausprägung der Saftbahnen wie sie sonst kaum bei einem Laubbaum vorhanden ist.
- Sebastian
- Beiträge: 809
- Registriert: 10.01.2004, 19:15
- Wohnort: in einer Herrenboutique in Wuppertal
Schöner Stamm!
Bist Du sicher, dass Du die Äste schon drahten willst?
Ich würde erstmal dazu tendieren, sie durchwachsen zu lassen...

Bist Du sicher, dass Du die Äste schon drahten willst?
Ich würde erstmal dazu tendieren, sie durchwachsen zu lassen...
Grüße,
Sebastian

„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
Sebastian

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Re: Hainbuchen groß und klein
Hallo Björn,Björn hat geschrieben: Bin nicht ganz sicher ob ich einen riesigen Baum daraus mache oder ihn noch etwas einstutzten soll.
der Große sieht schon beeindruckend aus.
Die Leisten haben was von tropischen Regenwaldbäumen.
Die Verjüngung im oberen Teil ist dagegen nicht berauschend und es ist zu überlegen, ihn eine Etage herunterzusetzen und die Schnittstelle (entweder die jetzige oder die spätere) stark abzuschrägen, damit man einen einigermaßen Übergang hinbekommt.
Dagmar der Jörg hat das schon richtig erklärt. Dieses Phänomen nennt man Spannrückigkeit. Genau wegen der für einen jungen Baum extremen Spannrückigkeit habe ich ihn ausgewählt.
Sebastian , die Äste können schon durchwachsen, nur die Grundform wird durch den Draht gegeben. Wenn sie zu dick werden ist das mit dem drahten nicht mehr möglich.
Ja Thomas, das Problem mit der Verjüngung sehe ich genauso. Habe schon daran gedacht den Baum zu kürzen und alle Äste abzuschneiden und dann mit neuen wieder aufzubauen. Wenn ich ein wenig tiefer kürze dann habe ich nichts zum Spitzen drahten, oder das sieht aus wie ein S.
AUsserdem fehlen dann , unten Äste. Ertmal werde ich eine Vegatationsperiode schauen. Abschneiden geht ja immer .
Sebastian , die Äste können schon durchwachsen, nur die Grundform wird durch den Draht gegeben. Wenn sie zu dick werden ist das mit dem drahten nicht mehr möglich.
Ja Thomas, das Problem mit der Verjüngung sehe ich genauso. Habe schon daran gedacht den Baum zu kürzen und alle Äste abzuschneiden und dann mit neuen wieder aufzubauen. Wenn ich ein wenig tiefer kürze dann habe ich nichts zum Spitzen drahten, oder das sieht aus wie ein S.
AUsserdem fehlen dann , unten Äste. Ertmal werde ich eine Vegatationsperiode schauen. Abschneiden geht ja immer .
Grüße aus dem Norden
Björn
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Björn
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- Sebastian
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Oki, ich dachte wohl, dass die Einwachsgefahr dabei sehr groß ist, aber wenn Du immer schön guckstBjörn hat geschrieben:Sebastian , die Äste können schon durchwachsen, nur die Grundform wird durch den Draht gegeben. Wenn sie zu dick werden ist das mit dem drahten nicht mehr möglich.
Grüße,
Sebastian

