Löwenkopfahorn - Rat erbeten....

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Steifff
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Löwenkopfahorn - Rat erbeten....

Beitrag von Steifff »

Hi meine lieben Bonsaianer

Kurz zu mir. Bin seit einem halben Jahr stark infiziert am infektiösen Bonsai-Virus und habe schon unzählige Foreneinträge verschlungen.
Mein Herz schlägt seit dem für japanische Ahörnchen und dbzl. brauche ich euren Rat.


Darf ich meine neueste Errungenschaft kurz vorstellen ??!!!
Es ist vermutlich ein Löwenkopfahorn "shishigashira" im Alter von 10-12 Jahren, schätzungsweise. Leider sind die Fotos nicht ideal, sorry deswegen. Er steht noch in einem Vorgarten und ich kann es kaum erwarten, ihn auszugraben und zu hegen und zu pflegen.

comp_IMG_0961.jpg
comp_IMG_0955.jpg
comp_IMG_0958.jpg
comp_IMG_0963.jpg



1. Liege ich mit der Bestimmung(Löwenkopf) und dem Alter(ca 10-12) richtig ?

Nachdem ich mich nun schlau gemacht habe, wann der beste Zeitpunkt gekommen ist, um ihn umzupflanzen, werde ich mich nun in Geduld üben müssen. Denn dieser ist erst im nächsten Frühjahr

Ich habe gelesen, das wenn die Knospen im Frühjahr anschwellen, der ideale Zeitpunkt wäre.

2. Seht ihr das auch so, oder was ist der ideale Zeitpunkt, um meinen Baum mit so wenig Stress wie möglich zu belasten ?

Ich wende mich an euch, um ideal vorbereitet zu sein, wenn es heisst: "Baum ausgraben und zu mir auf den Balkon".
Daher mache ich mir auch jetzt schon gedanken über das Substrat und einen geeigneten Kübel/Schale.
Ich habe von der Baumschule Enger erfahren, das der Terra-Sai Pre mix ideal wäre, um eine erfolgreiche Umpflanzung zu realisieren.
Dieser Mix beinhaltet ein abgestuftes Mischungsverhältnis aus Weißtorf, Kokosfasern und Bimskies.

3. Bei dem thema "substrat" gehen die meinungen ja bekanntlich stark auseinander, aber was meint ihr zu der Empfehlung, oder habt ihr
Tipps, was ggfs besser geeignet wäre ?



Kommen wir nun zu meinem letzten Anliegen. Gehen wir davon aus, das ich ihn wie geplant im Frühjahr 2015 umpflanzen werde.
Demnach habe ich ja nun genug zeit, um mir gedanken um eine mögliche Formgebung und Gestaltungsveränderung zu machen.
Die momentane Form gefällt mir an sich sehr gut, nur die vorhandenen Lücken möchte ich in Zukunft noch füllen. Kann man aus den Fotos
nicht ganz erkennen, aber kleine, auffällige Lücken sind vorhanden.
Die Um-oder -Neugestaltung lässt sich aber erst bewerkstelligen, wenn der Baum erfolgreich bei mir angekommen. Daher werde ich wohl in den nächsten Tagen einen klitze-kleinen, nicht zu radikalen Rückschnitt vornehmen.

4. Fällt euch spontan etwas ein, wie man aus meinem Rohdimant noch mehr rausholen könnte ? Auch radikale Lösungen höre ich mir gerne an...

Klar wäre es sinnvoll zu wissen, was ich mir vorstelle, um dann zu schauen, ob es realisierbar wäre. Aber da der Baum noch nicht bei mir lebt und ich ihn noch nicht in den Händen halten kann, fällt mir das jetzt noch ein wenig schwer. Daher höre ich mir sehr gerne eure Vorschläge an und lasse mich gerne leiten und inspirieren. Denn euer wissen und eure Erfahrung ist goldwert, davon würde ich gerne profitieren, um eines Tages mein Wissen an andere weiterzugeben. Meine Tochter ist leider noch zu jung, aber eines Tages soll sie, falls sie mein Interesse an den "kleinen" geerbt hat, meine Bäumchen erben und die Tradition fortleben. :-)


Leider gibt es in Aachen, meiner Heimatstadt, keinen Bonsai-Club, dem ich mich anschliessen könnte. Daher bin ich offen für alle, die Lust und Laune haben, in einen produktiven Bonsai-Fachwissens-Austausch zu gehen. Mit Spezialisierung auf meine geliebten japanischen A-hörner versteht sich. 2 kleine 2 jährige stehen bei mir in TPK´s auf dem Balkon und warten nur darauf, eines tages den Titel "Bonsai" verliehen zu bekommen, aber das ist eine andere Geschichte.


