Substrat und Dünger
Substrat und Dünger
Das verwendete Substrat "Fruhstorfer Mischung"
besteht aus Torf, Rindenhumus, Bims und Vulkanton.
Was bedeutet das für Unsere Pflege ?
Torf und Rindenhumus dienen als Wasserspeicher.
Da beide organischen Ursprungs sind erlauben Sie
den Einsatz von mineralischen Düngern und geben in
geringem Anteil organische Substanzen ab.
Ein nicht zu verschweigender Nachteil ist der
recht niedrige pH-Wert der unter Umständen zu
einem eher sauren Gesamtsubstrat führt.
Sollte das der Fall sein (wird gemessen) werden
wir mit zerriebenen Eierschalen einen etwas neutraleren
pH-Wert einzustellen. Ein weiterer Nachteil bei der
Verwendung von Torf ist die schlechte Benetzbarkeit.
Sollte es einmal vorkommen, das das Substrat zu trocken
geworden ist, hilft ein Tropfen Spülmittel in einer Schale
und ein längerer Tauchgang. Rindenhumus hat den Nachteil
das es bei seiner Zersetzung einiges an Stickstoff verbraucht.
Da wir aber "Dauerdüngen" sollte es kein Problem werden.
Bims und Vulkanton sorgen für die Drainage (Wasserführung)
und Durchlüftung des Substrat.
Das Substrat hat den Vorteil, das es gut drainiert, gut Wasser
speichert und recht langzeitstabil ist. Auch die höhere
Wasserspeicherung ist bei Unseren Jungpflanzen von grossem
Vorteil. Da wir in Teichpflanzkörben kultivieren sind die
Bäume auf eine ständige Wasserversorgung und Düngung
angewiesen. Normalerweise wird bei sehr gut drainierendem
Substrat mit festen Düngern gearbeitet, da ich aber ausser
Biogold keine Erfahrungen mit dem Dauereinsatz von festen Düngern
habe, werden wir alle 1-2 Wochen düngen.
Durch das meist tägliche Giessen ergibt sich mit der Zeit
auch die Angewohnheit jeden Tag seinen Pflanzen etwas
Aufmerksamkeit zu schenken. Dadurch werden Schädlinge
früher entdeckt und eventuelle Problem können im Keim
erstickt werden.
mfG Dieter
besteht aus Torf, Rindenhumus, Bims und Vulkanton.
Was bedeutet das für Unsere Pflege ?
Torf und Rindenhumus dienen als Wasserspeicher.
Da beide organischen Ursprungs sind erlauben Sie
den Einsatz von mineralischen Düngern und geben in
geringem Anteil organische Substanzen ab.
Ein nicht zu verschweigender Nachteil ist der
recht niedrige pH-Wert der unter Umständen zu
einem eher sauren Gesamtsubstrat führt.
Sollte das der Fall sein (wird gemessen) werden
wir mit zerriebenen Eierschalen einen etwas neutraleren
pH-Wert einzustellen. Ein weiterer Nachteil bei der
Verwendung von Torf ist die schlechte Benetzbarkeit.
Sollte es einmal vorkommen, das das Substrat zu trocken
geworden ist, hilft ein Tropfen Spülmittel in einer Schale
und ein längerer Tauchgang. Rindenhumus hat den Nachteil
das es bei seiner Zersetzung einiges an Stickstoff verbraucht.
Da wir aber "Dauerdüngen" sollte es kein Problem werden.
Bims und Vulkanton sorgen für die Drainage (Wasserführung)
und Durchlüftung des Substrat.
Das Substrat hat den Vorteil, das es gut drainiert, gut Wasser
speichert und recht langzeitstabil ist. Auch die höhere
Wasserspeicherung ist bei Unseren Jungpflanzen von grossem
Vorteil. Da wir in Teichpflanzkörben kultivieren sind die
Bäume auf eine ständige Wasserversorgung und Düngung
angewiesen. Normalerweise wird bei sehr gut drainierendem
Substrat mit festen Düngern gearbeitet, da ich aber ausser
Biogold keine Erfahrungen mit dem Dauereinsatz von festen Düngern
habe, werden wir alle 1-2 Wochen düngen.
Durch das meist tägliche Giessen ergibt sich mit der Zeit
auch die Angewohnheit jeden Tag seinen Pflanzen etwas
Aufmerksamkeit zu schenken. Dadurch werden Schädlinge
früher entdeckt und eventuelle Problem können im Keim
erstickt werden.
mfG Dieter
Für den Indoorbreich halte ich handelübliche Bonsaierden für durchaus angemessen. Evtl. kann man diese Erde mit Akadama anreichern.
Für weniger geeignet halte ich im Indoobreich rein anorganische Substrate, da diese weit häufiger gegossen werden müssen. Wasserschlachten im Wohnzimmer sind jedoch sicher nicht jedermanns Sache.
