Haustiere bei einer Taubenbeere
Haustiere bei einer Taubenbeere
Hallo,
nun habe ich schon zum 2. mal ein Tier auf dem Substrat meiner Taubenbeere entdeckt.
Im Laub der Pflanze finde ich keine weiteren Tiere, aber die Blätter, speziell die Spitzen, werden braun und verwelken.
Was könnte das sein und was unternimmt man am besten dagehen?
nun habe ich schon zum 2. mal ein Tier auf dem Substrat meiner Taubenbeere entdeckt.
Im Laub der Pflanze finde ich keine weiteren Tiere, aber die Blätter, speziell die Spitzen, werden braun und verwelken.
Was könnte das sein und was unternimmt man am besten dagehen?
Viele Grüße
Mathias
Mathias
Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
Das sieht mir nach einer Schnecke aus. An deiner Stelle würde ich die sofort entfernen.
Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
Hi Julian
Beim ersten mal dachte ich mir ja auch "kommt schon mal vor", aber nachdem jetzt das 2. Vieh darum gekrochen ist:
Kann es sein dass da was an den Wurzeln knabbert und sich eher im Substrat aufhält?
Oberirdisch sehe ich keine weiteren von den Viechern...
Klaro habe ich die auch sofort entfernt.Julian hat geschrieben:Das sieht mir nach einer Schnecke aus. An deiner Stelle würde ich die sofort entfernen.
Beim ersten mal dachte ich mir ja auch "kommt schon mal vor", aber nachdem jetzt das 2. Vieh darum gekrochen ist:
Kann es sein dass da was an den Wurzeln knabbert und sich eher im Substrat aufhält?
Oberirdisch sehe ich keine weiteren von den Viechern...
Viele Grüße
Mathias
Mathias
Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
Schnecken fressen normalerweise eher oberirdisch die Blätter und jungen Triebe.
es kann natürlich sein, dass da noch was in der Erde steckt, was an den Wurzeln knabbert, es kann aber auch was ganz anderes sein, was die Blattspitzen welken lässt. Das fängt an bei Gießfehlern oder Hitzeschäden, bis hin zu allen möglichen Viechern.
Am besten machst du von den Blättern auch ein Foto. Dann kann man das sicher besser eingrenzen
es kann natürlich sein, dass da noch was in der Erde steckt, was an den Wurzeln knabbert, es kann aber auch was ganz anderes sein, was die Blattspitzen welken lässt. Das fängt an bei Gießfehlern oder Hitzeschäden, bis hin zu allen möglichen Viechern.
Am besten machst du von den Blättern auch ein Foto. Dann kann man das sicher besser eingrenzen
Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
... ich kann jetzt schlecht die Größe des Tieres beurteilen, aber so ähnlich sehen auch die Larven der Gewitterfliegen aus - solange sie nicht in Horden auftreten kein Problem. Und wenn du sie loswerden willst, egal ob Schnecke oder anderes: 15 Minuten bis über das Substrat in Wasser tauchen, da kommt alles rausgekrochen...
Gruß
Holger
Gruß
Holger
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
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Eva Warthemann
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Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
Diese Nacktschnecke sieht aus, als ob sie sehr klein ist. Vieleicht befand sich im Wurzelbereich ein Eigelege der Nacktschnecken, so da mehrere zu beobachten sind.
Liebe Grüße Eva Warthemann
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Mitglied im BCD
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Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
Hallo,
korrigiert mich wenn ich falsch denke, aber wenn es sich um Schnecken handeln würde die die Blätter abfressen, dann müsste man doch Fraßspuren entdecken können und die Viecher müssten ja auch in der Pflanze zu finden sein.
Die beiden die ich bisher gefunden habe krochen beide über die Erde und waren jeweils so ca. 20mm lang.
Bilder der Blätter habe ich auch mal gemacht:
korrigiert mich wenn ich falsch denke, aber wenn es sich um Schnecken handeln würde die die Blätter abfressen, dann müsste man doch Fraßspuren entdecken können und die Viecher müssten ja auch in der Pflanze zu finden sein.
Die beiden die ich bisher gefunden habe krochen beide über die Erde und waren jeweils so ca. 20mm lang.
Bilder der Blätter habe ich auch mal gemacht:
Viele Grüße
Mathias
Mathias
Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
...ich hatte aufgrund des Wetters Gewitterfliegen geschrieben, ist natürlich Blödsinn, ich meinte Trauermücken. Gib mal unter Google Trauermückenlarven in der Bildersuche ein und dann gucke mal selber, nach meiner Meinung könnte es passen.
Man sieht halt normalerweise immer nur die kleinen schwarzen Fliegen, die Larven nur selten (wie gesagt beim Tauchen kommen sie hoch).
Gruß
Holger
Man sieht halt normalerweise immer nur die kleinen schwarzen Fliegen, die Larven nur selten (wie gesagt beim Tauchen kommen sie hoch).
Gruß
Holger
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Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
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Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
Hallo,
zunächst einmal einen recht herzlichen Dank für die netten Beiträge!
@Holger: Trauermücken, ok das Schadbild würde passen. Aber müsste man die nicht sehen? Die sollen doch zumindest kurz auffliegen wenn man an die Schale stößt, oder?
Ich sehe da nix in der Richtung.....???
zunächst einmal einen recht herzlichen Dank für die netten Beiträge!
@Holger: Trauermücken, ok das Schadbild würde passen. Aber müsste man die nicht sehen? Die sollen doch zumindest kurz auffliegen wenn man an die Schale stößt, oder?
