Europa gegen Amerika!
- Walter Pall
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lindwurm,
ganz einfach: wer die besseren Bonsai hat.
Denkst Du das ist in Japan nicht so? Auf der Kokufu Ten stehen zu 99 % Bäume, die der Besitzer gekauft hat und die er NICHT selber für die Ausstelung vorbereitet hat. Und trotzdem gilt das als die grösste und wichtigste Bonsaischau der Welt.
In Bonsaikreisen im Westen hat sich irgendwie der Gedanke festgefressen, dass es UNEHRLICH ist, einen Baum zu kaufen und dann auszustellen. Man MUSS den Baum selber machen, sonst ist das nix. Ausserdem darf das Material möglichst nichts kosten. Bonsai MUSS für Arme auf höchstem Niveau machbar sein.
So ein ausgemachter Quatsch!
Alle die, die so denken, hängen sich auch niemals ein gekauftes Bild ins Wohnzimmer oder auch keine gekauften Möbel. Das wäre doch unehrlich, oder? Bilder muss man sich selber malen und Möbel selber basteln. Hunde darf man nur vorzeigen, wenn man sie höchstpersönlich gezüchtet hat. Pferde ebenfalls.
Diese Vorstellungen sind ein wesentlicher Grund, warum Bonsai so provinziell und dilettantisch betrieben wird. Nicht nur in Deutschland.
ganz einfach: wer die besseren Bonsai hat.
Denkst Du das ist in Japan nicht so? Auf der Kokufu Ten stehen zu 99 % Bäume, die der Besitzer gekauft hat und die er NICHT selber für die Ausstelung vorbereitet hat. Und trotzdem gilt das als die grösste und wichtigste Bonsaischau der Welt.
In Bonsaikreisen im Westen hat sich irgendwie der Gedanke festgefressen, dass es UNEHRLICH ist, einen Baum zu kaufen und dann auszustellen. Man MUSS den Baum selber machen, sonst ist das nix. Ausserdem darf das Material möglichst nichts kosten. Bonsai MUSS für Arme auf höchstem Niveau machbar sein.
So ein ausgemachter Quatsch!
Alle die, die so denken, hängen sich auch niemals ein gekauftes Bild ins Wohnzimmer oder auch keine gekauften Möbel. Das wäre doch unehrlich, oder? Bilder muss man sich selber malen und Möbel selber basteln. Hunde darf man nur vorzeigen, wenn man sie höchstpersönlich gezüchtet hat. Pferde ebenfalls.
Diese Vorstellungen sind ein wesentlicher Grund, warum Bonsai so provinziell und dilettantisch betrieben wird. Nicht nur in Deutschland.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
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Walter Pall
Re: Übersetzung ohne Anspruch auf Richtigkeit
Dann hat es evt. überhaupt keine Aussagekraft. Da du richtig anmerken möchtest, dass ein Wettbewerb nur zwischen zwei"Parteien" stattfindet oder statfinden soll.Lindwurm hat geschrieben:Lachh hat geschrieben:
............Die Teilnehmer können ebenfalls Bonsai einreichen, die sie nicht gestaltet haben, solange sich der Bonsai in ihrer Pflege befindet und der ursprüngliche Künstler genannt wird. Dieser Wettbewerb dreht sich vor allem um die präsentierten Bäume und darum welche Region die besten besitzt.
wenn man import bäume zeigen darf, welche aussagekraft hat dann das ergebnis des wettbewerbs ????
gruß
Niko
Das Auge findet was es sucht.
Niko
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- Hansjörg
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Mit Sicherheit nicht unehrlich, aber es macht einen bestimmt stolzer, wenn man nicht nur durch finanzielles Geschick einen solchen Erfolg erzielt.Walter Pall hat geschrieben: In Bonsaikreisen im Westen hat sich irgendwie der Gedanke festgefressen, dass es UNEHRLICH ist, einen Baum zu kaufen und dann auszustellen. Man MUSS den Baum selber machen, sonst ist das nix. Ausserdem darf das Material möglichst nichts kosten. Bonsai MUSS für Arme auf höchstem Niveau machbar sein.