Für weniger geeignet halte ich im Indoobreich rein anorganische Substrate, da diese weit häufiger gegossen werden müssen. Wasserschlachten im Wohnzimmer sind jedoch sicher nicht jedermanns Sache.



Wie beurteilt man ein Substrat, wenn es unbekannt ist ?
Ein wesentlicher Punkt ist der Geruch, saure Erde steigt einem
sofort unangehm in Nase und gibt sofortigen Rückschluss
ob der pH-Wert zu niedrig ist.
Diese Prüfung hat Unsere Erde bestanden.
(sicherheitshalber habe ich auch noch gemessen)
Ein zweiter wichtiger Punkt, ist die Krümelstruktur des Substrats.
Man nimmt eine Handvoll der Erde und presst Sie in der
Hand zusammen. Gutes Substrat fällt sofort wieder
auseinander, auch wenn wir es 2-3 mal zusammenpressen.
Diese Handvoll Erde sollte man nicht wieder in den
Beutel zurückschütten, da Unsere Hände meist
hemmungslos mit Bakterien und Pilzen verseucht sind.
Auch diese Prüfung hat Unsere Erde bestanden.
Als letztes überprüft man die Wasserhaltefähigkeit und/oder
Drainagefähigkeit des Substrats.
Das ist schon schwerer zu beurteilen. Eine Sichtprüfung zeigt
ob der organische Bestandteil eher krümelig oder faserig ist.
Krümelige Bestandteile neigen zum Verdichten und sind für
Unsere Zwecke nicht gut geeignet. Ausserdem erkennt man
bei der Sichtprüfung welches Material und welche Menge
mineralischer Bestandteile im Substrat enthalten sind.
Unser Substrat ist faserig, mit geringen Anteilen an
mineralischen Bestandteilen.
Was heisst das für Uns ?
Wir benötigen eine mineralische Beimischung um das Substrat
Unseren Bedürfnissen anzupassen.
In Frage kommen würde Kies/Splitt ( letzte Wahl)
Seramis (vorletzte Wahl) oder Blähton-Bruch - Lavagranulat.
Die beiden Letzteren würde ich Euch empfehlen.
Lavagranulat wird im Laufe des Winters bei fast allen Baumärkten angeboten,
ist preiswert und eine ideale Beimischung.
Vor dem Gebrauch muss man es allerdings sehr gründlich
durchspülen um eventuelle Salze auszuwaschen.
Blähtonbruch ist auch sehr gut geeignet, ist allerdings
nur in 50-80 Liter Gebinden zu erhalten.
Balkon-Gärtner sollten Lava-Granulat und Garten-Besitzer
den Blähtonbruch nehmen.
Substrat (verschiedene Bestandteile), kleinere und grössere
Gefässe sollten, wenn Platz vorhanden, sowieso zu Unserer
Grundausstattung gehören. Es kommt ein Pflänzchen, wir machen
Stecklinge, ein Topf fällt um usw.
Zurück zu Unserem Substrat
Je nachdem, wie Eure Giessgewohnheiten sind, strecken
wir die Fruhstorfer Erde mit 20-50% Zuschlagstoffen.
Wer jeden Tag giessen kann (das wäre die Empfehlung)
nimmt bis zu 50%, wer nur alle 2-3 Tage giessen kann nimmt
dementsprechend weniger.
Ein wesentlicher Punkt ist der Geruch, saure Erde steigt einem
sofort unangehm in Nase und gibt sofortigen Rückschluss
ob der pH-Wert zu niedrig ist.
Diese Prüfung hat Unsere Erde bestanden.
(sicherheitshalber habe ich auch noch gemessen)
Ein zweiter wichtiger Punkt, ist die Krümelstruktur des Substrats.
Man nimmt eine Handvoll der Erde und presst Sie in der
Hand zusammen. Gutes Substrat fällt sofort wieder
auseinander, auch wenn wir es 2-3 mal zusammenpressen.
Diese Handvoll Erde sollte man nicht wieder in den
Beutel zurückschütten, da Unsere Hände meist
hemmungslos mit Bakterien und Pilzen verseucht sind.
Auch diese Prüfung hat Unsere Erde bestanden.
Als letztes überprüft man die Wasserhaltefähigkeit und/oder
Drainagefähigkeit des Substrats.
Das ist schon schwerer zu beurteilen. Eine Sichtprüfung zeigt
ob der organische Bestandteil eher krümelig oder faserig ist.
Krümelige Bestandteile neigen zum Verdichten und sind für
Unsere Zwecke nicht gut geeignet. Ausserdem erkennt man
bei der Sichtprüfung welches Material und welche Menge
mineralischer Bestandteile im Substrat enthalten sind.
Unser Substrat ist faserig, mit geringen Anteilen an
mineralischen Bestandteilen.
Was heisst das für Uns ?
Wir benötigen eine mineralische Beimischung um das Substrat
Unseren Bedürfnissen anzupassen.
