Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Hallo Ahorn-Freunde,
an diesem Fächerahorn (Acer palmatum Deshojo) möchte ich den ehemaligen Zugast weiter zurückschneiden und erhoffe mir Austrieb an der grün bzw. blau eingezeichneten Stelle. Wegen schlechter Erfahrungen nach Rückschnitt von Ästen mit 5mm Durchmesser warte ich bis zum Frühjahr ab.
Was glaubst du was passieren wird? Wie reagiert der Ahorn?
Hier die Entwicklung des Kleinen (Höhe 9 cm ) zum Nachlesen:
viewtopic.php?f=35&t=45128&start=45#p556676
Ich bin ja neugierig was du meinst. Die Umfrage läuft 2 Wochen bis zum 10. Dezember.
Danke für deine Beteiligung.
Grüße
Rainer
an diesem Fächerahorn (Acer palmatum Deshojo) möchte ich den ehemaligen Zugast weiter zurückschneiden und erhoffe mir Austrieb an der grün bzw. blau eingezeichneten Stelle. Wegen schlechter Erfahrungen nach Rückschnitt von Ästen mit 5mm Durchmesser warte ich bis zum Frühjahr ab.
Was glaubst du was passieren wird? Wie reagiert der Ahorn?
Hier die Entwicklung des Kleinen (Höhe 9 cm ) zum Nachlesen:
viewtopic.php?f=35&t=45128&start=45#p556676
Ich bin ja neugierig was du meinst. Die Umfrage läuft 2 Wochen bis zum 10. Dezember.
Danke für deine Beteiligung.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
- grüner_hesse
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Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Coole Idee, Rainer.
Ich denke, es kommt auch ein wenig darauf an, wie stark du den Rest des Baumes zurückschneidest. Wenn Du ihm rundherum die stärkeren Knospen wegschneidest sollte normal bei grün, wahrscheinlich auch bei blau was passieren.
Der Baum sollte sichtbar aus dem Winterschlaf erwacht sein, ist ja klar.
viele Grüße
Benny
Ich denke, es kommt auch ein wenig darauf an, wie stark du den Rest des Baumes zurückschneidest. Wenn Du ihm rundherum die stärkeren Knospen wegschneidest sollte normal bei grün, wahrscheinlich auch bei blau was passieren.
Der Baum sollte sichtbar aus dem Winterschlaf erwacht sein, ist ja klar.
viele Grüße
Benny
Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Ein Ahorn wird immer präferiert am letzten Nodium austreiben, sofern der Schnitt nicht so kurz ist, dass er bis ins Nodium zurücktrocknet.
Insofern ist Benny's Hinweis sehr wichtig. Je nachdem, wie du den Rest des Baumes schneidest, kann viel passieren. Von einfach bei "grün" bis zu einem Uraltnodium direkt am Stamm
Oder du schneidest ihm alle Knospen weg ... hm ... dann wird aus jedem Nodium was kommen ...
Insofern ist Benny's Hinweis sehr wichtig. Je nachdem, wie du den Rest des Baumes schneidest, kann viel passieren. Von einfach bei "grün" bis zu einem Uraltnodium direkt am Stamm
Oder du schneidest ihm alle Knospen weg ... hm ... dann wird aus jedem Nodium was kommen ...
Grüße, Frank
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Ich will nur noch hupen !
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Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Hallo
Die Austriebsstelle wird vom "Saftrückzug" bestimmt.
Trocknet der Ast nach dem Rückschnitt schnell zurück
und sind noch keine Knospen gebildet, wird er wohl am Stamm austreiben.
(Früher Schnittzeitpunkt, kein Wundverschluss)
Haben sich die Knospen schon gebildet und wird die Wund verschlossen,
wird er an den nächsten Nodien austreiben.
mfG Dieter
Die Austriebsstelle wird vom "Saftrückzug" bestimmt.
Trocknet der Ast nach dem Rückschnitt schnell zurück
und sind noch keine Knospen gebildet, wird er wohl am Stamm austreiben.
(Früher Schnittzeitpunkt, kein Wundverschluss)
Haben sich die Knospen schon gebildet und wird die Wund verschlossen,
wird er an den nächsten Nodien austreiben.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
- ChristianB
- Beiträge: 471
- Registriert: 11.09.2006, 14:15
- Wohnort: Mitten im Ruhrgebiet
Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Wo der Baum wieder austreibt hängt von mehreren Variablen ab: Ort des Rückschnitts, Zeit des Rückschnitts, Ernährungszustand des Baumes, Licht, etc. Daher ist nicht vorauszusagen wo er wieder austreibt.
