Dünger

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Frankbon
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Dünger

Beitrag von Frankbon »

Hallo zusammen,
Kennt jemand diesen Dünger und hat Erfahrung damit ?
Ich habe sonst immer mit Hornspäne gedüngt und wollte dieses Jahr diesen Dünger verwenden.
Danke für Eure Hilfe.
lg Frank
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DHG
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Re: Dünger

Beitrag von DHG »

Hallo,
ich bin nur ein Anfänger und habe entsprechend nicht so viel Ahnung aber was mir auffällt ist, das die NPK-Werte hier vergleichsweise niedrig sind. Ich vermute es gibt günstigere Dünger die höher konzentriert und damit ergibiger und (ohne den Aufdruck "Bonsai") günstiger sind. Aber vielleicht liege ich mit meiner Enschätzung auch völlig falsch....
Ich verwende 3 verschiedene Flüssigdünger in unterschiedlichen Zusammensetzungen, die ich immer abwechselnd zuführe.

Grüße

Marcus
Heiner B.
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Re: Dünger

Beitrag von Heiner B. »

Hallo Frank,

der Aufdruck Bonsaidünger dient meist nur dazu aus wenig Leistung mehr Geld zu machen, also sozusagen eine Mogelpackung. Für den gleichen Preis bekommt man bessere Dünger mit besseren "Zutaten" in größeren Mengen. also besseres Nährstoffverhältnis zu einander, organisch, mineralisch oder was auch immer. Sogar die meisten billigen Discounterdünger sind da besser, aber eben meistens rein mineralisch.

Hornspäne sind für Bonsai übrigens nicht der Dünger der Wahl, da diese ein reiner Stickstoffdünger sind. Gut vielleicht für schnellwachsende Grünpflanzen, aber definitiv nicht für langsamer wachsende Bonsai.
Liebe Grüße
Heiner
Immergrün
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Re: Dünger

Beitrag von Immergrün »

Ich dünge im Außenbereich gerne mit Rinderdung-Pellets oder - wenn ich irgendwie "so" drauf bin - bin, mit dem guten "Biogold" und den passenden hüschen Töpfchen.
Den von dir vorgestellten Dünger als "Bonsaidünger" und expliziten "Stickstoffdünger" zu vermarkten, erscheint mir eher kühn.
Selbst Biogold, den ich eher als mild empfinde, hat deutlich mehr Stickstoffanteil. Es gibt bei Onlineanbietern auch einen Blattdünger mit ungefähr dem zehnfachen Stickstoffanteil. Grundsätzlich bevorzuge ich bei Wurzeldüngung organischen Dünger (außer bei Sukkulenten und Yucca etc.). Rinderdung ist auch eher schwach, belebt aber den Boden.
(Wenn man ihn beim großzügigen Verstreuen nicht - wie ich einmal - zufällig auch in die eigenen Gummistiefel schüttet, kann man damit nichts falsch machen. Der Gestank täuscht einen dann nämlich keine Sekunde über die ursprüngliche Herkunft hinweg - anders als die liebliche Verpackung. :-D )

Der Vorteil eines so schwachen Düngers ist natürlich, dass man mit ihm nicht so leicht überdüngen kann. Oder man kann ihn stärker dosiert ins Wasser geben. Generell aber gibt es zahllose andere Dünger, die mir geeigneter erscheinen.
LIebe Grüße, Stefan
Sonnenschein1972
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Re: Dünger

Beitrag von Sonnenschein1972 »

Hallo Stefan,

=> Grundsätzlich bevorzuge ich bei Wurzeldüngung organischen Dünger (außer bei Sukkulenten und Yucca etc.).

Welchen organischen Dünger hast du denn in Gebrauch?
Gruß
Sylvia
Immergrün
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Re: Dünger

Beitrag von Immergrün »

Hallo Sylvia, ich nehme Rinderdung, Biogold und "was so da ist". Meiner Ansicht nach ist kein einziger Dünger rundherum perfekt, sondern man muss immer mal wechseln, um eine "abgerundete" Versorgung zu erhalten. Bei organischen Düngern erscheint mir eine Normierung der einzelnenen Bestandteile, der vielfach auf den Packungen angegeben ist, nämlich eher auf den Mindestgehalt zu zielen. Irgendwas ist immer mal schwächer oder stärker dosiert. Im Herbst achte ich auf einen höheren Kaliumanteil.
Dünger "fällt mir immer so in den Einkaufswagen", den kaufe ich gleichsam nebenbei. Wenn eine Pflanze ein erkennbares Schadbild zeigt - bei meinem Wein im letzten Jahr etwa Phosphormangel - dann dünge ich gezielt nach. Mein Gießwasser ist sehr eisenhaltig, da brauche ich keinen extra Eisendünger. Da das Wasser recht hart ist, gieße ich Pflanzen, die eher ein saures Milieu bevorzugen mit Wasser aus dem Gartenteich und verwende keinen Torf, sondern Kokosfaser, Walnusslaub und Rindenmulch im Substrat. Ich gärtnere seit vielen Jahren torffrei und giftfrei, habe überall Totholzhecken stehen und habe niemals Probleme mit Schädlingen.
(Generell: Rinderdung ist nie so stark, dass man überdüngt und enthält auch viel Kalium. Je nach Wuchskraft und Bedarf gebe ich es in der Hauptwachstumszeit wöchentlich. Sukkulenten und Yucca wachsen im natürlichen Habitat auf humusarmen oder sogar humusfreien Böden. Da dünge ich mineralisch. Huminsäuren wären für die Wurzeln nicht so gut. Unterm Strich: Rinderdung ist also die Basis meines organischen Düngens.)
Zuletzt geändert von Immergrün am 28.02.2024, 13:55, insgesamt 1-mal geändert.
LIebe Grüße, Stefan
Sonnenschein1972
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Re: Dünger

Beitrag von Sonnenschein1972 »

Dankeschön, Stefan *daumen_new*
sehr schöne und ausführliche Antwort.

Schönes Wochenende :)
Gruß
Sylvia
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