Hallo!
Manchmal hat man mehr Ideen als Zeit und Platz. In so einer Situation befinde ich mich gerade. Deswegen möchte ich eine Idee mit euch teilen. Vielleicht gefällt sie jemandem und er oder sie bekommt Lust, es auszuprobieren.
Es geht um Folgendes: In meiner Umgebung wachsen Unmengen von wild gekeimten Spitzahornen und Eschen. Da konnte ich natürlich nicht anders als mit Gedanken machen, was man mit diesen Baumarten anfangen könnte. Ein Vorzug der beiden ist natürlich das rasante Wachstum. Der Nachteil ist die relativ grobe Verzweigung. Über Blätter kann man sich streiten, für mich persönlich ist eine passende Blattgröße bei laubabwerfenden Bäumen nicht so wichtig. Allerdings müssen Stamm und Verzweigung schon passen, aber für Arten mit so groben Zweigen würde es lange dauern, bis der dick genug ist. Ich habe überlegt, wie man die Vorteile nutzen und die Nachteile umgehen kann und stieß beim Betrachten von Bonsai in Fotoalben auf Ilex serrata. Die wachsen ja eher strauchig, ebenfall mit eher groben Zweigen und werden daher meist als (mehr oder weniger) Mehrfachstamm mit großer Krone aus einer breiten Basis entwickelt. Das ließe sich vielleicht auch auf Eschen und Spitzahorne übertragen. Man könnte mit einem Stumpf eines ausgegrabenen oder gekauften Baumes beginnen und die Hauptstämme innerhalb kurzer Zeit ausarbeiten. Anschließen müsste man nur noch die Verzweigung verfeinern. Im Idealfall sähen solche Bäume dann etwa so oder so aus. Bitte die Vorbilder nicht allzu genau nehmen, es geht mir nur um die Idee.
Was haltet ihr davon? Hatte vielleicht schon jemand eine solche Idee vor mir?
Viele Grüße,
Constantin
Idee für Eschen und Spitzahorne
Re: Idee für Eschen und Spitzahorne
Hallo Constantin,
toole Idee Ich habe just dieses Jahr einen Versuch gestartet: Ich habe mehrere junge Spitzahorne zusammen gebunden und in einen Topf gesteckt.
Was mir bei deiner Idee aufgefallen ist, wenn du einen Abgesägten Baumstumpf, sagen wir mit ordentlichen 20cm Durchmesser, dann wäre es doch ein Problem, weil ich bezweifle, dass der Stamm zuwachsen wird und so eine schöne Stammbasis entstehen würde. Ich denke, dass es besser wäre, aus einem Baumstumpf mit guten Anlagen eine Hohlestamm-Form zu gestalten.
Gruß
Lennart
toole Idee Ich habe just dieses Jahr einen Versuch gestartet: Ich habe mehrere junge Spitzahorne zusammen gebunden und in einen Topf gesteckt.
Was mir bei deiner Idee aufgefallen ist, wenn du einen Abgesägten Baumstumpf, sagen wir mit ordentlichen 20cm Durchmesser, dann wäre es doch ein Problem, weil ich bezweifle, dass der Stamm zuwachsen wird und so eine schöne Stammbasis entstehen würde. Ich denke, dass es besser wäre, aus einem Baumstumpf mit guten Anlagen eine Hohlestamm-Form zu gestalten.
Gruß
Lennart
Re: Idee für Eschen und Spitzahorne
Hallo Constantin,
bis vor einigen Jahren stand ein riesiger, alter Ahorn auf dem Nachbargrundstück. Von den Sämlingen "profitieren" wir immer noch. Im letzten Herbst habe ich 3 abgesägt, ausgegraben und in mein Versuchsbeet gesetzt. Da waren weder Blätter noch Zweige an den Besenstielen. Sie stehen im Schatten einer alten Eibe auf sehr sandigem Boden. Dünger bekommen sie gar nicht, denn ich befürchte sonst noch grössere Blätter und noch längere Internodien.
Gestern habe ich einen Blattschnitt gemacht. Ich denke passende Zweige an die Stämme zu bekommen ist nicht das Problem.
Höhe Hauptstamm 55 cm: Höhe Hauptstamm 26 cm:
Hier sehe ich aber schon eine Herausforderung. Die Blätter sind verflixt groß.
Ich hoffe die Fotos helfen dir ein wenig bei deinen Überlegungen.
LG
Heike
bis vor einigen Jahren stand ein riesiger, alter Ahorn auf dem Nachbargrundstück. Von den Sämlingen "profitieren" wir immer noch. Im letzten Herbst habe ich 3 abgesägt, ausgegraben und in mein Versuchsbeet gesetzt. Da waren weder Blätter noch Zweige an den Besenstielen. Sie stehen im Schatten einer alten Eibe auf sehr sandigem Boden. Dünger bekommen sie gar nicht, denn ich befürchte sonst noch grössere Blätter und noch längere Internodien.
