Wasserentkalkung ?

Alles andere was zu Bonsai passt.
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HerbertR
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Wasserentkalkung ?

Beitrag von HerbertR »

Hallo liebe Leute,
könnt Ihr mir sagen ob so ein Gerät wie ich im Anhang zeige, geeignet ist zur Entkalkung unseres sehr kalkhältigen Wassers in Wien ?
Es steht dabei, daß der Kalk und die Mineralien durch den Magnetismus zwar im Wasser bleibt, aber nicht in gelöster Form, sodaß er sich nicht z.B. in den Kupferrohren hängen bleibt und sich anlegt, und ich nehme an dann vielleicht auch nicht an den Bonsaischalen ?
LG Herbert

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Wenn immer der Klügere nachgibt, dann geschieht nur das was die Dummen wollen !
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chimairon
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Beitrag von chimairon »

Hallo Herbert!

Nachdem was ich so aus diversen Fernsehsendungen und Stiftung Warentest weiss, sind diese Geräte nur für das Konto des Verkäufers hilfreich. Wenn dir dein Wasser wirklich solche Probleme bereitet dann solltest Du dich mal für einen Ionenaustauscher interessieren. http://de.wikipedia.org/wiki/Ionenaustauscher

Wo bleiben die Aquarianer? Die können dir nämlich verraten was sowas kostet.
Gruß
Kay
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Nizzo
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Beitrag von Nizzo »

Auch wenn ich hier neu bin, kauf dir einfach eine Regentonne. Da hast du schön kalkarmes Wasser und das sogar kostenlos. Und ob das Wasser nach so einer Behandlung wirklich besser für den Bonsai ist...?
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chimairon
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Beitrag von chimairon »

Hallo Nizzo!
Das Wasser wird nicht schlechter durch die Behandlung, kannst du sogar noch trinken. Bestimmte Salze und Minerale werden entfernt. Und im Gegensatz zu dem ominösen Magnetdings funktionierts auch. JA, eine Regentonne ist toll... wenn man a) einen Garten hat. b) nur 3-5 Bäume. c) Es auch in der heissen Jahreszeit immer schön regnet und die Tonne nie leer wird.

Ich scher mich persönlich überhaupt nicht um die Wasserhärte, habe allerdings auch kein allzu hartes Wasser. Aber das Thema gabs hier schon oft und immer wieder war zu hören das es den Bäumen (ausser Azaleen vielleicht?) ziemlich egal ist. Man muss halt bei jedem Gießen so lange gießen bis es unten wieder aus der Schale läuft und dann sammeln sich auch weniger Ablagerungen, überschüssige Salze werden wieder ausgewaschen. Die Ränder an den Schalen kann man einfach mit Essig entfernen oder die Schalen leicht einölen. Kalkablagerungen am Stamm lösen sich wenn man reichlich grünes Moos um die betroffenen Stellen legt und dieses ebenfalls gießt.
Gruß
Kay
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Nizzo
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Beitrag von Nizzo »

Meine Meinung bezog sich eigentlich auf den ersten Post über das Magnetdings! Deine Ionendings ^^ hab ich nicht kritisiert. Ich bin immernoch von dem überzeugt was vom Himmel fällt xD
bite85
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Beitrag von bite85 »

Hallo Herbert

In deiner abgebildeten Anzeige steht sogar "Magentisch" nicht magnetisch!
Da versucht jemand auf den Zug des Plocher-Systems aufzuspringen!

Infos über das Plocher-system findest du hier.
http://www.plocher.de/
Obwohl ich auch da skeptisch bin!
Herr Plocher kann angeblich zB die energetische Matrix von Sauerstoff auf einen "Träger/Trägerstoff" kopieren.
Man muß allerdings auch sagen, daß er schon viele positive Ergebnisse, insbesondere im Bereich der Abwasseraufbereitung, geliefert hat!
Letzendlich beruht sein "System" auf den Lehren/Entdeckungen von Wilhelm Reich bezüglich der sogenannten Orgon-Energie.
Du kannst ja mal googeln; ist ein sehr interessantes Thema!

Zu deinem Wasser erst mal ne Frage; hast du es selbst getestet? Die viel zu groben Einteilungen der Wasserwerke sagen garnichts aus!

Wenn du unbedingt eine technische Einrichtung zur Enthärtung nutzen möchtest, dann informiere dich über eine Umkehrosmose.