Du solltest den Ast im Frühjahr Kurz vor dem Austrieb zurückschneiden und den schnitt mit Wundpaste bedecken. So trocknet er wenig zurück und er hat mehr Möglichkeiten zum Austrieb. Dann musst Du nehmen was Dir der Baum anbietet und bis auf die beiden dann selektierten Knospen/Austriebe alles andere entfernen.
Evtl. könntest Du Dir auch überlegen den Ast ganz zu entfernen. Ich finde es schwierig (bei der offensichtlich geplanten Baumgröße) mit diesem Ast noch eine Verjüngung hin zu bekommen, der Ast ist m. E. schon viel zu dick geworden.
Du solltest den Ast im Frühjahr Kurz vor dem Austrieb zurückschneiden und den schnitt mit Wundpaste bedecken. So trocknet er wenig zurück und er hat mehr Möglichkeiten zum Austrieb. Dann musst Du nehmen was Dir der Baum anbietet und bis auf die beiden dann selektierten Knospen/Austriebe alles andere entfernen.
Evtl. könntest Du Dir auch überlegen den Ast ganz zu entfernen. Ich finde es schwierig (bei der offensichtlich geplanten Baumgröße) mit diesem Ast noch eine Verjüngung hin zu bekommen, der Ast ist m. E. schon viel zu dick geworden.
Viele Grüße
Christian
Christian
Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Das ist auch mein Gedanke. Dabei den Astkragen nicht mit wegschneiden, dann kann an der Schnittstelle noch ein neuer Trieb kommen, um einen dünneren Ast an derselben Stelle aufzubauen.ChristianB hat geschrieben: 27.11.2019, 08:40 Evtl. könntest Du Dir auch überlegen den Ast ganz zu entfernen. Ich finde es schwierig (bei der offensichtlich geplanten Baumgröße) mit diesem Ast noch eine Verjüngung hin zu bekommen, der Ast ist m. E. schon viel zu dick geworden.
LG, Heike
- bock
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- Registriert: 25.02.2009, 14:20
- Wohnort: EU, D, S-H (z.Z. Langenhorn)
Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Moin Rainer,
mit Deshojo habe ich keine Erfahrung, aber den Austrieb am Nodium halte ich für wahrscheinlich - würde selbst aber eher zum Sommeranfang schneiden, dann auch alle anderen Triebspitzen entfernen.
Sinnvoller wäre für die Aststruktur sicher das von Christian und Heike favorisierte Vorgehen. Zunächst könntest du den entstehenden Trieb hochdrahten, damit er rasch wächst und Kaliber gewinnt. Dann spätestens im zweiten Jahr einkürzen.
mit Deshojo habe ich keine Erfahrung, aber den Austrieb am Nodium halte ich für wahrscheinlich - würde selbst aber eher zum Sommeranfang schneiden, dann auch alle anderen Triebspitzen entfernen.
Sinnvoller wäre für die Aststruktur sicher das von Christian und Heike favorisierte Vorgehen. Zunächst könntest du den entstehenden Trieb hochdrahten, damit er rasch wächst und Kaliber gewinnt. Dann spätestens im zweiten Jahr einkürzen.
liebe Grüße Andreas
Ein Leben ohne Bonsai ist möglich - aber völlig sinnlos!
besucht mich auf flickr
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Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
.
Danke euch allen für die guten Tipps, genau darauf hatte ich gehofft.
Der Kleine bekam letzte Woche seinen Herbstschnitt. Ich bin unsicher, wie bei Zugast-Rückschnitt im Frühjahr den gewünschten Austrieb am Astkragen klappen könnte. Ich vermute am Ast sogar zwei schlafende Knospen 1) und 2) hintereinander, der Astkragen liegt ganz knapp davor bei 3) etwa an der roten Linie.
- bei 1) sollte der Austrieb der schlafenden Knospen kein Problem sein
- bei 2) wäre für mich der ideale Austrieb und der Astkragen würde komplett erhalten bleiben
- bei 3) Knospen direkt aus dem Astkragen bin ich skeptisch, weshalb Andreas Gedanke mit dem Junischnitt als sicherste Lösung erscheint. Ich werde genau beobachten wie sich der Ahorn im Frühjahr präsentiert und davon den weiteren Weg abhängig machen.
Nochmals danke für die rege Beteiligung
Grüße
Rainer
Danke euch allen für die guten Tipps, genau darauf hatte ich gehofft.
Der Kleine bekam letzte Woche seinen Herbstschnitt. Ich bin unsicher, wie bei Zugast-Rückschnitt im Frühjahr den gewünschten Austrieb am Astkragen klappen könnte. Ich vermute am Ast sogar zwei schlafende Knospen 1) und 2) hintereinander, der Astkragen liegt ganz knapp davor bei 3) etwa an der roten Linie.
