Hainbuche streng aufrecht
Hainbuche streng aufrecht
Hallo,
hier kommt mal einige Bilder meiner streng aufrechten Hainbuche. Das Laub ist leider schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen.
Herkunft Yamadori, Höhe 64cm Stammdurchmesser über Nebari 7cm.
Es gibt noch einige Macken, oben hat er noch einige kleinere Verdickungen, ich bin aber zuversichtlich, wir haben Zeit.....
hier kommt mal einige Bilder meiner streng aufrechten Hainbuche. Das Laub ist leider schon ein wenig in Mitleidenschaft gezogen.
Herkunft Yamadori, Höhe 64cm Stammdurchmesser über Nebari 7cm.
Es gibt noch einige Macken, oben hat er noch einige kleinere Verdickungen, ich bin aber zuversichtlich, wir haben Zeit.....
Viele Grüße Alex

Re: Hainbuche streng aufrecht
Hier noch ein paar Bilder Vom original Standort vor dem Ausgraben
[attachment=0]21022012573.JPG
Viele Grüße Alex

Re: Hainbuche streng aufrecht
Die Hainbuche ist konsequent vom Yamadorimaterial zum jetzigen Bonsai gestaltet worden.
Der Baum -streng aufrecht- wirkt sehr steif, was aber ein Merkmal der 'Chok-kan'-Form. Mit mehr Alterungsspuren könnte er besser werden.
Der Baum -streng aufrecht- wirkt sehr steif, was aber ein Merkmal der 'Chok-kan'-Form. Mit mehr Alterungsspuren könnte er besser werden.
LG,
F.
F.
Re: Hainbuche streng aufrecht
Hallo Ferry,
ganz klar, so eine Gestaltung hat schon was sehr "strenges" an sich. Da ich aber aus einem Gebiet komme, das berühmt für seine (Rot)Buchenbestände ist, habe ich eben genau so ein Bild ganz fest im Kopf verankert.
Die Bäume von denen ich schreibe sind schnurgerade Rotbuchen mit Stammdurchmessern von mehr als einem Meter. Ich werde mal sehen, ob ich die nächsten Tage mal Bilder dieser Bäume machen kann.
Glaubt mir, als ich diesen Baum entdeckte hätte ich Luftsprünge machen können, sowas wollte ich schon immer. Mit Rotbuchen kann ich irgendwie nicht, also muss es eben eine Hainbuche sein, die meinem Baumbild entspricht.
Nur am Rande, als mein Bonsaispetzl und bester Freund Michi den ursprünglichen Standort dieses Baumes als Yamadoriecke ausmachten, holten wir beim Besitzer die Genehmigung zum Ausgraben ein. Der Standort war eine Wiese, die an 3 Seiten von Wald umgeben ist. Eben am Wiesenrand waren halt schon einige Meter Wiese vom Wald mit jungen Bäumen zurückerobert worden und die jungen Bäume wurden regelmäßig von Rehen verbissen.
Der Grundstücksbesitzer hatte überhaupt nichts dagegen, wenn wir 4-5 Bäume ausgraben, der Rest solle stehen bleiben für Brennholzernte. An dem Standort hätte man vielleicht hundert Bäume ausgraben können. Ein Jahr später wollten wir doch wieder mal eine vorsichtige Anfrage machen, einige Bäume ausgraben zu dürfen, da waren alle Bäume niedergemacht. Der Pächter der Wiese fuhr mit einem Mulchgerät um die Wiese und machte alles nieder was der Wald versuchte zu erobern. Das heißt es gab keinen einzigen der Bäume mehr, die für uns so wertvoll gewesen wären.
Ich weis aber nicht ob jemand der noch nie mit Land- oder Forstwirtschaft zu tun hatte, versteht, dass der Landwirt trotz unseren Herzschmerzes genau das richtige gemacht hatte nämlich seine Arbeit.
ganz klar, so eine Gestaltung hat schon was sehr "strenges" an sich. Da ich aber aus einem Gebiet komme, das berühmt für seine (Rot)Buchenbestände ist, habe ich eben genau so ein Bild ganz fest im Kopf verankert.
Die Bäume von denen ich schreibe sind schnurgerade Rotbuchen mit Stammdurchmessern von mehr als einem Meter. Ich werde mal sehen, ob ich die nächsten Tage mal Bilder dieser Bäume machen kann.
Glaubt mir, als ich diesen Baum entdeckte hätte ich Luftsprünge machen können, sowas wollte ich schon immer. Mit Rotbuchen kann ich irgendwie nicht, also muss es eben eine Hainbuche sein, die meinem Baumbild entspricht.
Nur am Rande, als mein Bonsaispetzl und bester Freund Michi den ursprünglichen Standort dieses Baumes als Yamadoriecke ausmachten, holten wir beim Besitzer die Genehmigung zum Ausgraben ein. Der Standort war eine Wiese, die an 3 Seiten von Wald umgeben ist. Eben am Wiesenrand waren halt schon einige Meter Wiese vom Wald mit jungen Bäumen zurückerobert worden und die jungen Bäume wurden regelmäßig von Rehen verbissen.
Der Grundstücksbesitzer hatte überhaupt nichts dagegen, wenn wir 4-5 Bäume ausgraben, der Rest solle stehen bleiben für Brennholzernte. An dem Standort hätte man vielleicht hundert Bäume ausgraben können. Ein Jahr später wollten wir doch wieder mal eine vorsichtige Anfrage machen, einige Bäume ausgraben zu dürfen, da waren alle Bäume niedergemacht. Der Pächter der Wiese fuhr mit einem Mulchgerät um die Wiese und machte alles nieder was der Wald versuchte zu erobern. Das heißt es gab keinen einzigen der Bäume mehr, die für uns so wertvoll gewesen wären.
Ich weis aber nicht ob jemand der noch nie mit Land- oder Forstwirtschaft zu tun hatte, versteht, dass der Landwirt trotz unseren Herzschmerzes genau das richtige gemacht hatte nämlich seine Arbeit.
Viele Grüße Alex

