Ich habe mich gestern schon etwas gewundert als ich an einem Feldahorn in den frischen Spitzen so weißliche Flecken gefunden habe.
Da echter Mehltau auf das ganze Blatt geht, vermute ich hier mal die andere Sorte.
Was mich nur wundert, da der Baum nicht nass steht, ansonsten wunderbar grün ist und auch fleißig neue Triebe bekommt.
Deswegen als erstes:
Kann das generell immer und unabhängig von der Pflege passieren?
Ich habe jetzt von Compo so ein universal Pilz Zeug drauf gesprüht. Bis das wirkt, dauert es ja etwas.
Soll man nun die befallenen Triebe entfernen?
Sind jetzt eh nur welche die in die Länge wachsen sollen damit der Stamm dicker wird, da geht es nicht ums Aussehen selber.
Weil wen ich über die Blätter reibe, riecht es schon leicht modrig.
Oder einfach damit leben und schauen ob es sich nicht ausbreitet?
Erstes Mal falscher Mehltau am Baum.
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Derhobbist
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Erstes Mal falscher Mehltau am Baum.
Es grüßt:
Stephan
Stephan
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sauwoidman
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Re: Erstes Mal falscher Mehltau am Baum.
Falscher Mehltau kommt am Ahorn kaum vor, es ist meistens Echter Mehltau (Erysiphe spp.). Und Echter Mehltau liebt trocken-warme Bedingungen.
Wenn es um nix geht und der Befall nicht massiv ist, dann lass die Triebe dran. Sie sehen zwar nicht toll aus, aber sie erfüllen zumindest noch ein wenig ihren Job. Wenn die Blätter sich schon einkringeln und unförmig werden, dann kannst du die befallenen Triebe abschneiden, denn dann bringen sie dem Baum sowieso nichts mehr.
Seit ich mit einem Viereckregner bewässere, der großzügig über die ganzen Pflanzen spritzt und somit für zeitweise feuchtes Laub sorgt, habe ich de facto keine Probleme mehr mit Mehltau, auch nicht an den besonders anfälligen Eichen.
Der Klimawandel mit immer längeren und wärmeren Teockenphasen begünstigt die Ausbreitung des Mehltaus enorm, in manchen Jahren erkennt man Eichen im Wald im Juli/August schon von Weitem daran, dass sie als grau-weiße Gespenster aus dem ansonsten grünen Blätterdach herausstechen. Das geht langfristig natürlich auch auf die Substanz dieser Bäume.
LG Reinhold!
Wenn es um nix geht und der Befall nicht massiv ist, dann lass die Triebe dran. Sie sehen zwar nicht toll aus, aber sie erfüllen zumindest noch ein wenig ihren Job. Wenn die Blätter sich schon einkringeln und unförmig werden, dann kannst du die befallenen Triebe abschneiden, denn dann bringen sie dem Baum sowieso nichts mehr.
Seit ich mit einem Viereckregner bewässere, der großzügig über die ganzen Pflanzen spritzt und somit für zeitweise feuchtes Laub sorgt, habe ich de facto keine Probleme mehr mit Mehltau, auch nicht an den besonders anfälligen Eichen.
Der Klimawandel mit immer längeren und wärmeren Teockenphasen begünstigt die Ausbreitung des Mehltaus enorm, in manchen Jahren erkennt man Eichen im Wald im Juli/August schon von Weitem daran, dass sie als grau-weiße Gespenster aus dem ansonsten grünen Blätterdach herausstechen. Das geht langfristig natürlich auch auf die Substanz dieser Bäume.
LG Reinhold!
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Derhobbist
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Re: Erstes Mal falscher Mehltau am Baum.
Ich weiß auch nicht, was ich jetzt wirklich habe.
Die Flecken sind oben und unten an den Blättern, die geschützt stehende junge Eiche hat auch Flecken
genau wie der Ahorn der frei steht und durch Regen ab und zu nass wird.
An der Eiche hab ich schon bestimmt drei Mal im Abstand von 4 Tagen das pilz Mittel gesprüht und es
geht dann kurzzeitig weg aber dann werden die Blätter wieder weiß.
Die Flecken sind oben und unten an den Blättern, die geschützt stehende junge Eiche hat auch Flecken
genau wie der Ahorn der frei steht und durch Regen ab und zu nass wird.
An der Eiche hab ich schon bestimmt drei Mal im Abstand von 4 Tagen das pilz Mittel gesprüht und es
geht dann kurzzeitig weg aber dann werden die Blätter wieder weiß.
Es grüßt:
Stephan
Stephan
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Derhobbist
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Re: Erstes Mal falscher Mehltau am Baum.
Kennt eigentlich jemand ein Mittel, was man entweder selber anmischt oder kauft, was man mit dem normalen Gießen ausbringen kann?
Beim Sprühen fliegt das ja leider auch auf die an sich gesunden Bäume und es hält gefühlt immer nur wenige Tage bis man nachlegen muss.
Beim Sprühen fliegt das ja leider auch auf die an sich gesunden Bäume und es hält gefühlt immer nur wenige Tage bis man nachlegen muss.
Es grüßt:
Stephan
Stephan
Re: Erstes Mal falscher Mehltau am Baum.
