Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

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Onkelmet

Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von Onkelmet »

Hallo,

ich bin in Sachen Bonsai ein Anfänger und habe eine chinesische Ulme aus einem Baummarkt geschenkt bekommen. Diese war zwar als Zelkove gekennzeichnet, aber ich bin mir
sicher dass es eher eine Ulme ist.

Nun ist allerdings die Rinde am Stamm stark aufgebrochen. Bei Berührung ist mir ein großer Teil schon abgegangen. Was kann dort die Ursache sein? Krankheit?
Ich kann mir kaum vorstellen ,dass diese Stelle wieder zuwachsen wird?
Am besten ich lasse Bilder sprechen.
Überwinterung erfolgt an einem hellen Südfenster bei Raumtemperatur. Ich weiß das ist für Ulmen nicht optimal.Ist allerdings nicht anders möglich, und raus stellen ist wohl auch schlecht,
da ich nicht weiß aus welcher Region sie kommt. Im Frühjahr befreie ich sie dann mal von ihrem Topf. Was haltet ihr insgesamt von diesem Baumarkt "Bonsai"?

Herzlichen Dank und viele Grüße =)
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Anja M.
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Re: Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von Anja M. »

Das ist normal, der Baum 'häutet' sich wenn er übers Jahr gut gediehen ist.
73 Anja
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raga
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Re: Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von raga »

Irgendwann fallen sie von alleine ab. Ich würde diese Rindenplatten oder eher -plättchen aber so lange dran lassen. Mit der Zeit wirkt der Baum dadurch älter. Damit er auch reifer wirkt wirst du wohl noch etwas an der Gestaltung arbeiten müssen ;) .

Gruß Ralf

PS: ... nur wenn, wie auf meinem Bild, unter der sich lösenden Rinde das Holz zu sehen ist besteht Grund zur Sorge.
ulmenrinde.jpg
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michael_k
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Re: Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von michael_k »

Hallo erst mal,
das Bäumchen sieht doch ganz passabel aus und ist sicherlich ausbaufähig.
Es hat nicht diese immer wieder angebotene "S-Form" und das ist schon mal gut so.
Mach dir wegen der Rinde mal keine Sorgen.
An diesen Ulmen fällt die alte Rinde immer wieder von allein ab, das ist vollkommen normal und hat nicht`s damit zu tun das sie sich ev. nicht wohlfühlt. Das regelt dein Baum im Alleingang.
Überwinterung:
du schreibst,
Südfenster --, das ist erst mal gut,
-- bei Raumtemperatur ---- leider nicht anders möglich --,
wie warm ist das???
Bitte nicht (auf der Fensterbank) über der Heizung. Das mag er bestimmt nicht.
Überwintere den Baum kühl, je höher die Umgebungstemperatur um so mehr Licht und Wasser benötigt er.
Gönne ihm eine Ruhepause, Winterpause.
Eventuell ein Fensterplatz im Treppenhaus oder einem unbeheizten Zimmer. Gut wären Temperaturen um 10/15°.
In der Suchfunktion findest du viele nützliche Hinweise, damit bekommst du deine Ulme sicherlich gut durch den Winter.
z.B. hier http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =9&t=34354
Gruß
Michael
Onkelmet

Re: Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von Onkelmet »

Hallo.

Lieben Dank für eure Beiträge. Dann mach ich mir in Sachen Rinde mal keine Sorgen mehr.

Raumtemperatur beträgt 18-20 Grad, und ist auch direkt über der Heizung. Ich weiß das ist zu warm. Aber da ich nur eine 1 Zimmer Wohnung habe ist das leider nicht anders möglich. Einzige Möglichkeit wäre die Pflanze in den Keller zu stellen, allerdings ist es dort wirklich absolut(!) dunkel. Keine Fenster. Ich denke diese Option scheidet auch aus?
Wie viel Licht braucht sie denn beim Überwintern?
Danke für den Link. Da lese ich mich mal durch!

Ich gehe am besten mal auf die Suche ob ich im Haus noch einen geeigneten Platz finde. Sollte ja auch nicht so stehen, dass den Baum jeder mitnehmen kann :P

Danke und lg
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bem_0
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Re: Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von bem_0 »

Hallo Onkel Achmet,

sehe ich in deiner Schale einen Wasserstandsanzeiger wie in der Hytrokultur. Hat die Schale etwa keine Löcher im Boden?
Ich habe eine Ulme mal auf dieses Art absterben sehen, weil die zu dieser Stammseite gehörenden Wurzeln abgefault sind. Die darüber liegenden Stammteile sind buchstäblich vertrocknet und die Rinde hat sich abgelöst.

