Wühklmäuse im Beet und jetzt?
Wühklmäuse im Beet und jetzt?
Hallo zusammen,
ich gehe vorhin gut gelaunt an meinem Anzuchtbeet vorbei und werde auf die merkwürdige Herbstfärbung zweier Buchen aufmerksam. Komisch, dass nur zwei schon Herbstfärbung zeigen, wo doch alle aus dem selben "Wurf" sind und zur gleichen Zeit eingepflanzt wurden. Einer der Beiden steht auch ein wenig schief? Ich geh vorsichtig an den "schiefen" der beiden dran und habe ihn sofort in der Hand. Mist abgebrochen dachte ich zunächst... Aber ich hab doch gar nix gemacht. Also den nächsten angefasst und natürlich auch gleich in der Hand gehabt. Shit. Dann habe ich mir die "Bruchstelle" genauer angeschaut und fest gestellt dass sich nagespuren drann befinden. Eine kurze Suche nach dem Rest des Wurzelballens brachte nichts zum Vorschein. Komplett weg! Absolute leere.
Gibt es ein probates Mittel (damit meine ich im besten Fall kein Gift oder andere Chemie) um die kleinen "nützlinge" zu Vertreiben?
Viele Grüße aus Bergisch Gladbach
ich gehe vorhin gut gelaunt an meinem Anzuchtbeet vorbei und werde auf die merkwürdige Herbstfärbung zweier Buchen aufmerksam. Komisch, dass nur zwei schon Herbstfärbung zeigen, wo doch alle aus dem selben "Wurf" sind und zur gleichen Zeit eingepflanzt wurden. Einer der Beiden steht auch ein wenig schief? Ich geh vorsichtig an den "schiefen" der beiden dran und habe ihn sofort in der Hand. Mist abgebrochen dachte ich zunächst... Aber ich hab doch gar nix gemacht. Also den nächsten angefasst und natürlich auch gleich in der Hand gehabt. Shit. Dann habe ich mir die "Bruchstelle" genauer angeschaut und fest gestellt dass sich nagespuren drann befinden. Eine kurze Suche nach dem Rest des Wurzelballens brachte nichts zum Vorschein. Komplett weg! Absolute leere.
Gibt es ein probates Mittel (damit meine ich im besten Fall kein Gift oder andere Chemie) um die kleinen "nützlinge" zu Vertreiben?
Viele Grüße aus Bergisch Gladbach
I say, if your knees aren't green by the end of the day, you ought to seriously re-examine your life.
(Calvin & Hobbes)
(Calvin & Hobbes)
Vertreiben nutzt nichts, sie kommen wieder - es hilft nur die gute alte Mausefalle.
In den besten Zeiten habe ich 20-30 Stück in der Woche gefangen. Jetzt ist
ruhe im Garten, höchsten nochmal eine Feldmaus, die sich verirrt hat.
Wichtig: Wenn die Falle mit fetten Speck bestückt wird, mit dem Speck
vorher die Fingerspitzen einreiben - die Nager habe feine Sensoren
für Menschengeruch. Noch besser: Auch den Speck kurz mit dem Feuerzeug
anbrennen. Wenn Speck nicht hilft: Auch alter Käse bringt Fangerfolge.
Damit die Katzen oder Vögel nicht hineintreten, stelle ich die Falle neben
dem Mauseloch auf und stülpe einen Eimer drüber.
Dann heißt es nur noch warten.
Gruss aus Essen,
Literator
In den besten Zeiten habe ich 20-30 Stück in der Woche gefangen. Jetzt ist
ruhe im Garten, höchsten nochmal eine Feldmaus, die sich verirrt hat.
Wichtig: Wenn die Falle mit fetten Speck bestückt wird, mit dem Speck
vorher die Fingerspitzen einreiben - die Nager habe feine Sensoren
für Menschengeruch. Noch besser: Auch den Speck kurz mit dem Feuerzeug
anbrennen. Wenn Speck nicht hilft: Auch alter Käse bringt Fangerfolge.
Damit die Katzen oder Vögel nicht hineintreten, stelle ich die Falle neben
dem Mauseloch auf und stülpe einen Eimer drüber.
Dann heißt es nur noch warten.
Gruss aus Essen,
Literator
Wühlmäuse sind keine "Nützlinge", sondern einfach nur Biester, die uns sowohl in Waldschonungen, Streuobstwiesen und dem Gemüsegarten zu schaffen machen.
Ich bevorzuge die Methoden :
- Gaspulver --> Pulver in Gänge streuen, Löcher verschließen, sobald das Pulver mit der Bodenfeuchtigkeit in Berügrung kommt bildet es Gas und vergast im guten Fall die Biester
- Spaten --> Eine Wühlmaus kommt sehr schnell an einLoch, wenn du daran arbeitest (es öffnest, gräbst). Sobald du etwas siehst, wird das Tier mit dem Spaten halbiert.
- Wasser. Alle Löcher verschließen, bis auf 1, von dort aus die Gänge fluten, mit dem Spaten warten ob die Maus kommt oder eben ertrinkt.
