Kalkablagerungen vom Stamm entfernen

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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thomasK
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Kalkablagerungen vom Stamm entfernen

Beitrag von thomasK »

Wie entfernt ihr, ohne die Borke zu beschädigen, Kalkablagerungen, die sich am Stammansatz bzw. den Oberflächenwurzeln gebildet haben?
Viele Grüße,
Thomas

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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Indem "wir" langfasriges Moos um den Stamm legen und mit Regenwasser gießen.
Gruß
Martin S
Beste Grüße
Martin

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thomasK
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Beitrag von thomasK »

Martin,

mache ich normalerweise auch. Da ich aber nicht immer genügend Regenwasser habe (auch eine 4000 Liter Zisterne) ist hin und wieder leer, bleibt es nicht aus, zumindest bei mir, daß sich Kalkablagerungen bilden. Nun die Frage: Wie bekomme ich sie weg, wenn sie erst einmal da sind?
Viele Grüße,
Thomas

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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Ha! :lol:
Du hast mich falsch verstanden. Du legst JETZT das Moos auf und GIESST JETZT mit Regenwasser. Wenn du kein Regenwasser hast, dann halt mit abgestandenem Leitungswasser.
M
Beste Grüße
Martin

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thomasK
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Beitrag von thomasK »

Ahh jetzt hab' ichs *konfus*

Zum Verständnis: Welche Rolle spielt dabei das Moos?

Danke und viele Grüße,
Thomas
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krauter
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Beitrag von krauter »

Hallo Thomas,
ich habe gut Erfahrungen mit einer elektrischen Zahnbürste
und den Saft einer Zitrone gemacht. Der Kalk wurde gelöst und die Rinde nicht beschädigt. :D
Gibt zwar abens einen bitteren Beigeschmack beim
Zähneputzen aber es wirkt! :wink:

Gruss aus Essen, Tim.
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thomasK
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Beitrag von thomasK »

krauter hat geschrieben:ich habe gut Erfahrungen mit einer elektrischen Zahnbürste
und den Saft einer Zitrone gemacht. Der Kalk wurde gelöst und die Rinde nicht beschädigt. :D
Hi Tim,

mit der Zahnbürste will ich da lieber nicht rangehen. Ist eine Kiefer mit schöner Borke, die relativ leicht abplatzt.
Viele Grüße,
Thomas

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speedy46
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Beitrag von speedy46 »

krauter hat geschrieben:Hallo Thomas,
ich habe gut Erfahrungen mit einer elektrischen Zahnbürste
und den Saft einer Zitrone gemacht. Der Kalk wurde gelöst und die Rinde nicht beschädigt. :D
Gibt zwar abens einen bitteren Beigeschmack beim
Zähneputzen aber es wirkt! :wink:

Gruss aus Essen, Tim.
Muss ich mir merken. :lol: :lol: :wink:
Gruss
Dieter

___________________________________
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

thomasK hat geschrieben:Ahh jetzt hab' ichs *konfus*

Zum Verständnis: Welche Rolle spielt dabei das Moos?

Danke und viele Grüße,
Thomas

Stelle dir das so vor: es wirkt "ähnlich" einem Ionentauscher. Der Vergleich hinkt, aber es klappt. Wenn du vorher etwas wegbröseln kannst(!!! Borke ist ein super Argument!) dann mach das. Wenn nicht, dann nicht. Decke die Stellen gut mit dem Moos ab und fixiere es notfalls. Dann über einen Zeitraum X (kommt auf die Dicke der Ablagerungen an) MÖGLICHST mit Regenwasser giesen.
Es dauert etwa(! siehe Zeitraum X) zwei bis drei Wochen, dann beginnt der Kalk zu verschwinden...wenn du alles richtig gemacht hast, berichte hier gaaaaanz öffentlich darüber ob es klappte oder nicht!

Nur um das noch mal ganz klar zu sagen: nicht das Moos sammeln und dann mit der Erde drum legen sondern nur(!) das Grüne, also die Fasern. Solches Moos findest du häufig an Bäumen, oder darunter.

Bis dann.
Martin S
Beste Grüße
Martin

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thomasK
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Beitrag von thomasK »

Martin,

ich danke Dir für die ausführliche Antwort. Ich werde es probieren und hier berichten.
Viele Grüße,
Thomas

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thomasK
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Beitrag von thomasK »

Nachdem jetzt gut drei Wochen vergangen sind, seit ich den Stamm mit langfrasigem Moos aus dem Wald umwickelt hatte, wollte ich heute mal schauen, ob der Kalk verschwunden bzw. auf dem Rückzug ist. Also: Raffiabast, den ich zum Fixieren verwendet hatte, durchgeschnitten, Moos runter und ..... :cry: leider hat sich der Kalk hartnäckig gehalten.

Werde die Prozedur noch einmal mit neuen Moos wiederholen und wieder berichten.
Viele Grüße,
Thomas

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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Danke für das Feedback.... Sonst klappt das eigentlich. Drei Wochen ist schon mal eine Zeit wo man zumindest einen Effekt sehen müsste.
OK.
Nächste Runde!
Gruß
Martin S
Beste Grüße
Martin

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Erwin
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Beitrag von Erwin »

Hallo Thomas,

versuch mal, die Stelle mit Zitronensaft einzupinseln. Wenn´s wirklich Kalk ist, sollte der sich lösen. Essig geht auch oder Essigessenz; eigentlich jede schwache Säure. Ich nehme für sowas Eichenextrakt. Danach gut abspülen und erstmal kräftig gießen, um die Säure wieder aus dem Substrat zu bekommen. Sollte aber eh nicht so dramatisch sein, da man ja nur geringe Mengen braucht.

Schon mal dran gedacht, ob es sich nicht doch um Dünger handelt?

Gruß

Erwin
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thomasK
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Beitrag von thomasK »

Erwin Grzesinski hat geschrieben:Hallo Thomas,

versuch mal, die Stelle mit Zitronensaft einzupinseln. Wenn´s wirklich Kalk ist, sollte der sich lösen. Essig geht auch oder Essigessenz; eigentlich jede schwache Säure. Ich nehme für sowas Eichenextrakt. Danach gut abspülen und erstmal kräftig gießen, um die Säure wieder aus dem Substrat zu bekommen. Sollte aber eh nicht so dramatisch sein, da man ja nur geringe Mengen braucht.

Schon mal dran gedacht, ob es sich nicht doch um Dünger handelt?
Dünger, hmmm. Müßte ich mir mir noch einmal anschauen. Blöde Frage: Woran erkenne ich das? :oops:
Viele Grüße,
Thomas

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