Acer campestre, aus den 80 ern
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Acer campestre, aus den 80 ern
Hallo,
heute brauche ich Eure Hilfe und Meinung.
Diesen Feldahorn habe ich als Jungpflanze mit zigarillostarkem Stämmchen in den 80 ern im Auwald (mit Genehmigung!) ausgegraben. Damals machte man so was. Er wurde immer in der Schale kultiviert, hat einen ellenlangen Stamm und war immer so was wie ein "Stiefmütterchen" in meinem Garten.
Das Nebari entwickelte sich dabei quasi wie von selbst, ob es ansehnlich ist, kann jeder selbst für sich entscheiden.
Die Stammlänge stört mich.
Habe versucht, die Äste abzuspannen, um optisch den zu langen Stamm zu verkürzen.
Nach Blattschnitt in 2012 und Einkürzen der Triebe sowie deutliches Einkürzen der Spitze, weil eine aufwärts gerichtete Knospe demnächst sicher austreiben wird, habe ich die Äste wieder waagrechter gedrahtet.
Fragen:
Abmoosen des Stammes ein gutes Stück unter der Stammbiegung nach rechts (auf den letzten Bildern) im jetzt oberen Stammdrittel und
Versuch, aus der übrigbleibenden Basis einen Shohin zu fabrizieren?
Wäre das eine Möglichkeit? Oder ist der bisherige Weg, wie er im Herbstbild (Nov. 11) gezeigt wird, der bessere?
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
Beste Grüsse,
Heiner
heute brauche ich Eure Hilfe und Meinung.
Diesen Feldahorn habe ich als Jungpflanze mit zigarillostarkem Stämmchen in den 80 ern im Auwald (mit Genehmigung!) ausgegraben. Damals machte man so was. Er wurde immer in der Schale kultiviert, hat einen ellenlangen Stamm und war immer so was wie ein "Stiefmütterchen" in meinem Garten.
Das Nebari entwickelte sich dabei quasi wie von selbst, ob es ansehnlich ist, kann jeder selbst für sich entscheiden.
Die Stammlänge stört mich.
Habe versucht, die Äste abzuspannen, um optisch den zu langen Stamm zu verkürzen.
Nach Blattschnitt in 2012 und Einkürzen der Triebe sowie deutliches Einkürzen der Spitze, weil eine aufwärts gerichtete Knospe demnächst sicher austreiben wird, habe ich die Äste wieder waagrechter gedrahtet.
Fragen:
Abmoosen des Stammes ein gutes Stück unter der Stammbiegung nach rechts (auf den letzten Bildern) im jetzt oberen Stammdrittel und
Versuch, aus der übrigbleibenden Basis einen Shohin zu fabrizieren?
Wäre das eine Möglichkeit? Oder ist der bisherige Weg, wie er im Herbstbild (Nov. 11) gezeigt wird, der bessere?
Bin gespannt auf Eure Meinungen.
Beste Grüsse,
Heiner
Zuletzt geändert von bonsaiheiner am 10.10.2013, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Hallo Heiner, wenn ich das richtig verstehe, möchtest du aus diesem lieben Bäumchen einen ganz anderen machen? Etwas was er aber gar nicht ist.
Wenn es meiner wäre würde ich alles so lassen wie es ist und mir 4-6 andere nette, gerne weitaus jüngere Feldahorne suchen und diesen als Hauptbaum in eine Gruppe/ Wald integrieren.
Wenn es meiner wäre würde ich alles so lassen wie es ist und mir 4-6 andere nette, gerne weitaus jüngere Feldahorne suchen und diesen als Hauptbaum in eine Gruppe/ Wald integrieren.
Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Hallo Heiner,
ich sehe es genauso wie Monika, laß bloß die Finger
vom Abmoosen, der Baum ist so wie Er im Moment ist toll.
Das Du die Spitze etwas abgesetzt haßt ist meiner Meinung nach gut,
nun versuche eine neue aber doch etwas rundere Krone zu basten
und dann ist es wieder ein echt guter Baum.
Wurzelansatz, Äste, Verjüngung, meiner Meinung nach top.
Gruß hendrik
ich sehe es genauso wie Monika, laß bloß die Finger
vom Abmoosen, der Baum ist so wie Er im Moment ist toll.
Das Du die Spitze etwas abgesetzt haßt ist meiner Meinung nach gut,
nun versuche eine neue aber doch etwas rundere Krone zu basten
und dann ist es wieder ein echt guter Baum.