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Sebastian

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gunter
Hallo Björn,
trotz der schönen "Spannrückigkeit" ( wieder was gelernt!) bietet ein solcher Besenstielstamm ja nicht gerade viele Gestaltungsmöglichkeiten. Ein zusätzliches Problem ist die anscheinend recht große Dicke des Stammes. Das gibt sehr große Wunden und ich vermute, daß die nicht voll verheilen würden.
Ich sehe zwei Möglichkeiten. Entweder radikal kürzen, mindestens auf die Häfte, vielleicht sogar auf die Höhe des ersten Astes, und dann eine Besenform daraus machen. Die fehlende Stammverjüngung und der abgesägte Stamm stören dann nicht und die Spannrückigkeit kommt gut zur Geltung. Die andere Möglichkeit wäre eine Totholzskulptur mit dominierendem Spitzenjin und relativ wenig Laubmasse, fast literatenartig. Bei John Naka gibt es da einige Beispiele. Das sind aber immer Nadelbäume, vermutlich weil das Laubholz da auf die Dauer nicht mitspielt. Aber Du kannst ja mal versuchen, ob moderne Holzschutzmittel da nicht mehr leisten als Kalkschwefel.
Gruß von Gunter
trotz der schönen "Spannrückigkeit" ( wieder was gelernt!) bietet ein solcher Besenstielstamm ja nicht gerade viele Gestaltungsmöglichkeiten. Ein zusätzliches Problem ist die anscheinend recht große Dicke des Stammes. Das gibt sehr große Wunden und ich vermute, daß die nicht voll verheilen würden.
Ich sehe zwei Möglichkeiten. Entweder radikal kürzen, mindestens auf die Häfte, vielleicht sogar auf die Höhe des ersten Astes, und dann eine Besenform daraus machen. Die fehlende Stammverjüngung und der abgesägte Stamm stören dann nicht und die Spannrückigkeit kommt gut zur Geltung. Die andere Möglichkeit wäre eine Totholzskulptur mit dominierendem Spitzenjin und relativ wenig Laubmasse, fast literatenartig. Bei John Naka gibt es da einige Beispiele. Das sind aber immer Nadelbäume, vermutlich weil das Laubholz da auf die Dauer nicht mitspielt. Aber Du kannst ja mal versuchen, ob moderne Holzschutzmittel da nicht mehr leisten als Kalkschwefel.
Gruß von Gunter
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Joerg
Hallo Björn,
ich denke mit deiner Vorgehensweise verschenkst du ein paar Jahre.
Ich würde wie Thomas schon erwähnt, den Schnitt wie eingezeichnet setzen und den oberen Ast belassen. Wenn du Ihn dieses Jahr ausgegraben hast dann würde ich gar nichts drahten und im nächsten Jahr den obersten Ast wie auf dem Foto nach oben drahten. Der obere rechte Ast da würde ich nur nen Stummel mit 1 oder 2 (schlafenden)Knospen stehen lassen, damit die Wunde genau zwischen den zwei Trieben liegt, das sorgt für schnelleren Wundverschluss.
Die anderen Aste würde ich ganz oder fast ganz entfernen, da der Austrieb am Stamm dadurch verstärkt wird für weitere Äste, ansonsten läufst du gefahr, dass an den belassenen Ästen starker Austrieb entsteht und am Stamm nur spärlich.
ich denke mit deiner Vorgehensweise verschenkst du ein paar Jahre.
Ich würde wie Thomas schon erwähnt, den Schnitt wie eingezeichnet setzen und den oberen Ast belassen. Wenn du Ihn dieses Jahr ausgegraben hast dann würde ich gar nichts drahten und im nächsten Jahr den obersten Ast wie auf dem Foto nach oben drahten. Der obere rechte Ast da würde ich nur nen Stummel mit 1 oder 2 (schlafenden)Knospen stehen lassen, damit die Wunde genau zwischen den zwei Trieben liegt, das sorgt für schnelleren Wundverschluss.
Die anderen Aste würde ich ganz oder fast ganz entfernen, da der Austrieb am Stamm dadurch verstärkt wird für weitere Äste, ansonsten läufst du gefahr, dass an den belassenen Ästen starker Austrieb entsteht und am Stamm nur spärlich.
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Mein Ziel für den Baum sieht so ähnlich aus wie dieser auf der Internetseite bei Bonsaiart.
http://www.bonsai-art.com/seiten/galeri ... 03_004.htm