Bei Bedarf kann ich auch neue, klarere Fotos machen. Schreibt mir einfach.!!
Danke im vorraus und ich freue mich auf eure kompetenten Ratschläge.
Zuletzt geändert von Steifff am 05.05.2015, 14:36, insgesamt 3-mal geändert.
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Wil
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Re: Fächerahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von Wil »

Hallo Steifff,

Erst mal willkommen im BFF. Dein Ahorn ist auf jeden Fall ein Löwenkopf "Shishigashira". Ich habe da auch 1,5 von und die wachsen ganz gut. Ich würde, wenn du ihn nächstes Jahr ausgraben möchtest schon in diesem Jahr den Kies zur Seite schieben und einmal um ihn herum stechen. Mit einem Spaten, tief. So das er schon mal neue Wurzeln bilden kann. So 30-40cm um den Stamm herum in Kreis. Hat ja keine Nachteile wenn er nächstes Jahr viele Wurzeln hat. Danach legst du einfach wieder den Kies oben auf die Erde und gießt ihn regelmäßig (jeden Tag) damit er auch genügend Wasser bekommt.
Wenn du das jetzt nicht machst, kann es sein das er nächstes Jahr vielleicht nur ein paar dicke Wurzeln hat und er verreckt dir. Wäre ja schade drum.
Was die Enger-Erde angeht, kann ich da keine Nachteile erkennen. Halte mich aus der Diskussion aber lieber raus weil ich eher zu den Akadamafreunden gehöre.

LG Wil
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Steifff
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Re: Fächerahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von Steifff »

Hi wil....

Danke für die schnelle Antwort. Das mit der Vorarbeit, Spatenstich rundherum ist ein guter Tipp, den ich beherzigen und in den kommenden Tagen umsetzen werde. Leider habe ich noch kein Blick auf die Wurzeln und das Nebari geworfen, werde ich aber nachholen.

Du hast geschrieben, das du selber 1,5 shishi´s besitzt.
Stehen deine Bäume in voller Sonne und hast du ihnen Halb-Schatten-Plätzchen gegönnt ?

Ich frage, weil mein Kandidat quasi bis ca 16:00 uhr in der vollen Sonne steht, wenn sie denn mal scheint. Ich meine auch gesehen zu haben, das viele Blätter des Baumes vertrocknet und porös waren. Könnte ein Resultat aus der "zu vielen" Sonneneinstrahlung und dem wohl falschen Gießverhalten sein. Wie oft der Baum gegossen wird, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Werde ich aber in Erfahrung bringen und Maßnahmen ergreifen.

Danke für die Anregungen.
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Wil
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Re: Fächerahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von Wil »

Hallo Steifff,

Also meine Bäume stehen eher halbschattig. Das liegt wohl daran, das der eine dem anderen Schatten spendet, aber wohl keine Nachteile hat.
Wenn er aktuell in der prallen Sonne steht, scheint es ihm nicht zu schaden, weil er ja scheinbar nicht erst seit gestern dort wächst. Wichtig ist aber das du ihn nach dem umstechen täglich gießt. Ich würde eine Kanne Wasser um ihn herum gießen. Das kannst du machen wann du möchtest, wichtig ist nur das du es jeden Tag machst. Ich gieße meine Bäume immer nachmittags so um diese Zeit. ( hab sie gerade gegossen) Wenn es im Sommer extrem heiß ist, gieße ich auch schon mal morgens nach der Arbeit und halb sieben, aber eigentlich immer so um diese Zeit herum.
Löwenkopfahorn hat eingekräuselte Blätter die aussehen als hätten sie Läuse, das liegt aber an der Art und nicht daran das sie ständig krank sind.
Vielleicht machst du einfach mal ein Foto von deinen "Problemen" und wir schauen mal. Vielleicht ist ja alles normal.
So wie du schreibst, steht der Baum gar nicht in deinem Vorgarten. Also würde ich die toten Äste dran lassen bevor der Baum seinen aktuellen Besitzer wieder gefällt weil er doch soo schön ist und er ihn nicht mehr her gibt.

