Stein als Gefäß

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
Laurin
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Stein als Gefäß

Beitrag von Laurin »

Hi Bonsaianer

Ich habe ein neues Projekt für die Präsentation der Bonsais vor.
Also meine Idee ist, einen großen relativ runden oder felsförmig geformten Stein an mehreren Stellen auszuhöhlen und
dann in diesen Vertiefungen kleine Bonsais zu setzen.
Da die Vertiefungen auch an der Seite des Steines vorgenommen werden sollen, würden die gesetzten Bäume nicht nur gerade nach oben, sondern auch wie oft in der Natur mit starken Winkeln an Gefällen stehen.
Den Stein dann noch vereinzelt mit Moos bepflanzen, vielleicht kleine Wege
mit Modellsand oder Streu anlegen und ich denke fertig ist eine sehr schöne Bonsailandschft.

Da Ralle nach Rat für einen Topf seines Igel Wacholder gefragt hat,
wäre dies eventuell eine Idee für ihn.
Der Stein denke ich sollte die Göße eines Kopfes haben.
Dann aushöhlen bis der Stamm mit genügend Erde Platz hat, ein Loch durch den Rest des Steines bohren für den Wasserablauf und das wars.

Über Feedbacks oder eventuelle Problemauftritte würde ich mich freuen.

Viele Grüße

Laurin
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Mit deinen Überlegungen bist du ein klein wenig am Holzweg ....... :?

Bei Felsenpflanzungen werden die Pflanzen nämlich nicht in die Mulden gesetzt, sondern sogar eher an den abgehobenen Stellen des Steines mit Draht + KETO + Moos platziert, um die Pflanze(n) besser zu betonen.

Bild

Stell dir vor, jede Mulde / jedes Loch im Stein wäre mit einem Pflänzchen oder mit Moos befüllt ...... - Wo bliebe die bizarre Schönheit des Steins :?: *kopfkratz*
Laurin
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Beitrag von Laurin »

Hallo Wofgang.

Da hast Du mich nicht ganz verstanden.
Ich weiss schon, was eine Felsenbepflanzung ist.
Ich habe aber eher davon gesprochen, einen großen Stein als
Herbeger für viele kleinere Bonsais zu gestalten.
Bei einem bewaldeten Berg, sieht man den Berg ja vor lauter Bäumen auch nicht unbedingt.
Hier und da mal eine vortretende Felsformation, da einen Weg zwischen den Bäumen schimmern, hier eine Wiesenfläche etc.etc..
So in etwa habe ich mir das vorgestellt.

Dein Baum auf dem Felsen sieht übrigens echt klasse aus.

Gruß

Laurin
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Man bepflanzt trotzdem nicht die Mulden eines Steines. :wink:

Ist leider nicht MEIN Baum. (der ist von Chiara P. aus Italien; das Bild stammt von Ingolf; die Kiefer stand auf der SAKKA TEN in Wiesloch)
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Rene'
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Beitrag von Rene' »

Hallo Laurin !

Hast Du eine gute Methode Steine auszuhölen ? Ich hatte auch mal die Idee Findlinge zu Schalen zu verarbeiten , bei mir gibt es reichlich davon ,
allerdings sind sie sehr hart !

Rene'
Laurin
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Beitrag von Laurin »

Man bepflanzt trotzdem nicht die Mulden eines Steines.


Hi

Warum nicht?

Gruß
Laurin
Laurin
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Beitrag von Laurin »

Rene' hat geschrieben:Hallo Laurin !

Hast Du eine gute Methode Steine auszuhölen ? Ich hatte auch mal die Idee Findlinge zu Schalen zu verarbeiten , bei mir gibt es reichlich davon ,
allerdings sind sie sehr hart !

Rene'
Hallo Rene

Hammer und Meisel
Leider. :?
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo

Laurin, wegen der Staunässe, wo soll das Wasser ablaufen wenn du den Baum in eine Mulde setzt, oder willst du ihn durchbohren wie einen Schweizer Käse :?:

Frank
Gruß Frank

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Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Hallo, Ihr Lieben,

wenn man sehr lange Wasserablaufkanäle durch einen größeren, dicken Stein bohren würde, wäre die Wahrscheinlichkeit, dass sie verstopfen wohl recht hoch.
Entweder durch Substrat, Steinchen, Wurzeln oder Viehzeug.
Ich hatte ja schon mal Staunässe bei normalen Schalen, weil sich Asseln dicht an dicht in die Abzugslöcher gequetscht hatten...

Worüber ich schon öfter nachgedacht habe ist, ob man sich z.B. von einem Steinmetz einen schön strukturierten Feldstein zu einer Mondschale aushöhlen lassen könnte. Da könnte man dann sicher auch gut Abzugslöcher hineinbohren lassen.
Die Frage wäre nur, was so ein Steinmetz dafür verlangen würde, vielleicht wäre es preislich wieder uninteressant.

Viele Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo Heike

Ich verwende viele Baudielen, zum aufstellen der Bonsais, da habe ich das Problem mit den Asseln auch, wenn man aber eine Lattenkonstruktion nimmt, dann kommen die Asseln nicht vor.

Ich nehme die Bäume regelmäßig hoch (mit Schale) und entferne die Tiere, sie kommen aber immer wieder, blos woher da bin ich noch nicht draufgekommen. :wink: :lol:

Frank
Gruß Frank

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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Laurin hat geschrieben:Man bepflanzt trotzdem nicht die Mulden eines Steines.


Hi

Warum nicht?

Gruß
Laurin
:arrow:
Stell dir vor, jede Mulde / jedes Loch im Stein wäre mit einem Pflänzchen oder mit Moos befüllt ...... - Wo bliebe die bizarre Schönheit des Steins :?:
Es sei denn, du verwendest einen Stein mit einer natürlichen Mulde, in den du einen Baum pflanzen möchtest.


PS: Um zu wissen, WORÜBER wir reden, wäre es schön, wenn du ein Bild deines Steines zeigst. Danke.
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Andi Z.
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Beitrag von Andi Z. »

Hi

Habe hier einen vll zum Thema passenden Bericht von Peter Thali indem er für eine P. Mugo eine extra angefertige Stein-Schale zeigt.
freundliche Grüße
andi
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geisige Heckenzüchterin
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Beitrag von geisige Heckenzüchterin »

Hi,

also Stein zum leichten Bearbeiten fällt mir da Ytong ein. Stein ist geduldig“, heißt es; Ytong-Stein ist es ganz besonders. Er wird zum Hausbau verwendet, kann aber auch sehr leicht mit diversen Geräten bearbeitet werden. Die Oberfläche wird mit Schleifpapier glatt geschliffen oder mit einer Drahtbürste aufgeraut. Damit er sich nicht mit Wasser voll saugt, wird er mit Einlassgrund behandelt. So kann auch eine Vogeltränke oder ein Pflanztrog hergestellt werden.

Grüßle Heike
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Ytong lässt sich bestimmt gut bearbeiten ......

..., aber eine Bonsaischale aus Ytong? :shock: :?
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zopf
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Beitrag von zopf »

Felsen lassen sich aus Ytong ganz gut gestalten,
wenn man die Oberfläche pflanzengerecht absperrt.
Schalen aus Ytong wären stark bruchgefährdet.
mfG Dieter
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