Wurzelansatz, Äste, Verjüngung, meiner Meinung nach top.
Gruß hendrik
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Re: Acer campestre, aus den 80 ern
Danke, Ihr Beiden,
noch ist ja nichts passiert.
Das hiesse, wenn der Baum als Einzelbaum weiter gepflegt wird, die unteren Äste wieder abspannen, denn der Stamm ist wirklich lang.
Auf die Möglichkeit, ihn als Senior in einer Gruppe zu integrieren (mohan) bin ich noch gar nicht gekommen!
Danke Monika!
Gruss,
Heiner
noch ist ja nichts passiert.
Das hiesse, wenn der Baum als Einzelbaum weiter gepflegt wird, die unteren Äste wieder abspannen, denn der Stamm ist wirklich lang.
Auf die Möglichkeit, ihn als Senior in einer Gruppe zu integrieren (mohan) bin ich noch gar nicht gekommen!
Danke Monika!
Gruss,
Heiner
Zuletzt geändert von bonsaiheiner am 10.10.2013, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Gern geschehen.
Ich könnte mir es wirklich gut vorstellen, wenn die Bäume wesentliche Größenunterschiede aufweisen. Dadurch würde eine starke Spannung erzeugt. Also nicht zu brav das Ganze. Etwas Spannendes könnte er ja schon gebrauchen....
Insgesamt könnte er dann auch etwas schlanker daherkommen... hach, da gäb es so viele Möglichkeiten
.
Ich könnte mir es wirklich gut vorstellen, wenn die Bäume wesentliche Größenunterschiede aufweisen. Dadurch würde eine starke Spannung erzeugt. Also nicht zu brav das Ganze. Etwas Spannendes könnte er ja schon gebrauchen....
Insgesamt könnte er dann auch etwas schlanker daherkommen... hach, da gäb es so viele Möglichkeiten
Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Hallo Heiner
Deine Baumproblematik, die ich gar nicht sehe, zeigt, dass wir zu stereotypische Bilder im Kopf haben. Was abweicht nehmen wir nicht als schönes Unikat mit besonderen Eigenschaften war sondern stellen es gedanklich neben unseren Idealbaum.
Diesem Vergleich kann das Unikat selten für sich entscheiden. Dein Campestre ist Opfer unserer immer untersetzter werdenden Bäume. Für mich hat eine leichte, freundliche, einladende Ausstrahlung.
Bei mir würde der Baum jederzeit eien Platz auf den vorderen Bankreihen erhalten.
Vergesellschaftet auf großer Platte, wie Monka vorgeschlagen hat, ist auch ein schöner Weg.
Deine Baumproblematik, die ich gar nicht sehe, zeigt, dass wir zu stereotypische Bilder im Kopf haben. Was abweicht nehmen wir nicht als schönes Unikat mit besonderen Eigenschaften war sondern stellen es gedanklich neben unseren Idealbaum.
Diesem Vergleich kann das Unikat selten für sich entscheiden. Dein Campestre ist Opfer unserer immer untersetzter werdenden Bäume. Für mich hat eine leichte, freundliche, einladende Ausstrahlung.
Bei mir würde der Baum jederzeit eien Platz auf den vorderen Bankreihen erhalten.
Vergesellschaftet auf großer Platte, wie Monka vorgeschlagen hat, ist auch ein schöner Weg.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Re: Acer campestre, aus den 80 ern
Es geht eben doch nicht ohne weibliche Inspiration!
Zuletzt geändert von bonsaiheiner am 10.10.2013, 21:52, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Also, mir persönlich gefällt er auf dem Bild vom Herbst 2011 am besten.
Die untersten Äste hängen runter, nach oben hin steigen sie wieder an. Genauso sehen Bäume draußen auch aus. Das Verhältnis Stamm/Laub war zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen, gerade mit den heruntergespannten Ästen.
Mit der gekürzten Krone UND den wieder nach oben gedrahteten unteren Ästen wirkt der Stamm nun jedoch wirklich etwas lang. Ich wäre dafür die Äste wieder abzuspannen.
Bitte halte uns mit diesem Baum auf dem Laufenden, ich bin sehr gespannt wie er mit der neuen Krone und den hängenden unteren Ästen wieder wirken wird.
Eine Gruppenpflanzung hört sich jedoch auch durchaus spannend an. Das kann die Dimensionen nochmal verändern und dem Baum im Stammbereich optisch die Länge etwas nehmen.
