Hallo zusammen,
pünktlich zu Beginn der „Tage der offenen Türe“ in der Bonsai Werkstatt Düsseldorf riss die vorherrschende Wolkendecke auf und die Sonne kam extra für uns heraus.
Gegen 11 Uhr startete der spanische Bonsai Gestalter Gabriel Romero Aguade mit seiner Demo.
Der gewaltige Taxus cuspidata aus dem Garten von Herrn Katagiri hatte lediglich auf einer Seite ausladende Äste die jetzt in das bestehende und nominierende Totholz integriert werden sollten.
Nachdem Gabriel Romero Aguade das Totholz des Bonsai gesäubert und die zukünftige Pflanzposition des Baumes festgelegt hatte, wurde mit schwerem Hebelwerkzeug das Astwerk in seine neue Stellung gebracht.
Nach einer Mittagspause wurde reichlich Feinarbeit mit Draht und Schneidwerkzeugen betrieben und am Ende des Tages stand sozusagen ein völlig neuer Bonsai vor uns auf der Werkbank und ich denke, dass diese gelungene Arbeit auf den Fotos bestens zu erkennen ist.
Mittags fanden die hungrigen Besucher einen mit Würstchen vollgeladenen Grill und frischen Brötchen vor. In der hauseigenen Cafeteria gab es zudem köstliche Kuchen und allerlei Getränke.
Um etwa 14 Uhr ging das Programm dann mit einem Rundgang durch das Bonsai Museum weiter. Werner M. Busch führte unsere interessierte Gruppe von etwa 15 Besuchern in die Philosophie der Bonsaikunst ein, erklärte die einzelnen Stilformen anhand der ausgestellten prachtvollen Bonsai und ließ nach etlichen weiteren Themen auch keine Frage von uns Besuchern ungeklärt.
In einem Vortrag am späten Nachmittag erklärte Werner M. Busch dann die verschiedenen Dünger rund um Outdoor und Indoor Bonsai.
Viel zu schnell ging dieser tolle Tag in der Bonsai Werkstatt (mit vielen Gesprächen mit alten Bonsai-Hasen und Bonsai-Häsinnen) vorbei und allen, die heute noch nicht dort waren, kann ich nur sagen, ihr habt echt was verpasst! :-)
Aber morgen ist ja auch noch ein Tag mit tollem Programm!
Liebe Grüße
Silke