Re: Hainbuche streng aufrecht
Hallo Alex,
Deine schöne Hainbuche würde aus meiner Sicht noch etwas besser wirken, wenn Du im oberen Bereich hier und da noch etwas Verzweigung und Laub vor den Stamm legen würdest, der für mein Auge zu durchgängig sichtbar ist.
Liebe Grüße,
Heike
Deine schöne Hainbuche würde aus meiner Sicht noch etwas besser wirken, wenn Du im oberen Bereich hier und da noch etwas Verzweigung und Laub vor den Stamm legen würdest, der für mein Auge zu durchgängig sichtbar ist.
Liebe Grüße,
Heike
Re: Hainbuche streng aufrecht
Hallo Heike,
du spricht genau die Baustelle des Baumes an, die mich die nächsten Jahre noch beschäftigen wird.
Der Stamm muss an einigen Stellen noch verdeckt werden. Ich bin mir da auch immer wieder unsicher ob man an solchen Stellen beim einen oder anderen Ästchen mal auf die Nodienabstände keine Rücksicht nehmen sollte und eben diese Triebe länger wachsen lässt. Diese Triebe könnte ich schön mit Draht stellen und deren Neuaustriebe eben immer wieder auf kurze Nodien schneiden. Beim Grundgerüst der Äste, denke ich, sollten größere Nodienabstände doch nicht unbedingt ein Fehler sein? Ich hoffe man kann verstehen, was ich meine.
Für nächstes Jahr habe ich mir zumindest das mal vorgenommen, ich muss aber zugeben, dass ich chronisch sehr schnell mit der Schere bin, wenn mir ein Knospenabstand mal zu groß ist.
du spricht genau die Baustelle des Baumes an, die mich die nächsten Jahre noch beschäftigen wird.
Der Stamm muss an einigen Stellen noch verdeckt werden. Ich bin mir da auch immer wieder unsicher ob man an solchen Stellen beim einen oder anderen Ästchen mal auf die Nodienabstände keine Rücksicht nehmen sollte und eben diese Triebe länger wachsen lässt. Diese Triebe könnte ich schön mit Draht stellen und deren Neuaustriebe eben immer wieder auf kurze Nodien schneiden. Beim Grundgerüst der Äste, denke ich, sollten größere Nodienabstände doch nicht unbedingt ein Fehler sein? Ich hoffe man kann verstehen, was ich meine.
Für nächstes Jahr habe ich mir zumindest das mal vorgenommen, ich muss aber zugeben, dass ich chronisch sehr schnell mit der Schere bin, wenn mir ein Knospenabstand mal zu groß ist.
Viele Grüße Alex