Ich mag den Baum sehr, der gefällt mir wirklich gut
Liebe Grüße,
Kat
Die untersten Äste hängen runter, nach oben hin steigen sie wieder an. Genauso sehen Bäume draußen auch aus. Das Verhältnis Stamm/Laub war zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen, gerade mit den heruntergespannten Ästen.
Mit der gekürzten Krone UND den wieder nach oben gedrahteten unteren Ästen wirkt der Stamm nun jedoch wirklich etwas lang. Ich wäre dafür die Äste wieder abzuspannen.
Bitte halte uns mit diesem Baum auf dem Laufenden, ich bin sehr gespannt wie er mit der neuen Krone und den hängenden unteren Ästen wieder wirken wird.
Eine Gruppenpflanzung hört sich jedoch auch durchaus spannend an. Das kann die Dimensionen nochmal verändern und dem Baum im Stammbereich optisch die Länge etwas nehmen.
Ich mag den Baum sehr, der gefällt mir wirklich gut
Liebe Grüße,
Kat
Wenn man den ganzen Irrsinn des Lebens einmal für sich modifiziert hat, geht's.
Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Heiner nix da mit abmoosen
Der ist doch schick so wie er ist ich wuerde ihn so lassen
Gruß manuu
Der ist doch schick so wie er ist ich wuerde ihn so lassen
Gruß manuu
wenn die die reinwollen die die rauswollen nicht rauslassen,können die die rauswollen die die reinwollen nicht reinlassen (ganz logisch oder)
- Josef Knieke
- BFF-Autor
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Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Hallo Heiner
kann mich den anderen nur anschließen, mir gefällt er, so iwe er ist!
Aber wenn du im unteren Bereich etwas ändern willst, hast du schon einmal über eine Bohrpfropfung nachgedacht??
Gruß
Josef
kann mich den anderen nur anschließen, mir gefällt er, so iwe er ist!
Aber wenn du im unteren Bereich etwas ändern willst, hast du schon einmal über eine Bohrpfropfung nachgedacht??
Gruß
Josef
Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Hallo Heiner,
bessere Ratschläge wie meine Vorredner/Schreiber kann ich dir auf keinen Fall geben, aber diesen schönen Baum als Altlast zu bezeichnen tut dem schönen campestre Unrecht. Es ist halt kein Baum von der Stange sondern ein ganz besonderer Baum von unserem Freund Heiner.
Was denkst du wie stolz viele von uns wären, einen selbst gezogenen Baum aus den 80ern zu besitzen.
bessere Ratschläge wie meine Vorredner/Schreiber kann ich dir auf keinen Fall geben, aber diesen schönen Baum als Altlast zu bezeichnen tut dem schönen campestre Unrecht. Es ist halt kein Baum von der Stange sondern ein ganz besonderer Baum von unserem Freund Heiner.
Was denkst du wie stolz viele von uns wären, einen selbst gezogenen Baum aus den 80ern zu besitzen.
Viele Grüße Alex

Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Hallo Heiner,
mal mit heisser Nadel
mal mit heisser Nadel
bonsaiheiner hat geschrieben:
Abmoosen des Stammes ein gutes Stück unter der Stammbiegung nach rechts
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Also Heiner, alles geschriebene sagt, weiter so und den Baum so belassen
wie Er im Moment ist.
Die unteren Äste leicht nach unten drahten/ spannen und die
oberen Äste wieder etwas gen Himmel
richten.
Der Baum ist gut so wie Er ist.
Gruppenpflanzung wäre eine weiter Option, das entscheidet aber
der Besitzer selbst.
bis dann hendrik
wie Er im Moment ist.
Die unteren Äste leicht nach unten drahten/ spannen und die
oberen Äste wieder etwas gen Himmel
Der Baum ist gut so wie Er ist.
Gruppenpflanzung wäre eine weiter Option, das entscheidet aber
der Besitzer selbst.
bis dann hendrik
- bonsaiheiner
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Re: Acer campestre, aus den 80 ern
Hallo,
allen Kommentatoren schon mal herzlichen Dank.
Vielleicht habt Ihr mich davor bewahrt, eine Dummheit zu begehen.
Wenn ich in der Überschrift von einer "Altlast" rede, dann hat das was damit zu tun, dass sich meine Sichtweise seit der Teilnahme hier im BFF etwas geändert hat und daher bitte nicht als Abgehobenheit verstehen.