Auch hier sieht man deutlich eine rüber gedrahtete Spitze. Trotzdem finde ich diesen Baum schön. SO wird es wohl eher ein "Sommerbaum" bei dem der Übergang zur Spitze gnädig vom Laub verdeckt wird.
Jörg das hast Du gut gesehen. Genau an der STelle habe ich auch an einen Schnitt gedacht weil es der einzige dickere Ast ist, der schon ein Wenig nach oben wächst. Aber die Aststruktur sieht in Wirklichkeit ein Wenig besser aus als auf dem Bild und die ist doch schon gut verteilt. Muss halt nur noch ausgebaut werden. Ist übrigens kein Yamadori sondern eine Topfpflanze, auf Grund der Wurzeln ist das Drahten wirklich kein Problem.
Gunter das mit der Totholzskulptur wird sicher nichts, das hält nur ein paar Jahre. Schau Dir mal Hainbuchenhecken genau an. Der Stamm hat Oberschenkel Durchmesser. Aber die Bäume vom Walter haben auch gewaltige Schnittstellen und sind trotzdem schön.
Mal sehen ich bin selber noch am schwanken. Ich mach mal ein besseres Bild und virtualisiere den Baum nochmal . Wenn ich ein Jahr verschenke, naja is nich so schlimm. Manchmal müssen derartige Entscheidungen erst langsam einsickern
http://www.bonsai-art.com/seiten/galeri ... 03_004.htm
Auch hier sieht man deutlich eine rüber gedrahtete Spitze. Trotzdem finde ich diesen Baum schön. SO wird es wohl eher ein "Sommerbaum" bei dem der Übergang zur Spitze gnädig vom Laub verdeckt wird.
Jörg das hast Du gut gesehen. Genau an der STelle habe ich auch an einen Schnitt gedacht weil es der einzige dickere Ast ist, der schon ein Wenig nach oben wächst. Aber die Aststruktur sieht in Wirklichkeit ein Wenig besser aus als auf dem Bild und die ist doch schon gut verteilt. Muss halt nur noch ausgebaut werden. Ist übrigens kein Yamadori sondern eine Topfpflanze, auf Grund der Wurzeln ist das Drahten wirklich kein Problem.
Gunter das mit der Totholzskulptur wird sicher nichts, das hält nur ein paar Jahre. Schau Dir mal Hainbuchenhecken genau an. Der Stamm hat Oberschenkel Durchmesser. Aber die Bäume vom Walter haben auch gewaltige Schnittstellen und sind trotzdem schön.
Mal sehen ich bin selber noch am schwanken. Ich mach mal ein besseres Bild und virtualisiere den Baum nochmal . Wenn ich ein Jahr verschenke, naja is nich so schlimm. Manchmal müssen derartige Entscheidungen erst langsam einsickern
Grüße aus dem Norden
Björn
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Björn
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Reiner Goebel
- Beiträge: 1164
- Registriert: 06.01.2004, 08:56
- Wohnort: Toronto
- Kontaktdaten:
Ein sehr attraktiver Stamm.
Lässt sich der erste Ast noch nach oben biegen? Wenn ja, würde ich den Stamm dahinter kappen, um mit dem ersten Zweig einen neuen Baum aufzubauen. Angesichts der Dicke des Stammes wird das allerdings Jaaaahre dauern.
Wenn der erste Ast nicht so gebraucht wird, sollte er entfernt werden, denn er wächst direkt nach vorne, was da unten für Bonsai nicht akzeptabel ist.
Lässt sich der erste Ast noch nach oben biegen? Wenn ja, würde ich den Stamm dahinter kappen, um mit dem ersten Zweig einen neuen Baum aufzubauen. Angesichts der Dicke des Stammes wird das allerdings Jaaaahre dauern.
Wenn der erste Ast nicht so gebraucht wird, sollte er entfernt werden, denn er wächst direkt nach vorne, was da unten für Bonsai nicht akzeptabel ist.
Reiner G.
Gesagt getan. Hier nun ein paar virtuelle Idden und ein besseres Original mit virtuell verbessertem Schnitt
Variante 1 "Jörgs" Schnitt
Variante2 längere Version
Reiner der unterste Ast läst sich nicht biegen.
Mal abgesehen davon ob die Virtauls Traumtänzerei sind ( ich hoffe das bringe ich hin)
Was denkt Ihr?
Variante 1 "Jörgs" Schnitt
Variante2 längere Version
Reiner der unterste Ast läst sich nicht biegen.
Mal abgesehen davon ob die Virtauls Traumtänzerei sind ( ich hoffe das bringe ich hin)
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