In Frage kommen würde Kies/Splitt ( letzte Wahl)
Seramis (vorletzte Wahl) oder Blähton-Bruch - Lavagranulat.
Die beiden Letzteren würde ich Euch empfehlen.
Lavagranulat wird im Laufe des Winters bei fast allen Baumärkten angeboten,
ist preiswert und eine ideale Beimischung.
Vor dem Gebrauch muss man es allerdings sehr gründlich
durchspülen um eventuelle Salze auszuwaschen.
Blähtonbruch ist auch sehr gut geeignet, ist allerdings
nur in 50-80 Liter Gebinden zu erhalten.
Balkon-Gärtner sollten Lava-Granulat und Garten-Besitzer
den Blähtonbruch nehmen.
Substrat (verschiedene Bestandteile), kleinere und grössere
Gefässe sollten, wenn Platz vorhanden, sowieso zu Unserer
Grundausstattung gehören. Es kommt ein Pflänzchen, wir machen
Stecklinge, ein Topf fällt um usw.
Zurück zu Unserem Substrat
Je nachdem, wie Eure Giessgewohnheiten sind, strecken
wir die Fruhstorfer Erde mit 20-50% Zuschlagstoffen.
Wer jeden Tag giessen kann (das wäre die Empfehlung)
nimmt bis zu 50%, wer nur alle 2-3 Tage giessen kann nimmt
dementsprechend weniger.
Substrat
Hallo Zopf
Fruhstorfer Mischung ist bei uns hier im Süden niergendwo aufzutreiben.
Deshalb habe ich mich im Forum umgesehen und den Artikel über selbermischen gelesen. Bis jetzt habe ich folgende Materialien schon zusammen.Ist das was ich bis jetzt habe O.K. Die Mischung würde ich
1:1:1:1 ansetzen .
Flora Gard Aussaat und Pikiererde
Gardol Torfhumus
Hydrogranulat Tonsteinchen 5 bis 8 mm
Eifellava
Gruß
Richi
Fruhstorfer Mischung ist bei uns hier im Süden niergendwo aufzutreiben.
Deshalb habe ich mich im Forum umgesehen und den Artikel über selbermischen gelesen. Bis jetzt habe ich folgende Materialien schon zusammen.Ist das was ich bis jetzt habe O.K. Die Mischung würde ich
1:1:1:1 ansetzen .
Flora Gard Aussaat und Pikiererde
Gardol Torfhumus
Hydrogranulat Tonsteinchen 5 bis 8 mm
Eifellava
Gruß
Richi
- der1
- Moderator a. D.
- Beiträge: 2648
- Registriert: 04.08.2005, 20:17
- Wohnort: Braunschweig
- Kontaktdaten:
Schaut mal
hier und vor allem ganz oben in diesem Thread.
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
" Das Outdoor-Paket wird mit eurem Einverstaendniss 50 Euro zzgl. Versand kosten und beeinhaltet
5 j. Laerche
5 j. Feldahorn
4 j. jap. Ulme
2 x 5 l Erde
250 ml Duenger "

5 j. Laerche
5 j. Feldahorn
4 j. jap. Ulme
2 x 5 l Erde
250 ml Duenger "
Gruß Jürgen 
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.
Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
- der1
- Moderator a. D.
- Beiträge: 2648
- Registriert: 04.08.2005, 20:17
- Wohnort: Braunschweig
- Kontaktdaten:
Ich würde mal ganz stark davon ausgehen, da Dieter das gesamte Paket zusammengestellt hat.
Liebe Grüße
¹
Liebe Grüße
¹
Und wenn wir jetz so zusammen liegen / Ich wollt es sagen, aber hab mich nie getraut
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
Lichter - Leerer Raum (Video und mp3)
Immer öfter, wenn wir uns berühren / Spür ich den leeren Raum zwischen unsrer Haut.
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-
Maximilian D.
- Beiträge: 220
- Registriert: 23.10.2006, 14:17
- Wohnort: Dortmund
- Kontaktdaten:
Tja, Max, ich auch nicht
Im Ernst, ich habe noch nie mit dieser Erde zu tun gehabt
und kenne daher Ihr Verhalten nicht genau.
Eine zu trockene Mischung kann man
mit Giessintervallen und anderen Tricks
ganz gut in den Griff kriegen.
Eine zu feuchte Mischung ist hingegen ein Problem.
Bei Dir mache ich mir keine Gedanken,
Du wirst das im Griff haben.
Mach es und wir haben andere Erfahrungswerte.
mfG Dieter
Im Ernst, ich habe noch nie mit dieser Erde zu tun gehabt
und kenne daher Ihr Verhalten nicht genau.
Eine zu trockene Mischung kann man
mit Giessintervallen und anderen Tricks
ganz gut in den Griff kriegen.
Eine zu feuchte Mischung ist hingegen ein Problem.
Bei Dir mache ich mir keine Gedanken,
Du wirst das im Griff haben.
Mach es und wir haben andere Erfahrungswerte.
mfG Dieter
