Im speziellen Fall bei Japanischen Ahörner.
Wann schneidet ihr die Opferäste ab?
Ich würde die Opferäste erstmalig aus Platzgründen gerne vor dem Einwintern abschneiden.
Macht Ihr das auch so?
Oder habt Ihr negative Erfahrungen damit gemacht.
Grüße
Arno
Wann Opferäste schneiden
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acer palmatum
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Re: Wann Opferäste schneiden
Hallo Arno,
ich entferne Opferäste grundsätzlich nur im Frühjahr, dann hat der Baum das ganze Jahr Zeit, div Wunden am Stamm schnell zu schließen.
Jetzt würde ich die entsprechenden Äste nur einkürzen (halbe Länge oder so) und dann nach dem Winter den Rest entfernen.
ich entferne Opferäste grundsätzlich nur im Frühjahr, dann hat der Baum das ganze Jahr Zeit, div Wunden am Stamm schnell zu schließen.
Jetzt würde ich die entsprechenden Äste nur einkürzen (halbe Länge oder so) und dann nach dem Winter den Rest entfernen.
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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Re: Wann Opferäste schneiden
Da gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen.
Ich schneide die Opferäste gewöhnlich direkt nach dem Laubfall ab (bzw. wenn ich die letzten Blätter von Hand entferne) und benutzte gerade bei den Ahörnern an den Schnittstellen Wundknete.
Bei mir ist im Kalthaus der Platz knapp und ich bin froh, wenn ich die Bäume gut reinkriege.
Starkwüchsige Fächerahorne neigen dazu, nach Schnitt im Frühjahr einen Frolic-artigen Kalluskringel zu bilden, während bei im Herbst geschnittenen Stellen der Kallus meist flacher ausgebildet wird.
Bei anderen Baumarten oder bei ungeschützter Überwinterung mag Michaels Vorgehensweise ihre Vorteile haben!
Liebe Grüße,
Heike
Ich schneide die Opferäste gewöhnlich direkt nach dem Laubfall ab (bzw. wenn ich die letzten Blätter von Hand entferne) und benutzte gerade bei den Ahörnern an den Schnittstellen Wundknete.
Bei mir ist im Kalthaus der Platz knapp und ich bin froh, wenn ich die Bäume gut reinkriege.
Starkwüchsige Fächerahorne neigen dazu, nach Schnitt im Frühjahr einen Frolic-artigen Kalluskringel zu bilden, während bei im Herbst geschnittenen Stellen der Kallus meist flacher ausgebildet wird.
Bei anderen Baumarten oder bei ungeschützter Überwinterung mag Michaels Vorgehensweise ihre Vorteile haben!
Liebe Grüße,
Heike
Re: Wann Opferäste schneiden
Eindeutig im Frühjahr, wie Michael bereits empfohlen hat, der Wundverschuss hat i.d.R. Vorrang.
Im Herbst besteht die Gefahr des Saftruckzuges, das ist nicht zu unterschätzen, denn das Beschneiden eines Opferastes ist eindeutig ein kleiner Schock für die Pflanze, den er in der aktiveren Zeit besser bewältigen kann.
Aus Platzgründen kann man wie empfohlen im Herbst erst einen Teil beschneiden.
Im Herbst besteht die Gefahr des Saftruckzuges, das ist nicht zu unterschätzen, denn das Beschneiden eines Opferastes ist eindeutig ein kleiner Schock für die Pflanze, den er in der aktiveren Zeit besser bewältigen kann.
Aus Platzgründen kann man wie empfohlen im Herbst erst einen Teil beschneiden.
gruß
Niko
Das Auge findet was es sucht.
Niko
Das Auge findet was es sucht.
Re: Wann Opferäste schneiden
Sowas wünscht man sich ja nicht gerade... da muss wohl jeder für sich entscheiden, je nach Überwinterungsmöglichkeit.Heike_vG hat geschrieben: Starkwüchsige Fächerahorne neigen dazu, nach Schnitt im Frühjahr einen Frolic-artigen Kalluskringel zu bilden, während bei im Herbst geschnittenen Stellen der Kallus meist flacher ausgebildet wird.
Tschüüss, Michael
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acer palmatum
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Re: Wann Opferäste schneiden
Danke an alle für die konstruktiven Beiträge.
Gruß
Arno
Gruß
Arno
Re: Wann Opferäste schneiden
Opferäste sind, wenn sie den Namen verdienen ja etwas dicker.
Dickere Äste schneide ich an Ahornen immer im Frühsommer, wenn das Längenwachstum der Triebe fortgeschritten, das Dickewachstum aber noch nicht eingesetzt hat. Dann ist der Baum am vitalsten. Da blutet nichts und der Baum hat die größte Kraft intern die Stelle abzuschotten. Auch der in der Ruhephase mögliche Saftrückzug beim schneiden dicker Äste unterbleibt so.
Wenn die Stelle gut zugänglich ist kann sie mit Fahrradschlauch eng umwickelt werden. Dann bildet sich auch nur sehr flacher Kallus und die Wunde ist schnell wieder verschlossen.
Dickere Äste schneide ich an Ahornen immer im Frühsommer, wenn das Längenwachstum der Triebe fortgeschritten, das Dickewachstum aber noch nicht eingesetzt hat. Dann ist der Baum am vitalsten. Da blutet nichts und der Baum hat die größte Kraft intern die Stelle abzuschotten. Auch der in der Ruhephase mögliche Saftrückzug beim schneiden dicker Äste unterbleibt so.
Wenn die Stelle gut zugänglich ist kann sie mit Fahrradschlauch eng umwickelt werden. Dann bildet sich auch nur sehr flacher Kallus und die Wunde ist schnell wieder verschlossen.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Re: Wann Opferäste schneiden
Manchmal muss man auch Kompromisse machen.
Bei diesem Dreispitz habe ich drei Jahre die Spitze durchtreiben lassen. So kann ich sie nicht mehr in der Garage überwintern.
Also habe ich einen Teilrückschnitt jetzt gemacht. Schnittstelle mit Wundverschluss behandelt.
Die abgetrennte Spitze hat eine Länge von 1,60m, der Baum ist jetzt noch 60 cm und wird im Frühsommer auf jetzt 40 cm final eingekürzt.
Bei diesem Dreispitz habe ich drei Jahre die Spitze durchtreiben lassen. So kann ich sie nicht mehr in der Garage überwintern.
Also habe ich einen Teilrückschnitt jetzt gemacht. Schnittstelle mit Wundverschluss behandelt.
Die abgetrennte Spitze hat eine Länge von 1,60m, der Baum ist jetzt noch 60 cm und wird im Frühsommer auf jetzt 40 cm final eingekürzt.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Sullivan, 1924
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Joseph Conrad
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- Registriert: 25.05.2013, 19:16
Re: Wann Opferäste schneiden
Genau so verfahre ich auch. 
Nur das ich z.B bei Kiefern nicht so viele Seitenäste am Opferleittrieb stehen lasse wegen der Beschattung des eigentlichen Bonsais. Spektakuläre Trieblängen und damit auch Durchmesserzunahmen gelingen da auch erst nach etlichen Jahren durchtreiben.
LG Jooseph
Nur das ich z.B bei Kiefern nicht so viele Seitenäste am Opferleittrieb stehen lasse wegen der Beschattung des eigentlichen Bonsais. Spektakuläre Trieblängen und damit auch Durchmesserzunahmen gelingen da auch erst nach etlichen Jahren durchtreiben.
LG Jooseph
Jeder Grashalm hat seinen Fleck Erde, aus dem er sein Leben und seine Kraft zieht; ...
