statt wundverschlusspaste

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

holgerb hat geschrieben:Ich verweise zum Thema Wunden an Bäumen auf folgenden Artikel aus dem Fachwissenbereich:

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic?f=66&t=20052

Gruß

Holger

...und ich auf die Bilder von Pit :wink:
M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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Beitrag von Rentner »

Martin_S hat geschrieben:...und ich auf die Bilder von Pit :wink:
M
Hallo Martin :) ,

meine Oma hat früher immer gesagt:" Probieren geht über Studieren".
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Ja, schon richtig.
Aber, da hat schon einer probiert und studiert.

Für den "normalen Bonsaigestalter" ist die schnelle Überwallung ein Zeichen "guter Heilung".
Für mich ist dickes Wundholz kein Zeichen guter Heilung, sondern ein Hinweis darauf, daß die Abwehr des Baumes gestört wurde.

Ich werde mich dennoch nicht dazu verleiten lassen in die x-te Runde der Grundsatzdiskussion zu gehen...
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
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Beitrag von Rentner »

holgerb hat geschrieben:Ja, schon richtig.
Aber, da hat schon einer probiert und studiert.

Für den "normalen Bonsaigestalter" ist die schnelle Überwallung ein Zeichen "guter Heilung"...
Entschuldigung, aber es ist mir persönlich eigentlich egal, ob da schon einer probiert hat – ich mache gerne meine eigenen Erfahrungen.
Außerdem wollte ich lediglich anhand von zwei Bildern meine Beobachtungen mit und ohne Wundverschluss zeigen.
Bis dato wusste ich allerdings noch nicht, dass es normale und demzufolge auch unnormale Bonsaigestalter gibt.
Wieder was gelernt.
:!:
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Hm.

Der Begriff "normal" ist vielleicht missverständlich und war keineswegs abwertend gemeint.
Ich bezeichne mich in soweit als "nicht normaler", da ich besonderen Wert auf die Schnittführung lege, auch wenn da gestalterisch Huckel entstehen, die im allgemeinen ja als unschön angesehen werden.
Ich wollte keinen tiefen Graben ziehen, sorry für das Mißverständnis....
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Beitrag von Rentner »

holgerb hat geschrieben:...
Ich wollte keinen tiefen Graben ziehen,...
Hast Du nicht, Holger. :)
holgerb hat geschrieben: sorry für das Mißverständnis....
no problem, by the way (english ist ja zur Zeit im Forum "in"),

next spring i`ll take another pic of the schnittstelle and stells dann rein.
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Baer1007
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Beitrag von Baer1007 »

Also kann ich das jetzt so verstehen, das ich mir das Wundverschlussmittel sparen kann?! Das höchstens bei manchen Bäumen die Wunde schneller verschliest?! Uns sie nicht austrocknet, das kann man aber auch durch andere Sachen erreichen. An meiner Fichte ist auch ohne Wundverschlussmittel alles gut verheilt!
Eva
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Beitrag von Rentner »

Baer1007 hat geschrieben:Also kann ich das jetzt so verstehen, das ich mir das Wundverschlussmittel sparen kann?! Das höchstens bei manchen Bäumen die Wunde schneller verschliest?! Uns sie nicht austrocknet, das kann man aber auch durch andere Sachen erreichen. An meiner Fichte ist auch ohne Wundverschlussmittel alles gut verheilt!
Eva

Suum cuique
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Eva, ich würde sagen, so siehst Du das in etwa richtig...
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Baer1007
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Beitrag von Baer1007 »

holgerb hat geschrieben:Eva, ich würde sagen, so siehst Du das in etwa richtig...
In etwa??? Also nicht ganz?!
Eva
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Beitrag von Rentner »

Probier es aus, Eva.

Denn Probieren geht über Studieren - Du siehst, der Kreis schließt sich wieder.
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Okay, Eva.
Ich merk's schon, Du willst es genau:

Ja, genauso ist's richtig. Lass' das Zeug weg, es hilft nix, ausser, das die Wunde vielleicht nicht austrocknet. Ich erreiche das mit iner anderen Schnittführung, die allerdings in der allgemeinen Bonsaiphilosophie verpöhnt und nicht gewollt ist, weil "unschöne" "Huppel" entstehen können. Aber diese Schnittführung "respektiert" das Abwehrsystem des Baumes, indem ich nämlich den Astkragen, in dem die Abwehr steckt, nicht mit wegschneide.
Für welchen Weg Du Dich auch immer entscheidest, bedenke, daß eine Wunde eine Wunde ist und eine Wunde ohne Abwehr anfälliger.
Mir kommt es nicht darauf an, daß der Schnitt schnell zuwächst, sondern, daß Fäule und holzzerstörende Organismen so wenig wie möglich den Baum schwächen können. Ich bin diesbezüglich sehr extrem, das gebe ich zu. Aber ich halte es für besser, einen Jin zu gestalten, als den Astkragen abzuschneiden.
Ich verwende niemals eine Konkavzange. Damit kann ich den oben beschriebenen Schnitt nicht führen. Ich habe eine Knospenzange, eine Rosenschere und ein scharfes Messer.

Gruß

Holger
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Thomas P.
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Beitrag von Thomas P. »

Bei Nadelbäumen , wie Fichten und Kiefern ist das ja auch kein Thema.
Da gibt es weder Probleme mit Pilzen oder Rücktrocknung.
Größere Äste werden zudem i.d.R. zu Jins gestaltet.
Bei diversen laubarten sieht das schon anders aus.

Insbesondere Rücktrocknung ist da ein Problem.
Wenn ich eine größere Wunde im Sichtbereich habe, würde ich in jedem Falle ein gutes optisches Ergebnis anstreben und einen Hügel wohl kaum akzeptieren, auch wenn das der Baumgesundheit zuträglich wäre.
Letzters ist mehr oder weniger Buchweisheiten und entsprechen nicht unbedingt der Bonsaipraxis.
Für mich ist also die Konkavzange unabdingbar, bei Nadlern allerdings eher die Jinzange.
Viele Grüße
Thomas Pallmer

Bonsai-Wandkalender 2019
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Gary
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Beitrag von Gary »

Gratulation Thomas!

Wofür?
Für eine sachliche, emotionslose Antwort, frei von doktrinären Parolen.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
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Baer1007
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Beitrag von Baer1007 »

Ok, ich sehe, jeder hat seine eigene Meinung, ich mache es wohl weiter wie biher. Mit Knospenzange und ohne Wundverschlussmittel. Hab zur zeit nämlich weder Konkavzange noch Wundverschlussmittel. Normale Bäume überleben es ja auch wenn Äste abgesägt werden!
Eva
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