Moin, moin Anja,Anja M. hat geschrieben:...Das ist es eben, bei so wüchsigem Material wie dem Dreispitz ist es gut machbar, daß die Propotionen hinzukriegen sind...
...Ich hab den Eindruck, daß viel zu oft solche Bäume unter den Einschränkungen betrachtet werden, die wir bei Koniferen haben. Bei einem Dreispitz und anderen wüchsigen Laubbäumen ist alles drinn, auch eben sämtliche Äste zu verwerfen und mit einem neuen Austrieb neu herzustellen. Als Basis braucht es da nur diesen Fuß...
danke für Deine Stellungnahme, ich konnte diese leider aus beruflichen Gründen nicht vorher lesen. Auch muß ich mich für meine schlimme Rechtschreibung entschuldigen, es ist halt immer ein Kompromiss im Büro...
Wenn Du sagst, daß ein Dreispitz derartig gut treibt, dann könnte er, Redfarmer, ja auch die schon vorhandenen Äste einfach zwei bis drei Jahre durchtreiben lassen, ohne sie zu beschneiden. Ich denke, daß müßte den Gesamteindruck doch schon erheblich verbessern - vorausgesetzt, er pflegt nahezu optimal, wie Du es erwähnt hast.
Mir ging es ja nur um den krassen Unterschied zwischen der Stammstärke und der der Äste, deren Positionen zueinander habe ich nicht betrachtet. Demzufolge würde ich auch keinen Grund sehen, warum er alle Äste entfernen sollte.
Walter's Baum, welchen Du als erstes Beispiel zeigtest, macht auf mich einen völlig anderen Eindruck, als der Baum von Redfarmer. Entscheidend dafür ist bei mir persönlich, daß man sehen kann, daß der rechte, untere Hauptast eine Stärke aufweist, die meiner Meinung nach mit der des Stammes harmoniert und ich mir dann einbilde, daß die übrigen Äste ebenfalls proportional zur jeweiligen Stärke des Stammes sind, auch wenn ich sie nicht sehen kann. Das verändert meinen Eindruck insgesamt sehr.
Das solche Bäume häufig mit Einschränkungen betrachtet werden, liegt wohl in meinem Fall eher an meiner Unerfahrenheit. Darum danke für Deine Erklärungen, Anja!
Grüße, Chris.
