Hallo,
seit einiger Zeit pflege ich eine Yamadori-Fichte, mEnach eine Picea abies.
Im Jahr 2008 "mitgenommen", am Rand eines frisch via Planierraupe geschobenen Waldweges. Graben musste ich da nichts (ps: Wald im Besitz unserer Familie).
Das erste mal umgetopft habe ich Mitte 2010, ohne die nach wie vor spärlichen Wurzeln zu bearbeiten.
Ich denke die Bilder zeigen, dass es der Fichte bei mir immer noch ganz gut geht (Bild 1 2008, Bild 2 2010, Bild 3 heute), Zuwachs Stammdurchmesser ca. 2 cm.
Im kommenden Frühjahr möchte ich meiner Meinung nach wieder umtopfen. Das Substrat wird ja nicht besser und ich plane nach den Wurzeln zu schauen/daran zu arbeiten.
Nun meine Fragen (basierend auf Angelesenem, dass einer Picea abies nicht allzuviel auf einmal zugemutet werden "darf").
Sollte ich jetzt (in den kommenden Tagen) Äste, die für die Gestaltung definitiv nicht brauche, wegnehmen? Oder besser alles auf einmal: Grob Gestaltung und Arbeiten an den Wurzeln? Hinweis: ein "Ast", der mMnach weg kann ist der derzeitige gerade "Hauptstamm".
ps: die Bilder sollen nur den Gesundheitszustand der Fichte zeigen und nicht mögliche Gestaltungsvarianten. Detailbilder reiche ich gerne nach.
pps: falls jemand aus Würzburg kommt und mir "am Objekt" helfen kann und möchte... sehr sehr gern.
Vielen Dank und Grüsse Uwe
Yamadori Fichte, wie weiter vorgehen
Re: Yamadori Fichte, wie weiter vorgehen
Sieht gesund aus, kann sicher bearbeitet werden. Wenn dir die Ideen auch nicht sofort kommen, zupfen der Triebspitzen solltest du schon machen, damit die schlafenden Augen im Inneren angeregt werden und das Grün nicht weit abvom Stamm stattfindet.
73 Anja