So ein ausgemachter Quatsch!
Hoffe ich zumindest.
...I'm a fish and I can swim all day...
Walter Pall hat geschrieben:lindwurm,
ganz einfach: wer die besseren Bonsai hat.
Denkst Du das ist in Japan nicht so? Auf der Kokufu Ten stehen zu 99 % Bäume, die der Besitzer gekauft hat und die er NICHT selber für die Ausstelung vorbereitet hat.
Und trotzdem gilt das als die grösste und wichtigste Bonsaischau der Welt.provinziell und dilettantisch betrieben wird. Nicht nur in Deutschland.
auf der Kokufu Ten werden die bäume aber NICHT in erster linie nach der staatsangehörigkeit /wohnort des besitzers eingeteilt oder?
es ging mir nicht darum, anzuzweifeln das der "wettkampf-gedanke" sehr wichtig ist , und mir ist auch völlig egal ob jemand sich nen teuren baum kauft oder selbst gestaltet hat.
ich teile sogar deine einschätzung der lage, habe auch schon bemerkt , dass bonsai-freunde es negativ sehen / unehrenhaft wenn jemand für gutes geld gute bäume kauft.....(das ist nach meinem emfinden die normalste sache der welt,ich werf mein ganzes geld nur für bonsai raus)
die leute wollen spitzenbäume ,aber keiner würde dafür geld hinlegen, daß zeigt schon das die leute keinen wirklichen respekt vor den bäumen haben und solange das so ist, wird man auch keine hochentwickelte szene vorfinden....
ich meinte einfach nur das der titel Amerika gegen Europa
wesentlich mehr ausdruckskraft hätte ,wenn importbäume nicht teilnehmen würden...
der wert der veranstaltung sinkt nicht unbedingt, das niveau ist ja hoch
aber ein bisschen "witzloser" ist es doch schon oder?
wenn bei der marathon-wm west-europäische länder gegeneinander antreten würden, mit afrikanischen läufern ,die sie eingebürgert haben..wär das doch auch witzlos oder ?
die stärke der westlichen bonsaiszene ist doch (neben gestaltern )
in erster linie die qualität des eigenen rohmaterials....
da fände ich es einfach viel emanzipierter wenn im wettbewerb nur sowas gezeigt werden würde
- Walter Pall
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So, und was bitte ist das? ein Importbaum, ein gekaufter Baum ein selber gestalteter Baum, ein deutscher Baum, ein japanischer Baum, ein europäischer Baum, ein Pall-Baum, ein deutscher Baum, ein östereichischer Baum, eins schweizer Baum, ein Notter-Baum?
Der ist ALLES das, aber vor allem ein Pall-Baum.
Wer will das auseinander halten? Wer will sich da zum Richter aufspielen?
Das kann man nicht abgrenzen.
Wie ist das, wenn einer eine Bergkiefer, die Heinzlreiter ausgegraben hat, Zaar gestaltet hat kauft und verändert und nach einigen Jahren unter seinem Namen ausstellt? Ist das erlaubt? Und wenn er ihn gleich ausstellt? Unter seinem Namen? Wo bitte ist die Grenze?
Übrigens ist es auf dem Ginko Award ganz genaus so. Da darf jeder Baum hin, der gut genug ist. Es geht nämlich nicht um gute Menschen, sondern um gute Bäume. Da hat sich noch keiner darüber aufgeregt, dass die Italiener sündteuere japanische Bäume hinstellen und Auszeichnungen abkassieren.
Wer einen Namen als Gestalter hat oder haben will und einen gekauften Baum hinstellt, den er nicht oder kaum verändert hat, ist natürlich ein Idiot. Wer kein Gestalter ist, der kann sich aber natürlich einen Baum kaufen und hinstellen und auch einen Preis dafür kassieren. Dann ist er kein Idiot, sondern eher ein Liebhaber, der bereit ist, was hinzulegen. Es ist aber egal, es geht nur darum, die besten Bäume da zu haben. Es geht eben nicht um Empfindlichkeiten von Leuten, die da finanziell nicht mithalten wollen. In Asien geht es darum schon dreimal nicht.
