Liebe Bonsai-Freunde!
Hier zeige ich mal die weitere Entwicklung meines Feldahorns Nr.1 vom Feldahornwettbewerb, dessen abschließende Ausstellung auf dem Sommerfest 2020 leider wegen Corona ausfiel. (aber das könnte 2021 ja noch nachgeholt werden)
Was in den Wettbewerbsjahren 2015 bis 2020 geschah:
Aktuell:
Bei uns in der Nähe gibt es ein Hünengrab aus großen Findlingen, auf denen auch schon teilweise Bäume gewurzelt haben. Das möchte ich mit diesem Feldahorn nachbauen.
Ich werde ihn nächstes Jahr auf eine flachere Schale setzen, den Stein auf dem er wächst ganz freilegen und dazu weitere Findlinge zu einem Hünengrab aufstellen.
LG, genießt die Sonne und bleibt gesund!
Steffi
Feldahorn 1 am Hünengrab (bonsette)
Re: Feldahorn 1 am Hünengrab (bonsette)
Hi Bonsette, auf der Suche nach Inspirationen bin ich über diesen Thread gestolpert. Schade dass noch niemand kommentiert hat. Mir gefällt die Entwicklung und die Lösung für das nicht ganz optimale Nebari sehr gut. Auf dem Bild 2018-03 sieht es so aus, als ob du eine Wurzel in den Riss des Steins (Fels) gelegt hast. Da würde mich interessieren wie gut die Wurzel da hinein gewachsen ist. Was mich ein bisschen stört ist der kleine Stumpf über dem Stein, da gehe ich allerdings davon aus, dass der noch entfernt wird, oder? Und der eine Ast der mittig gerade nach oben geht, aber das kann man ja auch schnell korrigieren. Bin auf die weitere Entwicklung gespannt.
Gruß Holger
Gruß Holger
Meine bescheidenen Bonsai Anfänge kann man hier verfolgen -> https://www.instagram.com/westoverledingen_bonsai
Re: Feldahorn 1 am Hünengrab (bonsette)
Hallo Holger!
Vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich habe ihn jetzt erst gesehen, weil ich hier in letzter Zeit irgendwie selten lese. (Nach der Homeofficezeit am Computer habe ich nun meistens genug vom Blick auf den Bildschirm.)
Eine Wurzel habe ich tatsächlich in den Riss des Steins gelegt, und die anderen Wurzeln umschlingen den Stein von zwei weiteren Seiten. Ich habe mal zwei Fotos davon gemacht:
Im März will ich den Baum umpflanzen und dabei den Stein ganz freilegen. (Da schaut jetzt nur das obere Drittel aus der Erde.) Ich denke, es gibt inzwischen einige Wurzeln, die dick genug sind, um auch oberirdisch überleben zu können.
Der Stein ist zwar hell und kein besonderer Kontrast zum Stamm, aber bei mir in der Gegend gibt es nur Sandstein oder ebenfalls helle Findlinge, die wohl mal in einer Eiszeit aus Skandinavien hier her gerutscht sind. Die Hünengräber hier in der Gegend sind auch alle mit hellen Findlingen gebaut worden. Und davon möchte ich ja eines nachahmen, also nehme ich dafür auch Steine von hier.
Oben konnte ich mich noch nicht für eine zukünftige Spitze entscheiden, da wird tatsächlich noch etwas geändert, und wahrscheinlich kommt der gerade nach oben stehende Ast noch ganz ab.
Der Stumpf über dem Stein war ein Ast, den ich entfernt habe. Den werde ich erst im Sommer ganz abschneiden, dann wächst die Rinde dort besser wieder zu.
LG
Steffi
Vielen Dank für Deinen Kommentar! Ich habe ihn jetzt erst gesehen, weil ich hier in letzter Zeit irgendwie selten lese. (Nach der Homeofficezeit am Computer habe ich nun meistens genug vom Blick auf den Bildschirm.)
Eine Wurzel habe ich tatsächlich in den Riss des Steins gelegt, und die anderen Wurzeln umschlingen den Stein von zwei weiteren Seiten. Ich habe mal zwei Fotos davon gemacht:
Im März will ich den Baum umpflanzen und dabei den Stein ganz freilegen. (Da schaut jetzt nur das obere Drittel aus der Erde.) Ich denke, es gibt inzwischen einige Wurzeln, die dick genug sind, um auch oberirdisch überleben zu können.