Wenn du noch Fragen hast, frag einfach.

LG Wil
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Re: Fächerahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von bonsaiheiner »

Hallo Steiff,
zunächst mal, ich habe ein paar Jahre Erfahrung aber wer ist schon Experte?
Ist Dein Shishi veredelt? Wenn´s ein Baum aus der Baumschule/Gartencenter ist, dann dürfte er zu beinahe 100% veredelt sein.
Auf den Fotos habe ich keine eindeutige Veredelungsstelle entdecken können. Das ist schon mal gut, denn viele Shishi haben eine potthässliche Veredelungsstelle und das nimmt ihnen viel von ihrer Attraktivität.
Veredelte sind viel leichter zu händeln als die, die auf eigenen Wurzeln stehen.
Die grosse Zeit des a.p.shishigashira ist das Frühjahr, während und kurz nach dem Austrieb und der Herbst, wenn der Baum mit seinem leuchtenden orangegelben Laub brilliert.
Dein Baum hat schon ein stattliches Format, da wollen gestalterische Maßnahmen wohl überlegt sein. Hast Du Unterstützung in Deiner Nähe? An seinem jetzigen Standort steht er ziemlich frei, bekommt von allen Seiten viel Licht,---> *daumen_new*
Über das Hin und Her, das Für und Wider von a.p. Shishigashira, veredelt und wurzelecht u.a.:

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... au#p396464

Beste Grüsse,
Heiner
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Steifff
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Re: Fächerahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von Steifff »

@ wil

Der Baum steht in einem Vorgarten eines Pflanzenhandels. Der Besitzer hat mir zugesichert, den Baum ausgraben zu dürfen im nächsten Frühjahr. Der Baum stand lange auf dem Friedhof und seit knapp 2 Jahren an seinem heutigen Platz.

Leider schaffe ich es nicht, den Baum täglich zu gießen. Doch der Vorgarten ist gut gepflegt und wahrscheinlich wird mein gutes Stück ordentlich gegossen.

Also überlege ich mir das nochmal mit dem Spatenstich, wäre also ein eventuelles Risiko, das gut kalkuliert werden muss.

Ich werde meinen Baum in den kommenden Tagen nochmal besuchen, vernünpftige Fotos machen ein evtl "Vor-Spaten" ansprechen, vll ist es ja auch nicht notwendig und der Baum besitzt schon ein gutes verzweigtes Wurzelwerk mit wenig dicken und langen Wurzeln.

We´ll see....ich halt dich auf dem Laufenden und danke für die "shishi" Infos...Goldwert...
Steifff
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Re: Fächerahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von Steifff »

@ Bonsaiheiner


Ich glaube, das er nicht veredelt ist. Habe bei meiner Entdeckung auch ungläubig gestaunt, aber keine gefunden. Oder aus voller Euphorie, einen tollen Fund gemacht zun haben, bewusst übersehen ;-)

Werde ich in meinem nächsten Besuch sehr drauf achten und ebenfalls mal schauen, wie das hoffentlich vorhandene Nebari ausschaut.

Was die Gestaltung und die Unterstützung in meiner Nähe ausschaut, tappe ich noch ein wenig im Dunkeln.

Was die Gestaltung betrifft, komme ich ein wenig ins Grübeln. Entweder ich lasse ihn erstmal heile bei mir ankommen und realisiere eine erfolgreiche Umtopfung in eine grosse Schale/Topf und lass ihn erstmal ankommen und ein Jahr ankommen.
Oder ich topfe um, leichter Wurzelschnitt und erste minimale/oder ggf. radikale gestalterische Maßnahmen, das wäre dann die andere Möglichkeit. Wobei ich stark zur ersten Variante tendiere, denn ich möchte das gute Stück nicht mit meinem Anfänger-Enthusiasmus verhunzen.

Was meine Unterstützung betrifft, stehe ich momentan "alleine" da. All mein angelesenes Wissen verdanke ich Walter Pall, Horst Stahl und dem WWW, explizit dem BFF und EUCH..!!!! Ich bin gerade erst dabei mir ein Netzwerk aufzubauen und bin über jede Hilfe sehr dankbar.
Normalerweise bin ich eher unorganisiert, aber was meine zukünftigen Bäume anbetrifft, bin ich mega im Vorraus am überlegen und abwägen, was denn nun das Beste ist. Verrückt wie das Leben so spielt und noch mehr, was meine "Schwiegermutter" mit einem einfachen Ficus so alles entfacht hat :-) Egal...