Re: Hainbuche streng aufrecht
Hallo Alex,
die Buche gefällt mir gut, nur die Spitze würde ich so "2 Feuerzeuglängen" länger und spitzer wachsen lassen.
die Buche gefällt mir gut, nur die Spitze würde ich so "2 Feuerzeuglängen" länger und spitzer wachsen lassen.
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
Re: Hainbuche streng aufrecht
Re: Hainbuche streng aufrecht
Alex, Du hast doch Zeit.AlexDuerr hat geschrieben: Der Stamm muss an einigen Stellen noch verdeckt werden. Ich bin mir da auch immer wieder unsicher ob man an solchen Stellen beim einen oder anderen Ästchen mal auf die Nodienabstände keine Rücksicht nehmen sollte und eben diese Triebe länger wachsen lässt.
Daher würde ich im Hinblick auf Nodienabstände schon weiterhin konsequent sein. Der kurze Abstand wird schon noch kommen.
Sonst ärgerst Du Dich später mal.
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Hainbuche streng aufrecht
Moin Heike,
ich dachte wenn er etwas spitzer (der Stamm "dünner" nach oben) wird, dann schaut die Verjüngung innsgesamt besser aus. Für mich sind auch alle (die ich bis jetzt gesehen habe) Chokkan gestaltungen, bzw. die Stämme nach oben "spitz" , sich verjüngend.
Auf jeden fall schaue ich mir den Baum von unten nach oben an;
-Nebari wird super, Stamm makellos mit "Muskeln", weiter oben wie du geschrieben hast paar Äste nach vorne, dann geht mein Blick weiter und es hört abrupt auf... mir fehlen dort noch paar cm.
ich dachte wenn er etwas spitzer (der Stamm "dünner" nach oben) wird, dann schaut die Verjüngung innsgesamt besser aus. Für mich sind auch alle (die ich bis jetzt gesehen habe) Chokkan gestaltungen, bzw. die Stämme nach oben "spitz" , sich verjüngend.
Auf jeden fall schaue ich mir den Baum von unten nach oben an;
-Nebari wird super, Stamm makellos mit "Muskeln", weiter oben wie du geschrieben hast paar Äste nach vorne, dann geht mein Blick weiter und es hört abrupt auf... mir fehlen dort noch paar cm.
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
Re: Hainbuche streng aufrecht
Mit "spitzer" war das dann missverständlich ausgedrückt. Klar soll sich der Stamm nach oben verjüngen, aber ich dachte, Du würdest die Kronensilhouette als spitzeres Dreieck haben wollen.
LG, Heike
LG, Heike
Re: Hainbuche streng aufrecht
sorry, das habe ich falsch ausgedrückt 
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
Re: Hainbuche streng aufrecht
Hallo Georg Danke für deine Rat und die Bestätigung meines Weges.Georg hat geschrieben:
Alex, Du hast doch Zeit.
Daher würde ich im Hinblick auf Nodienabstände schon weiterhin konsequent sein. Der kurze Abstand wird schon noch kommen.
Sonst ärgerst Du Dich später mal.
espanna hat geschrieben:sorry, das habe ich falsch ausgedrückt
Die Spitzte wird sich, eigentlich "von ganz allein" noch ein wenig in die Höhe entwickeln, da es hier ja am meisten zu schneiden gibt.
Wie in meinen anderen Threads bereits geschrieben, wird es spätestens im Winter neue Bilder geben. Da werde ich auch mit den Problemstellchen noch die Hose runter lassen müssen
Viele Grüße Alex

Re: Hainbuche streng aufrecht
Hallo in die Runde,
hier einmal ein vorläufiges Update der Hainbuche.
Der Baum ist in diesem Winter noch nicht durch gepflegt, also geschnitten worden. Die Bilder sind eigentlich nur entstanden, weil ich meine Bäume ganz gerne anhand von Fotos begutachte und mir durch das fehlen der dritten Dimension Baustellen schneller bewusst werden.
Im letzten Winter wurde er das erste mal komplett durchgedrahtet, womit diese Diva nicht ganz einverstanden war, sie quittierte es mir den ganzen Sommer mit Mehltau, obwohl ihre nebenan stehende Schwester keinerlei derartige Probleme machte.
Durch Wurzelwachstum hat er sich auch relativ stark nach vorne geneigt, was ich im Frühjahr versuche ohne Umtopfen zu korrigieren.
hier einmal ein vorläufiges Update der Hainbuche.
Der Baum ist in diesem Winter noch nicht durch gepflegt, also geschnitten worden. Die Bilder sind eigentlich nur entstanden, weil ich meine Bäume ganz gerne anhand von Fotos begutachte und mir durch das fehlen der dritten Dimension Baustellen schneller bewusst werden.
Im letzten Winter wurde er das erste mal komplett durchgedrahtet, womit diese Diva nicht ganz einverstanden war, sie quittierte es mir den ganzen Sommer mit Mehltau, obwohl ihre nebenan stehende Schwester keinerlei derartige Probleme machte.
Durch Wurzelwachstum hat er sich auch relativ stark nach vorne geneigt, was ich im Frühjahr versuche ohne Umtopfen zu korrigieren.
- Dateianhänge
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- Vorderansicht
- IMG_6316.jpeg (580.31 KiB) 1218 mal betrachtet
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- Linke Seite
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- Rückseite
- IMG_6318.jpeg (596.59 KiB) 1218 mal betrachtet
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- Rechte Seite
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- Baustelle Wunde
- IMG_6320.jpeg (426.2 KiB) 1218 mal betrachtet
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- Weitere Baustelle
- IMG_6321.jpeg (407.91 KiB) 1218 mal betrachtet
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- Die Wundheilung wurde einige Jahre vernachlässigt, weil ich einfach viel zu viele Bäume hatte, ich hoffe durch bessere Pflege der Wunden, irgendwann ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten.
- IMG_6322.jpeg (383.21 KiB) 1218 mal betrachtet
Viele Grüße Alex

Re: Hainbuche streng aufrecht
Hier noch einige Bilder der letzten Jahre, leider kann ich sie durch eine Wechsel meiner Cloud nicht mehr datieren.
- Dateianhänge
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- Gedrahtet im Herbst 2022
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- 55889.jpeg (444.89 KiB) 1197 mal betrachtet
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- 76050.jpeg (338.33 KiB) 1197 mal betrachtet
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- Ihr Sommerstandort
- 20200711_194048.jpeg (465.99 KiB) 1197 mal betrachtet
Viele Grüße Alex