- bei 1) sollte der Austrieb der schlafenden Knospen kein Problem sein
- bei 2) wäre für mich der ideale Austrieb und der Astkragen würde komplett erhalten bleiben
- bei 3) Knospen direkt aus dem Astkragen bin ich skeptisch, weshalb Andreas Gedanke mit dem Junischnitt als sicherste Lösung erscheint. Ich werde genau beobachten wie sich der Ahorn im Frühjahr präsentiert und davon den weiteren Weg abhängig machen.
Nochmals danke für die rege Beteiligung
Grüße
Rainer
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Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Ähm. Der Astkragen (grün markiert) ist hier auch ein Nodium, schliesslich ist der Ast ja mal aus einer Knospe entstanden. Den "Ring" sieht man im Foto deutlich.
Wenn du den Baum jetzt an den restlichen Zweigen für den Winter zurückschneidest (so dass er keine Endknospen mehr hat, sondern aus weiter retour liegenden Knospen austreiben muss), den einen Ast jedoch nicht anrührst und dann im Frühling, kurz vor dem Austrieb, den Ast bei rot schneidest, hat der Ast keine Zeit, um zurückzutrocknen und es ist sehr wahrscheinlich, dass er bei grün austreiben wird (ob oben, unten, rechts oder links, mit nur einer Knospe oder mehreren, weiss man natürlich nicht).
Wenn du den Baum jetzt an den restlichen Zweigen für den Winter zurückschneidest (so dass er keine Endknospen mehr hat, sondern aus weiter retour liegenden Knospen austreiben muss), den einen Ast jedoch nicht anrührst und dann im Frühling, kurz vor dem Austrieb, den Ast bei rot schneidest, hat der Ast keine Zeit, um zurückzutrocknen und es ist sehr wahrscheinlich, dass er bei grün austreiben wird (ob oben, unten, rechts oder links, mit nur einer Knospe oder mehreren, weiss man natürlich nicht).
Zuletzt geändert von abardo am 28.11.2019, 08:35, insgesamt 2-mal geändert.
Grüße, Frank
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Ich will nur noch hupen !
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Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Hört sich sehr gut an, Frankabardo hat geschrieben: 27.11.2019, 21:00 Ähm. Der Astkragen (grün markiert) ist hier auch ein Nodium, schliesslich ist der Ast ja mal aus einer Knospe entstanden. Den "Ring" sieht man im Foto deutlich.
Wenn du den Baum jetzt an den restlichen Zweigen für den Winter zurückschneidest (so dass er keine Endknospen mehr hat, sondern aus weiter retour liegenden Knospen austreiben muss), den einen Ast jedoch nicht anrührst und dann im Frühling, kurz vor dem Austrieb, den Ast bei rot schneidest, hat der Ast keine Zeit, um zurückzutrocknen und es ist sehr wahrscheinlich, dass er bei grün austreiben wird (ob oben, unten, rechts oder links, mit nur einer Knospe oder mehreren, weiss man natürlich nicht).
Jetzt bin ich am Grübeln ob ich im März oder im Juni schneiden soll
Keine Ahnung ob Astkragen-Nodien und die 2. Nodien am Ast identisch sind. Live am Ahorn habe ich den Eindruck, als ob ein 2. Nodienpaar dem Astkragen 1mm vorgelagert ist. Egal - 1 mm hin oder her spielt keine Rolle.
Grüße
Rainer
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Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Hallo
Bei einem Austrieb am Stamm gäbe es, grob gesagt,
4 Möglichkeiten, vorne, hinten, links und rechts.
Dann gäbe es noch Probleme mit dem Zurücktrocknen der Wunde,
also schlechter Kallusbildung.
Wenn man sich dann für eine Austriebsstelle entschieden,
stellt sich die Frage-
Wie kann man Beides fördern, gewünschte Austriebsstelle
und gleichzeitig Minimierung das Saftrückzugs ?
Frank müsste das eigentlich beantworten können.
mfG Dieter
Bei einem Austrieb am Stamm gäbe es, grob gesagt,
4 Möglichkeiten, vorne, hinten, links und rechts.
Dann gäbe es noch Probleme mit dem Zurücktrocknen der Wunde,
also schlechter Kallusbildung.
Wenn man sich dann für eine Austriebsstelle entschieden,
stellt sich die Frage-
Wie kann man Beides fördern, gewünschte Austriebsstelle
und gleichzeitig Minimierung das Saftrückzugs ?
Frank müsste das eigentlich beantworten können.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Wenn man so schneidet, dass man einen Stummel stehen lässt, trocknet der Ast ja zumeist nur bis zum letzten Nodium zurück, das Nodium ist die natürliche Barriere.