Auf die erste Frage gibt es keine Antwort, bevor Du nicht sicher bist, was genau Deine Bäume haben. Abgesehen davon: Die Mittel die ich kenne, mischen immer andere oder sind geklaut.....Derhobbist hat geschrieben: 19.06.2025, 09:05 Kennt eigentlich jemand ein Mittel, was man entweder selber anmischt oder kauft, was man mit dem normalen Gießen ausbringen kann?
Beim Sprühen fliegt das ja leider auch auf die an sich gesunden Bäume und es hält gefühlt immer nur wenige Tage bis man nachlegen muss.
Nein, im Ernst: Bisher hast Du kaum verwertbare Infos geliefert, außer, dass es weiße Flecken sind und Du auf Verdacht "von Compo so ein universal Pilz Zeug" versprühst, das leider beim Einsatz auch die gesunden Bäume mit benetzt, was ärgerlich scheint. Die Lösung hier könnte tatsächlich sehr einfach sein: Einfach mal die kranken Bäume von den gesunden trennen und die Giftelei so ein bisschen eingrenzen, wenn nicht gar ganz einstellen. Denn, wenn das Mittel wirken würde, müsstest Du hier nicht nachfragen. Da es offenbar nicht wirkt, macht es keinen Sinn, weiter damit fortzufahren. Und dann wären, wenn es sie Zeit zulässt, auch Fotos gut. Viele hier können besser kucken, als raten.
Zuletzt geändert von Stefan72 am 19.06.2025, 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
Freundliche Grüße, Stefan
Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit entsagt nicht, sie ist in das Gelingen verliebt statt ins Scheitern.
Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit entsagt nicht, sie ist in das Gelingen verliebt statt ins Scheitern.
Re: Erstes Mal falscher Mehltau am Baum.
Ich kann mich den anderen nur anschließen. Das Wichtigste ist, zu klären um welchen Schadpilz es sich handelt.
Vielleicht noch ein paar Tipps:
Viele Pilze entstehen, weil die Pflanzen zu dicht stehen und nicht ausreichend belüftet sind. Manchmal reichen zwei Meter Abstand, damit die Sache aus der Welt ist.
"Nur wenige Tage", bis es wieder von vorn losgeht? Das ist ein Zeitraum, von dem ich nur träumen kann. Ich sprühe derzeit täglich mit Neem-Öl-Lauge gegen Blattläuse.
Bei Pilzerkrankungen hilft sehr oft eine Milch-Wasser-Lösung (sehr einfach herzustellen, einfach mal im Internet schauen). Natürlich auch täglich aufzubringen. Und man sollte keine H-Milch verwenden. Offenbar mögen die Pilze die Milchsäure nicht. Und vielleicht ist auch der Milchzucker ein Overkill, denn sie suchen ja Stoffwechselprodukte der Photosynthese und der Milchzucker füttert sie möglicherweise tot.
In allen Fällen, in denen meine Pflanzen unter Pilzen litten, waren die Standortbedingungen falsch. Nach dem Umpflanzen/Umsetzen war das Problem vom Tisch.
Da an einer ständig kranken Pflanze außer der Chemiefirma niemand wirklich Freude hat und zumindest ich keine Pflegefälle im Garten mag, ändere ich entweder die Kulturbedingungen oder gebe die Pflanze ab. Es gibt für jeden Standort tolle Pflanzen, da bei mir die Luftfeuchte und damit Pilze ein Problem sind, verzichte ich auf empfindliche Arten.
Vielleicht noch ein paar Tipps:
Viele Pilze entstehen, weil die Pflanzen zu dicht stehen und nicht ausreichend belüftet sind. Manchmal reichen zwei Meter Abstand, damit die Sache aus der Welt ist.
"Nur wenige Tage", bis es wieder von vorn losgeht? Das ist ein Zeitraum, von dem ich nur träumen kann. Ich sprühe derzeit täglich mit Neem-Öl-Lauge gegen Blattläuse.
Bei Pilzerkrankungen hilft sehr oft eine Milch-Wasser-Lösung (sehr einfach herzustellen, einfach mal im Internet schauen). Natürlich auch täglich aufzubringen. Und man sollte keine H-Milch verwenden. Offenbar mögen die Pilze die Milchsäure nicht. Und vielleicht ist auch der Milchzucker ein Overkill, denn sie suchen ja Stoffwechselprodukte der Photosynthese und der Milchzucker füttert sie möglicherweise tot.
In allen Fällen, in denen meine Pflanzen unter Pilzen litten, waren die Standortbedingungen falsch. Nach dem Umpflanzen/Umsetzen war das Problem vom Tisch.
Da an einer ständig kranken Pflanze außer der Chemiefirma niemand wirklich Freude hat und zumindest ich keine Pflegefälle im Garten mag, ändere ich entweder die Kulturbedingungen oder gebe die Pflanze ab. Es gibt für jeden Standort tolle Pflanzen, da bei mir die Luftfeuchte und damit Pilze ein Problem sind, verzichte ich auf empfindliche Arten.
LIebe Grüße, Stefan
Re: Erstes Mal falscher Mehltau am Baum.
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit.
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
(Albert Einstein)
Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher
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