Zirbelkiefernwald
- Walter Pall
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Zirbelkiefernwald
Die Zirbelkiefer ist selten genug in der Natur, als Bonsai äußerst selten, als Wald wohl Neuland.
Naja, dann probieren wir es mal.
Man nehme eine Menge eher gerade Zirbelkiefern, die bereits seit vielen Jahren vorgeschult sind und Charkakter haben. Charakter, insbesondre mit rissiger Borke, kommt bei diesem Baum erst ab so etwa 50 Jahren. Deshalb sind gesammelte deutlich besser.
Als ich vor etwa 10 Jahren diese Kiefern ausgrub, sagte Gerhard Vorderwülbecke 'damit machst koan Stich!'
Mal sehen. Der allerletzte Stich ist oft der entscheidende.
Außerdem braucht man eine Riesenschale, wie es sie nicht gibt. Selbst die allergrößte Mica-Schale mit 90 cm Länge ist deutlich zu klein.
Ein sehr ähnliches Problem hatte Herr Saburo Kato bei der Weltaustellung in München. Er hat in eine viel zu kleine Unterlage einen einmaligen Schwarzkiefernwald gesetzt.
Mein Zirbenwald ist kurz nach der Gestaltung noch reichlich ungeschlacht. Er wird sicher nachgearbeitet, aber das Wilde, der Eindruck von natürlichem Hochgebirgswald wird belassen. Er wird nicht geschleckt. Er wird nicht kastriert.
mfg
Walter Pall
Naja, dann probieren wir es mal.
Man nehme eine Menge eher gerade Zirbelkiefern, die bereits seit vielen Jahren vorgeschult sind und Charkakter haben. Charakter, insbesondre mit rissiger Borke, kommt bei diesem Baum erst ab so etwa 50 Jahren. Deshalb sind gesammelte deutlich besser.
Als ich vor etwa 10 Jahren diese Kiefern ausgrub, sagte Gerhard Vorderwülbecke 'damit machst koan Stich!'
Mal sehen. Der allerletzte Stich ist oft der entscheidende.
Außerdem braucht man eine Riesenschale, wie es sie nicht gibt. Selbst die allergrößte Mica-Schale mit 90 cm Länge ist deutlich zu klein.
Ein sehr ähnliches Problem hatte Herr Saburo Kato bei der Weltaustellung in München. Er hat in eine viel zu kleine Unterlage einen einmaligen Schwarzkiefernwald gesetzt.
Mein Zirbenwald ist kurz nach der Gestaltung noch reichlich ungeschlacht. Er wird sicher nachgearbeitet, aber das Wilde, der Eindruck von natürlichem Hochgebirgswald wird belassen. Er wird nicht geschleckt. Er wird nicht kastriert.
mfg
Walter Pall
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Zuletzt geändert von Walter Pall am 05.05.2004, 16:56, insgesamt 1-mal geändert.
- christian b
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Hallo Walter...
mir gefällt der Wald.....wenn du Ihn mal auf ein Platte pflanzt oder
in eine größere Schale, dann wird der Spitze.
Hier mal ein schnelles Virtual ....sollte eine Übergangsschale sein...
bevor das ganze mal auf eine Steinplatte kommt.
Gruß Uwe
mir gefällt der Wald.....wenn du Ihn mal auf ein Platte pflanzt oder
in eine größere Schale, dann wird der Spitze.
Hier mal ein schnelles Virtual ....sollte eine Übergangsschale sein...
bevor das ganze mal auf eine Steinplatte kommt.
Gruß Uwe
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Sorry Walter,
aber mein Ding ist der Wald auch nicht.
OK, ich bin noch Anfänger und habe auch selber (noch) keinen Wald gemacht (habe aber schon sieben Hainbuchen für nächstes Jahr vorbereitet). Mir persönlich sind das dennoch zuviele dicke Stämme auf zu engem Raum.