Wenn man bei meinem obigen Bild bei Rot schneidet, bleibt zukünftig die kleine Erhebung vom Astkragen bis zum ersten Nodium stehen. Das kann man später Nacharbeiten, ungewünschten Austrieb entfernen und dann, um den Austrieb an der gewünschten Position herum bis in den Stamm hineinschneiden. Je nach Dicke des zukünftigen Astes, kann man den Übergang bestimmt gut kaschieren.
Erfolgt der Austrieb in eine ganz ungewünschte Richtung (hier wäre "nach oben" wohl nicht schön), kann man diesen Austrieb auch gleich wegschneiden und auf den nächsten Austrieb hoffen (das wäre die Option mit März und Juni, Rainer).
Ich finde es immer etwas riskant ein Nodium sofort so zu zerschneiden, dass nur die gewünschten möglichen Richtungen übrigbleiben. Wenn man Pech hat, passiert dann gar nichts mehr.
Ein Kompromiss könnte vor dem Austrieb im Frühjahr folgender Schnitt sein:
Bedingt dann aber einen Wundverschluss.
Wenn man bei meinem obigen Bild bei Rot schneidet, bleibt zukünftig die kleine Erhebung vom Astkragen bis zum ersten Nodium stehen. Das kann man später Nacharbeiten, ungewünschten Austrieb entfernen und dann, um den Austrieb an der gewünschten Position herum bis in den Stamm hineinschneiden. Je nach Dicke des zukünftigen Astes, kann man den Übergang bestimmt gut kaschieren.
Erfolgt der Austrieb in eine ganz ungewünschte Richtung (hier wäre "nach oben" wohl nicht schön), kann man diesen Austrieb auch gleich wegschneiden und auf den nächsten Austrieb hoffen (das wäre die Option mit März und Juni, Rainer).
Ich finde es immer etwas riskant ein Nodium sofort so zu zerschneiden, dass nur die gewünschten möglichen Richtungen übrigbleiben. Wenn man Pech hat, passiert dann gar nichts mehr.
Ein Kompromiss könnte vor dem Austrieb im Frühjahr folgender Schnitt sein:
Bedingt dann aber einen Wundverschluss.
Grüße, Frank
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Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Danke Dieter,abardo hat geschrieben: 28.11.2019, 08:51 Ein Kompromiss könnte vor dem Austrieb im Frühjahr folgender Schnitt sein:
Bedingt dann aber einen Wundverschluss.
danke Frank, für die konkreten Tipps.
Der gezeigte Einschnitt wäre gut machbar und würde auch beginnende Kallusbildung an dieser Stelle bedeuten. Das habe ich schon öfter probiert um schnellere Überwallung „anzuschubsen“.
Und Frank, du weißt.... ich bin Fan von vollständigen Überwallungen. Wundverschluss ist für mich so wichtig wie das Amen in der Kirche
Grüße
Rainer
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Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Hallo Frank,abardo hat geschrieben: 28.11.2019, 08:51 Wenn man so schneidet, dass man einen Stummel stehen lässt, trocknet der Ast ja zumeist nur bis zum letzten Nodium zurück, das Nodium ist die natürliche Barriere.
ja, jede erkennbar hervorlugende Knospe stoppt das Zurücktrocknen. Allerdings kann die Rücktrocknung auf der Rückseite gut 1 cm weiter gehen, siehe folgendes Beispiel. Dann dauert es natürlich länger bis so eine Stelle komplett überwallt ist. Rückschnitt des Ahorns war im Juli 2019, vielleicht einen Monat zu spät, dass er nochmals austreiben hätte können.
Grüße
Rainer
- Dateianhänge
-
- 4 Monate nach Rückschnitt Rücktrocknung bis zur Knospe
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-
- die Rückseite trocknet 1 cm weiter zurück
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Zuletzt geändert von mydear am 05.12.2019, 19:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Umfrage: Austrieb nach Rückschnitt an einem Fächerahorn
Der Ast soll ja früher oder später zurück geschnitten werden. Intuitiv würde ich jetzt bereits am Ende dieses Astes einen Großteil der Knospen bzw. der vorhandenen kleinen Ästchen entfernen. Ich würde ihm dadurch die Möglichkeit nehmen, sich am Astende zu im nächsten Jahr zu verausgaben. Außerdem ist es ja ohnehin nicht geplant, den Austrieb am Astende zu nutzen. Ich würde ihm aber genügend belassen, dass der Ast prinzipiell austreiben kann. Bevorzugt würde ich die oberen Ästchen entfernen und die unteren belassen. Aber wie gesagt, es ist reine Intuition, keine fundierte Anwendung von Erfahrung.
Schöne Grüße, Claus
Schöne Grüße, Claus