Dieses Forum ist großartig und ich hab mich eben wieder sehr gefreut, das ich euer Wissen anzapfen darf :-)
In meiner Heimatstadt Aachen sieht es eher mau aus, aber ich habe meine Fühler schon ausgestreckt. Nach Düsseldorf ist es nicht so weit, dort habe ich vor, die Bonsai-Werkstatt zu besuchen und mich dort mal umzuhören. Dort kann man seine Projekte vorstellen und gemeinsame Schritte überlegen.

Danke für die Info´s Heiner...
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Wil
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Re: Fächerahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von Wil »

Hallo Steiff,

nächstes Jahr ausgraben, eintopfen, ab damit nach hause und bloß nicht wahllos irgendwas abschneiden. Zuhause angekommen, schwarze Decke hinter den Baum spannen und von allen Seiten Fotos machen und dann hier einstelle.
Wenn du den Baum dann im nächsten Jahr heile wie er ist, in seiner vollen Schönheit zeigst, werden dich einige (mich eingeschlossen) beneiden.
Also lass dir Zeit mit dem Baum, übe dich in Geduld und lass ihn in Ruhe auf dich einwirken.
Klick mal rechts in dem Sponsorenfenster und gib dann dort Löwenkopfahorn ein, das wirst du dich wundern, was ein solch schöner Baum kosten kann. Also behandele ihn mit Samthandschuhen.

LG Wil
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Steifff
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Shishi - Update 02/2015

Beitrag von Steifff »

Ein kleines Winterende-Update.

Habe meinen Shishi im Spät-Herbst 2014 ausgegegraben und er scheint es gut überstanden zu haben.

Hier nun ein paar Fotos, um mein gutes Stück mal aus allen Richtungen betrachten zu können.
Nun brauche ich euren Rat.

comp_IMG_5581.jpg
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comp_IMG_5577.jpg
comp_IMG_5570.jpg
comp_IMG_5568.jpg
comp_IMG_5580.jpg
comp_IMG_5579.jpg
An all meinen anderen Fächerhornen experimentieren ich munter drauf los, frei nach Peter Adams, Horst Stahl, Walter Pall und was ich noch so alles im FF aufschnappe, einfach um Aktion und Reaktion zu beobachten, zu verstehen und Erkenntnisse zu gewinnen.

Aber bei meinem Shishi bin ich vorsichtig und würde mich lieber von den "alten" Hasen beraten lassen, bevor ich etwas grundlegend falsch mache.

Nun gut, wo möchte ich hin mit diesem Baum ?

Die aktuelle Behausung möchte ihn natürlich auf absehbare Zeit verlassen. Die Wurzeln habe ich im Herbst nach der Ausgrabung leicht gekürzt und den Baum in terra-sai pre Erde gepflanzt. Um perspektivisch in eine schöne schale zu wandern, müssten die Wurzeln wiederum stärker gekürzt werden. Wann empfiehlt sich also der nächste Eingriff ?

Zum Thema Gestaltung habe ich mir noch keine wirklichen Gedanken gemacht. Erstmal soll der gute shishi in eine für ihn würdige Behausung kommen, sofern dass dieses Jahr zu empfehlen ist.

Jedoch bin ich offen und dankbar für Ideen und Vorschläge jeglicher Art, sei es zum Thema Schale, Wurzelschnitt oder auch dem spannenden Thema Gestaltung.

Danke.....
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Max L
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Re: Shishi - Update 02/2015

Beitrag von Max L »

Steifff hat geschrieben:
Habe meinen Shishi im Spät-Herbst 2014 ausgegegraben und er scheint es gut überstanden zu haben.
Wieso hast Du denn das Bäumchen schon im Herbst ausgegraben und nicht aufs Frühjahr gewartet? Spät-Herbst scheint für mich nicht der ideale Zeitpunkt gewesen zu sein. Da bin ich mal gespannt wie es weiter geht.

