Hallo Freunde
Ich habe eine Hainbuche bei der ich mir schwer tue, denn was
soll ich mit den 2 Hörnern unten machen den linken bei Ansicht B einkürzen oder ganz wegnehmen ?
Oder hat jemand eine ganz andere Idee ?
Ich dachte auch schon auf eine Art Trauerweidenform .
Besten Dank im voraus
Hannes
Kleine Hainbuche sucht Rat
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Gmundner Bonsaifreund
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Kleine Hainbuche sucht Rat
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Re: Kleine Hainbuche sucht Rat
Hallo Hannes,
die langen, unverjüngten Äste würde ich weiter zurücknehmen, die sind nicht stimmig. Das ist das richtige Stichwort: eine Hainbuche wächst nicht in Trauerweidenform (außer veredelte Buchen-Zuchtsorten). Sie werden immer wieder nach oben wachsen und bedeuten viel Arbeit. Das würde ich nicht dauernd antun wollen.
Grüße
Rainer
die langen, unverjüngten Äste würde ich weiter zurücknehmen, die sind nicht stimmig. Das ist das richtige Stichwort: eine Hainbuche wächst nicht in Trauerweidenform (außer veredelte Buchen-Zuchtsorten). Sie werden immer wieder nach oben wachsen und bedeuten viel Arbeit. Das würde ich nicht dauernd antun wollen.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
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Gmundner Bonsaifreund
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Re: Kleine Hainbuche sucht Rat
Na, meine Idee wäre.
Ansicht B den unteren rechten Ast einkürzen und den unteren linken ganz wegnehmen.
Ansicht B den unteren rechten Ast einkürzen und den unteren linken ganz wegnehmen.
Re: Kleine Hainbuche sucht Rat
Hallo Hannes,
die Entscheidung für oder gegen irgendwelche Äste hängt davon ab, wohin du mit deiner Hainbuche insgesamt möchtest. Starke untere Äste sollte man nicht leichtfertig entfernen, wenn man noch nicht das Zeil der Gestaltung vor Augen hat, denn sie sind nicht so leicht zu entwickeln. Also lieber noch mal abwarten und schauen, ob gut sitzende Äste zu integrieren sind. Überlege dir wie hoch dein Baum am Ende werden soll und welche Sihouette du anstrebst, daraus kannst du dann besser ableiten, welche Äste gebraucht werden - oder nicht.
Hier habe ich zwei Lins zu zwei Hainbuchen von Jürg Stäheli angefügt, der beide Bäume aus jüngerem Material entwickelt hat. Die Bilderdokus zeigt gut das Vorgehen über die Jahre.
Der erste zeigt, wie ein steil sitzender Seitenast oder auch Substamm ganz nahe an den Hauptstamm gezogen und so in diesen integriert wurde. Das hat natürlich erheblich zur Stammverdickung unten beigetragen.
viewtopic.php?p=433100#p433100
Der zweite Baum hat unten einen Ast mit Knick, der sehr charaktervoll ist. Das wäre eine weitere Möglichkeit mit einem Ast zu verfahren, der einen recht steilen Ansatz hat, aber eigentlich in der Breite gebraucht wird. Der Knick kann m.E. eine weit bessere Lösung sein als das verbreitete Herunterziehen mit "Flitzebogen"-Krümmung.
viewtopic.php?p=342661#p342661
Viel Spaß beim Zukunfts-Träumen!
die Entscheidung für oder gegen irgendwelche Äste hängt davon ab, wohin du mit deiner Hainbuche insgesamt möchtest. Starke untere Äste sollte man nicht leichtfertig entfernen, wenn man noch nicht das Zeil der Gestaltung vor Augen hat, denn sie sind nicht so leicht zu entwickeln. Also lieber noch mal abwarten und schauen, ob gut sitzende Äste zu integrieren sind. Überlege dir wie hoch dein Baum am Ende werden soll und welche Sihouette du anstrebst, daraus kannst du dann besser ableiten, welche Äste gebraucht werden - oder nicht.
Hier habe ich zwei Lins zu zwei Hainbuchen von Jürg Stäheli angefügt, der beide Bäume aus jüngerem Material entwickelt hat. Die Bilderdokus zeigt gut das Vorgehen über die Jahre.
Der erste zeigt, wie ein steil sitzender Seitenast oder auch Substamm ganz nahe an den Hauptstamm gezogen und so in diesen integriert wurde. Das hat natürlich erheblich zur Stammverdickung unten beigetragen.
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Der zweite Baum hat unten einen Ast mit Knick, der sehr charaktervoll ist. Das wäre eine weitere Möglichkeit mit einem Ast zu verfahren, der einen recht steilen Ansatz hat, aber eigentlich in der Breite gebraucht wird. Der Knick kann m.E. eine weit bessere Lösung sein als das verbreitete Herunterziehen mit "Flitzebogen"-Krümmung.
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Viel Spaß beim Zukunfts-Träumen!
Grüße
Monika
Monika
Re: Kleine Hainbuche sucht Rat
Voraussetzung: der Baum soll in Ruhe anwachsen können. Ist er das bereits kann weitergearbeitet werden.
Mich würde an dem Baum der gleichförmige Stamm stören. Ich würde den Ast nutzen um da viel Wachstum und dadurch möglichst Verjüngung reinzubekommen. Als erstes würde ich mir den Wurzelansatz vornehmen. Prüfen wo der Ansatz am besten aussieht, dazu die Wurzeln mal mit einem Essstäbchen etwas freilegen. Querwachsende und lange dicke Wurzeln reduzieren oder ganz entfernen und den Ansatz vollständig mit Substrat bedecken.
Erst wenn der Baum gut eingewachsen ist störende Äste entfernen, die Hörner abspannen, andere in die richtige Form drahten. Alternativ mit Zugästen arbeiten oder mit Armierungseisen arbeiten. Diese Hängeäste hat der Baum vermutlich weil alles viel zu dicht war. Deshalb hat er versucht irgendwo Licht zu finden. Am besten den Baum im Arbeitskreis, mit Freunden oder bei einem Workshop vorstellen und Ideen bekommen. Auf dem Bild wirkt das nie so wie direkt vor dem Baum.
Lasse dir Zeit, bevor du nicht ein klares Ziel vor Augen hast.
Grüße
Rainer
Aha, Monika war schon wieder schneller...
Mich würde an dem Baum der gleichförmige Stamm stören. Ich würde den Ast nutzen um da viel Wachstum und dadurch möglichst Verjüngung reinzubekommen. Als erstes würde ich mir den Wurzelansatz vornehmen. Prüfen wo der Ansatz am besten aussieht, dazu die Wurzeln mal mit einem Essstäbchen etwas freilegen. Querwachsende und lange dicke Wurzeln reduzieren oder ganz entfernen und den Ansatz vollständig mit Substrat bedecken.
Erst wenn der Baum gut eingewachsen ist störende Äste entfernen, die Hörner abspannen, andere in die richtige Form drahten. Alternativ mit Zugästen arbeiten oder mit Armierungseisen arbeiten. Diese Hängeäste hat der Baum vermutlich weil alles viel zu dicht war. Deshalb hat er versucht irgendwo Licht zu finden. Am besten den Baum im Arbeitskreis, mit Freunden oder bei einem Workshop vorstellen und Ideen bekommen. Auf dem Bild wirkt das nie so wie direkt vor dem Baum.
Lasse dir Zeit, bevor du nicht ein klares Ziel vor Augen hast.
Grüße
Rainer
Aha, Monika war schon wieder schneller...
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