heute habe ich mal eine Eiche von mir fotografiert.
Geborgen habe ich sie 2011 in einem gerade gefluteten Tagebau. Der Boden war recht grobsteinig, sodass ich Glück mit dem Wurzelwerk hatte. Es waren zwei dickere, welche zur Seite hin gingen. In Stammnähe hatte sich ein etwas dichteres Wurzelwerk gebildet. Darum konnte ich die dicken Seitenwurzeln kürzen.
Um die Eiche erstmal nicht zu sehr stressen zu wollen, habe ich den Wurzelballen nur wenig aufgelockert und viel von der Erde vom Fundort daran belassen. Für drei Jahre stand sie dann in einem grossen Mauerkübel wo ausser giessen, düngen und lange Triebe stutzen nichts passiert ist.
Dieses Frühjahr habe ich sie endlich aus dem unhandlichen Kübel in eine kleinere Trainingsschale umgesetzt.
Im Grunde ist die Eiche noch fast in ihrem Fundzustand. Lediglich eine handvoll zu langer Äste habe ich gleich zu Beginn gekürzt. Die Natur hat schon gut vorgearbeitet
Der Stammansatz ist 9 cm im Durchmesser
Höhe momentan knapp 1 m
...irgendwo hab ich auch noch ein Bild aus dem ersten Jahr.
Ich überlege ob es möglich ist die beiden unteren Äste in einer Schlaufe nach oben zu biegen und ein wenig weiter oben am Stamm abzulaktieren?