Gestern habe ich einen Blattschnitt gemacht. Ich denke passende Zweige an die Stämme zu bekommen ist nicht das Problem.
Höhe Hauptstamm 55 cm: Höhe Hauptstamm 26 cm:
Hier sehe ich aber schon eine Herausforderung. Die Blätter sind verflixt groß.
Ich hoffe die Fotos helfen dir ein wenig bei deinen Überlegungen.
LG
Heike
Taten geht das Wort voraus,
Worten die Gedanken.
Worten die Gedanken.
Re: Idee für Eschen und Spitzahorne
hallo constantin,
hier mal ein feldahorn den ich 2006 ausgegraben habe.
hier mal ein feldahorn den ich 2006 ausgegraben habe.
- Dateianhänge
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- 1.jpg (51.31 KiB) 1735 mal betrachtet
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- 2.jpg (63.34 KiB) 1735 mal betrachtet
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- 3.JPG (88.6 KiB) 1735 mal betrachtet
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Constantin
Re: Idee für Eschen und Spitzahorne
Hallo!
Eigentlich hatte ich hier eine verständliche Beschreibung einer für den Praxistest fix und fertig ausgearbeiteten Idee vorgestellt. Nicht böse sein, aber ich verstehe nicht, warum zwei von drei Antworten völlig an der eigentlichen Frage vorbeigehen und einer sich auf einen Spezialfall kapriziert.
Eigentlich hatte ich auf die allgemeine Kenntnis der Tatsache gesetzt, dass geeignete Spitzahorn-Rohpflanzen von diversen Spezialbaumschulen angeboten werden und an vielen Orten Eschen und Spitzahorne zu finden sind, die immer wieder zurückgeschnitten wurden und nur eingesammelt werden müssen.
Anscheinend ist das ernsthafte Interesse an diesen Baumarten zu gering.
Viele Grüße,
Constantin
Eigentlich hatte ich hier eine verständliche Beschreibung einer für den Praxistest fix und fertig ausgearbeiteten Idee vorgestellt. Nicht böse sein, aber ich verstehe nicht, warum zwei von drei Antworten völlig an der eigentlichen Frage vorbeigehen und einer sich auf einen Spezialfall kapriziert.
Eigentlich hatte ich auf die allgemeine Kenntnis der Tatsache gesetzt, dass geeignete Spitzahorn-Rohpflanzen von diversen Spezialbaumschulen angeboten werden und an vielen Orten Eschen und Spitzahorne zu finden sind, die immer wieder zurückgeschnitten wurden und nur eingesammelt werden müssen.
Anscheinend ist das ernsthafte Interesse an diesen Baumarten zu gering.
Viele Grüße,
Constantin
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MerschelMarco
- Beiträge: 1621
- Registriert: 20.05.2007, 10:43
Re: Idee für Eschen und Spitzahorne
Constantin,
das Forum ist doch voll mit Beispielen von Bäumen die aus dicken Stümpfen gezogen wurden, was soll da an deiner Idee neu sein? Bonsai aus Stümpfen zu ziehen ist auch nicht auf eine bestimmte Laubbaumart beschränkt, sondern ist universell anwendbar, somit ist deine Beschränkung auf Esche und Spitzahorn ein Spezialfall und nicht die Beiträge zu deiner etwas seltsamen Frage.
Grüße,
Marco
das Forum ist doch voll mit Beispielen von Bäumen die aus dicken Stümpfen gezogen wurden, was soll da an deiner Idee neu sein? Bonsai aus Stümpfen zu ziehen ist auch nicht auf eine bestimmte Laubbaumart beschränkt, sondern ist universell anwendbar, somit ist deine Beschränkung auf Esche und Spitzahorn ein Spezialfall und nicht die Beiträge zu deiner etwas seltsamen Frage.
Grüße,
Marco
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Constantin
Re: Idee für Eschen und Spitzahorne
Hallo!
Es geht ja nicht um irgendwelche Gestaltungen und auch nicht notwendigerweise aus Stümpfen irgendwelcher Arten, sondern um ein konkretes Konzept für zwei ganz bestimmte Arten, deren gemeinsame typische Eigenschaft eine relativ grobe Zweigstruktur ist. Alle Bonsai aus Eschen oder Spitzahornen die ich bisher gesehen habe, sind viel zu kompakt angelegt.
Viele Grüße,
Constantin
Es geht ja nicht um irgendwelche Gestaltungen und auch nicht notwendigerweise aus Stümpfen irgendwelcher Arten, sondern um ein konkretes Konzept für zwei ganz bestimmte Arten, deren gemeinsame typische Eigenschaft eine relativ grobe Zweigstruktur ist. Alle Bonsai aus Eschen oder Spitzahornen die ich bisher gesehen habe, sind viel zu kompakt angelegt.
Viele Grüße,
Constantin