Nette Grüße
Martin
Ronald_HH
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Beitrag von Ronald_HH »

Hallo Herbert,

es gibt tatsächlich Geräte die den Kalkgehalt im Wasser durch Ionisation zwar nicht verhindern aber in kleinstbestandteile auflösen und dies verhindert, dass sich Kalkablagerungen an Armaturen, Rohren usw. ablagern. Jedoch kann ich mir das bei diesem "Teil" nicht vorstellen, da es nur um die Wasserleitung gelegt wird. Heisst, dass das Wasser gar nicht in berührung mit diesem Geät kommt sondern nur das Kupferrohr. Im Fachhandel gibt es Entkalkungsmaschinen durch die das Wasser durchläuft, wie bei einem Filter, und mit Hilfe einer Patrone wird der Kalkanteil "gespalten" und kann sich nicht mehr, wie schon gesagt, ablagern. Wenn du dies allerdings nur für deine Bäume kaufen möchtest dann ist das überflüssig. Es ist doch völlig egal ob du Leitungswasser oder Regenwasser nimmst, oder meinst du was der Mensch verträgt verträgt ein Baum nicht?

Mfg Ronald
Um uns zu entwickeln, müssen wir uns jeder Herausforderung stellen.
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Midgard
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Beitrag von Midgard »

Für kleine Bonsaisammlungen kauft man sich halt einen 25 Liter Kanister mit destilliertem Wasser und gut ist für ein paar Monate.
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Heike_vG
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Beitrag von Heike_vG »

Destilliertes Wasser ist auf die Dauer nicht so das Wahre für Bonsai, höchstens zum Verdünnen des kalkhaltigen Leitungswassers.

Bei der Menge Bäume, die Herbert hat, würde er mit 25 Litern vielleicht zwei Tage auskommen, wenn es hoch kommt... :D

Viele Grüße,

Heike :wink:
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
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Midgard
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Beitrag von Midgard »

Hallo Heike,

keine Ahnung wieviel Bäume Herbert hat, ich sprach ja auch von einer kleinen Sammlung (mit klein meine ich auch klein :roll: )

Was soll an destilliertem Wasser auf Dauer schlecht sein?
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flu
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Beitrag von flu »

Destilliertes Wasser darf nur vermischt mit normalem Wasser verwendet werden. Es ist elektrolytfrei und daher das reinste Gift.
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Midgard
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Beitrag von Midgard »

Für meine Venusfliegenfalle z.B. verwende ich rein destilliertes Wasser und das seit Monaten ohne Probleme. Ist es nicht so, dass im Boden genug Nährsalze drin sind, die das wieder ausgleichen?
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flu
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Beitrag von flu »

Dionaea muscipula ist ja nun auch ein ausgewiesener Spezialist was salzarmes Wasser anhgeht. Als Moorpflanze ist Dionaea an sehr weiches Wasser bestens angepasst.

Bei einem Bonsai wird das Gießen mit destilliertem Wasser dazu führen, dass der Boden mehr und mehr auslaugt. Die Salze des Substrates gehen in Lösung und werden früher oder später ausgeschwemmt. Wenn das passiert ist, dann kann es für die Pflanze, aufgrund des osmoischen Gefälles, zu gravierenden Störungen des Wasser- und Elektrolythaushaltes führen.
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HerbertR
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Beitrag von HerbertR »

Hallo an alle !
Danke für die zahlreichen Tipps, muß allerdings sagen, daß ich jetzt nicht wesentlich schlauer bin als vorher : zum destillierten Wasser : habe ca. 70 Bäumchen, komme also nicht lange aus mit einem Kanister, die ewige Schlepperei wäre nicht ohne und wie ich hier auch las ist es nicht ideal auf die Dauer....
zur Regentonne : bin hier in einer Wohnung, hätte also keine Möglichkeit dafür.
Zum normalen Leitungswasser wie bisher : den Bonsai scheint es nicht zu schaden, aber die Schalen sehen verheerend aus - ich höre immer sie lassen sich mit Essig leicht reinigen !? Wie ?? ich habe es mehrmals versucht, muß an einer Schale ca. 1 Std. hart schrubben (mit Essig) was runtergeht, da geht noch leichter (aber auch sehr sehr mühselig) die rein mechanische Entfernung der Klakablagerungen (abkratzen mit einer Klinge etc.).
Zum Ionentauscher, da gibt es so viele Arten - welche ist am Besten geeignet für Pflanzen ??
Das mit der Umkehrosmose klingt noch am logischsten muß mich da noch erkundigen was die kleinste Anlage kostet.

Danke trotzdem
LG Herbert

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chimairon
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Beitrag von chimairon »

Hast Du die Schalen nur mit Essigwasser abgewaschen oder "eingelegt"? Ich lasse meine Schalen schon mal 3 Tage im Wasser liegen. Danach lassen sich die Kalkkrusten mit dem Finger abwischen!
Gruß
Kay
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