Ich sehe da nix in der Richtung.....???
Viele Grüße
Mathias
Mathias
- Marco Manig
- Beiträge: 379
- Registriert: 19.09.2007, 14:33
- Wohnort: Doberlug-Kirchhain
- Kontaktdaten:
Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
Nimm mal den Baum aus der Schale und schnuppere am Ballen. Wenn der moderig riecht, ist er einfach zu nass und die Wurzeln faulen, dadurch können auch die frischen Triebspitzen welken (sieht für mich zumindest so aus). Das Substrat sieht auch sehr dicht aus, auf deinem ersten Foto.
In diesem Fall steche ich immer mit einem Holzstäbchen viele kleine Löcher in die Oberfläche des Wurzelballens und dann achte ich besonders bei solchen Bäumen auf mein Gießverhalten, also wann gieße ich und wieviel. Im Frühjahr(!) ist dann umtopfen in ein durchlässigeres Substrat angesagt.
Wenn man den Ballen gerade mal sieht, kann man den auch gleich auf Wurzelschädlinge kontrollieren.
In diesem Fall steche ich immer mit einem Holzstäbchen viele kleine Löcher in die Oberfläche des Wurzelballens und dann achte ich besonders bei solchen Bäumen auf mein Gießverhalten, also wann gieße ich und wieviel. Im Frühjahr(!) ist dann umtopfen in ein durchlässigeres Substrat angesagt.
Wenn man den Ballen gerade mal sieht, kann man den auch gleich auf Wurzelschädlinge kontrollieren.
Gruß, Marco
"Eines ist sicher! Nichts ist sicher! Nicht einmal das ist sicher!" Ringelnatz (bin mir aber nicht sicher)
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Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
Hallo Mathias,
grundsätzlich hast du mit den Fliegen recht, aber es ist jetzt nicht so, dass da zwangsläufig wahre Schwärme hochsteigen müssen. Eine einzige, die schon das zeitliche gesegnet hat, kann ihren Nachwuchs hinterlassen haben, und draußen verteilt sich auch mal die eine oder andere Trauermücke, ohne dass es so auffällt.
Aber das wäre nicht so tragisch, habe alleine schon wegen dem organischen Dünger Hornspäne) immer mal ein paar Trauermücken herumschwärmen, es ist auch mit den Larven ein Problem, wenn die Pflanze geschwächt ist und Horden auftreten.
Und bei ordentlichem Substrat, dass auch immer mal zwischendurch wieder abtrocknet, hat sich das Thema immer schnell wieder erledigt - die Viecher mögen halt die Feuchtigkeit.
Gruß
Holger
P.S. Wir Essener müssen ja schließlich zusammenhalten
grundsätzlich hast du mit den Fliegen recht, aber es ist jetzt nicht so, dass da zwangsläufig wahre Schwärme hochsteigen müssen. Eine einzige, die schon das zeitliche gesegnet hat, kann ihren Nachwuchs hinterlassen haben, und draußen verteilt sich auch mal die eine oder andere Trauermücke, ohne dass es so auffällt.
Aber das wäre nicht so tragisch, habe alleine schon wegen dem organischen Dünger Hornspäne) immer mal ein paar Trauermücken herumschwärmen, es ist auch mit den Larven ein Problem, wenn die Pflanze geschwächt ist und Horden auftreten.
Und bei ordentlichem Substrat, dass auch immer mal zwischendurch wieder abtrocknet, hat sich das Thema immer schnell wieder erledigt - die Viecher mögen halt die Feuchtigkeit.
Gruß
Holger
P.S. Wir Essener müssen ja schließlich zusammenhalten
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Re: Haustiere bei einer Taubenbeere
Hallo Holger und Marco, Gruß auch aus Essen nach Essen...:-)
Nun ja, zu feucht würde ich sagen steht sie eher nicht. Denn seit ich mehr gieße, treibt sie wieder besser aus und die Probleme lassen leicht nach. Wenn, dann habe ich das Substrat wohl in der Vergangenheit zu oft gut abtrocknen lassen.
Stutzig macht mich allein die Tatsache dass das mit den abgetrockneten Blattspitzen zwar besser wird, aber nicht aufhört und dann in Kombination mit dem Viech was da nun schon zum 2. mal rumgekrochen ist.
Da sie nun, nachdem ich sie noch häufiger gieße und die Blattspitzen geschnitten habe schön wieder von innen heraus neu treibt, und ihr mich mit der Einschätzung über das Haustier nicht in Panik versetzt habt, werde ich sie wohl zunächst noch etwas weiter beobachten.
Danke jedenfalls ganz lieb für eure Hilfe!
Nun ja, zu feucht würde ich sagen steht sie eher nicht. Denn seit ich mehr gieße, treibt sie wieder besser aus und die Probleme lassen leicht nach. Wenn, dann habe ich das Substrat wohl in der Vergangenheit zu oft gut abtrocknen lassen.
Stutzig macht mich allein die Tatsache dass das mit den abgetrockneten Blattspitzen zwar besser wird, aber nicht aufhört und dann in Kombination mit dem Viech was da nun schon zum 2. mal rumgekrochen ist.
Da sie nun, nachdem ich sie noch häufiger gieße und die Blattspitzen geschnitten habe schön wieder von innen heraus neu treibt, und ihr mich mit der Einschätzung über das Haustier nicht in Panik versetzt habt, werde ich sie wohl zunächst noch etwas weiter beobachten.
Danke jedenfalls ganz lieb für eure Hilfe!
Viele Grüße
Mathias
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