Geschleckt oder nicht ist hier für mich gar nicht die Frage. Das Wilde passt gut, wie du schon schreibst: Wie ein wilder Hochgebirgswald. Aber irgendwie überzeugt mich der Gesamteindruck noch nicht. Es liegt sicher zum Großteil an der (wie du selbst schreibst) zu kleinen Schale, aber außerdem stehen da rein vom Feeling her für mich zuviele "alte" Bäume zu dicht beieinander ohne einen wirklich jungen dazwischen. Und für einen Hochgebirgswald ist mir da auch zuviel Leben "auf einen Haufen"
So, das ist meine persönliche Anfängermeinung dazu.
Ich hoffe, du redest in Ratingen trotzdem noch mit mir
.
aber mein Ding ist der Wald auch nicht.
OK, ich bin noch Anfänger und habe auch selber (noch) keinen Wald gemacht (habe aber schon sieben Hainbuchen für nächstes Jahr vorbereitet). Mir persönlich sind das dennoch zuviele dicke Stämme auf zu engem Raum.
Geschleckt oder nicht ist hier für mich gar nicht die Frage. Das Wilde passt gut, wie du schon schreibst: Wie ein wilder Hochgebirgswald. Aber irgendwie überzeugt mich der Gesamteindruck noch nicht. Es liegt sicher zum Großteil an der (wie du selbst schreibst) zu kleinen Schale, aber außerdem stehen da rein vom Feeling her für mich zuviele "alte" Bäume zu dicht beieinander ohne einen wirklich jungen dazwischen. Und für einen Hochgebirgswald ist mir da auch zuviel Leben "auf einen Haufen"
So, das ist meine persönliche Anfängermeinung dazu.
Ich hoffe, du redest in Ratingen trotzdem noch mit mir
Gruß,
Nils
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Nils
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Hallo Nils
Hallo Niels Vieleicht so???? Gruß Ralla
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Hallo Ralla,
ja so schon eher, vielleicht noch ein wenig weiter auseinander gepflanzt.
Ist virtuell natürlich nur schwer zu machen.
Ich hatte eines noch ganz vergessen: Für sich allein oder in einer kleineren Gruppe (zu zweit oder zu dritt) würde ich den einen oder anderen der Bäume richtig cool finden.
ja so schon eher, vielleicht noch ein wenig weiter auseinander gepflanzt.
Ist virtuell natürlich nur schwer zu machen.
Ich hatte eines noch ganz vergessen: Für sich allein oder in einer kleineren Gruppe (zu zweit oder zu dritt) würde ich den einen oder anderen der Bäume richtig cool finden.
Gruß,
Nils
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Nils
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lindwurm,
der kommt nicht schlecht rüber, der hat auf den ersten Blick schlecht ausgesehen. Die Begeisterung hat sich damals auch in Grenzen gehalten. Der Fachmann sieht nur auf die Stämme, die Wurzeln und die Gesamtkomposition. Die häßlichen Nadeln sind egal. Der eher unerfahrene sieht auf die Kronen und die häßlichen Nadeln und findet sie schlecht.
Vier Monate später sind die Kronen viel besser und der Wald sieht gut aus. Aber was die Qualität ausmacht, war schon von Anfang an da. Oder eben nicht.
mfg
Walter Pall
der kommt nicht schlecht rüber, der hat auf den ersten Blick schlecht ausgesehen. Die Begeisterung hat sich damals auch in Grenzen gehalten. Der Fachmann sieht nur auf die Stämme, die Wurzeln und die Gesamtkomposition. Die häßlichen Nadeln sind egal. Der eher unerfahrene sieht auf die Kronen und die häßlichen Nadeln und findet sie schlecht.
Vier Monate später sind die Kronen viel besser und der Wald sieht gut aus. Aber was die Qualität ausmacht, war schon von Anfang an da. Oder eben nicht.
mfg
Walter Pall
Zuletzt geändert von Walter Pall am 09.09.2004, 20:02, insgesamt 1-mal geändert.
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gunter
In einigen Jahren wird das sicher ein Prachtstück. Ich frage mich, warum man so selten Zirben als Bonsai sieht? Walters Wald zeigt doch,daß sie gute Möglichkeiten bieten und in den Alpen sieht man gar nicht so selten recht gutes Ausgangsmaterial. Vielleicht meist nicht so extravagant, wie die Mugos, aber dafür leichter auszugraben.
Gruß,Gunter Lind
Gruß,Gunter Lind
