Wühklmäuse im Beet und jetzt?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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crimson
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Wühklmäuse im Beet und jetzt?

Beitrag von crimson »

Hallo zusammen,

ich gehe vorhin gut gelaunt an meinem Anzuchtbeet vorbei und werde auf die merkwürdige Herbstfärbung zweier Buchen aufmerksam. Komisch, dass nur zwei schon Herbstfärbung zeigen, wo doch alle aus dem selben "Wurf" sind und zur gleichen Zeit eingepflanzt wurden. Einer der Beiden steht auch ein wenig schief? Ich geh vorsichtig an den "schiefen" der beiden dran und habe ihn sofort in der Hand. Mist abgebrochen dachte ich zunächst... Aber ich hab doch gar nix gemacht. Also den nächsten angefasst und natürlich auch gleich in der Hand gehabt. Shit. Dann habe ich mir die "Bruchstelle" genauer angeschaut und fest gestellt dass sich nagespuren drann befinden. Eine kurze Suche nach dem Rest des Wurzelballens brachte nichts zum Vorschein. Komplett weg! Absolute leere.

Gibt es ein probates Mittel (damit meine ich im besten Fall kein Gift oder andere Chemie) um die kleinen "nützlinge" zu Vertreiben?

Viele Grüße aus Bergisch Gladbach
I say, if your knees aren't green by the end of the day, you ought to seriously re-examine your life.
(Calvin & Hobbes)
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edo B
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Beitrag von edo B »

Vertreiben nutzt nichts, sie kommen wieder - es hilft nur die gute alte Mausefalle.
In den besten Zeiten habe ich 20-30 Stück in der Woche gefangen. Jetzt ist
ruhe im Garten, höchsten nochmal eine Feldmaus, die sich verirrt hat.
Wichtig: Wenn die Falle mit fetten Speck bestückt wird, mit dem Speck
vorher die Fingerspitzen einreiben - die Nager habe feine Sensoren
für Menschengeruch. Noch besser: Auch den Speck kurz mit dem Feuerzeug
anbrennen. Wenn Speck nicht hilft: Auch alter Käse bringt Fangerfolge.
Damit die Katzen oder Vögel nicht hineintreten, stelle ich die Falle neben
dem Mauseloch auf und stülpe einen Eimer drüber.
Dann heißt es nur noch warten.

Gruss aus Essen,
Literator
MichaelD
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Beitrag von MichaelD »

Wühlmäuse sind keine "Nützlinge", sondern einfach nur Biester, die uns sowohl in Waldschonungen, Streuobstwiesen und dem Gemüsegarten zu schaffen machen.
Ich bevorzuge die Methoden :

- Gaspulver --> Pulver in Gänge streuen, Löcher verschließen, sobald das Pulver mit der Bodenfeuchtigkeit in Berügrung kommt bildet es Gas und vergast im guten Fall die Biester
- Spaten --> Eine Wühlmaus kommt sehr schnell an einLoch, wenn du daran arbeitest (es öffnest, gräbst). Sobald du etwas siehst, wird das Tier mit dem Spaten halbiert.
- Wasser. Alle Löcher verschließen, bis auf 1, von dort aus die Gänge fluten, mit dem Spaten warten ob die Maus kommt oder eben ertrinkt.
- Fallen. Mittlerweile glaube ich nicht mehr ohne weiteres erhältlich. Du gräbst eine Falle in das Gangsystem ein, die Maus findet ein Metallblättchen welches die Falle spannt hinderlich, sobald sie es bewegt pressen mehere Newton auf ihren Körper :wink:
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Kaiserkronen sollen angeblich helfen
...
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
- Frank Zappa -
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Erwin
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Beitrag von Erwin »

holgerb hat geschrieben:Kaiserkronen sollen angeblich helfen
...
ja Holger,

die sollen angeblich mit ihrem Gruch die Biester vertreiben.
aber ich habe auch gelesen, dass die Zwiebeln auch schon von den Viechern kurzerhand gefressen wurden.

Ist wohl wie mit dem Harzer Roller (NEIN, nicht der Kanarienvogel!) in der Pfanne: die meisten rennen vor dem Gestank weg, andere (wenige) betrachten das als Delikatesse und fallen drüber her.

Erwin
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edo B
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Beitrag von edo B »

Ich habe noch diesen Hinweis beim WDR gefunden:

http://www.wdr.de/themen/freizeit/freiz ... e=freizeit

Dort unter: Plagegeister Wühlmäuse
[WDR Lokalzeit (25.07.06)

Vielleicht ist ja was an Hilfen dabei.

Literator
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

holgerb hat geschrieben:Kaiserkronen sollen angeblich helfen
...
..... SOLLEN helfen .................... :? :roll:
Helfen aber nicht. :(
Aniro
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Beitrag von Aniro »

fallen diese kaiserkronen auch unter die "wolfsmilchgewächse"???

habe gehört dass diese helfen sollen ^^
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Nein. - Und die Euphorbien helfen auch nicht wirklich ....... :?

Im Fachhandel gibt diese WÜHLMAUS-STOPP-Geräte (mit dem hohen Piepston :arrow: ich meine jetzt nicht Verona P. :P :wink: ), die man in den Boden steckt. - Für einige Wochen helfen die; dann gewöhnen sich die Viecher dran.
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Karl T.
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Beitrag von Karl T. »

Ich habe auch so ein leidliches Wühlmausproblem und die haben richtig großen Schaden an einigen Yamadori angerichtet. Vorerst habe ich es mit so genannten Vibrationsstäben versucht und kann zurzeit keine neuen Hügel feststellen. Ich habe im Netz aber eine Seite gefunden von einem erfolgreichen Wühlmausjäger, sehr interessant lest selbst. http://www.hausmaus.at/F4.htm
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
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migo
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Beitrag von migo »

Hallöchen,

erstmal Dank für eure Tips. Morgen werde ich erstmal die Nachbarn der verschwundenen Eiche kontrollieren. Da die schon etwas stabieler sind könnten da ja vielleicht nur die Wurzeln... baaa, lieber nicht dran denken!

Drückt mir die Daumen!

Auf jeden Fall werde ich versuchen, die Biester auszuschalten. Und das wird nicht die schonende Methode sein. Ich muß nur zusehen, dass meine Gartenverpächterin so wenig wie möglich davon mitkriegt. Die ist sowas von Öko und Bio und Naturschutz... ich glaube, wenn die eine verletzte Wühlmaus findet, rennt die damit noch zum Tierarzt. Naja, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber ähnlich.

Ich halt euch auf dem Laufenden

Bis bald,
Michael
Tschüüss, Michael

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migo
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Beitrag von migo »

Da hab ich doch meine Antwort in die falsche Rubrik gesetzt...peinlich
Tschüüss, Michael

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