Deutlich abgespannte, nach unten gedrahtete untere Äste bei einem Feldahorn, der dann etwas Koniferenhaftes hätte, sind nun mal nicht mehr mein Mittel der ersten Wahl, obwohl ich einräumen muss, dass der Eindruck im letzten Herbst wieder versöhnlich stimmte.
Hendrik meinte u.a., dass die Verjüngung top sei. Er konnte das auf dem Foto nicht richtig sehen, sie ist es besonders im oberen verzweigten Bereich nicht.
Josef, an Bohrpfropfungen habe ich auch gedacht, würde aber locker 15 Jahre dauern bis die dann spindeldünnen unteren Ästchen halbwegs der oberen Partie angeglichen sein werden.
Jürgen, was Du da zauberst sieht ja toll aus!
Aber der Gedanke mit der Gruppe: Das würde vielleicht gehen. Dann wird dieser Baum in ihr wie ein Methusalem wirken. Er ist jetzt immerhin 77cm hoch, käme noch die neu zu bildende Kronenspitze hinzu, was aber kein Problem werden wird. Das ganze Arrangement muss schliesslich noch für 2 kräftige Arme zu stemmen sein.
Wie es auch immer wird, wenn´s interessiert, werde ich Euch auf dem Laufenden halten.
Grüsse,
Heiner
allen Kommentatoren schon mal herzlichen Dank.
Vielleicht habt Ihr mich davor bewahrt, eine Dummheit zu begehen.
Wenn ich in der Überschrift von einer "Altlast" rede, dann hat das was damit zu tun, dass sich meine Sichtweise seit der Teilnahme hier im BFF etwas geändert hat und daher bitte nicht als Abgehobenheit verstehen.
Deutlich abgespannte, nach unten gedrahtete untere Äste bei einem Feldahorn, der dann etwas Koniferenhaftes hätte, sind nun mal nicht mehr mein Mittel der ersten Wahl, obwohl ich einräumen muss, dass der Eindruck im letzten Herbst wieder versöhnlich stimmte.
Hendrik meinte u.a., dass die Verjüngung top sei. Er konnte das auf dem Foto nicht richtig sehen, sie ist es besonders im oberen verzweigten Bereich nicht.
Josef, an Bohrpfropfungen habe ich auch gedacht, würde aber locker 15 Jahre dauern bis die dann spindeldünnen unteren Ästchen halbwegs der oberen Partie angeglichen sein werden.
Jürgen, was Du da zauberst sieht ja toll aus!
Aber der Gedanke mit der Gruppe: Das würde vielleicht gehen. Dann wird dieser Baum in ihr wie ein Methusalem wirken. Er ist jetzt immerhin 77cm hoch, käme noch die neu zu bildende Kronenspitze hinzu, was aber kein Problem werden wird. Das ganze Arrangement muss schliesslich noch für 2 kräftige Arme zu stemmen sein.
Wie es auch immer wird, wenn´s interessiert, werde ich Euch auf dem Laufenden halten.
Grüsse,
Heiner
Zuletzt geändert von bonsaiheiner am 10.10.2013, 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
-
Totoro
Re: Acer campestre, Altlast aus den 80 ern
Hallo Heiner,
das Bäumchen hat zwar einen (zu ?) langen Stamm.
Aber : Er bestätigt mir wieder einmal das bei ausreichend (jahrzehnte)-langer Kultur in der Schale fast immer Würde, Reife und Ausstrahlung entsteht. Bei dem sehr schönen nebari stört doch der relativ dünne Stamm gar nicht. Allein der Stammansatz verrät schon die lange Schalenkultur die durch nichts zu ersetzen ist und so wertvoll ist. Er reißt den Baum ganz mächtig heraus
Der jahrzehntelange Weg wäre ja verloren würde man ihn unnötig umformen. Ich bleibe den Stilen (oder Stilbrüchen
) meiner Bäume meist treu.
Gruß
Dirk
das Bäumchen hat zwar einen (zu ?) langen Stamm.
Aber : Er bestätigt mir wieder einmal das bei ausreichend (jahrzehnte)-langer Kultur in der Schale fast immer Würde, Reife und Ausstrahlung entsteht. Bei dem sehr schönen nebari stört doch der relativ dünne Stamm gar nicht. Allein der Stammansatz verrät schon die lange Schalenkultur die durch nichts zu ersetzen ist und so wertvoll ist. Er reißt den Baum ganz mächtig heraus
Der jahrzehntelange Weg wäre ja verloren würde man ihn unnötig umformen. Ich bleibe den Stilen (oder Stilbrüchen
Gruß
Dirk