Viele Grüße,
MAx
Steifff
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Re: Löwenkopfahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von Steifff »

Um ehrlich zu sein, war es eine Mischung Aus kindlicher Ungeduld und der Tatsache, das es in der eifel sehr sehr kalt werden kann im Winter(Kälteschaden).
Außerdem meinte der Besitzer, der übrigens Gärtner/Landschaftsbauer ist, dass man den Baum problemlos im Herbst umtopfen kann. Klar ist das Frühjahr der ideale Zeitpunkt, da müssen wir nicht drüber reden, aber ich bin das Risiko eingegangen.
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achim73
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Re: Löwenkopfahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von achim73 »

Um ehrlich zu sein, war es eine Mischung Aus kindlicher Ungeduld und der Tatsache, das es in der eifel sehr sehr kalt werden kann im Winter(Kälteschaden).
...und da hilft dann das umtopfen ? *kopfkratz*

und vorsicht mit tips von gärtnern/landschaftsgärtnern.
die sind sich in der regel nicht bewusst, dass ein baum in einer kleinen schale/Topf anders reagiert als sein "grosser" bruder. wenn sie nicht gerade bonsai als hobby betreiben.

und das gilt vor allem für die frosthärte.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
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Steifff
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Re: Löwenkopfahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von Steifff »

Nachdem ich nun von euch abgewatscht wurde ist mir bewusst, das das Ausgraben/Umtopfen von Bonsai-Bäumchen im Herbst auf keine Gegenliebe stößt. Wieder was dazu gelernt *daumen_new*
Werde eure gutgemeinte Kritik annehmen und beherzigen...
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Waya
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Re: Shishi - Update 02/2015

Beitrag von Waya »

Steifff hat geschrieben: Zum Thema Gestaltung habe ich mir noch keine wirklichen Gedanken gemacht. Erstmal soll der gute shishi in eine für ihn würdige Behausung kommen, sofern dass dieses Jahr zu empfehlen ist.
Da wirst du wohl eher noch warten müssen.

Ich kann dir sagen warum dir ein Landschaftsgärtner gesagt hat, das der Herbst gut zum umtopfen ist: das ist die Hauptpflanzzeit für Großbäume und Sträucher. Man muss die Bäume dann nicht ständig gießen wie bei einer Pflanzung im Frühjahr. ABER die da verwendeten Gehölze stammen aus einer Baumschule mit einem kompakten Ballen und entsprechend vielen Feinwurzeln.
Wenn der Ahorn schon länger im Beet stand, verliert er zwangsläufig was von den Stammnahen Feinwurzeln.

Wie du ausgegraben hast und die Wurzel ausgesehen haben, kann man jetzt nicht nachvollziehen, aber deine Aufgabe dieses Jahr besteht eher darin dich darum zu kümmern, dass der Baum wieder anwächst und Stammnahe Wurzeln bildet. Nur so kannst du den Ballen dann auch weiter verkleinern.
Was man noch machen könnte wäre eine Reduzierung der Krone, entsprechend zur Reduzierung der Wurzelmasse...
Gruß, Claudia
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Norbert_S
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Re: Löwenkopfahorn - Expertenrat gefragt

Beitrag von Norbert_S »

Steffen
Erkenntnisse scheinst du bei deinem herumexperimentieren aber keine gewonnen zu haben, zumindest keine brauchbaren.

Deine Aussage, dass der Baum das ausgraben und überwintern schadlos überstanden hat, ist zu bezweifeln.
Die Rinde zeigt vor allem in der Nahaufnahme deutliche Zeichen einer Unterversorgung.
Das ist ja auch nicht verwunderlich, da im Kronenbereich keine Reduktion stattgefunden hat.
Das solltest du nachholen und nach dem Schnitt auchkleinste offene Stellen mit Wundverschluss abdichten.

Der Baum ist entgegen deiner Aussage veredelt.

Sollte nach dem auslichten der Baum in diesem Jahr gut durchtreiben und sich etablieren sehe ich als einzige Gestaltungsalternative eine Abmoosung des dicken Stammes etwas unterhalb des ersten Kronenastes. Die Auslichtungsschnitt kannst du gleich auf eine solches Gestaltungsziel hin durchführen.

Das abmoosen aber nicht in diesem sondern frühestens in nächsten Jahr durchführen.

Der Herbst ist keine schlechte Jahreszeit zum ausgraben, allerdings der Spätherbst schon.
Das ist alles hier im Forum von WP und auch anderen mehrfach geschrieben worden, man muss es halt richtig machen.
Norbert

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Sullivan, 1924
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