- Fallen. Mittlerweile glaube ich nicht mehr ohne weiteres erhältlich. Du gräbst eine Falle in das Gangsystem ein, die Maus findet ein Metallblättchen welches die Falle spannt hinderlich, sobald sie es bewegt pressen mehere Newton auf ihren Körper
Ich bevorzuge die Methoden :
- Gaspulver --> Pulver in Gänge streuen, Löcher verschließen, sobald das Pulver mit der Bodenfeuchtigkeit in Berügrung kommt bildet es Gas und vergast im guten Fall die Biester
- Spaten --> Eine Wühlmaus kommt sehr schnell an einLoch, wenn du daran arbeitest (es öffnest, gräbst). Sobald du etwas siehst, wird das Tier mit dem Spaten halbiert.
- Wasser. Alle Löcher verschließen, bis auf 1, von dort aus die Gänge fluten, mit dem Spaten warten ob die Maus kommt oder eben ertrinkt.
- Fallen. Mittlerweile glaube ich nicht mehr ohne weiteres erhältlich. Du gräbst eine Falle in das Gangsystem ein, die Maus findet ein Metallblättchen welches die Falle spannt hinderlich, sobald sie es bewegt pressen mehere Newton auf ihren Körper
ja Holger,holgerb hat geschrieben:Kaiserkronen sollen angeblich helfen
...
die sollen angeblich mit ihrem Gruch die Biester vertreiben.
aber ich habe auch gelesen, dass die Zwiebeln auch schon von den Viechern kurzerhand gefressen wurden.
Ist wohl wie mit dem Harzer Roller (NEIN, nicht der Kanarienvogel!) in der Pfanne: die meisten rennen vor dem Gestank weg, andere (wenige) betrachten das als Delikatesse und fallen drüber her.
Erwin
Ich habe noch diesen Hinweis beim WDR gefunden:
http://www.wdr.de/themen/freizeit/freiz ... e=freizeit
Dort unter: Plagegeister Wühlmäuse
[WDR Lokalzeit (25.07.06)
Vielleicht ist ja was an Hilfen dabei.
Literator
http://www.wdr.de/themen/freizeit/freiz ... e=freizeit
Dort unter: Plagegeister Wühlmäuse
[WDR Lokalzeit (25.07.06)
Vielleicht ist ja was an Hilfen dabei.
Literator
- Wolfgang
- Ehren-Autor
- Beiträge: 9765
- Registriert: 05.01.2004, 14:19
- Wohnort: Oberösterreich
- Kontaktdaten:
..... SOLLEN helfen ....................holgerb hat geschrieben:Kaiserkronen sollen angeblich helfen
...
Helfen aber nicht.
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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- Wolfgang
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- Registriert: 05.01.2004, 14:19
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Nein. - Und die Euphorbien helfen auch nicht wirklich .......
Im Fachhandel gibt diese WÜHLMAUS-STOPP-Geräte (mit dem hohen Piepston
ich meine jetzt nicht Verona P.
), die man in den Boden steckt. - Für einige Wochen helfen die; dann gewöhnen sich die Viecher dran.
Im Fachhandel gibt diese WÜHLMAUS-STOPP-Geräte (mit dem hohen Piepston
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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- Karl T.
- BFF-Autor
- Beiträge: 1539
- Registriert: 07.01.2004, 21:48
- Wohnort: Wien/Österreich
- Kontaktdaten:
Ich habe auch so ein leidliches Wühlmausproblem und die haben richtig großen Schaden an einigen Yamadori angerichtet. Vorerst habe ich es mit so genannten Vibrationsstäben versucht und kann zurzeit keine neuen Hügel feststellen. Ich habe im Netz aber eine Seite gefunden von einem erfolgreichen Wühlmausjäger, sehr interessant lest selbst. http://www.hausmaus.at/F4.htm
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
Hallöchen,
erstmal Dank für eure Tips. Morgen werde ich erstmal die Nachbarn der verschwundenen Eiche kontrollieren. Da die schon etwas stabieler sind könnten da ja vielleicht nur die Wurzeln... baaa, lieber nicht dran denken!
Drückt mir die Daumen!
Auf jeden Fall werde ich versuchen, die Biester auszuschalten. Und das wird nicht die schonende Methode sein. Ich muß nur zusehen, dass meine Gartenverpächterin so wenig wie möglich davon mitkriegt. Die ist sowas von Öko und Bio und Naturschutz... ich glaube, wenn die eine verletzte Wühlmaus findet, rennt die damit noch zum Tierarzt. Naja, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber ähnlich.
Ich halt euch auf dem Laufenden
Bis bald,
Michael
erstmal Dank für eure Tips. Morgen werde ich erstmal die Nachbarn der verschwundenen Eiche kontrollieren. Da die schon etwas stabieler sind könnten da ja vielleicht nur die Wurzeln... baaa, lieber nicht dran denken!
Drückt mir die Daumen!
Auf jeden Fall werde ich versuchen, die Biester auszuschalten. Und das wird nicht die schonende Methode sein. Ich muß nur zusehen, dass meine Gartenverpächterin so wenig wie möglich davon mitkriegt. Die ist sowas von Öko und Bio und Naturschutz... ich glaube, wenn die eine verletzte Wühlmaus findet, rennt die damit noch zum Tierarzt. Naja, vielleicht nicht ganz so schlimm, aber ähnlich.
Ich halt euch auf dem Laufenden
Bis bald,
Michael
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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