Der Stein ist zwar hell und kein besonderer Kontrast zum Stamm, aber bei mir in der Gegend gibt es nur Sandstein oder ebenfalls helle Findlinge, die wohl mal in einer Eiszeit aus Skandinavien hier her gerutscht sind. Die Hünengräber hier in der Gegend sind auch alle mit hellen Findlingen gebaut worden. Und davon möchte ich ja eines nachahmen, also nehme ich dafür auch Steine von hier.
Oben konnte ich mich noch nicht für eine zukünftige Spitze entscheiden, da wird tatsächlich noch etwas geändert, und wahrscheinlich kommt der gerade nach oben stehende Ast noch ganz ab.
Der Stumpf über dem Stein war ein Ast, den ich entfernt habe. Den werde ich erst im Sommer ganz abschneiden, dann wächst die Rinde dort besser wieder zu.
LG
Steffi
Re: Feldahorn 1 am Hünengrab (bonsette)
Der Feldahorn ist nach meiner Erfahrung ein echter Langweiler.
Bis der pflegende Gestalter alle Fragen gefragt, alle Antworten bekommen und Handlungen getätigt und vom Feldahorn umgesetzt sind, vergeht halt eine lange Weile.
Hab Freude dabei.
Bis der pflegende Gestalter alle Fragen gefragt, alle Antworten bekommen und Handlungen getätigt und vom Feldahorn umgesetzt sind, vergeht halt eine lange Weile.
Hab Freude dabei.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Re: Feldahorn 1 am Hünengrab (bonsette)
So wie ich meine kleinen Feldahörner kenne, würde ich diese als "renitent" bezeichnen.
Nicht ganz so freundlich wie Norbert.
Gruß
Rüdiger
Nicht ganz so freundlich wie Norbert.
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Re: Feldahorn 1 am Hünengrab (bonsette)
Da habt ihr wohl Recht, Norbert und Rüdiger.
Widerspenstig und unberechenbar in seinem Wuchsverhalten ist er tatsächlich. Ich weiß immer noch nicht, wann er gerne lange oder kurze Internodien macht und aus welchen Knospen er am liebsten austreibt. Aber gerade deshalb ist er nicht unbedingt langweilig.
Naja, und weil ich ihn nunmal ins Feldahorn-Wettbewerbs-Rennen des Forums geschickt habe, werde ich da jetzt auch dran bleiben.
LG
Steffi
Widerspenstig und unberechenbar in seinem Wuchsverhalten ist er tatsächlich. Ich weiß immer noch nicht, wann er gerne lange oder kurze Internodien macht und aus welchen Knospen er am liebsten austreibt. Aber gerade deshalb ist er nicht unbedingt langweilig.
Naja, und weil ich ihn nunmal ins Feldahorn-Wettbewerbs-Rennen des Forums geschickt habe, werde ich da jetzt auch dran bleiben.
LG
Steffi
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Bernhardine1
- Beiträge: 17
- Registriert: 18.03.2019, 10:46
Re: Feldahorn 1 am Hünengrab (bonsette)
Hall Steffi
Ich finde dein Projekt nicht langweilig und sehr interessant! Auch bei uns gibt es einige Hühnengräber mit recht imposanten Findlingen, leider aber ohne Bäume drauf. Bin doch immer wieder erstaunt darüber, daß der Feldahorn einerseits oft als guter Anfängerbaum empfohlen wird und andererseits in ebenso vielen Beiträgen als zickig, schwierig, oder renitent bezeichnet wird
Werde deinen Thread auf jeden Fall mit großem Interesse verfolgen


L. G.
Ich finde dein Projekt nicht langweilig und sehr interessant! Auch bei uns gibt es einige Hühnengräber mit recht imposanten Findlingen, leider aber ohne Bäume drauf. Bin doch immer wieder erstaunt darüber, daß der Feldahorn einerseits oft als guter Anfängerbaum empfohlen wird und andererseits in ebenso vielen Beiträgen als zickig, schwierig, oder renitent bezeichnet wird
L. G.