Der ist ALLES das, aber vor allem ein Pall-Baum.
Wer will das auseinander halten? Wer will sich da zum Richter aufspielen?
Das kann man nicht abgrenzen.
Wie ist das, wenn einer eine Bergkiefer, die Heinzlreiter ausgegraben hat, Zaar gestaltet hat kauft und verändert und nach einigen Jahren unter seinem Namen ausstellt? Ist das erlaubt? Und wenn er ihn gleich ausstellt? Unter seinem Namen? Wo bitte ist die Grenze?
Übrigens ist es auf dem Ginko Award ganz genaus so. Da darf jeder Baum hin, der gut genug ist. Es geht nämlich nicht um gute Menschen, sondern um gute Bäume. Da hat sich noch keiner darüber aufgeregt, dass die Italiener sündteuere japanische Bäume hinstellen und Auszeichnungen abkassieren.
Wer einen Namen als Gestalter hat oder haben will und einen gekauften Baum hinstellt, den er nicht oder kaum verändert hat, ist natürlich ein Idiot. Wer kein Gestalter ist, der kann sich aber natürlich einen Baum kaufen und hinstellen und auch einen Preis dafür kassieren. Dann ist er kein Idiot, sondern eher ein Liebhaber, der bereit ist, was hinzulegen. Es ist aber egal, es geht nur darum, die besten Bäume da zu haben. Es geht eben nicht um Empfindlichkeiten von Leuten, die da finanziell nicht mithalten wollen. In Asien geht es darum schon dreimal nicht.
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Zuletzt geändert von Walter Pall am 01.04.2007, 00:55, insgesamt 1-mal geändert.
Meine Beiträge und Bäume dürfen gerne kritsch beurteilt und diskutiert werden.
Aber bitte nicht unbedingt mit mir.
mit freundlichen Grüßen
Walter Pall
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es gibt nicht wenige Bonsaifreunde die gerade mit dieser Art ihrer Herangehensweise an Bonsai sehr zufrieden sind. Niemand sollte sich daher herausnehmen über andere zu urteilen. Ob ich ein Profi in meinem Hobby bin oder es aus der Sicht anderer dilettantisch betreibe ist letztendlich völlig egal, solange ich glücklich dabei bin und Spaß habe.Diese Vorstellungen sind ein wesentlicher Grund, warum Bonsai so provinziell und dilettantisch betrieben wird. Nicht nur in Deutschland.
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These Two Things.
One Is Roots
The Other Wings
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- Wolfgang
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Der Sieger heißt Walter Pall
und zu meiner großen Freude EUROPA. :D
http://www.artofbonsai.org/forum/viewforum.php?f=62
PS: Es freut mich auch für dich, Walter.
PS: Es freut mich auch für dich, Walter.
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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- Walter Pall
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ja, glückwünsche an alle ! "old europe" rulez, hihi...
abgesehen davon konnte man jede menge wunderschöne bäume sehen.
sehr gut gefallen haben mir auch der gewinner-shohin und die ficus-landschaft.
aber eins ist mir aufgefallen : wäre es nicht sinnvoll, eine eigene kategorie für laub-bzw. nadelbäume zu haben ? sonst wird, glaube ich, niemals ein laubbaum einen solchen wettbewerb gewinnen, weil er keine chance gegen den beeindruckenden stamm und das totholz eines yamadoris hat.
dabei wage ich zu vermuten, dass in laubbäumen oft mehr arbeit und know-how steckt als in yamadoris...was meint ihr ?
abgesehen davon konnte man jede menge wunderschöne bäume sehen.
sehr gut gefallen haben mir auch der gewinner-shohin und die ficus-landschaft.
aber eins ist mir aufgefallen : wäre es nicht sinnvoll, eine eigene kategorie für laub-bzw. nadelbäume zu haben ? sonst wird, glaube ich, niemals ein laubbaum einen solchen wettbewerb gewinnen, weil er keine chance gegen den beeindruckenden stamm und das totholz eines yamadoris hat.
dabei wage ich zu vermuten, dass in laubbäumen oft mehr arbeit und know-how steckt als in yamadoris...was meint ihr ?
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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