Wenn ich das richtig sehe, hat man die selben "schlechten"
Vorlagen genommen, wie bei der ersten deutschen Auflage.
Die amerikanische Original-Ausgabe soll doch repro- und drucktechnisch
um einiges besser sein, war das bei der Neuauflage der deutschen Fassung nicht machbar?
Der ganze Aufwand für das leider gleich schlechte Ergebnis.
Baer1007 hat geschrieben:
Na ja, für das Geld sollte man auch Optisch was erwarten dürfen...
Dem stimme ich vorbehaltlos zu.
Ich hab das "gute Stück" nun auch gekauft und das Papier des ca. 55 € teuren Heftes, es hat den Namen Buch wirklich nicht verdient, erinnert mich stark an die Qualität der Groschen-Wildwest-Romane aus meiner vorpubertären Zeit (Mitte der Sechziger).
ich habe die alte Originalausgabe und auch bei der ist die Papierqualität und die Schwarzweißfotos recht dürftig.
Das war schon immer bekannt. Ich habe auch nicht erwartet, dass die neue Auflage überarbeitet oder sonstwie aufgewertet werden würde. Schade, dass John Naka nicht mehr da ist, um es selbst zu tun...
Inhaltlich ist das Buch aber zu Recht legendär geworden.
Lasst Euch die Freude daran mal nicht verderben und lest aufmerksam!
Ich habe in diesem Buch Hinweise gefunden, die nirgendwo sonst standen.
Viele Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
Ich hab die amerikanische Ausgabe von Band I und II und muß sagen, dass
so manchen Diplomarbeit in besserer Qualität abgegeben wird.
Dafür entschädigt aber (zum Glück) der Inhalt wie Heike schon angmerkt hat.
Tja, scheinbar gibt's leider auch zu viele Menschen, die einfach nicht
richtig lesen können.
Ich habe "Gary" aus diesem Forum zitiert, der sagte, dass die englischen
Ausgaben eine bessere Druckqualität hätten.
Desweiteren habe ich nur mein Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass das Buch reprotechnisch nicht etwas aufpoliert wurde, das ist heutzutage alles machbar.
Schließlich hat sich Hr. Geßner im Zuge der Neuauflagen-Vorbereitung soviel Mühe gemacht und sich sogar mit den "Nachkommen" von John Naka in Verbindung gesetzt ("Rechte der Erben von John" O-Ton Martin S.).
Daher hatte ich die Hoffnung, die Neuauflage könnte wirklich "glänzen".
Hier geht es nicht darum, ob das Buch lesenswert ist , ich denke das steht
ausser Frage.
Wolfgang hat geschrieben:
Andererseits gibt´s scheinbar doch auch Menschen, die nur auf die äußere Erscheinung achten?
Ich darf dich doch, dein Einverständnis vorausgesetzt, auf diesen lapsus linguae hinweisen:
Ich schlage vor, dass Du das Wörtchen nur streichst und durch das Wörtchen auch ersetzt.
Wenn ich groß bin will ich auch mal Spießer werden....
Ich kenn ja die Qualität der ersten Ausgabe nicht.
So ein Buch ist in meinen Augen kein Museumsstück
sondern Arbeitsmaterial (rausziehen nachlesen weglegen, wieder zu rate holen....)
Wichtig ist das die Seiten nicht rausfallen.
Na kann da leidlich drüber diskutieren, ob nun die Optik oder der Inhalt mehr oder weniger gewichtet wird. Der Inhalt steht für mich, wie auch für euch, glaube ich ausser Frage. Die Optik? War mir schon damals egal, sieht heute genauso aus wie früher und auch die amerikansche Ausgabe gibt optisch keinen Deut mehr her. Ich habe die mal von einem lieben Kollegen geliehen bekommen. Das war das erste mal das ich den Naka überhaupt in die Finger bekam. War Ende der 80iger. Diese Exemplare waren sogar von John handsigniert, weil der Kollege den mal auf einen Workshop getroffen hatte und die Bücher dort erstanden hatte. Die Qualität war genau so gut oder schlecht wie heute.
Martin S