Ich hatte schon länger einen netten kleinen Platanoides (Spitzahorn) auf einer Abraumhalde entdeckt und
auch im letzten Jahr mal beim vorbei fahren schon etwas "getrimmt" um ihn dann irgendwann zu holen.
Jetzt hab ich gestern schon gesehen wie ein Bagger die Halde anfing abzutragen, also war denn heute
eiliges Handeln nötig weil die Firma kenne ich und die arbeiten auch Samstag.
Eigentlich sollte er dort noch 1 Jährchen sitzen dürfen so das ich ihn im Winter bis frühes Frühjahr
hätte holen können.
Also schnell mit dem Löwenzahnstecher (bei Geröll das Tool meiner Wahl) bewaffnet hin und das
gute Stück her geholt.
Da liegt er nun:
Leider ist trotz aller Vorsicht die Hauptwurzel abgebrochen.
Jetzt ist er erst einmal im Wasserpott gelandet, weil ich warte noch auf die Substratlieferung und
wenn die heute nicht kommt, wird er erstmal in Kokoserde gepackt.
Meint ihr denn, ich sollte da was das Blatt/Wurzel Verhältnis angeht oben etwas weg nehmen?
Wollte ihn nämlich eigentlich erst einmal die nächsten 1-2 Jahre kräftig "schießen" lassen.
Platanoides Yamadori "Notbergung"
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Derhobbist
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Platanoides Yamadori "Notbergung"
Es grüßt:
Stephan
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Derhobbist
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Re: Platanoides Yamadori "Notbergung"
Ich hab jetzt mal einfach so aus dem Bauch heraus, weil ich mir nicht sicher war, einfach pauschal die beiden großen Austriebe
der Kronenspitzen weg genommen bis auf das vorletzte Augenpaar des alten Austriebs.
Ich hoffe man erkennt das hier:
Gestern haben die Blätter doch etwas gehangen, aber ich finde, er steht jetzt über Nacht doch wieder ganz solide im Pott:
Klar, man kann jetzt von einem Tag nicht drauf schließen, ob der die Verpflanzung überlebt, aber immerhin ist es nicht
direkt eine volle Niete.
Was das mal für ein Baum wird, also ob Bonsai oder einfach ein klein gehaltenes Experimentierbäumchen, wird sich
zeigen, wenn das Laub im Herbst runter ist und ich den Stamm mal komplett sehen kann.
Weil dieses buschige Durcheinander hat auch was.
Nun ja, das Bonsai Jahr ist ja noch lang genug.
der Kronenspitzen weg genommen bis auf das vorletzte Augenpaar des alten Austriebs.
Ich hoffe man erkennt das hier:
Gestern haben die Blätter doch etwas gehangen, aber ich finde, er steht jetzt über Nacht doch wieder ganz solide im Pott:
Klar, man kann jetzt von einem Tag nicht drauf schließen, ob der die Verpflanzung überlebt, aber immerhin ist es nicht
direkt eine volle Niete.
Was das mal für ein Baum wird, also ob Bonsai oder einfach ein klein gehaltenes Experimentierbäumchen, wird sich
zeigen, wenn das Laub im Herbst runter ist und ich den Stamm mal komplett sehen kann.
Weil dieses buschige Durcheinander hat auch was.
Nun ja, das Bonsai Jahr ist ja noch lang genug.
Es grüßt:
Stephan
Stephan
Re: Platanoides Yamadori "Notbergung"
Hallo,
Wenn du die Blattmasse noch weiter reduzierst, ihn vorerst vollschattig hältst und aufpasst das Substrat nicht dauerhaft nass zu halten, sollte er problemlos anwachsen. Mit zu vielen Blättern kann es sein, dass er in den nächsten Tagen tagsüber welkt und sich erst Abends wieder normalisiert. Dieser Stress führt erfahrungsgemäß eher zu Wuchsdepressionen, als wenn du von Anfang an die Blattmasse reduzierst.
Gerne weiter berichten.
Liebe Grüße
Tom
Wenn du die Blattmasse noch weiter reduzierst, ihn vorerst vollschattig hältst und aufpasst das Substrat nicht dauerhaft nass zu halten, sollte er problemlos anwachsen. Mit zu vielen Blättern kann es sein, dass er in den nächsten Tagen tagsüber welkt und sich erst Abends wieder normalisiert. Dieser Stress führt erfahrungsgemäß eher zu Wuchsdepressionen, als wenn du von Anfang an die Blattmasse reduzierst.
Gerne weiter berichten.
Liebe Grüße
Tom
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Derhobbist
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Re: Platanoides Yamadori "Notbergung"
Das mit dem welk werden hatte ich auch im Hinterkopf.Tomsai 92 hat geschrieben: 27.04.2025, 08:08 Hallo,
Wenn du die Blattmasse noch weiter reduzierst, ihn vorerst vollschattig hältst und aufpasst das Substrat nicht dauerhaft nass zu halten, sollte er problemlos anwachsen. Mit zu vielen Blättern kann es sein, dass er in den nächsten Tagen tagsüber welkt und sich erst Abends wieder normalisiert. Dieser Stress führt erfahrungsgemäß eher zu Wuchsdepressionen, als wenn du von Anfang an die Blattmasse reduzierst.
Gerne weiter berichten.
Liebe Grüße
Tom
Momentan "Schnell ein Holz zum drauf hauen suchen" macht er die Tage ganz gut mit.
Ich kann den auch ganz gut der Sonne entziehen enn die Markise raus ist. Er bekommt dann etwas
früh und Abendsonne, das scheint ihm nicht zu schaden.
Ich habe aus gleicher Quelle noch einen mit langem Stamm, der hatte auch am ersten Tag eine ewas
geknickte Spitze, die sich aber auch wieder gut aufgerichtet hat.
Ich hab schon gelernt das man die anfangs nicht mit Nährstoffen versorgt sondern lieber etwas wartet.
Es grüßt:
Stephan
Stephan