Zum Test einfach mal mit dem Fingernagel an der Rinde kratzen. Wenn grün - dann noch OK.
Wenn der Teil aber schon trocken ist, dann solltest du umgehend die Schale und die Erde wechseln.

Grüße aus dem Westerwald
Dietmar,H
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raga
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Re: Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von raga »

Die Kombination Hydrokultur und Erde ist wirklich recht ungünstig. Gerade bei chin. Ulmen die Staunässe gar nicht mögen.

Auf den Substratwechsel würde ich, ins besondere wegen der ungünstigen Überwinterungsbedingungen, verzichten.

Ich sehe zwei Wege die Ulme vor zu nassen Füßen zu bewahren:
Du nimmst den Innentopf, den ich bei genauen hinsehen zu erkennen glaube, heraus und nutzt ihn als normalen Topf auf einem Untersetzer
oder du kontrollierst nach jedem Gießen, dass kein Wasser im Übertopf steht.

Gruß Ralf
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Markus B.
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Re: Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von Markus B. »

ich hab Anfang als ich mir mein erstes bäumchen gekauft hab nicht drauf geachtet und die schale sieht GENAU aus. Sie hatte KEIN abflussloch..! nicht gut! .. nach 1-2 monat sah mein bäumchen aus wie sottm und gmorra.. musste im januar notumtopfen!( war in meinen anfängen .. war dann bei nem händler umtopfen und das bäumchen hat sich wieder erholt) .. ich kann mir kaum vorstelln das er so bis ins frühjahr überlegt!

würd mir ne schöne schale suchen vom Sponsor und die indoor mischung und relativ schnell umtopfen. würd dann so wenig an wurzeln wegnehm wie möglich. und sorgfältig die erde entfernen.
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Bonsai-Kris
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Re: Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von Bonsai-Kris »

Hallo OnkelAchmet,

das Du Dir keine Sorgen wegen der Rinde machen musst, hast Du ja jetzt schon gelesen.
Aber vom gesamt-Bild sieht er schon ganz ordentlich aus.

Jetzt könnte man sich von der Gestaltung her mal Gedanken über den unteren Ast machen ...

Viele Grüße,
Kris
Auch ein Bonsai täumt von Größe.
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Tofufee
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Re: Chinesische Ulme- Aufgerissene Rinde?

Beitrag von Tofufee »

Hallo OnkelAchmet,

wenn du deine Ulme im warmen überwintern musst, gönn ihr einen großen, breiten Untersetzter, komplett mit Blähton oder Bims gefüllt und dann so viel Wasser rein, dass der Blähton etwas halb hoch bedeckt, die obere Hälfte aber nur feucht ist. Darauf dann deine Ulme in einem Pflanzgefäß mit Abzugslöchern stellen.
Der Untersetzer sollte so breit sein, dass er ein Stück über die Fensterbank hinaus ragt und damit den direkten Strom warmer, trockener Heizungsgluft ablenken kann. Stattdessen wird durch die Verdunstung aus dem Blähton eine feuchteres Kleinklima direkt um das Bäumchen erzeugt. Das wird ihm helfen, auch im warmen Zimmer einigermaßen über den Winter zu kommen. Die Ulme sollte dann aber unbedingt die Gelegenheit bekommen, sich über Sommer im Freien zu erholen und wieder zu kräftigen.

Wenn sie die Heizperiode einigermaßen überstanden hat, kannst du an die Gestaltung gehen (etwa im April). Gibts in deinen Nähe vielleicht einen Bonsai-AK, wo du dir Rat und Hilfe für eine Grundgestaltung holen kannst? Life ist immer besser, als hier über das Forum, geht aber auch.

Hier noch ein Link zur Entwicklungsgeschichte einer meiner Baumarkt-Ulmen,
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... 15#p390015
ich denke, so ähnlich könntest du mit deiner auch vorgehen.

Viel Erfolg bei der Überwinterung deiner Kleinen!
Grüße
Monika
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